Fiese Sache!

PRAXIS: Grafikkarten perfekt installieren

Praktischerweise existiert auf Mainboards höchstens ein AGP-Steckplatz, Du brauchst also nicht lange zu grübeln, wo Du die AGP-Karte reinsteckst. Alles scheint simpel. Leider ist die Installation der Grafikkarten durch die AGP-Technik heikler geworden als je zuvor. Es gibt immer mehr Fälle, da geht einfach nichts! Wenn Du mit AGP nicht reinfallen willst, dann zieh Dir die folgenden Fakten rein. Von Michael Nickles.


Einstecken anschalten, läuft - bei AGP leider nur in den wenigsten Fällen!

Wichtige Vorabchecks - nie blind kaufen!

AGP-Skandal - Fakten im Kapitel 'Contra Nepp'!

Der AGP-Skandal, der sich 1999 ereignete, hat die Spielregeln bei der Grafikkarteninstallation gravierend geändert. Bevor Du heute eine Grafikkarte installierst - geschweige denn kaufst -, musst Du erst mal klarstellen, ob überhaupt eine Chance besteht, sie in Deinem PC zum Laufen zu kriegen. Ist das Mainboard des PCs älter als Mitte 1999, dann droht die Gefahr des Abrauchens.

Faktor Strom: Netzteil stark genug?

Viele moderne 3-D-Karten - und auch PC-Prozessoren - brauchen viel Saft. Hier kann das Netzteil im PC zum Engpass werden. Die 200- oder 235-Watt-Netzteile die in den meisten Billig-PC-Gehäusen und damit auch Billig-Komplett-PCs stecken, reichen unter Umständen nicht aus. Wer eine maximale 3-D-Maschine bauen will, sollte mindestens ein 250 Watt, besser ein 300 Watt starkes Netzteil im PC haben, um auf Nummer sicher zu gehen. Abstürze aufgrund mangelhafter Saft-Verhältnisse lassen sich kaum vernünftig troubleshooten. Zeigt eine Grafikkarte beim Einschalten des PCs beispielsweise ständig (oder sporadisch) weniger Videospeicher an, als sie tatsächlich hat, dann kann das an einem zu schwachen Netzteil liegen.

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