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Im Beitrag hier wurde ja auch deutlich angesprochen, dass es immer mehr "Fake-Links" gibt, die Suchende in den Wahnsinn treiben. Statt direkte Ergebnisse zu liefern, führt das zu zermürbenden Klick-Orgien, bei denen dann oft erstrecht nichts Brauchbares gefunden wird. Suchmaschinen wie Google scheitern kläglich daran, solche Fake-Link-Nepper gnadenlos aus ihren Fundlisten rauszuwerfen. Daran sind allerdings nicht nur die Suchmaschinen schuld. Viele Webseiten-Betreiber kämpfen verbissen darum, ihre Seitenabrufzahlen in die Höhe zu treiben. Und dabei ist ihnen kein Trick zu schmutzig. Einer davon ist Netzwelt.de. Hintergrund: alle Weile wird mal ein Tool auf die Schnelle benötigt. Beispielsweise ein Freeware-Tool, mit dem sich MP3-Tags bearbeiten lassen. Also Google-Suche nach beispielsweise "mp3 tag editor":
Prima: Gleich das erste Google-Fundergebnis ist ein Volltreffer, der zur Homepage des Tools "Mp3Tag" führt.
http://www.mp3tag.de - ganz oben (siehe Pfeil) wird ein Download-Link namens "MP3Tag Download" angeboten. Wer das Tool haben will, wird mit großer Wahrscheinlichkeit auf diesen optisch ins Auge stechenden Link klicken. Leicht wird übersehen, dass es sich beim Link eigentlich um eine Google-Anzeige handelt. Der Klick führt auf eine Seite von Netzwelt.de, auf der das Tool zum Download angeboten wird:
Der übliche Schmotter. Netzwelt.de quält den Besucher über mehrere mit Werbung vollgebombte Seiten, bis endlich der wirkliche Link zum Download des Tools kommt. Der finale Download-Link führt allerdings einfach auf die Download-Seite von http://www.mp3tag.de. Den Umweg über Netzwelt.de hätte man sich also sparen können. Auf einer "Freeware-Seite" einen "Download-Link" als Werbung schalten, um Leute wegzulocken, um ihnen die Zeit mit Klicks und Werbung zu rauben und sie dann auf die ursprüngliche Seite zurückschicken - das hat schon was. Netzwelt.de ist natürlich nicht der einzige Download-Anbieter, der solche nervige Maschen praktiziert. |
