Filme im WMV-Format komprimieren

Besser als DivX

Der Windows Media Encoder 9 ist schon lange auf dem Markt aber kaum jemand setzt ihn ein. Warum nicht? Weil er von Microsoft kommt? Weil er über DRM verfügt? Wahrscheinlich beides. Dabei leisten die kostenlosen WM-Codecs Beachtliches. Dieser Artikel beschreibt, wie man Filme in dieses Format konvertiert. Von Burkhard Müller.

Wer braucht Windows Media?
Ein wichtiges Kriterium ist hier die Abspielbarkeit der Filme auf DVD-Playern. Zwar sieht es damit zur Zeit noch finster aus, kaum ein Player (mir ist keiner bekannt) kann WMV abspielen, jedoch: Für den Sommer sind neue Chips unter anderem von Sigma Designs angekündigt – und die können WMV. Was dann folgt, kann man sich leicht ausmalen: Neben DivX, XviD (und hoffentlich weiteren Formaten wie OGM und MKV) wird WMV ein zusätzliches Standard-Format werden.

Was ist mit DRM?
Windows Media enthält DRM (Digital Rights Management) um die Flut an Raubkopien einzudämmen und den (legalen) Handel mit solchen Dateien zu ermöglichen. Niemand braucht Angst vor DRM zu haben. Wer seine Filme selbst kodiert, benutzt es einfach nicht. Bei legalen Downloads aus dem Netz muss man sich aber vorher informieren, wie es damit steht. Sonst passiert es vielleicht, dass man einen Film nur eine bestimmte Anzahl Mal ansehen kann oder ein Film lässt sich nach Ablauf einer bestimmten Frist nicht mehr abspielen. Dies mag man Missbrauch seitens der Content Industrie nennen. DRM wird hier nicht weiter besprochen.

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