Windows 9.x aufbohren

Windows - System sauberhalten

Windows schneller machen ist nur die eine Sache, dafür sorgen, daß es auch schnell bleibt, ist eine andere. Je älter eine Windows-Installation , desto lahmer wird sie. Schluss damit: Dieser Beitrag liefert Tipps und Tricks die nötig sind um Windows fit zu machen. Wer diese Massnahmen hin und wieder durchführt, hat garantiert ein schlankes und schnelles System! Von Michael Nickles

Je mehr, desto besser!
Windows gibt es inzwischen in zig Varianten: Den alten 98ern, den 98ern und letztenendes Windows ME. Zwar unterscheiden sich alle System intern sehr stark, die grundsätzlichen Schwachpunkte sind allerdings die Gleichen: Die Voreinstellungen des Betriebssystems bringen nicht optimale Leistung. Und: Je länger eine Windows-Installation im Einsatz ist, desto langsamer wird Windows. Es gibt zig Methoden um Windows zu tunen, aber nur wenige, die es wirklich bringen. Dieser Beitrag zeigt die wichtigsten Massnahmen um Windows schnell und stabil zu machen. Alle Versionen bis ME werden berücksichtigt.

Wenn das Windows 95-Desktop erscheint, siehst Du in der Regel erst mal eine Weile die Sanduhr, bis das System endlich bereit ist, Deinen Befehlen zu gehorchen. Je länger die Sanduhr, desto mehr installiert Windows 95 - und um so mehr Überflüssiges ist dabei. So manches Utility wird Dir beim Setup eines Programms automatisch in die Taskbar eingetragen, ob Du es willst oder nicht. So installiert Dir Hewlett Packard mit seinen Druckertreibern beispielsweise eine Statusanzeige, Microsoft brüllt Dir mit einem vertikalen Auswahlmenü am rechten Bildrand entgegen, daß das 95er Office-Paket startbereit ist. Solche Helfer - insbesondere die gerade aufgeführten - sind für die meisten Anwender nicht nur lästig, ihre Präsenz kostet auch Leistung. Und zwar sogenannte Ressourcen. Hangel Dich über das Startmenü über Programme-Zubehör-Systemprogramme zur Ressourcenanzeige. Dadurch wird in der Taskbar rechts unten ein kleines Balkensymbol eingenistet, das bei Anklicken ein Fenster mit Systeminfos auf den Schirm bringt (Bild).

Der Ressourceneditor zeigt, wie es bei Windows 95 unter der Haube aussieht.

Jedes laufende Programm braucht Ressourcen - egal, ob es am Bildschirm ist oder in der Taskbar eingenistet wurde. Wer die Leistung seines Windows 95-Systems auskitzeln will, sollte darauf Wert legen, daß nach dem Windows-Start ohne laufende Anwendungen am Schirm möglichst viele Ressourcen frei sind. Wer denkt, "was jucken schon die paar Prozent, hab 32 MByte drinnen, no problem, muß leider eines Besseren belehrt werden: "Ressourcen heißt bei Windows 95 im Klartext "ein einziger spezieller 64 KByte großer Block des Speichers. Auch bei einem PC mit 64 MByte Hauptspeicher können die Ressourcen also schnell erschöpft sein. Und gehen die Ressourcen zur Neige, dann bricht auch die Leistung zusammen. Also raus mit überflüssigem Krempel.

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