
Tipp des Tages
Billige Multimedia-Player - verdammt ähnlich, aber nur fast
Vielen Mini-Playern sieht man es bereits äußerlich an, dass ein "Rockchip"-Baustein drinnen steckt oder man erkennt es zumindest an den typischen "Eckdaten". Die Preise für quasi baugleiche Geräte schwanken zwischen 35 und 50 Euro. Generell haben alle Geräte diese Eckdaten:
Viele Mini-Multimedia-Player sehen recht ähnlich aus, dennoch gibt es Unterschiede bei den technischen Details.
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Leistungsmerkmal
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Tipp
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2 bis 2,4 Zoll Farb-Display
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Achtung: Man erkennt es einem Gerät äußerlich nicht an, wie viele Bildpunkte das Display schafft. Es sollte ausdrücklich auf der Verpackung stehen, dass mindestens 320 x 240 Bildpunkte geboten werden.
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Speicher
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Typisch sind 1, 2, 4 und 8 GByte integrierter Speicher. Für ein Gerät um 35-50 Euro sind 4 GByte Speicher das Minimum.
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Micro-SD-Kartensteckplatz
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Auch billigste Geräte haben inzwischen einen kleinen Steckplatz für Micro-SD-Speicherkarten. Leider wird fast immer verschwiegen, welche Speicherkarten-Kapazitäten ein Gerät packt. Im Blödfall können nur 1 GByte Karten reingesteckt werden - das wird im Prospekt meist verschwiegen.
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Akku
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Da die Geräte extrem klein sind, ist der Akku meist fest verbaut. Ein Austausch ist somit praktisch unmöglich. Auch Bastler werden Probleme haben das Gehäuse eines Players zu öffnen.
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Ladegerät
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Ein Ladegerät gibt es typischerweise nicht. Die meisten Player werden einfach über das mitgelieferte USB-Kabel per PC geladen. Wer mit so einem Player verreisen will und keinen PC dabei hat, muss also gegebenenfalls einen sogenannten USB-Ladeadapter hinzukaufen. So ein Ding kostet rund 10 Euro.
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Abspielformate
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MP3, WMA (auch mit DRM9), JPG, AVI (meist Xvid gemeint).
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Radio-Empfang
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Meist ist ein UKW-Empfänger eingebaut.
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Aufnahmefunktion
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Auch billige Geräte bieten die Möglichkeit vom Radio aufzunehmen und es ist auch ein Mikrofon für Sprachaufzeichnungen vorhanden.
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Anschlüsse
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Meist gibt es nur einen Kopfhöreranschluss und die USB-Buchse. Bessere Player (teurer) haben inzwischen auch einen Videoausgang zum Anschluss an einen TV dabei.
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Lieferumfang
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Der Lieferumfang ist meist ehr lumpig, nur das Nötigste ist dabei: USB-Kabel, billiger Ohrhörer, Setup-CD. Auf der CD ist meist nur Tool zum Konvertieren von Videos drauf, gegebenenfalls noch USB-Treiber für Windows 98.
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Abgesehen von diesen Eckdaten, gibt es nur noch Kleinigkeiten, bei der sich Player teils unterscheiden: Spieletauglichkeit. Generell kann jeder Rockchip-Player auch Spiele laufen lassen, nicht jeder Player-Hersteller aktiviert diese Funktion allerdings. Es kann also nicht schaden, wenn bei einem Player mit einem oder mehreren vorinstallierten Spiel(en) geworben wird. Kommt ein Player mit mindestens einem Spiel, dann besteht auch eine gute Chance im Internet weitere "Rockchip-kompatible" Spiele zu saugen und installieren zu können.
Die gesaugten Spieledateien werden dann einfach in das "GAME"-Verzeichnis eines Players reinkopiert. Wird ein Rockchip-basierter Player ohne Spiele geliefert, dann ist es meist sinnlos (aber einen Versuch wert), einfach selbst ein GAME-Verzeichnis anzulegen. Das muss auch von der installierten Firmware unterstützt werden. Kirre machen sollte man sich wegen Spieletauglichkeit nicht. Es gibt aktuell nur knapp ein Dutzend Spiele und das sind ehr simple Spiele im Stil von Tetris.
Ein Gimmick ist auch die Möglichkeit, einen Mini-Player als Ebook-Reader verwenden zu können. Viele Rockchip-Geräte können das, aber die Player-Hersteller bewerben das nicht mal auf der Verpackuntg. Der Grund ist vermutlich, dass der "Ebook-Reader" eine arg eingeschränkte Sache ist. Es können damit nur Textdateien gelesen werden. Dabei werden häufig nur recht kurze Textdateien unterstützt und die Navigation in Texten ist ehr ätzend.