Microsofts Masche mit dem Media-Player

Der Fall Q320920 - Loch mit schweren Folgen

Microsoft zwingt Windows-User zu einer folgenschweren Entscheidung: Die Hose komplett runterlassen und Bill Gates volle Kontrolle des PC übers Internet zu genehmigen oder künftig auf wichtige Windows-Updates zu verzichten.

Betriebssysteme sind alles andere als komplette Produkte. Wer im Laden für 200 Euro das neueste Windows kauft, für den ist die Sache damit noch lange nicht erledigt. Bei Windows wird unermüdlich nachgebessert, ständig müssen Updates durchgeführt werden die irgendwelche Sicherheitslücken stopfen oder Fehler beseitigen. Wohlgemerkt: Die Rede ist von unbedingt nötigen Nachbesserungen und nicht irgendwelchen späteren Funktionserweiterungen!

Wer Windows nutzt MUSS diese Nachbesserungen von Microsoft installieren wenn er ein sicheres und funktionierendes Produkt habe will.

Wissend, dass ständige Nachbesserungen nötig sind, hat Microsoft die Update-über-Internet-Mechanismen in jeder neuen Windows-Version verbessert. Seit ME muss nur noch Windows Update über das Startmenü gewählt werden und ruckzuck läuft alles so gut wie automatisch ab. Der Update-Assitent teilt mit welche wichtigen Updates neu erhältlich sind, per Klick erfolgen Download und Installation. Natürlich kriegst Du jedem einzelnen Download einen Dialog mit den Nutzungs-Vereinbarungen End User License Agreement (= EULA) deren Akzeptierung Microsoft verlangt: Keine Anerkennung der EULA = kein Update.


Kleingedrucktes von Microsoft: Bei jeder Installation eines Updates bist Du gezwungen die Nutzungsbedingungen zu akzeptieren.



Der Dialog mit den Nutzungsbedingungen ist zwar nur klein, aber dafür endlos lang, rund 20 Seiten juristischen Text musst Du studieren um dabei vielleicht ein wenig zu kapieren, was Bill Gates eigentlich von Dir verlangt.

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