Billig und bequem...

Funken statt Strippen

Kabel haben ausgedient: Über ein Funknetzwerk kann PC-Power überall im Haus genutzt werden. Grade mal 300 Euro sind für die Basisausstattung zum Loslegen fällig. Und mit einer 11 Mbit Verbindung lässt sich schon einiges anstellen. Dieser Beitrag zeigt wie Funknetzwerke optimal eingerichtet und vor Eindringlingen geschützt werden. Von Thomas Wölfer.

Funknetzkarten sind preiswert. Grund genug das eigene Netzwerk um ein Funknetz zu erweitern. Und Dankbarerweise ist das ganz einfach, sehr viel einfacher als die Einrichtung eines LANs war, als die ersten LAN Karten bezahlbar wurden.

Was man braucht
Die Vernetzung als solche erfolgt bei Funknetzen genau wie bei normalen Netzen im LAN oder WAN per TCP/IP. Der Transport der Daten per Funk kann aber auf eine ganze Reihe von Arten erfolgen. Hier gibt es zum Beispiel das seit einigen Jahren mit viel Medienbegleitung und noch mehr Marketing hochgelobte Bluetooth System - und natürlich 800.11, das sich im Gegensatz zu Bluetooth einer tatsächlichen Verbreitung erfreut. 800.11 Verfahren - auch WiFi genannt - gibt es eine ganze Menge. Das aktuelle trägt den schönen Namen 800.11b und stellt eine Bandbreite im Funknetz von 11 MB zur Verfügung.

Besonders beliebt sind derartige WiFi Verbindungen natürlich bei Laptop Benutzern die sich mit der Hilfe von WiFi mehr oder minder frei mit Ihren Geräten bewegen können. Zumindest solange sie sich innerhalb des Sendebereiches eines WiFi Zugangspunktes bewegen. So ein Zugangspunkt hat einen Sendebereich von circa 50 Meter, wobei natürlich die räumlichen Gegebenheiten durchaus eine Rolle spielen: Dicke Wände und Stahltüren sind dabei zwar hinderlich, verbieten aber nicht unbedingt den Empfang.


Die Qualität der Übertragung eines Funknetzes wird im Status-Dialog angezeigt.

Auch an öffentlichen Orten wie zum Beispiel Flughäfen finden Laptop Besitzer zunehmend mehr Zugangsstationen die zum Beispiel für den drahtlosen Internetzugang benutzt werden können. Die Verbreitung von WiFi ist in den USA dabei aber noch deutlich höher als in der Bundesrepublik - aber der Flughafen München soll beispielsweise noch in diesem Jahr mit WiFi Zugangspunkten versehen werden.

Das angenehme daran ist die einfache Art und Weise mit der WiFi Zugänge funktionieren. Ist alles richtig konfiguriert so klappt man nur den Laptop auf - schon hat man eine Verbindung mit dem Internet. Und die ist je nach Bandbreite der angebotenen Leitung bis zu 11 MBit schnell, denn das ist wie erwähnt die Geschwindigkeit mit der WiFi operiert.

Auch für den Privatbedarf hat WiFi aber einiges zu bieten. Die Übertragungsgeschwindigkeit reicht zum Beispiel problemlos auch fürs abspielen von Musik aus. Man kann sich also leicht einen Musikserver im Arbeitsraum oder Keller vorstellen, vom dem die Musik dann per WiFi abgeholt und im Wohnzimmer vom Laptop abgespielt wird. Instant-Server per WiFi sind also kein Problem. Ob es sich dabei um einen Musikdienst oder um ein digitales Photoalbum handelt: Den Einsatzgebieten sind (fast) keine Grenzen gesetzt.

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