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Ein Lob verdient Microsoft für zahlreiche Hilfstools, die mit Windows geliefert werden. Die Tools helfen enorm beim Troubleshooting und erleichtern auch das Einstellen wichtiger Systemoptionen. Hier schnell und schmerzlos, welche Tools wo versteckt sind, wofür sie taugen und konkrete Tipps zu ihrem Einsatz. Von Michael Nickles.

Windows 98: ERD und ERU - alter Helfer ab 98 weg!

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Wenn es ein Windows-System zerreißt, dann hängen die Reparaturchancen oft davon ab, daß Du ein ordentliches Backup Deines Betriebssystems hast. Es ist einfacher, eine kaputte Registry per Backup zu restaurieren, als sie manuell zu reparieren. Unter Windows 98 kannst Du wie bei Windows 95 die wichtigsten Systemdateien (msdos.sys, user.dat und system.dat, gegebenenfalls autoexec.bat und config.sys) manuell sichern und bei Bedarf zurückspielen. Dieses schnelle Backup empfiehlt sich vor jeder kritischen Operation (Treiber-Update, Einbau neuer Hardwarekomponente), um die vorherige Ausgangssituation wieder herzukriegen, wenn es kracht. Hier wichtige Neuerungen, die sich beim System-Backupen unter Windows 98 ergeben:

Am komfortabelsten und sichersten unter Windows 95 war das schnelle Backupen mit dem ERD/ERU-Tool, das sich auf der Windows 95 Setup-CD versteckte (alle Details zu ERD und ERU im Windows-95-Kapitel). Auf der Windows 98 Setup-CD kannst Du Dir die Suche nach ERD und ERU sparen - sie gehören nicht mehr zum Lieferumfang. Die Windows 98-Registry hat die gleiche Struktur wie die Windows 95-Registry. Daher die gute Nachricht für alle, die sich an ERD/ERU gewöhnt haben: Diese Tools laufen auch unter Windows 98. Es gibt unter Windows 98 allerdings noch weitere Methoden, die Du unbedingt kennen mußt:

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