Ob im Gehäuseinneren die Seuche hoch Zehn abgeht, kannst Du bereits beim Checken des Netzteil-Lüfters an der Gehäuserückseite leicht abschätzen. In der Regel haben ATX-Netzteile zwei Lüfter: Das im Inneren des Gehäuse saugt warme Luft an und der äußere Lüfter bläst sie aus dem Netzteil raus. Ist das Gitter am Netzteil-Lüfter also extrem verstaubt, dann kannst Du davon ausgehen, dass der PC sich irgendwo ordentlich Dreck reinsaugt der dann sämtliche Ventilatoren im Gehäuseinneren vollmüllt und dann über die Netzteilventilatoren teils wieder rausgeblasen wird.
Alarm: Wenn der Netzteillüfter enorm verdreckt ist, dann sieht's im Gehäuseinneren meist nicht besser aus.
Aus Sicherheitsgründen sollte das Netzteil NIEMALS geöffnet werden, da dort auch bei ausgeschaltetem PC hohe Ströme existieren können! Am besten ein Wattestäbchen oder einen Staubsauger nehmen und den hinteren Netzteil-Ventilator „so gut es halt geht“ vom Dreck befreien! Tipp: Mit einem Wattestäbchen den Ventilator festhalten, damit er sich nicht drehen kann, dann mit zweitem Wattstäbchen „sauberkratzen“.