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Digi-Kompaktkamera bis 150 Euro

hascherl / 11 Antworten / Baumansicht Nickles

Hallo zusammen,

meine geliebte Nikon 2500 geht langsam den Bach runter, weil der interne Akku (oder Kondensator?) die Mücke gemacht hat. Damit sind alle Daten und Einstellungen weg, wenn ich den Wechselakku zum Laden heraus nehme.

Also muss eine neue her, die Ansprüche sind nicht utopisch.

Kompakt und robust muss sie sein, schnell auslösen, gut wäre ein Akku, den man extern laden kann, um bei Ladeschwäche schnell einen anderen nutzen zu können, oder auch normale Batterien. Und natürlich eine gute bis sehr gute Bildqualität. Auch ein im Nahbereich funktionierender Blitz wäre wichtig.

Was ich nicht brauche, sind eine Unmenge an Motivprogrammen, 30-fach Zoom, Wlan und weiteres unnötiges Zeug.

Im Moment scheint die Canon Powershot SX 610 HS ein gutes Preis/Leistungsverhältnis zu haben. Die liegt auch gut in der Hand, kostet z. Zt. 150€, ist aber auch überladen.

Canon 610

Bei Nikon werde ich nicht richtig fündig, bin aber für alle Marken offen, wenn das drumrum passt.

Falls jemand eine Camera dieser Kategorie aus eigener Erfahrung empfehlen kann, wäre ich schon ein Schritt weiter. Für den Kauf habe ich noch ca. 4 Wochen Zeit.

Hascherl

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gelöscht_238890 hascherl

„Digi-Kompaktkamera bis 150 Euro“

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hascherl gelöscht_238890

„Hallo, Kamera am USB aufladen? https://nikoneurope-de.custhelp.com/app/answers/detail/a_id/56287/ ...“

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Hallo hatterchen,

ich bin mir nicht ganz schlüssig, was ich mit deinem Link anfangen soll.

Meine Kamera kann nicht per USB aufgeladen werden, dazu muss ich den Akku herausnehmen. Das ist auch nicht das Problem, sondern die Tatsache, dass der interne, fest eingebaute Stützakku kaputt ist. Es bleiben mir nur wenige Sekunden, um die Akkus zu tauschen. Anderenfalls sind meine Einstellungen wie Datum, Bildformat usw. verloren. Ich muss jedesmal alles von Hand neu einstellen. Der Wechselakku entlädt sich dadurch auch sehr schnell, ich brauche die Kamera ja nicht jeden Tag.

Ich habe mich daher entschlossen, eine neue zu kaufen, mit den angegebenen Eigenschaften.

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Fetzen hascherl

„Digi-Kompaktkamera bis 150 Euro“

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Im Grunde gibt es nichts mehr zu sagen. Nach allem, was man zu dem Gerät finden kann, scheint es ziemlich das Optimum für das Geld zu sein. Sehr groß ist die Auswahl , sofern man vernünftige Angebote vorzieht sowieso nicht.

Bei den Kompaktmodellen wirst du eher selten einen guten Blitz für den Nahbereich finden. Das liegt in der natur der Sache, denn der Blitz ist sehr nah an der Optischen Achse und das Objektiv fährt auch noch raus. Jetzt kann der Blitz nicht um das Objektiv herum belichten, ergo hast du einen Schatten. Dazu wird bei dem Budget kaum eine ausgefeilte Elektronik exakt berechnen, wie stark überbelichtet wird. Klar, der haut nicht immer alles raus, was er kann, aber es gibt für den Konstrukteur Budgetgrenzen, will er das Ding mit Gewinn verkaufen.

Robust sind eher die Unterwasserkameras, sprengen aber dein Budget und sind von der Bildqualität eher schlechter, als die Canon. Bei Nikon gibt es schon was, aber entweder über dem Budget, oder nicht so besonders. Die S7000 gibt es knapp darüber.Sony DSC W 220 ist ebenfalls in der Nähe.

Letztlich kommt keine so wirklich gut weg und bei allen finden sich Stimmen, die ihre Handybilder gleichwertig finden. Naja, das glaube ich jetzt zwar nicht, spricht aber für einen gewissen Frust. Grundsätzlich zählen deine Wünsche und an deiner Stelle würde ich mir eine Speicherkarte in einen Großmarkt in deiner Nähe mitnehmen und mal ein paar Bilder daheim auf dem Rechner ansehen. Mache welche mit, andere ohne Blitz, nehme ein paar Verkäufer in Bewegung auf und schaue, wie dir die Bedienung liegt. Am Ende dürfte die Canon das maximal Mögliche sein, was du für dein Budget bekommst.

Das wahre Leben ist nicht der Kampf zwischen Gut und Böse, sondern zwischen Böse und noch Schlimmeren!(Joseph Brodsky)
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hascherl Fetzen

„Im Grunde gibt es nichts mehr zu sagen. Nach allem, was man zu dem Gerät finden kann, scheint es ziemlich das Optimum für ...“

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Hallo und Danke für deine ausführliche Meinung.

Für meine Nikon habe ich eine 512 MB und eine 256 MB CF-Speicherkarte, das reicht bei einer max. Auflösung von 1600x1200 Pixel für eine Menge Bilder.

Für die Canon gibt es die SD, SDHC, SDXC-Karten, welche dieser Karten wären am besten geeignet?

Nicht nach Marke, sondern nach Geschwindigkeit und Funktion. Und welche Größe in GB wäre empfehlenswert? Bei Canon findet man keine Angabe, welche max. Größe unterstützt wird.

Ich würde nicht immer in der höchsten Auflösung Bilder machen, immerhin schaftt sie 5000x3000 Pixel, und das auch noch in verschiedenen Formaten.

Alles nicht so einfach.

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Fetzen hascherl

„Hallo und Danke für deine ausführliche Meinung. Für meine Nikon habe ich eine 512 MB und eine 256 MB CF-Speicherkarte, ...“

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Mit deinen Karten kannst du einpacken. Die Dinger passen in keine Kompaktkamera mehr rein. Warum willst du nicht in höchster Auflösung fotografieren? Dann kannst du dir gleich dein Handy nehmen und den digitalen Zoom bemühen, der Effekt ist ähnlich. Schlechtere Qualität (du schriebst doch von ordentlicher, oder?), weniger Details und einfach...na Quatsch. Kleiner machen kann ich immer noch, was nicht da ist nicht zurück holen!

SDHC, oder SDXC sind relativ egal. Es gibt z.B. eine Kingston Micro SDXC 64 GB für 16€. Damit bist du fein raus. Da ist ein Adapter dabei und damit passt sie in die Kamera. Funktioniert auch bei meiner D800. SDHC mit 16 GB gibt es auch mal für 5€. Class 10 ist halt am schnellsten, allerdings sind die teuren Karten eher innerhalb der Spezifikationen. Wie gesagt, für hin und wieder ein Foto würde ich mir darüber keine großen Gedanken machen.

Ist doch ganz einfach. Höchste Auflösung, Karte zwischen 5 und 20€ und alles im Lack.

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Borlander Fetzen

„Mit deinen Karten kannst du einpacken. Die Dinger passen in keine Kompaktkamera mehr rein. Warum willst du nicht in ...“

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Ich würde eine Karte mit maximal 32GB nehmen. Beim vorliegenden Anwendungsfall ist das sicherlich keine Einschränkung. Bei Karten ab 64GB kann es zu Problemen kommen im Wechsel zwischen verschieden Geräten.

Micro SD würde ich nur im Notfall nehmen: Ein Adapter ist immer eine zusätzliche (wenn auch sicher seltene) Fehlerquelle. Und bei der Geschwindigkeit rechne ich eher damit, dass die Schreibgeschwindigkeit einer 150 EUR Digicam der limitierende Faktor ist.

Gute Erfahrungen habe ich in der Vergangenheit mit Speicherkarten von Transcend gemacht. Kingston kann man aber genau so gut nehmen. Ist irgendwie Geschmackssache, bzw. eine Frage des aktuell besseren Angebots ;-)

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hascherl Fetzen

„Mit deinen Karten kannst du einpacken. Die Dinger passen in keine Kompaktkamera mehr rein. Warum willst du nicht in ...“

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Moin,

mir ist schon klar, dass ich meine CF-Karten nicht weiter verwenden kann.

Ich wollte nur wissen, welche Kapazität ich für die neue Kamera benötige, um nicht nach wenigen Bildern feststellen zu müssen, dass sie zu klein ist.

Diese Frage hast du schon beantwortet, wobei ich gestern auf der Canon Webseite keinerlei Informationen gefunden habe, bis zu welcher Kapazität diese Kamera Karten unterstützt.

Aber ich kann ja auch zwei "kleine " kaufen, habe ich jetzt auch.

Danke für dein Bemühen.

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PeterP1 hascherl

„Moin, mir ist schon klar, dass ich meine CF-Karten nicht weiter verwenden kann. Ich wollte nur wissen, welche Kapazität ...“

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Hallo,

ich würde auch immer die volle Auflösung nehmen. Die mittlere Bildgröße dürfte dann bei etwa 7 MByte liegen - damit kriegst du auf eine 8 GByte-Karte über tausend Bilder. Wenn das nicht reicht, nimmst du eben eine 16 GByte-Karte.

Gruß
Peter

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Fetzen hascherl

„Moin, mir ist schon klar, dass ich meine CF-Karten nicht weiter verwenden kann. Ich wollte nur wissen, welche Kapazität ...“

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PeterP1 hat es dir ja schon geschrieben. Ich habe eine 32GB Karte drin. Damit mache ich über 800 Bilder im RAW-Format. Als JPEG passen in voller Auflösung 2700 und in mittlerer Qualität 5500 drauf. Meine Kamera hat im Gegensatz zu deiner 16MP mehr, also 36.

Zum Thema Kapazität ein hübsches Beispiel. Transcend Karte mit 8GB. 6.59€, mit 16GB 6.94€, gleiche Serie. 8GB Karten kaufen macht also kaum Sinn. Deine Kamera verkraftet Karten nach dem SDXC Standard und sollte theoretisch Karten mit bis zu 2TB vertragen, ergo macht eine Größenangabe keinen Sinn. Die frisst sozusagen alles, was es gibt. Theoretisch zumindest. ;-)

Mit dem Adapter habe ich noch nie Probleme gehabt und benutze sie schon seit ein paar Jahren, was nat. nicht heißen muss, dass es keine gibt. Das Risiko schätze ich aber dadurch als sehr gering ein. Also, egal welche aktuelle Größe, du dürftest kein Problem mit deiner Bildermenge haben. ;-) Mach nur den Fehler nicht und kaufe ohne Vergleich bei einem Elektrosupermarkt. Da zocken sie gnadenlos ab und du kannst bis zum Doppelten für die gleiche Karte los werden. Ich hoffe, du hast jetzt das Werkzeug für deine Zwecke und viel Spaß damit!

Das wahre Leben ist nicht der Kampf zwischen Gut und Böse, sondern zwischen Böse und noch Schlimmeren!(Joseph Brodsky)
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De_prodigo_Filio hascherl

„Hallo und Danke für deine ausführliche Meinung. Für meine Nikon habe ich eine 512 MB und eine 256 MB CF-Speicherkarte, ...“

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Hallo

Also auch ich würde für die volle Auflösung stimmen, wenn man schon die moderne digitale Technik nutzt, und Fotos macht, dann möchte man doch nicht auf den möglichen Detailreichtum verzichten.
Auch kann man bei höchster Auflösung besser Teilbereiche aus dem Bild kopieren und vergrössern ohne merkliche Verluste (bis zu einem gewissen Grad). Und bei dem Preis und der möglichen Speichergrösse ist es heute kein Problem mehr. Und wenn man ein Bild mal versemmelt hat, wird es gelöscht, das kostet nicht mehr.

Jürgen

„Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden.“ (Mark T.) Qui parcit virgam,odit filium
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Borlander hascherl

„Hallo und Danke für deine ausführliche Meinung. Für meine Nikon habe ich eine 512 MB und eine 256 MB CF-Speicherkarte, ...“

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Ich würde nicht immer in der höchsten Auflösung Bilder machen

Wie schon von den anderen geschrieben: Ich würde auch immer die Maximalauflösung nutzen.

Zur Weitergabe reduziere ich die Bildgröße dann meistens auf 50%, wodurch die subjektive Bildqualität tendenziell noch zunimmt minimal zunimmt.

Bedenke auch, dass die von Dir genannte UXGA-Auflösung (1600x1200) schon oft nicht mehr für eine Bildschirmfüllende Darstellung ausreicht.

Gruß
Borlander

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