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Wo wichtige Daten speichern?

wanze2 / 81 Antworten / Baumansicht Nickles

Moin!

Nachdem sich  vorgestern meine Festplatte verabschiedet hat,stellt sich mir die Frage,wie und wo unersetzliche Daten wie persönliche Filme und Fotos speichern.Auf welchem Medium sind sie am besten aufgehoben? Auf DVD brennen? Oder doch lieber eine externe Festplatte? Mir ist schon klar,daß so eine DVD auch nicht ewig hält.Wo sind Daten eurer Meinung nach am besten aufgehoben? Gibt es noch andere Möglichkeiten?

Grüße

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Nickles /forum/allgemeines/2014/wo-wichtige-daten-speichern-539068708.html 0 3 von 5
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jueki wanze2

„Wo wichtige Daten speichern?“

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Ich verwende dafür eine eigene Festplatte, die per S-ATA angeschlossen werden kann.

Diese Festplatte wird nur als reines Speichermedium benutzt und ist ansonsten stromlos.

Jürgen

- Nichts ist schwerer und nichts erfordert mehr Charakter, als sich im offenem Gegensatz zu seiner Zeit zu befinden und laut zu sagen "NEIN!" Kurt Tucholsky
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gelöscht_305164 wanze2

„Wo wichtige Daten speichern?“

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Auf DVD brennen?

Nein.

Oder doch lieber eine externe Festplatte?

Ja.

unersetzliche Daten

Weil ich paranoid bin, werden solche Daten auf einem Server gespeichert. Ausgesuchte Leute nutzen das Gerät ebenfalls. Eine kleine Klaut, allerdings nicht so preiswert wie eine externe HDD.

Hat @jueki schon vorgeschlagen, kostet bei ALDI ca. € 70,00 für 1 TB.

Ich verwende nur Pladden bis 500 GB.

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dirk1962 gelöscht_305164

„Nein. Ja. Weil ich paranoid bin, werden solche Daten auf ...“

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Hallo Lockenfrosch,

Ich verwende nur Pladden bis 500 GB.

Nur aus Interesse: Warum?

Gruß
Dirk

Das Leben beginnt auf alle Fälle - in einer Zelle ... und manchmal endet's auch bei Strolchen, in einer solchen. (Heinz Erhardt)
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jueki dirk1962

„Hallo Lockenfrosch, Nur aus Interesse: Warum? Gruß Dirk“

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Bin zwar kein gelocktes Fröschlein - aber ich mache es ähnlich.
Wenn mir eine Platte kaputt geht, habe ich immer "nur" einen teil darc Daten verloren und nicht alles.
Das jedenfalls ist mein Grund dafür.
Übrigens, weil es hier andeutungsweise zur Sprache kam: Ich verwende auch eine USB- Platten. Da gab es in der vergangenheit zuviele Ausfälle.
Ich verwende 500GB S-ATA. Entweder fest eingebaut (abschaltbar) oder Extern, per Wechselrahmen anschließbar.

Jürgen

- Nichts ist schwerer und nichts erfordert mehr Charakter, als sich im offenem Gegensatz zu seiner Zeit zu befinden und laut zu sagen "NEIN!" Kurt Tucholsky
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dirk1962 jueki

„Bin zwar kein gelocktes Fröschlein - aber ich mache es ...“

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Hallo Jürgen,

Wenn mir eine Platte kaputt geht, habe ich immer "nur" einen teil darc Daten verloren und nicht alles.

ok.

USB- Platten. Da gab es in der vergangenheit zuviele Ausfälle.

Mach mir keine AngstZwinkernd

Ich habe ein Image meiner Platte auf eine ex. USB-Platte.

Zusätzlich meine Bilder, Dokumente usw. auf 2 USB-Platten gesichert.

Vielleicht doch mal den vorhanden E-SATA Anschluss des Mainboards nutzen und ein

Gehäuse mit E-SATA besorgen? Grübel...

Gruß
Dirk

Das Leben beginnt auf alle Fälle - in einer Zelle ... und manchmal endet's auch bei Strolchen, in einer solchen. (Heinz Erhardt)
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jueki dirk1962

„Hallo Jürgen, ok. Mach mir keine Angst Ich habe ein Image ...“

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Mach mir keine Angst

Nö, will ich nicht.
Nur eben - Google:  USB+Fesplatten+Fehler = 23,5 Millionen Funde....

Gehäuse mit E-SATA besorgen?

Besser meiner Meinung nach:

Wechselrahmen

Jürgen

- Nichts ist schwerer und nichts erfordert mehr Charakter, als sich im offenem Gegensatz zu seiner Zeit zu befinden und laut zu sagen "NEIN!" Kurt Tucholsky
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dirk1962 jueki

„Nö, will ich nicht. Nur eben - Google: USB Fesplatten ...“

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Wechselrahmen

ist auf meinem Merkzettel! Danke

Gruß
Dirk

Das Leben beginnt auf alle Fälle - in einer Zelle ... und manchmal endet's auch bei Strolchen, in einer solchen. (Heinz Erhardt)
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Pfützner jueki

„Nö, will ich nicht. Nur eben - Google: USB Fesplatten ...“

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Nur eben - Google:  USB+Fesplatten+Fehler = 23,5 Millionen Funde....

Und da stecken immer IDE oder SATA-Platten drin - auf welchem Wege Du die ansteckst ist Sch...egal. Festplatten sind für Backup ungeeignet!!!

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rakso rerueb jueki

„Nö, will ich nicht. Nur eben - Google: USB Fesplatten ...“

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hallo Jürgen,

kann man so eine Wechelrahmen so einfach einbauen. Und ist eine neue Platte notwendig? Ich abe einen 15 Monate alten Rechner. Auf was muß ich achten. Habe noch eine alte 250 GB und eine 1000 GB USB Platte.

Gruß Oskar

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jueki rakso rerueb

„hallo Jürgen, kann man so eine Wechelrahmen so einfach ...“

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kann man so eine Wechelrahmen so einfach einbauen

Wenn Platz im Gehüse und ein freier SATA- Port vorhanden ist - Ja.
Ein Mindestmaß an handwerklichen Fertigkeiten vorausgesetzt.

Und ist eine neue Platte notwendig?

Auch ältere Platten, so diese in Ordnung sind, sind da geeignet.

Jürgen

- Nichts ist schwerer und nichts erfordert mehr Charakter, als sich im offenem Gegensatz zu seiner Zeit zu befinden und laut zu sagen "NEIN!" Kurt Tucholsky
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Pfützner dirk1962

„Hallo Jürgen, ok. Mach mir keine Angst Ich habe ein Image ...“

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USB- Platten. Da gab es in der vergangenheit zuviele Ausfälle.

Ja, und da stecken ganz normale IDE oder SATA-Platten drin. Der Logik folgend sind Platten IMMER für Backup ungeeignet - und das ist ja auch die Wahrheit. Wird auch sehr gern ignoriert - oder schöngeredet.

Für wirklich wichtige Daten gibts nach wie vor Bandlaufwerke, die sind im Hinblick auf die Kapazität konkurrenzlos! Für kleine Datenbestände eventuell noch DVD-Ram (vorzugsweise mit Caddy!) oder Mo-Laufwerk.

Für alle optischen Medien, auch für M-Disc, gilt: kapazitätsmäßig völlig unsinnig und Haltbarkeit sehr fragwürdig. Ja, auch die M-Disc - es gibt keine Langzeiterfahrungen.

Bliebe zuletzt noch Blu-ray - ist aber für Video entwickelt worden. Folglich stand Datensicherheit nie an oberster Stelle .. Medienhaltbarkeit ist mit Sicherheit nicht besser als CD oder DVD - ungenügend!

Die Cloud! Super! Aber früher oder später teilst Du Deine Daten mit Leuten die Du noch nicht einmal kennst. Auch da liegen Deine Daten zunächst auf Festplatten. Da bist Du auf Gedeih und Verderb dem betreffenden Anbieter ausgeliefert. In der Regel erfährst Du aber gar nichts über dessen Backup-Strategie.

Fazit: (auch wenn es vielen nicht gefällt) Es gibt keine vernünftige Alternative zum Bandlaufwerk!

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groggyman Pfützner

„Ja, und da stecken ganz normale IDE oder SATA-Platten drin. ...“

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Ich hatte in der Vergangenheit 3 verschiedene (kleines Wortspiel) Bandlaufwerke, 2 x intern und einmal extern. Alle hatten nach einigen Sicherungen ein gerissenes Band und eine Reparatur war mit anschliessenden Fehlermeldungen unbrauchbar. Auch in unserer Firma fallen Daten hin und wieder einem Bandriss zum Opfer. Mit Festplatten hatte ich in den letzten 15 Jahren bis jetzt noch keine Ausfälle...toi, toi, toi.

Nur soviel zu :

Es gibt keine vernünftige Alternative zum Bandlaufwerk!

-groggyman-

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Pfützner groggyman

„Ich hatte in der Vergangenheit 3 verschiedene kleines ...“

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Das ist insgesamt gesehen aber bei weitem weniger als Festplattenausfälle, das darfst Du dabei nicht vergessen.

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xafford Pfützner

„Das ist insgesamt gesehen aber bei weitem weniger als ...“

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Ich habe letztens eine Studie gelesen (ich werde gleich mal suchen, ob ich sie noch finde und liefere die Quelle ggf. nach) in der das Fazit ziemlich vernichtend so lautete:

Rund 50% aller Restore-Versuche von Backups auf Bandlaufwerken schlagen fehl.

Deckt sich auch ungefähr mit meinen Erfahrungen.

Pauschalurteile sind immer falsch!!!
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xafford

Nachtrag zu: „Ich habe letztens eine Studie gelesen ich werde gleich mal ...“

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Auf die Schnelle habe ich jetzt nur das hier gefunden - geht zwar nicht um das Gleiche (Erfolgrsrate Recovery), sondern um Fehler beim Backup auf Tape selbst und da hat MS eine Rate von 17% lautet diesem Paper:

http://download.microsoft.com/download/0/3/3/03332d83-4ec7-4963-8e7f-a29c43d4b1cf/DPM_TCS.doc

Pauschalurteile sind immer falsch!!!
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Pfützner xafford

„Auf die Schnelle habe ich jetzt nur das hier gefunden - geht ...“

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Was die da schreiben geht weit an dem vorbei was wir hier besprechen. Ein zentrales Backup auf Band von vielen, weit voneinander entfernten Standorten halte ich als Laie schon für eine idiotische Idee. Schon die erreichbare Transferrate eines WAN reicht vorn und hinten nicht um ein aktuelles Bandlaufwerk stetig mit Daten zu versorgen - da sind Fehler vorprogrammiert. Natürlich sind die Leute von MS keine Dummen, aber das ursprüngliche System ist mit der Zeit gewachsen, wohl auch hin und wieder modernisiert worden und ist diesen Anforderungen heute nicht mehr gewachsen. 

Bei den Datenmengen die ich da vermute, wäre ein LTO6 nötig, benötig nativ 160MB/s, mit Kompression bis zu 400MB/s, das geht mit WAN absolut gar nicht!

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groggyman xafford

„Ich habe letztens eine Studie gelesen ich werde gleich mal ...“

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Der Prozentsatz wäre ja entgegen Herrn Pfützners Aussage erschreckend alternatief :-)

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Pfützner xafford

„Ich habe letztens eine Studie gelesen ich werde gleich mal ...“

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Die Studie kenn ich schon - etwa 90% der fehlgeschlagenen Restores gehen direkt oder indirekt auf menschliche Fehler zurück. Viele dieser Fehler wären auch bei Restores von Festplatten aufgetreten.

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nemesis² xafford

„Ich habe letztens eine Studie gelesen ich werde gleich mal ...“

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Das war wohl das Fazit der Studie:

http://www.heise.de/newsticker/meldung/Datenretter-erschuettern-Vertrauen-in-Magnetband-Backups-2248297.html

Die Frage nach der versaubeutelten Software stellt sich beim Hardlinkbackup nicht. Das kann praktisch mit jedem OS ausgelesen werden (bei W9x nur bedingt) und man muss dafür noch nicht einmal Software installieren!

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Pfützner groggyman

„Ich hatte in der Vergangenheit 3 verschiedene kleines ...“

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Für gerissene Bänder gibt es 3 in Frage kommende Ursachen:

1. alte Bänder

2. Falsche Lagerung (zu trocken)

3. ungeeignete Kombination von PC und Bandlaufwerk

Für Bandlaufwerke gibts bei SCSI eine extra Geräteklasse, sequential access device, einmal Positionieren und dann nur noch lesen bzw. schreiben. Ist der PC zu langsam um den Datenstrom zum Bandlaufwerk aufrecht zu erhalten, muß das Bandlaufwerk anhalten, zurückspulen, neu positionieren und wieder starten. Das geht auf Seiten des Laufwerks auf die Mechanik - für die Bänder ist es über kurz oder lang tödlich!

Schuld ist nicht die Technologie, sondern der falsche Einsatz. Ein LTO2 braucht nativ 30MB/s, eine einzelner PC mit konventioneller SATA-Festplatte ist nicht schnell genug dafür - bei größeren Dateien (Photos, Filme, Musik) geht das noch. Im Falle vieler kleiner Dateien, die sich ja dann oft auch gut komprimieren lassen, sieht das komplett anders aus. Das Lesen vieler kleiner Dateien von Festplatte geht wesentlich langsamer, hinzu kommt das das LTO2 bei komprimierbaren Daten ja dann 60MB/s benötigt.

Ein weiterer unterschätzter Punkt ist die Schreibleistung des Systems beim Restore. Das System muß die komprimierte Leserate des Bandlaufwerks auch Schreiben können ... bei LTO2 60, bei LTO3 schon 120MB/s.

Das ist schlußendlich die einzigste Einschränkung die man bei aktuellen Bandlaufwerken hat. Man muß sich mit den gedienten Laufwerken geringerer Kapazität zufrieden geben - die neueren kann man nicht nutzen. Im Falle vieler kleiner Dateien wäre selbst ein SSD-bestückter PC zu langsam für ein LTO6. Das ist Technik für die Sicherung lokaler Netzwerke mit Fibrechannel-Verbindung oder 10Gb Ethernet.

Ich hatte jahrelang ein LTO2, hat immer zuverlässig funktioniert, sowohl beim Backup als auch beim Restore. Ich hatte aber immer SCSI, und nun SAS-Platten im Raid 5. Seinerzeit bei Ebay gekauft, gebraucht, aber vom Händler mit einem Jahr Garantie. Hab jetzt ein SAS-angebundenes LTO4 und bin sehr zufrieden damit.

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torsten40 groggyman

„Ich hatte in der Vergangenheit 3 verschiedene kleines ...“

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Warum speichert ihr mehr als 15 Jahre alte Daten? Bewegungsprofile? Bei Bandlaufwerken, kommt man auf die Idee, dass ihr seit mehr als 30 Jahren speichert.

Der einzige Grund (Wenn ich falsch liege bitte berichtige mich,) auf Bandlaufwerke zu speichern ist, dass Bandlaufwerke mehr Speicherplatz vorhanden ist, auf geringerm Platz, als auf physikalischen Festplatten.

aber warum speichert man etwas mehr als so lange? Selbst das gerichtliche "3 Fingerheben" ist nach 30 Jahren vergangen

Selbst eine Datenbank von vor 15 Jahren wäre heute völlig überholt, und kaum kompatible, wenns nicht grad (free)mysql ist

Messisyndrom in der IT?

Bei IBM Microsoft usw (Big DATA Firmen aus den US, Japan, China) kann ichs ja verstehen, aber IT aus DE? da wäre vielleicht nur Siemens, oder Automobilhersteller.

Freigeist
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xafford torsten40

„Warum speichert ihr mehr als 15 Jahre alte Daten? ...“

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Fotos? Musik? Videos? Alte Software-Projekte? Dokumentationen in PDF-Form? Mir fällt da einiges ein, was man auch in elektronischer Form ungern verliert, auch wenn es bereits 15 Jahre alt ist.

Pauschalurteile sind immer falsch!!!
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torsten40 xafford

„Fotos? Musik? Videos? Alte Software-Projekte? ...“

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Fotos? Musik? Videos?

Da auf computerbasierte Medien zu setzen, sollte schon 2000 und früher hat es immer wieder gezeigt, klar gewesen sein, dass das nur zeitlich begrenzt ist. ...

Egal was in digitaler form gespeichert wurde, irgendwann ist alles verloren. Und alles darf auch mal verloren gehen. aussterben gehört zur Natur.

Alles was digial gespeichert wird hat ein Verfallsdatum, so wie alles ein Verfallsdatum hat. Dem nach zu heulen, wenn es weg ist, bringt nix. Ist es weg, wird Zeit sich nach was neuem umzusehen.

Freigeist
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xafford torsten40

„Da auf computerbasierte Medien zu setzen, sollte schon 2000 ...“

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Jetzt wird´s aber philosophisch. Auch echte Abzüge von Fotos und gedruckte Bücher haben ein Verfallsdatum, trotzdem bewahrt man sie so auf, dass dies möglichst lange erhalten bleiben. Und auch die digitalen Fotos meines verstorbenen Vaters habe ich lieber im Backup, als im Nirvana.

Pauschalurteile sind immer falsch!!!
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torsten40 xafford

„Jetzt wird s aber philosophisch. Auch echte Abzüge von ...“

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Du wirst dieses Backup haben, vielleicth noch deine (wenn du welche hast) Kinder, aber danach? Nichts ist immer vorhanden.

Wenn ich mir Familien Fotos und deren Alben von ca 1870 (und früher) und von 1980 oder heute anschau, da sehe sehr wohl Qualitätsunterschiede. Die fotos von vor mehr als x Jahren haben eine wesentlich bessere Qualität als die, die man heute in einem automaten über ne SD Kard ausdruckt.

Alles ist schnelllebig ausgelegt, und nichts soll lange halten. Manche Fotos von vor 1900 haben mehr erkennbare Details, als Fotos von vor 1990, schaut man sich die Hintergründe an.

Ich könnte dadrüber Philosophieren, aber leider habe ich nicht die Sprachgewandtheit, wie so manch anderer hier, um mich gewandt, und richtig auszudrücken.

Bücher nach denen wir seit Jahrteusenden leben, sind völlig überholt. Nur leider fallen, besonders in letzter Zeit immer wieder auf dieser jahrtausende alte Bücher herein.

Freigeist
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Borlander torsten40

„Du wirst dieses Backup haben, vielleicth noch deine wenn du ...“

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aber danach? Nichts ist immer vorhanden.

Dann kostet der Speicherplatz um das gesamte Lebenswerk zu digital zu speichern nur noch einen Betrag im Cent-Bereich ;-)

Wenn ich mir Familien Fotos und deren Alben von ca 1870 (und früher) und von 1980 oder heute anschau, da sehe sehr wohl Qualitätsunterschiede. Die fotos von vor mehr als x Jahren haben eine wesentlich bessere Qualität als die, die man heute in einem automaten über ne SD Kard ausdruckt.

Das wird dann aber wahrscheinlich primär an der bescheidenen Druckqualität der Automaten-Ausdrucke liegen. Ich tendiere eher zu der Behauptung, dass viele  Smartphone-Photos schon eine bessere Bildqualität haben als die typischen Photos von vor 30 Jahren. Von der Masse von noch älteren Photos reden wir besser mal erst gar nicht. Und da wird man auch bereits mit abnehmender Qualität durch Alterungsprozesse konfrontiert.

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Waldschrat_70 Pfützner

„Ja, und da stecken ganz normale IDE oder SATA-Platten drin. ...“

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Ich habe auch einige Zeit Bandlaufwerke benutzt, bin aber davon abgekommen da es damit häufig Probleme gab. Seit Längerem mache ich meine Sicherungen (Acronis) vom Laptop auf eine externe FP 500GB. Das Teil ist jetzt voll, deswegen werde ich mir eine 1TB USB FP zulegen.
Mit den externen USB FP hatte ich bisher noch keine Probleme und die Sicherungen haben mir schon mal nach einem FP-Crash sehr gut geholfen - neue Platte rein, Sicherungen zurückgespielt - nach 1 Std. war das Problem behoben. Ab und zu klone ich meine SSD auf eine HDD, das macht sich noch einfacher. Das Klonen mit Acronis  ist zwar etwas zeitaufwendig, macht sich aber recht gut. 

Gruß
Jürgen

einem computer für seine leistung zu bewundern ist genauso als würde man einem bügeleisen beifall klatschen wenn es warm wird
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gelöscht_305164 jueki

„Bin zwar kein gelocktes Fröschlein - aber ich mache es ...“

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Bin zwar kein gelocktes Fröschlein

Glatzkopp?

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jueki gelöscht_305164

„Glatzkopp?“

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Glatzkopp?

Nö, naturblond seit 72 Jahren - allerdings ohne Gummibär- Löckchen.
Und eher ein walf, anstelle eines Frosches.

Jürgen

- Nichts ist schwerer und nichts erfordert mehr Charakter, als sich im offenem Gegensatz zu seiner Zeit zu befinden und laut zu sagen "NEIN!" Kurt Tucholsky
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gelöscht_305164 jueki

„Nö, naturblond seit 72 Jahren - allerdings ohne Gummibär- ...“

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naturblond

Das ist doch Mist. Ich habe mir schon den Kopf rasiert, bevor die Nazis dies zur Mode erklärt haben.

Einen derartig hübschen Schädel darf man nicht unter Haaren verbergen!

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jueki gelöscht_305164

„Das ist doch Mist. Ich habe mir schon den Kopf rasiert, ...“

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Einen derartig hübschen Schädel darf man nicht unter Haaren verbergen!

Ein starkes Argument.

Jürgen

- Nichts ist schwerer und nichts erfordert mehr Charakter, als sich im offenem Gegensatz zu seiner Zeit zu befinden und laut zu sagen "NEIN!" Kurt Tucholsky
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sunraid wanze2

„Wo wichtige Daten speichern?“

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Bei mir auch nur noch Festplatten... und dann mit folgender Strategie:

(Arbeits)daten werden auf Rechner und Notebook gespiegelt, so dass dieser Bestand in der Regel immer gleich ist. Zusätzlich landen diese Daten plus archivierte Daten noch auf einem NAS.

Die archivierten Daten werden dann noch auf eine externe Festplatte gesichert und diese dann extern aufbewahrt.

Bislang gab es glücklicherweise noch keinen Datengau bei mir.

Das Ganze ist für "privat" vielleicht ein bisschen oversized, aber die selbgeschossenen Fotos bekomme ich nie wieder, wenn die weg sind...

Gruß joe
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gelöscht_305164 sunraid

„Bei mir auch nur noch Festplatten... und dann mit folgender ...“

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oversized

Keineswegs.

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The Wasp sunraid

„Bei mir auch nur noch Festplatten... und dann mit folgender ...“

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Ein Server ist kein Backup! Streng genommen sind alle elektromagnetischen Datenträger, die am selben Stromnetz oder Netzwerk hängen, kein sicheres Backup. Schon ein einfacher Überspannungsschaden kann alle Geräte gleichzeitig killen, ob eingeschaltet oder nicht. RAID-Lösungen bergen das Risiko eines Administratorfehlers, der bei einem Zurückspielen der Daten, das Backup zerstören kann.

Ende
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Maybe sunraid

„Bei mir auch nur noch Festplatten... und dann mit folgender ...“

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Moin,

so sieht meine Strategie auch aus. Primär wird alles aufs NAS (RAID 1) gesichert, bzw. auch direkt gespeichert. Sekundär mache ich Synchronisation der sensiblen Datenbereiche des NAS auf eine externe Festplatte.

Denn was nützt mir ein RAID 1und WD RED NAS-HDDs, wenn z.B. das NAS selber draufgehen sollte?

Zusätzlich ist für jeden Rechner eine externe Festplatte vorhanden (USB/eSATA), die aber primär der Image-Sicherung dient.

Gruß

Maybe

"Es gibt nur eine falsche Sicht der Dinge: der Glaube, meine Sicht sei die einzig Richtige!" (Nagarjuna, buddhistischer Philosoph)
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The Wasp wanze2

„Wo wichtige Daten speichern?“

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Die Frage ist weniger worauf man eine digitale Kopie anlegt, als wie oft?

Daten, die man auf keinen Fall verlieren will, muss man zusätzlich außer Haus lagern. Filme sind in der Regel ersetzbar, problematisch sind z.B. private Fotos.

Aus meiner Sicht müssen es mindestens 3 externe Festplatten sein. Zwei für zuhause, eine für außer Haus. Datenträger können über die Jahre kaputt gehen, selbst wenn sie nicht genutzt werden, z.B. kann eine CD/DVD nach Jahren nicht mehr lesbar sein. Man muss das immer im Auge behalten, wenn man Daten hat, die man auf keinen Fall verlieren will.

Cloudspeicher ist interessant, die Technik ist aber datenschutzrechtlich und kostenmäßig auf lange Sicht nicht abschätzbar, die billige USB-Platte aus dem Angebot ist da imo derzeit die kostengünstigste Lösung und wenn da eine kaputt geht, ersetzt man sie einfach durch eine neue.

Ende
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gelöscht_305164 The Wasp

„Die Frage ist weniger worauf man eine digitale Kopie anlegt, ...“

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Datenträger können über die Jahre kaputt gehen

Richtig.

Deshalb wird der ganze Schrammel ausgedruckt in einem feuerfesten Tresor gelagert.

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gelöscht_265507 wanze2

„Wo wichtige Daten speichern?“

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Meine Daten sind auf zwei Festplatten im Rechner.

Aber richtig sicher sind sie auf einer DVD-RAM.

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Borlander wanze2

„Wo wichtige Daten speichern?“

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ie und wo unersetzliche Daten wie persönliche Filme und Fotos speichern.
  • Auf möglichst vielen unabhängigen Speichermedien.
  • Davon sollte zu jedem Zeitpunkt mindestens ein Speichermedium nicht mit dem Computer sein.
  • Ebenfalls sinnvoll ist es mindestens eine Kopie außer Haus zu lagern.
  • Weiterhin empfehle ich auch alte Versionsstände vorzuhalten.
  • Auf Dateiebene sichern. Keine Archivformate nutzen.

Meine wichtigsten Daten habe ich aktuell auf mindestens 5 oder 6 unabhängigen Festplatten gespeichert und halte die Versionstände der letzten 3 Jahre vor (mit Abstand von jeweils einigen Tagen oder in Einzelfällen auch mal nur Stunden). Gesichert wird Dateiweise mit rsync und Hardlinks…

Gruß
Borlander

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wanze2 Borlander

„Auf möglichst vielen unabhängigen Speichermedien. Davon ...“

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Das finde ich am vernünftigsten. Es nützt ja z.B. nix,5 Festplatten im PC zu haben auf denen das gleiche ist,wenn durch höhere Gewalt (Blitzeinschlag) alles zerstört wird. ich werde in Zukunft meine Fotos auf 2 Festplatten im rechner speichern,und noch auf einer externen. Dann noch auf 2-3 DVDs brennen,und jedes Jahr neu brennen.

Wie ein Vorredner schon schrieb,Bilder sind für immer verloren.Alles andere wie Programme und Musik sind zu ersetzen

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Borlander wanze2

„Das finde ich am vernünftigsten. Es nützt ja z.B. nix,5 ...“

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ich werde in Zukunft meine Fotos auf 2 Festplatten im rechner speichern,und noch auf einer externen.

Du solltest entweder zwei externe nehmen und dann maximal eine von denen anschließen, oder aber Du verwendest einen trägerlosen Wechselrahmen und schiebst in den dann jeweils eine von zwei Sicherungsplatten ein (zusätzlich zur fest verbauten Hauptplatte).

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Newton2k1 Borlander

„Auf möglichst vielen unabhängigen Speichermedien. Davon ...“

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So ähnlich mache ich das auch. Die Festplatten sind in einem NAS und hin und wieder kaufe ich ein neues NAS. Manchmal weil es im Sonderangebot ist aber meistens um mehr Speicherplatz zu haben und immer mit einem RAID. Auf dem NAS legen die X-Maschinen ihre Stunden-, Tages-, Wochen- und Monatsbackups ab die wichtigen Daten werden dorthin kopiert. Die Notebooks machen das automatisch, sobald sie im Home-WLAN eingeloggt sind und die stationären Computer über LAN. Unterwegs kann ich auf die cloud des NAS zugreifen und habe einen Teil der Files in meinem home Directory somit auf allen Maschinen sychron. Einige Informationen auf dem Firmen-PC habe ich somit immer à jour auf dem Mac oder auf iOS. Das 'altere' NAS nehme ich noch eine Weile als Backup fürs neue und dann verschenke ich es an meine Kinder oder Freunde. Aber erst dann, wenn eine neue NAS-Generation verfügbar ist. 

Mit den automatischen TimeMachine Backups habe ich schon mehrfach Notebooks übers Netzwerk wiederhergestellt nach HD-Crashs, bzw. meistens nach Einbau einer SSD. 

Was fehlt ist eine Sicherung des NAS an an einem anderen Ort. Die Verbindung von zu Hause ins Büro hab ich noch nicht zustande gebracht. Ein Firewall blockt da zuviel :-)

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Arehton wanze2

„Wo wichtige Daten speichern?“

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Verwende 2 Festplatten (beide mit Wechselrahmen). Einer verbleibt im Pc ausgeschaltet und wird bei bedarf kurz eingeschalten.

2 te Platte dient als Backup im ausgebautem Zustand. Bei Bedarf wird sie eingeschoben, Synchronisiert und kommt sofort wieder raus.

Sobald die Platten an die 4 Jahre alt sind, werden sie gegen neue getauscht. Aufgrund der hohen Ein/Ausschaltungen, die natürlich höher als die Betriebsstunden selber sind. Die Motoren halten das auch nicht ewig durch.
Die alten werden dann ganz normal für andere unwichtigen Dinge verwendet.

Die einzige Überlegung ist, ob ich die nächsten Platten im 2,5 Zoll Format kaufen werde.
Da sie ja für Laptops gebaut werden, denk ich mal das sie etwas robuster sind. Sicher bin ich mir aber auch nicht...............

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apollo4 Arehton

„Verwende 2 Festplatten beide mit Wechselrahmen . Einer ...“

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Die einzige Überlegung ist, ob ich die nächsten Platten im 2,5 Zoll Format kaufen werde. Da sie ja für Laptops gebaut werden, denk ich mal das sie etwas robuster sind.

Nein, robuster sind die auch nicht wie eine 3,5 Festplatte. Da kommt ja noch das Gehäuse dazu wenn man die 2,5 als externe Platte verwenden möchte. Hier ist dann das nächste Problem.

Die Gehäuse sind nicht sicher, weil der Controler im Gehäuse schnell defekt gehen kann. Ich habe selber schon auf diese weise 2 Gehäuse in die Tonne hauen müssen.

Da wäre noch was Möglich. Was ist mit einen Flashspeicher? Kann man den den nicht für sowas verwenden? Ich meinen nein. Dieser Flashspeicher ist klein und kann schnell verloren gehen. Dafür hat dieser Speicher  keine weitertere Technik, die defekt gehe kann. Und die Speichergrösse geht ja schon ordentlich nach oben.

Ein Versuch wäre es aber wert, ob man das doch nutzen kann.

Ein Computer ist dafür da, Dir die Arbeit zu erleichtern, die Du ohne Computer nicht hättest.
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Arehton apollo4

„Nein, robuster sind die auch nicht wie eine 3,5 Festplatte. ...“

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Dieser Flashspeicher ist klein und kann schnell verloren gehen. Dafür hat dieser Speicher keine weitertere Technik, die defekt gehe kann.

Bei einem Flash Speicher spricht man von ca 10 Jahre Haltbarkeit. Also wenn man sie einmal beschreibt und dann lagert. Natürlich ohne Garantie.
Das Hauptproblem: Wenn sie nicht mehr gelesen werden können, dann sind die Daten unweigerlich Verloren. Das gleiche gilt auch momentan für die SSD.
Bei einer HD kann man sie eventuell noch retten. Vom Preis reden wir aber lieber nicht **gg**

Inzwischen hab ich schon so viele HD´s, das ich mehrere exakte Backups machen kann Lächelnd

Was ich aber jetzt auf alle Fälle machen werde, die schönsten Momente im Jahr von einem Labor im klassischen Format ausdrucken lassen. Wie sagt man so schön: Papier ist geduldig.
Auch wenn es nicht gerade zum Thema passt, kann mir wer so ein Labor empfehlen?

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xafford wanze2

„Wo wichtige Daten speichern?“

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Je nachdem wie wichtig Dir die Daten sind und was Du bereit bist zu investieren gibt es verschieden Möglichkeiten. Was Borlander sagte ist prinzipiell korrekt. Backups die sich physikalisch auf dem System befinden sind eigentlich keine Backups. Brand, Überspannung, Blitzschlag, Unfall, Diebstahl, Beschlagnahme (ja auch so etwas kann jemand unbescholtenen treffen) und sowohl Daten, als auch Backup können gleichzeitig unwiederbringlich sein.

Was das Medium angeht, so ist nicht nur die Frage welches, sondern auch wie lange... ich bin eher ein Verfechter der Einstellung, dass eine einzelne Festplatte kein geeignetes Backup-Medium für wichtige Daten ist. Die muss nur beim zurück spielen blöd fallen und die Daten sind nur noch teuer zu retten, wenn überhaupt - wenn Festplatten, dann eher ein NAS im Keller mit RAID. Aber da halte ich eine DVD für die bessere Wahl. Aber auch die sollte man von Zeit zu Zeit neu brennen.

Wenn man es professioneller will, dann wäre auch ein gebrauchtes Bandlaufwerk eine Möglichkeit mit mehreren Bändern, von denen man von Zeit zu Zeit mal eins bei Bekannten hinterlegt.

Wenn man es ganz billig will, dann kann man die Daten auch bei mehreren Cloud-Speichern hinterlegen, aber auch da sollte man sich nicht auf einen einzigen Anbieter verlassen und sich auch Gedanken darüber machen, ob die Daten eventuell so geschützt werden sollten, dass der Anbieter sie nicht lesen kann.

Letztendlich weiß man aber immer erst, was einem Backups wert gewesen wären, wenn man sie braucht.

Pauschalurteile sind immer falsch!!!
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Borlander xafford

„Je nachdem wie wichtig Dir die Daten sind und was Du bereit ...“

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dass eine einzelne Festplatte kein geeignetes Backup-Medium für wichtige Daten ist. Die muss nur beim zurück spielen blöd fallen

Volle Zustimmung. Einzelne Kopien sind eine schlechte Idee bei Backups.

Für Festplatten empfehle ich zudem eine Lagerung auf dem Fußboden oder dem untersten Fach im Regal/Schrank: Was dort liegt kann nicht mehr herunterfallen :-)

Aber da halte ich eine DVD für die bessere Wahl.

DVDs scheiden heute leider regelmäßig aus praktischen Gründen aus: Das Datenvolumen reicht schlicht und einfach nicht.

Bandlaufwerk eine Möglichkeit mit mehreren Bändern

Bei Bändern sehe ich ein großes Problem darin, dass die Bänder regelmäßig getauscht werden müssten. Das unterbleibt oft und könnte mit eine Erklärung für die häufigen Fehlschläge (siehe Dein Posting oben) im Bedarfsfall sein.

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Pfützner Borlander

„Volle Zustimmung. Einzelne Kopien sind eine schlechte Idee ...“

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Bei Bändern sehe ich ein großes Problem darin, dass die Bänder regelmäßig getauscht werden müssten.

Das war früher mal der Fall. Aktuell reden wir bei LTO von 30 Jahren Medienhaltbarkeit - aufgrund der Entwicklungsgeschichte bei der Bandtechnologie und den daraus resultierenden Erfahrungen ein realistischer Wert. Ich hab vorige Woche erst ein Restore von ein paar Videos von einem ca. 8 Jahre alten LTO1-Band gemacht und hatte keinerlei Probleme. Um exakt zu sein hatte ich damit noch nie Probleme.

Wie ich schon weiter oben beschrieben habe, das Wichtigste ist sich an die Lagerempfehlungen der Hersteller zu halten (das gilt für alle Medien, nicht nur Bänder).

Die Band-Technik ist für Backup immer noch das zuverlässigste Medium, die Schwachstelle ist in mindestens 90% aller Fälle der Mensch!

Das unsinnigste "Medium" ist die Festplatte weil das gar kein Medium ist! Eine der wichtigsten Voraussetzungen für Datensicherheit (bei Backup und Restore) ist die physikalische Trennung von Laufwerk und Medium. Wenn die Laufwerkselektronik ausfällt (bei weitem häufiger als mechanische Defekte!) sind die Daten auf den Magnetscheiben ja intakt. Das Problem hat man bei Flashspeichern aller Art aber auch. Das sind Laufwerke - KEINE MEDIEN!

Ich hatte früher mal ein DAT-Laufwerk mit 8GB Bändern. Das war natürlich irgendwann zu klein und für die Datenmengen auch viel zu langsam. Probleme hat ich damit aber nie.

Das erste Backup auf eine SCSI-Platte war erfolgreich, das Restore hatte leider keinen Erfolg - Platte defekt! Das ist jetzt etwa 10 Jahre her. Und da muß ich dazu sagen das die alten 10000-er SCSI-Serien zuverlässiger als heutige SATA-Platten waren. SATA ist heute bei dem Level an Zuverlässigkeit den SCSI-Platten mit 7200 Umdrehungen vor reichlich 10 Jahren schon hatten. Die 10000-er Serien waren noch zuverlässiger als die 7200-er.

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Borlander Pfützner

„Das war früher mal der Fall. Aktuell reden wir bei LTO von ...“

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Aktuell reden wir bei LTO von 30 Jahren Medienhaltbarkeit

Darum geht es mir nicht. Sondern darum, dass die Bänder nur relativ wenige Durchläufe verkraften. So sieht z.B. HP bei Ihren LTO-Bändern laut Datenblatt gerade mal 260 Banddurchläufe vor. Bei regelmäßigen Backups dauert das nicht ansatzweise 30 Jahre um die zusammen zu bekommen.

Wenn nun um eine reine Archivlösung geht ist das natürlich kein Problem. Da wird dann einmal das komplette Band am Stück vollgeschrieben und vielleicht 10 Jahre später einmal wieder komplett ausgelesen.

Du hattest ja selbst auch schon auf die technischen Vorraussetzungen (u.U. hohe konstante garantierte Datenrate) hinegewiesen. Auch das ist mit ein Grund warum ich Band-Speicher auschließlich in größeren Systemen (wenn es sich lohnt ein Tape-Silo aufzustellen und eine Vollzeitkraft zu beschäftigen die das ganze wartet) für praktikabel halte. Keinesfalls aber bei direkten Zugriff durch Desktops/Workstations.

Die Band-Technik ist für Backup immer noch das zuverlässigste Medium

Mein vertrauen in MO oder UDO ist deutlich größer. U.A. weil die bandbedingten Risiken wegfallen.

Eine der wichtigsten Voraussetzungen für Datensicherheit (bei Backup und Restore) ist die physikalische Trennung von Laufwerk und Medium.

Das hatten wir schon mehrfach diskutiert und ich sehe das anders. Das Ausfallrisiko kann man auch durch eine höhere Redundanz reduzieren. Für den Preis eines einzelnen LTO-Laufwerks kann man mal eben mindestens 10 Festplatten kaufen und am besten sollte man gleich zwei Laufwerke vorhalten. Bis eine Bandsicherung wirtschaftlich attraktiv wird müssten wir wohl mindestens ein Sicherungsvolumen von 10TB ansetzen…

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nemesis² Borlander

„Darum geht es mir nicht. Sondern darum, dass die Bänder ...“

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Genau,  für den Profibereich mag ein LTO gut sein, für den Heimanwender sind die Argumente für mich noch lange nicht überzeugend, denn:

- LTOs (Laufwerke) sind doch ziemlich teuer, gerade LTO 4 (alles im vierstelligen Bereich?), um   bei halbwegs vernünftiger Kapazität zu bleiben.


- Die Bänder sind zwar relativ billig, braucht man aber gar so viele und will permanent mit "Kassetten jonglieren"?


- Wenn die Bude abfackelt oder das Haus per Gasexplosion weg ist oder unter Wasser steht, ist das Laufwerk hin und man muss erst ein neues organisieren, um an die Daten zu kommen! Eines in Reserve ist bei den Preisen Luxus.


- für inkrementelles Backup/Hardlinkbackup scheint mir ein LTO völlig ungeeignet und wenn man (täglich/wöchentlich) ein Vollbackup machen müsste, geht das auf die Bänder und Nerven.


Der Heimanwender kommt oft locker mit 300 Euro für 3 x 3 TB HDDs weg und im Worst Case benötigt man nur irgend einen alten Rechner (+ IDE-SATA-Adapter + Linux) um an die Daten der (letzten verbliebenen) HDD zu kommen. Selbst diese finanzielle Investition müssen User erst mal einsehen (vor dem Cryptolocker).


Für die Preisdifferenz zum LTO kann man bei nur mäßigem Speicherbedarf (< 4 TB gesamt) noch ein paar HDDs drauflegen und dann stört noch weniger, wenn eine verreckt!


Außerdem kann man HDDs auch mal als System- oder Datenplatte nutzen - da dürfte ein LTO unpraktisch sein - taugt doch NUR zum Backup und da eher Archivierung?
So schlimm ist die Verlustquote bei HDDs auch nicht, so 0,7-1,5% pro Jahr (natürlicher Ausfall) ist ok, mit den weiteren Risiken dazu geht das immer noch gut.
Mir sind erst 1-2 HDDs vollständig verreckt von 15-20 und nennenswerten Datenverlust gab es nie, meist ließen sich von der wackelnden HDD noch >>95% der Daten problemlos wiederherstellen.

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Pfützner nemesis²

„Genau, für den Profibereich mag ein LTO gut sein, für den ...“

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LTOs (Laufwerke) sind doch ziemlich teuer, gerade LTO 4

und für normale SATA-basierte Rechner nicht geeignet, weil letztere in Größenordnungen zu langsam - gerade bei kleinen Dateien.

LTO 2 ist dagegen relativ gut zu beherrschen, preiswert, gebraucht von einem Händler mit einem Jahr Garantie - inklusive ein paar (neuen!) Bändern für etwa 200€ geht durchaus zu machen - und hat bei weitem mehr Sinn als Festplatten. Naja, plus SCSI-Hostadapter noch, es gibt - vernünftigerweise - kaum LTO mit SATA-Anschluß.

Außerdem kann man HDDs auch mal als System- oder Datenplatte nutzen - da dürfte ein LTO unpraktisch sein - taugt doch NUR zum Backup und da eher Archivierung?

Logisch, hab ich schon weiter oben geschrieben, SCSI-Geräteklasse "sequential access device". Festplatte läuft als "direct access device" - weil sequentielles Lesen und Schreiben bei Festplatten praktisch nie vorkommt - ebensowenig wie die damit gemessenen Transferraten. Ansonsten wie Du es richtig beschreibst - so unpraktisch LTO oder allgemein Band als System- oder Datenplatte ist, so unsinnig ist die Festplatte fürs Backup. Praktisch wäre sie schon - anstecken und los - aber so einfach ist Backup nicht, da gehört mehr Wissen dazu

für inkrementelles Backup/Hardlinkbackup scheint mir ein LTO völlig ungeeignet

Ist es aber nicht, wenn man das System und die Grenzen kennt. Hab ich weiter oben schon genauer beschrieben, Nochmal - der eigentliche Schwachpunkt ist immer der Mensch!

Die Bänder sind zwar relativ billig, braucht man aber gar so viele und will permanent mit "Kassetten jonglieren"?

Das ist nun überhaupt kein Argument - Ordnung ist nicht eine Frage der Technologie, dafür sollte jeder selbst sorgen - unabhängig vom Medium. Wie auch die allermeisten Risiken beim Band eben nicht an der Technologie, sondern beim Menschen liegen. Hier wird allen Usern bezüglich festplattenbasierten Backup vorgemacht wie "einfach" das alles ist - ebenso "einfach" sind bei angesprochenem User die Daten weg, wenn er sich nicht genauer informiert. Hier wird immer nur beschrieben bis "anstecken und fertig" - sehr kurz-sichtig!

Das Ausmass an Unwissenheit hier ist da wirklich erschreckend.

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Borlander Pfützner

„und für normale SATA-basierte Rechner nicht geeignet, weil ...“

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ebenso "einfach" sind bei angesprochenem User die Daten weg

Die Fälle von Datenverlusten die ich in der Vergangen miterleben musste (mir selbst ist noch nie was verloren gegangen) hatten alle eines gemeinsam: Die Daten waren nur auf einem einzeigen Medium gespeichert.

Um es mal ganz deutlich zu sagen: Mindestens 90% der Datenverluste ließen sich vermeiden wenn die Menschen wenigstens ein mal im Jahr ihre wichtigen Daten auf die nächstbeste billige USB-Platte kopieren würden.

Hier wird immer nur beschrieben bis "anstecken und fertig" - sehr kurz-sichtig!

Nö. Wer hat hier sowas behauptet? Mehrere User haben hier kurz ihre Konzepte vorgestellt, aber das es ein Selbstläufter ist hat keiner behauptet…

der eigentliche Schwachpunkt ist immer der Mensch!

Und deshalb muss ein vom normalen User nutzbares Sicherungsverfahren besonders einfach sein und wenig Fehlerquellen umfassen. Sicherung auf Band wird die mehrzahl der User schlicht und einfach überfordern, weil sie sich dann sehr intensiv mit der Materie auseinandersetzen müssten. Du hast oben 3 Punkte aufgeführt die Bandschleiß begünstigen und auch auch bereits darauf verwiesen, dass bei Wahlfreiem Zugriff kein Datenstrom gewährleistet werden kann der für LTO2 ausreichen würde. Auf dieser Basis muss man realistisch betrachtet einfach feststellen, dass nur ganz wenige User in der Lage wären eine zuverlässige Bandsicherung durchzuführen.

Und zu guter Letzt muss man halt auch sehen, dass sehr viele Menschen heute nur noch Notebooks nutzen. Da wäre dann noch ein zusätzlicher stationärer Computer notwendig.

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Pfützner Borlander

„Die Fälle von Datenverlusten die ich in der Vergangen ...“

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Und deshalb muss ein vom normalen User nutzbares Sicherungsverfahren besonders einfach sein und wenig Fehlerquellen umfassen. Sicherung auf Band wird die mehrzahl der User schlicht und einfach überfordern, weil sie sich dann sehr intensiv mit der Materie auseinandersetzen müssten.

Eben das ist der Punkt, ist es einfach machen sich die Leute keine großen Gedanken darüber und eben das birgt viele Risiken. Die meisten Fehler passieren aus Unwissenheit. Wer seine Daten sicher haben will muß sich Gedanken machen - muß sich mit der Materie auseinandersetzen. Und eben nicht anstecken und fertig, das meine ich.

Mit den Einschränkungen dahinter hast Du sicher recht, für einen normalen Einzelplatz-PC hast man nur noch LTO 1, höchstens LTO 2 - für Notebook gibt es gar keine vernünftige Backup-Lösung! Da brauchts die Hilfe eines PC's.

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Pfützner Borlander

„Darum geht es mir nicht. Sondern darum, dass die Bänder ...“

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So sieht z.B. HP bei Ihren LTO-Bändern laut Datenblatt gerade mal 260 Banddurchläufe vor.

Sind die Daten nun wichtig oder nicht?

Mein vertrauen in MO oder UDO ist deutlich größer. U.A. weil die bandbedingten Risiken wegfallen.

Ja, sowohl MO als auch UDO haben sehr gute Ansätze, leider beides tot - kapazitätsmäßig und auch geschwindigkeitsmäßig. Wie gesagt leider - nicht zuletzt weil viele die Risiken beim festplattenbasiertem Backup unterschätzen! Und da sind die Risiken am größten, du siehst den "Strohhalm" in meinem Auge beim Tapebackup - den "Balken" in Deinem eigenen bezüglich Festplatten aber nicht!

Das hatten wir schon mehrfach diskutiert und ich sehe das anders.

Das Du das nach wie vor falsch siehst, hab ich schon gemerkt.

Bis eine Bandsicherung wirtschaftlich attraktiv wird

Die Frage steht für mich nun überhaupt nicht - alles was wir privat in unsere Rechner stecken ist wirtschaftlich unattraktiv! Es ist immer - wirtschaftliche gesehen - ein Verlustgeschäft.

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Borlander Pfützner

„Sind die Daten nun wichtig oder nicht? Ja, sowohl MO als ...“

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du siehst den "Strohhalm" in meinem Auge beim Tapebackup - den "Balken" in Deinem eigenen bezüglich Festplatten aber nicht!

Was willst Du mit diesem Satz sagen?

weil viele die Risiken beim festplattenbasiertem Backup unterschätzen!

Dann erleuchte mich bitte mal und verrate mir warum das Risiko eines totalen unwiederbringlichen Datenverlustes höher ist, wenn ich meine Daten auf 5 oder 6 unabhängigen Festplatten und das noch versioniert vorhalte statt sie auf einem oder zwei Streamerbändern zu speichern. Und beschreibe bitte auch mal ganz genau den kompletten Ablauf des Back-Backups so wie Du es durchführst. Die softwareseitige Komplexität ist bei Bandsicherungen nämlich deutlich höher und schafft zusätzliche Risiken im Vergleich zu einer Sicherung auf Dateibasis (ohne Archiv oder Containerformate).

Ich habe hier im Rahmen der Diskussion bereits Szenarien beschrieben in denen ich Band-Speicher nach wie vor sinnvoll sein können. Und man muss Backups von Workstations und Archivlösungen sind einfach sehr unterschiedliche Einsatzszenarien…

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Pfützner Borlander

„Was willst Du mit diesem Satz sagen? Dann erleuchte mich ...“

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Was willst Du mit diesem Satz sagen?

Du siehst die geringen Risiken beim Band aber nicht die vielen bei Festplatten.

wenn ich meine Daten auf 5 oder 6 unabhängigen Festplatten und das noch versioniert vorhalte statt sie auf einem oder zwei Streamerbändern zu speichern.

Der Vergleich hinkt - wenn schon mußt Du beim Band dann auch 5 bzw. 6 Medien nehmen. Nochmal, die Festplatte ist kein Medium!

Die softwareseitige Komplexität ist bei Bandsicherungen nämlich deutlich höher und schafft zusätzliche Risiken im Vergleich zu einer Sicherung auf Dateibasis (ohne Archiv oder Containerformate).

hast Du schon mal darüber nachgedacht ob eine Sicherung auf Dateibasis wirklich sicherer ist? Tatsächlich birgt sie größere Risiken als ein Archiv. Ich hatte mal einen Artikel diesbezüglich, und finde den leider nicht mehr. Ich hebe sowas nicht auf, aber an den Grundsätzen hat sich nichts geändert. Zum Beispiel fallen Fehler bei Sicherung in Archiven viel schneller auf als bei Sicherung einzelner Dateien.

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Pfützner

Nachtrag zu: „Du siehst die geringen Risiken beim Band aber nicht die ...“

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Als große Risiken wären noch zu erwähnen, das Festplatten, die mit eSATA, USB oder anders extern angeschlossen sind, BEWEGT werden.Das hat auch in abgeschaltetem Zustand seine Tücken. Das kann zu Fehlern führen - leider zunächst solchen die man nicht bemerkt. Headcrashs sind zwar seltener geworden - aber ihre Tücken haben sie behalten. Zunächst ist es vielleicht nur ein Sektor, dann 10, dann 100 ... - und erst wenn die vom Hersteller vorgehaltenen Reservesektoren alle in Benutzung sind kommt eine SMART-Meldung. Da ist es unter Umständen aber schon zu spät.

Das größere Risiko stellt die Elektronik der Festplatte dar. Die aktuellen mechanischen SAS-Platten haben eine MTBF von 2.000.000h, die besten SSD's auch. Die mechanischen Teile der Festplatte müssen also offensichtlich kein wesentliches Risiko sein. Das Schlimme - die Elektronik versagt von einer Sekunde zur anderen, in der Regel ohne jegliche Vorwarnung! Sowohl im Falle der mechanischen Festplatte als auch der SSD sind Deine Daten intakt. Datenrettung 4-stellig, bei SSD sicher 5-stellig.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist das Thema Fehlerkorrektur bei der Datenübertragung. Gerade USB fällt hier negativ auf, bei isochroner Übertragung werden zwar Fehler erkannt aber grundsätzlich nicht korrigiert. Bei Bulk-Übertragung entscheidet der Hersteller in wie weit eine Fehlerkorrektur oder erneutes Senden der Daten bei Fehlern erfolgt, es gibt meines Wissens keine festen Vorschriften. Es scheint auch keine festen Vorschriften zu geben, wann isochron (und damit am schnellsten) übertragen werden darf. Ein Hersteller kann sich also gute Plazierungen in Tests sichern wenn immer isochron - und damit ohne Fehlerkorrektur - Daten überträgt. Sehr, sehr viele Fragezeichen ... Wenn es schon Backup auf Festplatte sein soll, niemals mit USB!

Ähnlich sieht es auch bei SATA aus, es gibt alles mögliche aber eben auch fast alles nur optional. Hot Plug ist so ein Beispiel von vielen. Man kann damit werben, wenn es nicht funktioniert, wirds kurzerhand auf die Systemkonfiguration beim User geschoben. Betraf mich selber, Intel 5000P unterstützt Hot Plug, so die Werbung - Falsch! Ob das auch für die Fehlererkennung und -korrektur gilt ist mir unbekannt. Schon die Mogelpackung Native Command Queing, auch alles nur optional. Ein Hersteller kann alle 32 erlaubten Queues implementieren - muß er aber nicht. Er kann auch wesentlich weniger nutzen. Und er muß es noch nicht mal kennzeichnen...

RAID ist durchaus hilfreich im Hinblick auf Datensicherheit, wenn man billige Software-RAID-Karten meidet. Ein richtiger Hardware-RAID sollte es schon sein und der muß die Konfigurationsdaten im NVRAM und auf den Platten speichern. Und der Controller muß bei unterschiedlichen Daten im NVRAM und den Platten fragen, ob er die Konfiguration aus dem NVRAM oder von den Platten laden soll. Letzteres auch in Bezug auf einen Controller-Wechsel, wenn ja keine Daten im NVRAM sind.

Das Optimum hierbei wäre eine SAS-RAID-1 Lösung mit 2 SAS-Platten und über 2 SAS-Controller angeschlossen - dann ist auch der Controller als Fehlerquelle raus! Kostenpunkt? ... Wie war das nochmal mit dem Band?

Vernünftiges Backup geht nicht billig.

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Kabelschrat Pfützner

„Als große Risiken wären noch zu erwähnen, das ...“

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Hallo Pfützner,

Das ist die Theorie!

Die mechanischen Teile der Festplatte müssen also offensichtlich kein wesentliches Risiko sein.

In der Praxis fallen Platten auch auf den Fußboden!

Ein richtiger Hardware-RAID sollte es schon sein und der muß die Konfigurationsdaten

Jede Überspannung killt das beste RAID

Das größere Risiko stellt die Elektronik der Festplatte dar. Die aktuellen mechanischen SAS-Platten haben eine MTBF von 2.000.000h, die besten SSD's auch

Aus diesen Gründen sichere ich auf 2 Festplatten!

Gruß

Manchmal frag ich mich, ob die Welt von klugen Köpfen regiert wird, die uns zum Narren halten oder von Schwachköpfen die es ernst meinen. M. Twain
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Pfützner Borlander

„Darum geht es mir nicht. Sondern darum, dass die Bänder ...“

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Das Ausfallrisiko kann man auch durch eine höhere Redundanz reduzieren.

Grade noch gesehen, deshalb meinen viele ein NAS mit RAID 1 sei die Lösung. Das ist aber auch Unfug. Praktisch alle NAS-Systeme nutzen ihr eigenes proprietäres System beim RAID und in der Regel sind die Configurationsdaten des RAID's nur im NVRAM des NAS gespeichert, aber nicht auf den Platten.

Fällt nun das NAS aus (bei intaktem RAID1) ist eine Rekonstruktion mit dem NAS eines anderen Anbieters unmöglich - proprietär eben. In aller Regel scheitert aber auch die Rekonstrution bei einem baugleichen Modell des NAS vom selben Hersteller. weil die Konfigurationsdaten nicht auf den Festplatten sind. Schöner Datentresor das!

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Borlander Pfützner

„Grade noch gesehen, deshalb meinen viele ein NAS mit RAID 1 ...“

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deshalb meinen viele ein NAS mit RAID 1 sei die Lösung.

Nur noch mal zur Klarstellung (hatte es oben schon mal geschrieben): Es geht mir hier un unabhängige Speichersysteme. Das RAID1 kein Backup ist, darüber sind wir uns aber sowieso einig. Trotzdem muss man aber ganz realistisch auch festhalten, dass RAID1 in der Lebenseralität zumindet das Risiko eines Datenverlustes deutlich reduziert. Ganz besonders wenn die Alternative darin bestände, dass NAS als RAID0 zu konfigurieren.

Praktisch alle NAS-Systeme nutzen ihr eigenes proprietäres System beim RAID

Praktisch alle NAS-Systeme für den Heimeinsatz (oder für Kleinunternehmen) basieren auf Linux und den dortigen Standard-Techniken (dm-raid und co). Du hast ansonsten aber sicherlich spontan mal ein Gegenbeispiel zur Hand?

in der Regel sind die Configurationsdaten des RAID's nur im NVRAM des NAS gespeichert, aber nicht auf den Platten.

Das wäre bei RAID1 nun ja gerade kein zusätzliches Risiko. Mir ist allerdings kein System bekannt, dass das macht und insbesondere auch kein Schadensfalls beim dem sich sowas gezeigt hätte.

Andererseits kenne ich aber Fälle in denen die Platte(n) aus einem defekten NAS dann einfach mit dem nächstbesten Linux-System ausgelesen wurden. Auch mit RAID.

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Pfützner Borlander

„Nur noch mal zur Klarstellung hatte es oben schon mal ...“

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Ich hab vor 3-4 Jahren mal mit dm Gedanken gespielt mir so ein Gigabit-NAS zuzulegen und diesbezüglich einige solcher Artikel gelesen. Und da haben die u.a. auch die Rekonstruktion des Raid 1 bei Umzug in ein anderes NAS getestet. Die Zusammenfassung: Rekonstruktion scheitert bei unterschiedlichem Hersteller immer - Rekonstruktion scheitert bei gleichem Hersteller in 5 von 6 Fällen. 

Ja, zunächst verwenden die durchaus Standard-Techniken, die in der Regel ja auch Open Source sind. Aber die darf auch jeder verändern bzw. erweitern - und ein NAS-Hersteller hat sehr wohl Gründe den Umzug des Raids in ein NAS eines anderen Herstellers zu verhindern. Und der Kauf eines Neugerätes vom gleichen Hersteller mit Festplatten bietet eine höhere Gewinn-Marge als das baugleiche Leergerät. Wie üblich geht es nur ums Geld.

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Hewal wanze2

„Wo wichtige Daten speichern?“

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Hallo,

ich mache das wie folgt bei meinen privaten und Firmendaten: 

  • 2 Bay NAS (Synology DS213j). Hier sind zwei NAS Platten eingebaut, die sich gegenseitig sichern (Raid 1). Das wirkt schon mal dem Festplatten Sterben vor und hat den netten Nebeneffekt, dass die Daten gleichermaßen im Netz verfügbar sind.
    Die Daten werden automatisiert mit dem Tool pureSync zwischen NAS und meinem Hauptrechner synchronisiert.
  • Zusätzlich sind meine wichtigen Daten in der Cloud gesichert. Hierzu verwende ich Microsoft Office 365 Midsize Business. Privat würde sich da z.B. Dropbox, Googledrive oder Onedrive anbieten. (siehe Anmerkung unten).

Damit habe ich eigentlich alle Verlustfälle abgedeckt: Wenn irgendeine Platte(n) defekt ist, oder auch alle z.B. durch Brand, Diebstahl etc., habe ich immer noch meine wichtigen Daten in der Cloud. Dadurch kann ich z.B. auch relativ PC unabhängig arbeiten.

Anmerkung
Mir ist klar, dass viele die Cloud Lösung(en) als zu unsicher halten werden, da man hier Daten in die Hände "fremder" gibt. Im Prinzip ist das natürlich richtig. Allerdings denke ich dennoch, dass die Daten bei Namhaften Cloudanbietern sicherer als am heimischen PC sind. Aber das muss letztlich jeder für sich entscheiden.

Schreibfehler sind specialeffects meiner Tastatur.
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Borlander Hewal

„Hallo, ich mache das wie folgt bei meinen privaten und ...“

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Die Daten werden automatisiert mit dem Tool pureSync zwischen NAS und meinem Hauptrechner synchronisiert.

Damit würden dann allerdings auch defekte oder durch Schadsoftware zerstörte/gelöschte Dateien automatisch synchronisiert und die letzte korrekte Version überschrieben. Daher rate ich grundsätzlich dazu immer mehrere unabhängige Versionstände vorzuhalten.

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Hewal Borlander

„Damit würden dann allerdings auch defekte oder durch ...“

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Klingt nachvollziehbar, aber wie realisieren?

Schreibfehler sind specialeffects meiner Tastatur.
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xafford Hewal

„Klingt nachvollziehbar, aber wie realisieren?“

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Da gibt es verschiedene Möglichkeiten. Die einfachste ist z.B. das Backup-Ziel als anhand des Wochentages zu definieren, also sieben Versionen mit Vorhaltung bis eine Woche zurück. Das erfordert natürlich, dass man wesentlich mehr Backup-Speicher vorhalten muss, als Daten zu sichern sind.

Wenn man Platz sparen will und auf ein paar Tage Arbeit im Notfall verzichten kann gibt es auch die Möglichkeit neben einer täglichen Sicherung immer noch eine wöchentliche oder monatliche einzurichten, die auf ein andere Ziel sichert.

Pauschalurteile sind immer falsch!!!
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nemesis² Hewal

„Klingt nachvollziehbar, aber wie realisieren?“

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Habe ich schon mal woanders gepostet:

rsyncBackup oder vergleichbares Hardlinkbackup etc. und Schreibrechte nur diesen (extra) Benutzer => Standardbenutzer die Schreibrechte für's Backup entziehen.

So ein Backup-Script kann man im Extremfall stündlich laufen lassen und 1000  Backups aufheben. Täglich oder wöchentlich reicht oft für den Hausgebrauch.

Vorteil: auf sämtliche Versionen der Dateien (auf der angeschlossenen Backupplatte) kann problemlos zugegriffen werden.

Somit hätte man die alte(n) Version(en) und die gerade vom "Cryptolocker" verschlüsselten mit drauf - falls die Lösegeldforderung erst später kommt.

Das Backup klappt so platzsparend natürlich mit voll verschlüsselter Platte (für die externe Lagerung). Bei verschlüsselten HDDs (z. B. mit TC) ist ganz wichtig:

1. Volume-Header sichern (aktuelles Passwort dazu wissen)

2. die Sektoradressen (Anfang + ggf. noch Ende) der verschlüsselten Partitionen aufschreiben.

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gelöscht_310900 wanze2

„Wo wichtige Daten speichern?“

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Hallo,

zu RAID1. (Spieglein, Spieglein)

Es gab mal so ein Lied in den 70er

( Bruce low die legende von Babylon )

Darin eine Textstelle im Lied:

"Eure Sünden ziehen Schritt für Schritt
mit euch mit!“

Beste Grüße

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Arehton wanze2

„Wo wichtige Daten speichern?“

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Ich greif diesen Thread nochmal auf und möchte mal eure Meinung dazu hören. Bin gerade über CD´s gestolpert die eine 24k Gold beschichtet haben. Da sie speziell für Langarchivierung produziert werden, sollten sie rund 100 Jahre (bei richtiger Lagerung) halten. Weiß wer was genaueres darüber?

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Borlander Arehton

„Ich greif diesen Thread nochmal auf und möchte mal eure ...“

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https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Langzeitarchivierung&oldid=131311637#Haltbarkeit_der_Tr.C3.A4germedien dort wird auf einen c't Artikel verwiesen in dem die 100 Jahr als unrealistisch ermittelt wurden. Hab den Artikel gerade nicht zur Hand, aber an anderer Stelle war zu Lesen, dass dort eher von 20-50 Jahren auszugehen ist. Und um ehrlich zu sein würde ich auch nicht mal dafür meine Hand ins feuer legen.

Letztendlich müsstest Du bei CDs aber auch mit der aus heutiger Sicht extrem geringen Speicherkapazität leben.

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gelöscht_321042 Borlander

„https://de.wikipedia.org/w/index.php?title ...“

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Hallo,

wie lange halten die Daten auf der Festplatte?

Ist das auch von der Größe der Festplatten abhängig?

Zu CD's

Ist da was bei der Lagerung zu beachten?

Gruß

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Hubackel wanze2

„Wo wichtige Daten speichern?“

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Ich verwende dafür SATA-Platten, die ich über eine externe Dockingstation bei Bedarf mit dem Rechner verwende. Die Dockingstation kann wahlweise via USB oder eSATA angeschlossen werden.

Zur Aufbewahrung verwende ich eine HD-Storage-Box, quasi eine Art Diskettenkasten für Festplatten. Da lagern sie sicher und staubfrei.

Gruß Hubackel

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nemesis² Hubackel

„Ich verwende dafür SATA-Platten, die ich über eine externe ...“

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Auf eine Kleinigkeit möcht ich an dieser Stelle noch hinweisen:

Die normalen "internen" SATA-Steckverbinder sind nur für 50 Steckzyklen spezifiziert, erst eSATA für mehr (glaube 500). In der Praxis halten die sicher weitaus länger (mehrere hundert?). Trotzdem sollte man aus diesem Grund sehr vorsichtig damit umgehen! Das gilt auch für die Dockingstations, bei denen die HDDs wörtlich "ausgeworfen" werden.

Wenn die Backup-HDD nur jeden (zweiten) Monat oder seltener drankommt und nach wenigen Jahren sowieso getauscht wird, weil zu klein, ist das auch nicht tragisch.

Theoretisch wäre dann ein eSATA-Gehäuse mit Netzteil(-anschluss) und eSATA-eSTATA-Kabel an eSATA-Slotblech die korrekte, Wahl - aber teurer, aufwändiger.

Bei mir müssen die HDDs aber auch so durch, passen nur "nackt" in die (Blech-)Dose und Alukoffer.

Nur keine Panik, wenn sich nach längerer Benutzung vermehrt Probleme zeigen, die HDD halt intern verwenden.

Neuere USB-Stecker vertragen massig Steckzyklen lt. Spezifikation - von dieser Seite also Entwarnung für die 2,5" HDDs. Nur hier lauert ggf. das Problem der magelhaften Stromversorgung. Das ließe sich mit extra Netzteil (+ Hub) beheben - falls wirklich kritisch.

Trotzdem bleibt ein Backup auf eine HDD jeder dieser Varianten sinnvoll und spätestens beim 1. Verschlüsselungstrojaner, hat sich die Investition von 50-300 Euro in HDDs etc. auch wirtschaftlich "amortisiert".

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XAR61 wanze2

„Wo wichtige Daten speichern?“

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Letzt endlich spielt das doch überhaupt keine Rolle, denn Du kannst Deine Daten überall sichern, aber wenn Du sie nach einem ordentlichen Crash dringend benötigst, kommst Du eh nicht ran, weil sich entweder ein Datenbankfehler eingeschlichen, die DVD die Daten vergessen, der USB-Stick angeblich erst formatiert werden muss oder die neue Festplatte einen Treffer weg hat (angeblich), und die Cloud alternative kommt dank der NSA Affaire überhaupt nicht mehr in Frage.

Also spielt das keine Rolle wo Du Deine Daten ablegtst, du must sie nur dort ablegen, wo sich dritte am geringsten selbstbedienen könnten.

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Waldschrat_70 XAR61

„Letzt endlich spielt das doch überhaupt keine Rolle, denn ...“

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Kurz und bündig, aber ALLES gesagt.Lächelnd

einem computer für seine leistung zu bewundern ist genauso als würde man einem bügeleisen beifall klatschen wenn es warm wird
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XAR61 Waldschrat_70

„Kurz und bündig, aber ALLES gesagt.“

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Ist doch wahr, habe mich gestern auch gefragt, warum ich überhaupt noch eine Sicherung anlege, habe gestern mal die kehrseite kennengelernt von Win7, wo nix mehr ging, werde die Story mal zu einer neuen Computer 007 zusammenfassen, wenn ich mich wieder abreagiert habe, zur Zeit bin ich noch auf Kernschmelze.Weil sich die beknackte Software nicht mehr ausführen lässt

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Waldschrat_70 XAR61

„Ist doch wahr, habe mich gestern auch gefragt, warum ich ...“

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Ich weiß nicht ob ich mich wiederhole. Ich hatte eine harten Plattencrash, neue Platte rein (hatte ich noch da) Acronis über CD gestartet, Restore von externen Platte gestartet. Nach eine Stunde war alles wieder da - ich hatte am Vortag ein Backup gemacht, mache ich aller 4-5/6 Tage.

Gruß
Jürgen

einem computer für seine leistung zu bewundern ist genauso als würde man einem bügeleisen beifall klatschen wenn es warm wird
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XAR61 Waldschrat_70

„Ich weiß nicht ob ich mich wiederhole. Ich hatte eine ...“

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Gut dann kannste mir sicherlich sagen wie Du Deine Daten wiederherstellst, wenn genau dieses Restore anscheinend nicht geht ?

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Waldschrat_70 XAR61

„Gut dann kannste mir sicherlich sagen wie Du Deine Daten ...“

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Ich habe verschiedene Generationen von Backup´s, wenn allerdings die externe Platte platt ist, dann stehe ich auch dumm da. Deswegen habe ich mir eine 2. externe Platte zugelegt.
Wobei ich in ca. 8 Jahren nur einmal einen absoluten Plattencrash auf meine Laptop hatte hatte und meine externe FP mich bisher nicht im Stich gelassen hat.
Auf meinem Desktp-PC hatte ich bisher noch keinen Crash.

Bis jetzt Glück gehabt
Jürgen

einem computer für seine leistung zu bewundern ist genauso als würde man einem bügeleisen beifall klatschen wenn es warm wird
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XAR61 Waldschrat_70

„Ich habe verschiedene Generationen von Backup s, wenn ...“

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genau von diesem super gau sprach ich, vorerst setze ich nur noch auf meine alten ide platten

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nemesis² XAR61

„Letzt endlich spielt das doch überhaupt keine Rolle, denn ...“

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Das stimmt so nicht, Backup macht man zwar 99 Mal "umsonst", irgendwann braucht man es.

Ich habe gelegentlich mal Datenverlust, wenn nur wenig und nichts Wichtiges. An mein Backup komme ich ran, auch wenn es verschlüsselt ist. So kann man es auch an einem entfernterem Ort ablegen. Datenbankfehler sind da irrelevant, da nur MFT + Hardlinks.

Ich habe auch schon öfters meine Systeme schrittlweise/komplett wiederhergestellt (von zickiger Platte über RAM-Fehler bis zum Malware-Kurzbesuch.

Und ich habe auch schon eine verlorene TC-Partition erfolgreich wiederhergestellt! Dass alle Platten gleichzeitig verrecken, ist ziemlich unwahrscheinlich, am ehesten würde das bei einem Atomschlag passieren. Man könnte auch für diesen Fall vorsorgen ...

USB-Stick angeblich erst formatiert werden muss

Dann nimmt man testdisk und alles ist wieder da. (erst so gemacht)

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juppes1 wanze2

„Wo wichtige Daten speichern?“

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Alle paar Wochen sichere ich meine Daten auf jeweils zwei externe Festplatten. Lösche immer einen Ordner mit Dateien von einer externen FP und übertrage dann die Ordner/Dateien vom PC. Das gleiche dann mit der zweiten FP. 

Gruß juppes

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