Prozessoren - Daten, Fakten, Tipps

TUNING: Prozessoren im Schwitzkasten - Multikerne ausgereizt

Damit Multikern-Prozessoren perfekt ackern, braucht es nicht unbedingt speziell dafür optimierte Software. Es gibt diverse Tuning-Massnahmen, mit denen sich aus einer Multicore-CPU mehr Leistung rauspressen lässt. Dieser Beitrag erklärt alle wichtigen Methoden und stellt Gratis-Tools vor, die Vollgas-Fans unbedingt haben sollten.

Multikern-Prozessoren haben ein enormes Leistungspotential. Sie können allerdings auch einige recht knifflige Probleme bereiten. Generell kümmert sich das Betriebssystem vollautomatisch darum, wie die anfallenden Rechenaufgaben an die vorhandenen Kerne verteilt werden - sprich welche Software, welche Kerne verwendet.

Im einfachsten Maximalfall ist beispielsweise eine Software vorhanden, die alle Kerne verwendet - dann arbeitet der Rechner auf Anschlag, der Prozessor ist mit allen seinen Kernen zu 100 Prozent ausgelastet. Will man nur einen einzigen rechenintensiven Job erledigen, dann ist das natürlich cool.

Sollen mit dem Rechner allerdings nebenbei noch andere Dinge erledigt werden, dann wird es knifflig. Schnappt sich ein laufendes Programm die komplette verfügbare Rechenleistung, dann ist für andere keine mehr vorhanden.

Ein Problem tritt auch dann auf, wenn eine Software verwendet wird - beispielsweise ein älteres Spiel - das nur einen CPU-Kern nutzen kann. In diesem Fall ist es logischerweise sinnvoll, wenn dieses Spiel zumindest die komplette Rechenleistung eines Kerns kriegt, also ein Kern komplett frei für dieses Spiel ist.

Windows-Systemmonitor. Pro Kern wird ein eigenes CPU-Belastungsdiagramm angezeigt. Hier im Beispiel vier Fenster, weil ein Quad Core vorhanden ist.
Hier läuft die kostenlose Video-Konvertierungssoftware "Avidemux", die je nach gewähltem Codec zig zwei Kerne unterstützt. Der Windows-Systemmonitor zeigt hier an, dass gerade  ALLE VIER Kerne des Systems belastet werden. Als Gesamtauslastung wird allerdings nur rund 50 Prozent angezeigt - was der Leistung von 2 Kernen entspricht.
Wprime - Taste "Advanced Settings". Im Feld "Thread Count" sollte angezeigt werden, wie viele Kerne der Benchmark verwendet - also "4" im Fall einer Quad-Core-CPU. Im Fall einer Dual-Core-CPU oder eine CPU mit Hyperthreading kann es sein, dass diese nur als "Einfach-CPU" erkannt wird und Wprime beim Testen dann nur EINE CPU verwendet. Dann muss im Feld "Thread Count" manuell eingetragen werden, wie viele Kerne belastet werden sollen. Im Fall einer alten Intel-CPU mit Hyperthreading wird hier also "2" eingetragen, auch wenn dieses CPUs tatsächlich nur einen Rechenkern haben. Hyperthreading simuliert schließlich "2" Kerne.
Wenn Wprime richtig eingestellt ist und beim Testen ein Blick in den Systemmonitor geworfen wird, dann ist dort zu sehen, dass alle vorhandenen Kerne auf Anschlag arbeiten, der Prozessor zu 100 Prozent ausgelastet ist.
Nach kurzer Laufzeit teilt Wprime mit, wie viel Zeit für die Berechnungen draufgegangen ist - hier 32,197 Sekunden. Je geringer die benötigte Zeit, desto besser.
Hyperpi-Benchmark: am Ende des Tests erscheint ein Dialog der Details zum Testergebnis liefert. Welcher Rechenkern am schnellsten war (Best time), welcher am langsamsten (Wort time) und die Durchschnittszeit (Average Time).
Windows-Systemmonitor: Auf der Seite "Prozesse" wird zwar angezeigt, wie viel Prozent der Gesamt-Rechenleistung eine laufende Software verbrät, aber nicht, welche Kerne sie dafür nutzt.
Avidemux-Menü: "Bearbeiten"-"Einstellungen"-"Threading". Hier lässt sich Einstellen, wie viele Threads Avidemux gleichzeitig durchziehen soll. Im Fall eines 4-Kerners stellt man hier 4 ein. Die Einstellung ist für verschiedene Videocodecs getrennt durchführbar.
Zonelink's Multicore Optimizer: dieses kommerzielle Tool will Multikern-Rechner optimieren. Preis: 15 Euro, bei Download 13 Euro.
Die entscheidende Dialog-Seite: hier listet das Tool alle Programme/Prozesse auf, die unter Windows gerade laufen. Per Klick auf einen Eintrag (hier im Beispiel firefox.exe) zeigt der Dialog unten an, welche CPU-Kerne der Prozess verwendet und welche Priorität er für Windows hat.
Hier wurde ein Prozess erst mal manuell auf einen CPU-Kern und niedrige Priorität eingestellt (links). Per Turbo-Taste ändert Multicore Optimizer die Einstellungen auf 4 CPU-Kerne und "hohe Priorität". Ist ein Prozess von Windows standardmäßig auf "alle Kerne" und "normale Priorität" eingestellt, dann bewirkt die Turbo-Taste stets, dass die Priorität von "normal" auf "hoch" umgestellt wird. Das wars dann auch schon.
Windows XP: Wieviele Kerne XP verwendet, kann in der Datei boot.ini eingestellt werden. Das ist eine einfache Textdatei, die sich in c:\ findet. Zum Abschalten von Kerne, ist ein Eintrag in der gezeigten Zeile nötig (siehe Pfeil).
Hier wurde per /NUMPROC=2 zwei Kerne eines Quad-Prozessors ausgeschaltet. In den Systemeigenschaften gibt XP weiterhin an, dass ein 4-Kern-Prozessor vorhanden ist. Auch im Gerätemanager werden weiterhin vier Kerne aufgelistet. Der Systemleistungs-Dialog des Windows Task-Manager bestätigt allerdings, dass tatsächlich nur zwei Kerne verwendet werden.
Windows Task-Manager, Dialogseite Prozesse. Per Rechtsklick auf einen Prozess kann im Menü „Zugehörigkeit festlegen“ ein Dialog aufgerufen werden, der anzeigt, welche Rechenkerne der Prozess verwenden darf.
Windows Task-Manager, Dialogseite Prozesse. Per Rechtsklick auf einen Prozess kann im Menü „Priorität festlegen“ ein Dialog aufgerufen werden, in dem sich einstellen lässt, wie viel Priorität ein Prozess von Windows kriegt.
Get and Set CPU Affinity: In der Spalte links werden alle laufenden Prozesse aufgelistet. Prozesse deren Kern-Nutzung man ändern möchte werden markiert und per Add-Taste (1) in die rechte Spalte kopiert (Favoriten). Per Rechtsklick auf einen Eintrag in der Favoriten-Liste erscheint ein Dialog in dem die zu verwendenden Kerne markiert werden können - das wird mit "Apply" bestätigt. Abschließend kann über die "Options"-Taste eingestellt werden, dass die Einstellungen bei jedem Windows-Start automatisch durchgeführt werden.
Get n Set Priority - das Bedienungsschema ist hier wie bei "Get and Set CPU Affinity", allerdings dient dieses Tool zum dauerhaften Ändern der Prioritäten von Prozessen.
CPU Control: diese Freeware ist hier zu kriegen:
Windows-Systemmonitor. Pro Kern wird ein eigenes CPU-Belastungsdiagramm angezeigt. Hier im Beispiel vier Fenster, weil ein Quad Core vorhanden ist.
Hier läuft die kostenlose Video-Konvertierungssoftware "Avidemux", die je nach gewähltem Codec zig zwei Kerne unterstützt. Der Windows-Systemmonitor zeigt hier an, dass gerade  ALLE VIER Kerne des Systems belastet werden. Als Gesamtauslastung wird allerdings nur rund 50 Prozent angezeigt - was der Leistung von 2 Kernen entspricht.
Wprime - Taste "Advanced Settings". Im Feld "Thread Count" sollte angezeigt werden, wie viele Kerne der Benchmark verwendet - also "4" im Fall einer Quad-Core-CPU. Im Fall einer Dual-Core-CPU oder eine CPU mit Hyperthreading kann es sein, dass diese nur als "Einfach-CPU" erkannt wird und Wprime beim Testen dann nur EINE CPU verwendet. Dann muss im Feld "Thread Count" manuell eingetragen werden, wie viele Kerne belastet werden sollen. Im Fall einer alten Intel-CPU mit Hyperthreading wird hier also "2" eingetragen, auch wenn dieses CPUs tatsächlich nur einen Rechenkern haben. Hyperthreading simuliert schließlich "2" Kerne.
Wenn Wprime richtig eingestellt ist und beim Testen ein Blick in den Systemmonitor geworfen wird, dann ist dort zu sehen, dass alle vorhandenen Kerne auf Anschlag arbeiten, der Prozessor zu 100 Prozent ausgelastet ist.
Nach kurzer Laufzeit teilt Wprime mit, wie viel Zeit für die Berechnungen draufgegangen ist - hier 32,197 Sekunden. Je geringer die benötigte Zeit, desto besser.
Hyperpi-Benchmark: am Ende des Tests erscheint ein Dialog der Details zum Testergebnis liefert. Welcher Rechenkern am schnellsten war (Best time), welcher am langsamsten (Wort time) und die Durchschnittszeit (Average Time).
Windows-Systemmonitor: Auf der Seite "Prozesse" wird zwar angezeigt, wie viel Prozent der Gesamt-Rechenleistung eine laufende Software verbrät, aber nicht, welche Kerne sie dafür nutzt.
Avidemux-Menü: "Bearbeiten"-"Einstellungen"-"Threading". Hier lässt sich Einstellen, wie viele Threads Avidemux gleichzeitig durchziehen soll. Im Fall eines 4-Kerners stellt man hier 4 ein. Die Einstellung ist für verschiedene Videocodecs getrennt durchführbar.
Zonelink's Multicore Optimizer: dieses kommerzielle Tool will Multikern-Rechner optimieren. Preis: 15 Euro, bei Download 13 Euro.
Die entscheidende Dialog-Seite: hier listet das Tool alle Programme/Prozesse auf, die unter Windows gerade laufen. Per Klick auf einen Eintrag (hier im Beispiel firefox.exe) zeigt der Dialog unten an, welche CPU-Kerne der Prozess verwendet und welche Priorität er für Windows hat.
Hier wurde ein Prozess erst mal manuell auf einen CPU-Kern und niedrige Priorität eingestellt (links). Per Turbo-Taste ändert Multicore Optimizer die Einstellungen auf 4 CPU-Kerne und "hohe Priorität". Ist ein Prozess von Windows standardmäßig auf "alle Kerne" und "normale Priorität" eingestellt, dann bewirkt die Turbo-Taste stets, dass die Priorität von "normal" auf "hoch" umgestellt wird. Das wars dann auch schon.
Windows XP: Wieviele Kerne XP verwendet, kann in der Datei boot.ini eingestellt werden. Das ist eine einfache Textdatei, die sich in c:\ findet. Zum Abschalten von Kerne, ist ein Eintrag in der gezeigten Zeile nötig (siehe Pfeil).
Hier wurde per /NUMPROC=2 zwei Kerne eines Quad-Prozessors ausgeschaltet. In den Systemeigenschaften gibt XP weiterhin an, dass ein 4-Kern-Prozessor vorhanden ist. Auch im Gerätemanager werden weiterhin vier Kerne aufgelistet. Der Systemleistungs-Dialog des Windows Task-Manager bestätigt allerdings, dass tatsächlich nur zwei Kerne verwendet werden.
Windows Task-Manager, Dialogseite Prozesse. Per Rechtsklick auf einen Prozess kann im Menü „Zugehörigkeit festlegen“ ein Dialog aufgerufen werden, der anzeigt, welche Rechenkerne der Prozess verwenden darf.
Windows Task-Manager, Dialogseite Prozesse. Per Rechtsklick auf einen Prozess kann im Menü „Priorität festlegen“ ein Dialog aufgerufen werden, in dem sich einstellen lässt, wie viel Priorität ein Prozess von Windows kriegt.
Get and Set CPU Affinity: In der Spalte links werden alle laufenden Prozesse aufgelistet. Prozesse deren Kern-Nutzung man ändern möchte werden markiert und per Add-Taste (1) in die rechte Spalte kopiert (Favoriten). Per Rechtsklick auf einen Eintrag in der Favoriten-Liste erscheint ein Dialog in dem die zu verwendenden Kerne markiert werden können - das wird mit "Apply" bestätigt. Abschließend kann über die "Options"-Taste eingestellt werden, dass die Einstellungen bei jedem Windows-Start automatisch durchgeführt werden.
Get n Set Priority - das Bedienungsschema ist hier wie bei "Get and Set CPU Affinity", allerdings dient dieses Tool zum dauerhaften Ändern der Prioritäten von Prozessen.
CPU Control: diese Freeware ist hier zu kriegen:
Windows-Systemmonitor. Pro Kern wird ein eigenes CPU-Belastungsdiagramm angezeigt. Hier im Beispiel vier Fenster, weil ein Quad Core vorhanden ist.
Hier läuft die kostenlose Video-Konvertierungssoftware "Avidemux", die je nach gewähltem Codec zig zwei Kerne unterstützt. Der Windows-Systemmonitor zeigt hier an, dass gerade  ALLE VIER Kerne des Systems belastet werden. Als Gesamtauslastung wird allerdings nur rund 50 Prozent angezeigt - was der Leistung von 2 Kernen entspricht.
Wprime - Taste "Advanced Settings". Im Feld "Thread Count" sollte angezeigt werden, wie viele Kerne der Benchmark verwendet - also "4" im Fall einer Quad-Core-CPU. Im Fall einer Dual-Core-CPU oder eine CPU mit Hyperthreading kann es sein, dass diese nur als "Einfach-CPU" erkannt wird und Wprime beim Testen dann nur EINE CPU verwendet. Dann muss im Feld "Thread Count" manuell eingetragen werden, wie viele Kerne belastet werden sollen. Im Fall einer alten Intel-CPU mit Hyperthreading wird hier also "2" eingetragen, auch wenn dieses CPUs tatsächlich nur einen Rechenkern haben. Hyperthreading simuliert schließlich "2" Kerne.
Wenn Wprime richtig eingestellt ist und beim Testen ein Blick in den Systemmonitor geworfen wird, dann ist dort zu sehen, dass alle vorhandenen Kerne auf Anschlag arbeiten, der Prozessor zu 100 Prozent ausgelastet ist.
Nach kurzer Laufzeit teilt Wprime mit, wie viel Zeit für die Berechnungen draufgegangen ist - hier 32,197 Sekunden. Je geringer die benötigte Zeit, desto besser.
Hyperpi-Benchmark: am Ende des Tests erscheint ein Dialog der Details zum Testergebnis liefert. Welcher Rechenkern am schnellsten war (Best time), welcher am langsamsten (Wort time) und die Durchschnittszeit (Average Time).
Windows-Systemmonitor: Auf der Seite "Prozesse" wird zwar angezeigt, wie viel Prozent der Gesamt-Rechenleistung eine laufende Software verbrät, aber nicht, welche Kerne sie dafür nutzt.
Avidemux-Menü: "Bearbeiten"-"Einstellungen"-"Threading". Hier lässt sich Einstellen, wie viele Threads Avidemux gleichzeitig durchziehen soll. Im Fall eines 4-Kerners stellt man hier 4 ein. Die Einstellung ist für verschiedene Videocodecs getrennt durchführbar.
Zonelink's Multicore Optimizer: dieses kommerzielle Tool will Multikern-Rechner optimieren. Preis: 15 Euro, bei Download 13 Euro.
Die entscheidende Dialog-Seite: hier listet das Tool alle Programme/Prozesse auf, die unter Windows gerade laufen. Per Klick auf einen Eintrag (hier im Beispiel firefox.exe) zeigt der Dialog unten an, welche CPU-Kerne der Prozess verwendet und welche Priorität er für Windows hat.
Hier wurde ein Prozess erst mal manuell auf einen CPU-Kern und niedrige Priorität eingestellt (links). Per Turbo-Taste ändert Multicore Optimizer die Einstellungen auf 4 CPU-Kerne und "hohe Priorität". Ist ein Prozess von Windows standardmäßig auf "alle Kerne" und "normale Priorität" eingestellt, dann bewirkt die Turbo-Taste stets, dass die Priorität von "normal" auf "hoch" umgestellt wird. Das wars dann auch schon.
Windows XP: Wieviele Kerne XP verwendet, kann in der Datei boot.ini eingestellt werden. Das ist eine einfache Textdatei, die sich in c:\ findet. Zum Abschalten von Kerne, ist ein Eintrag in der gezeigten Zeile nötig (siehe Pfeil).
Hier wurde per /NUMPROC=2 zwei Kerne eines Quad-Prozessors ausgeschaltet. In den Systemeigenschaften gibt XP weiterhin an, dass ein 4-Kern-Prozessor vorhanden ist. Auch im Gerätemanager werden weiterhin vier Kerne aufgelistet. Der Systemleistungs-Dialog des Windows Task-Manager bestätigt allerdings, dass tatsächlich nur zwei Kerne verwendet werden.
Windows Task-Manager, Dialogseite Prozesse. Per Rechtsklick auf einen Prozess kann im Menü „Zugehörigkeit festlegen“ ein Dialog aufgerufen werden, der anzeigt, welche Rechenkerne der Prozess verwenden darf.
Windows Task-Manager, Dialogseite Prozesse. Per Rechtsklick auf einen Prozess kann im Menü „Priorität festlegen“ ein Dialog aufgerufen werden, in dem sich einstellen lässt, wie viel Priorität ein Prozess von Windows kriegt.
Get and Set CPU Affinity: In der Spalte links werden alle laufenden Prozesse aufgelistet. Prozesse deren Kern-Nutzung man ändern möchte werden markiert und per Add-Taste (1) in die rechte Spalte kopiert (Favoriten). Per Rechtsklick auf einen Eintrag in der Favoriten-Liste erscheint ein Dialog in dem die zu verwendenden Kerne markiert werden können - das wird mit "Apply" bestätigt. Abschließend kann über die "Options"-Taste eingestellt werden, dass die Einstellungen bei jedem Windows-Start automatisch durchgeführt werden.
Get n Set Priority - das Bedienungsschema ist hier wie bei "Get and Set CPU Affinity", allerdings dient dieses Tool zum dauerhaften Ändern der Prioritäten von Prozessen.
CPU Control: diese Freeware ist hier zu kriegen:
Windows-Systemmonitor. Pro Kern wird ein eigenes CPU-Belastungsdiagramm angezeigt. Hier im Beispiel vier Fenster, weil ein Quad Core vorhanden ist.
Hier läuft die kostenlose Video-Konvertierungssoftware "Avidemux", die je nach gewähltem Codec zig zwei Kerne unterstützt. Der Windows-Systemmonitor zeigt hier an, dass gerade  ALLE VIER Kerne des Systems belastet werden. Als Gesamtauslastung wird allerdings nur rund 50 Prozent angezeigt - was der Leistung von 2 Kernen entspricht.
Wprime - Taste "Advanced Settings". Im Feld "Thread Count" sollte angezeigt werden, wie viele Kerne der Benchmark verwendet - also "4" im Fall einer Quad-Core-CPU. Im Fall einer Dual-Core-CPU oder eine CPU mit Hyperthreading kann es sein, dass diese nur als "Einfach-CPU" erkannt wird und Wprime beim Testen dann nur EINE CPU verwendet. Dann muss im Feld "Thread Count" manuell eingetragen werden, wie viele Kerne belastet werden sollen. Im Fall einer alten Intel-CPU mit Hyperthreading wird hier also "2" eingetragen, auch wenn dieses CPUs tatsächlich nur einen Rechenkern haben. Hyperthreading simuliert schließlich "2" Kerne.
Wenn Wprime richtig eingestellt ist und beim Testen ein Blick in den Systemmonitor geworfen wird, dann ist dort zu sehen, dass alle vorhandenen Kerne auf Anschlag arbeiten, der Prozessor zu 100 Prozent ausgelastet ist.
Nach kurzer Laufzeit teilt Wprime mit, wie viel Zeit für die Berechnungen draufgegangen ist - hier 32,197 Sekunden. Je geringer die benötigte Zeit, desto besser.
Hyperpi-Benchmark: am Ende des Tests erscheint ein Dialog der Details zum Testergebnis liefert. Welcher Rechenkern am schnellsten war (Best time), welcher am langsamsten (Wort time) und die Durchschnittszeit (Average Time).
Windows-Systemmonitor: Auf der Seite "Prozesse" wird zwar angezeigt, wie viel Prozent der Gesamt-Rechenleistung eine laufende Software verbrät, aber nicht, welche Kerne sie dafür nutzt.
Avidemux-Menü: "Bearbeiten"-"Einstellungen"-"Threading". Hier lässt sich Einstellen, wie viele Threads Avidemux gleichzeitig durchziehen soll. Im Fall eines 4-Kerners stellt man hier 4 ein. Die Einstellung ist für verschiedene Videocodecs getrennt durchführbar.
Zonelink's Multicore Optimizer: dieses kommerzielle Tool will Multikern-Rechner optimieren. Preis: 15 Euro, bei Download 13 Euro.
Die entscheidende Dialog-Seite: hier listet das Tool alle Programme/Prozesse auf, die unter Windows gerade laufen. Per Klick auf einen Eintrag (hier im Beispiel firefox.exe) zeigt der Dialog unten an, welche CPU-Kerne der Prozess verwendet und welche Priorität er für Windows hat.
Hier wurde ein Prozess erst mal manuell auf einen CPU-Kern und niedrige Priorität eingestellt (links). Per Turbo-Taste ändert Multicore Optimizer die Einstellungen auf 4 CPU-Kerne und "hohe Priorität". Ist ein Prozess von Windows standardmäßig auf "alle Kerne" und "normale Priorität" eingestellt, dann bewirkt die Turbo-Taste stets, dass die Priorität von "normal" auf "hoch" umgestellt wird. Das wars dann auch schon.
Windows XP: Wieviele Kerne XP verwendet, kann in der Datei boot.ini eingestellt werden. Das ist eine einfache Textdatei, die sich in c:\ findet. Zum Abschalten von Kerne, ist ein Eintrag in der gezeigten Zeile nötig (siehe Pfeil).
Hier wurde per /NUMPROC=2 zwei Kerne eines Quad-Prozessors ausgeschaltet. In den Systemeigenschaften gibt XP weiterhin an, dass ein 4-Kern-Prozessor vorhanden ist. Auch im Gerätemanager werden weiterhin vier Kerne aufgelistet. Der Systemleistungs-Dialog des Windows Task-Manager bestätigt allerdings, dass tatsächlich nur zwei Kerne verwendet werden.
Windows Task-Manager, Dialogseite Prozesse. Per Rechtsklick auf einen Prozess kann im Menü „Zugehörigkeit festlegen“ ein Dialog aufgerufen werden, der anzeigt, welche Rechenkerne der Prozess verwenden darf.
Windows Task-Manager, Dialogseite Prozesse. Per Rechtsklick auf einen Prozess kann im Menü „Priorität festlegen“ ein Dialog aufgerufen werden, in dem sich einstellen lässt, wie viel Priorität ein Prozess von Windows kriegt.
Get and Set CPU Affinity: In der Spalte links werden alle laufenden Prozesse aufgelistet. Prozesse deren Kern-Nutzung man ändern möchte werden markiert und per Add-Taste (1) in die rechte Spalte kopiert (Favoriten). Per Rechtsklick auf einen Eintrag in der Favoriten-Liste erscheint ein Dialog in dem die zu verwendenden Kerne markiert werden können - das wird mit "Apply" bestätigt. Abschließend kann über die "Options"-Taste eingestellt werden, dass die Einstellungen bei jedem Windows-Start automatisch durchgeführt werden.
Get n Set Priority - das Bedienungsschema ist hier wie bei "Get and Set CPU Affinity", allerdings dient dieses Tool zum dauerhaften Ändern der Prioritäten von Prozessen.
CPU Control: diese Freeware ist hier zu kriegen:
Windows-Systemmonitor. Pro Kern wird ein eigenes CPU-Belastungsdiagramm angezeigt. Hier im Beispiel vier Fenster, weil ein Quad Core vorhanden ist.
Hier läuft die kostenlose Video-Konvertierungssoftware "Avidemux", die je nach gewähltem Codec zig zwei Kerne unterstützt. Der Windows-Systemmonitor zeigt hier an, dass gerade  ALLE VIER Kerne des Systems belastet werden. Als Gesamtauslastung wird allerdings nur rund 50 Prozent angezeigt - was der Leistung von 2 Kernen entspricht.
Wprime - Taste "Advanced Settings". Im Feld "Thread Count" sollte angezeigt werden, wie viele Kerne der Benchmark verwendet - also "4" im Fall einer Quad-Core-CPU. Im Fall einer Dual-Core-CPU oder eine CPU mit Hyperthreading kann es sein, dass diese nur als "Einfach-CPU" erkannt wird und Wprime beim Testen dann nur EINE CPU verwendet. Dann muss im Feld "Thread Count" manuell eingetragen werden, wie viele Kerne belastet werden sollen. Im Fall einer alten Intel-CPU mit Hyperthreading wird hier also "2" eingetragen, auch wenn dieses CPUs tatsächlich nur einen Rechenkern haben. Hyperthreading simuliert schließlich "2" Kerne.
Wenn Wprime richtig eingestellt ist und beim Testen ein Blick in den Systemmonitor geworfen wird, dann ist dort zu sehen, dass alle vorhandenen Kerne auf Anschlag arbeiten, der Prozessor zu 100 Prozent ausgelastet ist.
Nach kurzer Laufzeit teilt Wprime mit, wie viel Zeit für die Berechnungen draufgegangen ist - hier 32,197 Sekunden. Je geringer die benötigte Zeit, desto besser.
Hyperpi-Benchmark: am Ende des Tests erscheint ein Dialog der Details zum Testergebnis liefert. Welcher Rechenkern am schnellsten war (Best time), welcher am langsamsten (Wort time) und die Durchschnittszeit (Average Time).
Windows-Systemmonitor: Auf der Seite "Prozesse" wird zwar angezeigt, wie viel Prozent der Gesamt-Rechenleistung eine laufende Software verbrät, aber nicht, welche Kerne sie dafür nutzt.
Avidemux-Menü: "Bearbeiten"-"Einstellungen"-"Threading". Hier lässt sich Einstellen, wie viele Threads Avidemux gleichzeitig durchziehen soll. Im Fall eines 4-Kerners stellt man hier 4 ein. Die Einstellung ist für verschiedene Videocodecs getrennt durchführbar.
Zonelink's Multicore Optimizer: dieses kommerzielle Tool will Multikern-Rechner optimieren. Preis: 15 Euro, bei Download 13 Euro.
Die entscheidende Dialog-Seite: hier listet das Tool alle Programme/Prozesse auf, die unter Windows gerade laufen. Per Klick auf einen Eintrag (hier im Beispiel firefox.exe) zeigt der Dialog unten an, welche CPU-Kerne der Prozess verwendet und welche Priorität er für Windows hat.
Hier wurde ein Prozess erst mal manuell auf einen CPU-Kern und niedrige Priorität eingestellt (links). Per Turbo-Taste ändert Multicore Optimizer die Einstellungen auf 4 CPU-Kerne und "hohe Priorität". Ist ein Prozess von Windows standardmäßig auf "alle Kerne" und "normale Priorität" eingestellt, dann bewirkt die Turbo-Taste stets, dass die Priorität von "normal" auf "hoch" umgestellt wird. Das wars dann auch schon.
Windows XP: Wieviele Kerne XP verwendet, kann in der Datei boot.ini eingestellt werden. Das ist eine einfache Textdatei, die sich in c:\ findet. Zum Abschalten von Kerne, ist ein Eintrag in der gezeigten Zeile nötig (siehe Pfeil).
Hier wurde per /NUMPROC=2 zwei Kerne eines Quad-Prozessors ausgeschaltet. In den Systemeigenschaften gibt XP weiterhin an, dass ein 4-Kern-Prozessor vorhanden ist. Auch im Gerätemanager werden weiterhin vier Kerne aufgelistet. Der Systemleistungs-Dialog des Windows Task-Manager bestätigt allerdings, dass tatsächlich nur zwei Kerne verwendet werden.
Windows Task-Manager, Dialogseite Prozesse. Per Rechtsklick auf einen Prozess kann im Menü „Zugehörigkeit festlegen“ ein Dialog aufgerufen werden, der anzeigt, welche Rechenkerne der Prozess verwenden darf.
Windows Task-Manager, Dialogseite Prozesse. Per Rechtsklick auf einen Prozess kann im Menü „Priorität festlegen“ ein Dialog aufgerufen werden, in dem sich einstellen lässt, wie viel Priorität ein Prozess von Windows kriegt.
Get and Set CPU Affinity: In der Spalte links werden alle laufenden Prozesse aufgelistet. Prozesse deren Kern-Nutzung man ändern möchte werden markiert und per Add-Taste (1) in die rechte Spalte kopiert (Favoriten). Per Rechtsklick auf einen Eintrag in der Favoriten-Liste erscheint ein Dialog in dem die zu verwendenden Kerne markiert werden können - das wird mit "Apply" bestätigt. Abschließend kann über die "Options"-Taste eingestellt werden, dass die Einstellungen bei jedem Windows-Start automatisch durchgeführt werden.
Get n Set Priority - das Bedienungsschema ist hier wie bei "Get and Set CPU Affinity", allerdings dient dieses Tool zum dauerhaften Ändern der Prioritäten von Prozessen.
CPU Control: diese Freeware ist hier zu kriegen:

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