Linux für alle

TUNING: Linux und Laufwerke - Leistung prüfen und optimieren

Leider gibt es Trouble bei Computerhardware, die sich alle Betriebsysteme teilen. Damit IDE-Festplatten und IDE-CD/DVD-Laufwerke optimale Leistung bringen, MÜSSEN sie im schnellstmöglichen Betriebsmodus laufen - dem höchsten UDMA-Modus, den sie unterstützen. Läuft ein Laufwerk nur in einem sogenannten PIO-Modus, dann sind sie elend lahm - und auch Linux kriecht. Dieser Beitrag zeigt wie Leistungsprobleme erkannt und beseitigt werden.

Es passiert immer mal wieder, dass ein Betriebssystem sich vertut und ein Laufwerk das eigentlich DMA kann, im PIO-Modus betreibt (Microsoft Windows ist diesbezüglich eine besondere Lusche). Bei einer Linux-Neuinstallation oder Inbetriebnahme einer neuen Platte sollte IMMER geprüft werden, ob dieses Laufwerk sich im bestmöglichen Betriebsmodus befindet.

Wenn Du keine Ahnung von diesem technischen Zeugs hast, dann ist das kein Problem. Merk Dir einfach, dass bei allen modernen Laufwerken seit vielen Jahren UDMA angesagt ist...

Typisch: Hier wurde "hdparm" mehrmals hintereinander ausgeführt. Beim ersten Lauf ermittelte es  eine Leseleistung von 16,66 MByte/s. Beim zweiten Durchlauf ergaben sich 28,57 MByte/s. Die anschließenden Tests ermittelten eine Leistung um 39 MByte/s (was auch der tatsächlichen möglichen Leistung der verwendeten Platte entspricht).
sudo hdparm -i /dev/hda liefert alle wichtigen Infos zu einem Laufwerk. Es wird aufgelistet (siehe Pfeil oben), welche PIO- und DMA-Betriebsmodi die Platte unterstützt. Der schnellste Betriebsmodus ist der höchste UDMA-Modus (im Bild "udma5").
sudo hdparm -i /dev/hda - hier findet sich auch ein Eintrag namens "MaxMultSect=NN". NN steht für die Anzahl der Sektoren die eine Platte gleichzeitig lesen kann.  Diese Information ist nur für steinzeitliche Platten (Baujahr vor ca 1995) wichtig! Bei Platten mit DMA/UDMA spielt sie keine Rolle - das wird bei diversen Linux-Festplatten-Tuning-Tipps häufig vergessen!
sudo hdparm -v /dev/hda - der Parameter "-v" liefert weitere Details, wie das jeweilige Laufwerk angesteuert wird. Hier sollte für optimale Leistung der 32-Bit IO-Support aktiviert sein (= Wert 1) und auch "using dma" den Wert 1 haben. Wird nur 16-Bit IO-Support angezeigt: ALARM - seit "Ewigkeit" können Platten und Contoller das schnellere 32-Bit! Wichtig ist auch die obere Zeile "multicount", die "MaxMultSec" entspricht. Wurde ermittelt, dass eine Platte MaxMultSec 16 kann, dann sollte auch hier bei "multicount" 16 angezeigt werden. Im Bild hier steht "multicount=0" - also PROBLEM! ABER: Multicount ist nur für steinzeitliche Platten relevant, die im uralten PIO-Modus betrieben werden - fährt eine Platte im DMA/UDMA-Modus ist diese Einstellung absolut unwichtig!
Das Aktivieren des DMA-Modus ist simpel - ob es aber tatsächlich stabil funzt, ist eine andere Sache!
Hier bestätigt hdparm, dass die Einstellungesänderungen durchgeführt wurden - das heißt natürlich nicht, dass sie auch stabil funktionieren warden!
Finaler Check mit sudo hdparm -v /dev/hda: Multicount zeigt jetzt 16 an (also 16 gleichzeitig lesbare Sektoren), 32 Bit I/O-Support und aktivierten DMA-Modus. Abermals: Der "Multicount" ist nur bei uralten Platten wichtig, die nur einen PIO-Modus können - im Fall von DMA/UDMA-Betrieb tut er sozusagen nichts.
Typisch: Hier wurde "hdparm" mehrmals hintereinander ausgeführt. Beim ersten Lauf ermittelte es  eine Leseleistung von 16,66 MByte/s. Beim zweiten Durchlauf ergaben sich 28,57 MByte/s. Die anschließenden Tests ermittelten eine Leistung um 39 MByte/s (was auch der tatsächlichen möglichen Leistung der verwendeten Platte entspricht).
sudo hdparm -i /dev/hda liefert alle wichtigen Infos zu einem Laufwerk. Es wird aufgelistet (siehe Pfeil oben), welche PIO- und DMA-Betriebsmodi die Platte unterstützt. Der schnellste Betriebsmodus ist der höchste UDMA-Modus (im Bild "udma5").
sudo hdparm -i /dev/hda - hier findet sich auch ein Eintrag namens "MaxMultSect=NN". NN steht für die Anzahl der Sektoren die eine Platte gleichzeitig lesen kann.  Diese Information ist nur für steinzeitliche Platten (Baujahr vor ca 1995) wichtig! Bei Platten mit DMA/UDMA spielt sie keine Rolle - das wird bei diversen Linux-Festplatten-Tuning-Tipps häufig vergessen!
sudo hdparm -v /dev/hda - der Parameter "-v" liefert weitere Details, wie das jeweilige Laufwerk angesteuert wird. Hier sollte für optimale Leistung der 32-Bit IO-Support aktiviert sein (= Wert 1) und auch "using dma" den Wert 1 haben. Wird nur 16-Bit IO-Support angezeigt: ALARM - seit "Ewigkeit" können Platten und Contoller das schnellere 32-Bit! Wichtig ist auch die obere Zeile "multicount", die "MaxMultSec" entspricht. Wurde ermittelt, dass eine Platte MaxMultSec 16 kann, dann sollte auch hier bei "multicount" 16 angezeigt werden. Im Bild hier steht "multicount=0" - also PROBLEM! ABER: Multicount ist nur für steinzeitliche Platten relevant, die im uralten PIO-Modus betrieben werden - fährt eine Platte im DMA/UDMA-Modus ist diese Einstellung absolut unwichtig!
Das Aktivieren des DMA-Modus ist simpel - ob es aber tatsächlich stabil funzt, ist eine andere Sache!
Hier bestätigt hdparm, dass die Einstellungesänderungen durchgeführt wurden - das heißt natürlich nicht, dass sie auch stabil funktionieren warden!
Finaler Check mit sudo hdparm -v /dev/hda: Multicount zeigt jetzt 16 an (also 16 gleichzeitig lesbare Sektoren), 32 Bit I/O-Support und aktivierten DMA-Modus. Abermals: Der "Multicount" ist nur bei uralten Platten wichtig, die nur einen PIO-Modus können - im Fall von DMA/UDMA-Betrieb tut er sozusagen nichts.
Typisch: Hier wurde "hdparm" mehrmals hintereinander ausgeführt. Beim ersten Lauf ermittelte es  eine Leseleistung von 16,66 MByte/s. Beim zweiten Durchlauf ergaben sich 28,57 MByte/s. Die anschließenden Tests ermittelten eine Leistung um 39 MByte/s (was auch der tatsächlichen möglichen Leistung der verwendeten Platte entspricht).
sudo hdparm -i /dev/hda liefert alle wichtigen Infos zu einem Laufwerk. Es wird aufgelistet (siehe Pfeil oben), welche PIO- und DMA-Betriebsmodi die Platte unterstützt. Der schnellste Betriebsmodus ist der höchste UDMA-Modus (im Bild "udma5").
sudo hdparm -i /dev/hda - hier findet sich auch ein Eintrag namens "MaxMultSect=NN". NN steht für die Anzahl der Sektoren die eine Platte gleichzeitig lesen kann.  Diese Information ist nur für steinzeitliche Platten (Baujahr vor ca 1995) wichtig! Bei Platten mit DMA/UDMA spielt sie keine Rolle - das wird bei diversen Linux-Festplatten-Tuning-Tipps häufig vergessen!
sudo hdparm -v /dev/hda - der Parameter "-v" liefert weitere Details, wie das jeweilige Laufwerk angesteuert wird. Hier sollte für optimale Leistung der 32-Bit IO-Support aktiviert sein (= Wert 1) und auch "using dma" den Wert 1 haben. Wird nur 16-Bit IO-Support angezeigt: ALARM - seit "Ewigkeit" können Platten und Contoller das schnellere 32-Bit! Wichtig ist auch die obere Zeile "multicount", die "MaxMultSec" entspricht. Wurde ermittelt, dass eine Platte MaxMultSec 16 kann, dann sollte auch hier bei "multicount" 16 angezeigt werden. Im Bild hier steht "multicount=0" - also PROBLEM! ABER: Multicount ist nur für steinzeitliche Platten relevant, die im uralten PIO-Modus betrieben werden - fährt eine Platte im DMA/UDMA-Modus ist diese Einstellung absolut unwichtig!
Das Aktivieren des DMA-Modus ist simpel - ob es aber tatsächlich stabil funzt, ist eine andere Sache!
Hier bestätigt hdparm, dass die Einstellungesänderungen durchgeführt wurden - das heißt natürlich nicht, dass sie auch stabil funktionieren warden!
Finaler Check mit sudo hdparm -v /dev/hda: Multicount zeigt jetzt 16 an (also 16 gleichzeitig lesbare Sektoren), 32 Bit I/O-Support und aktivierten DMA-Modus. Abermals: Der "Multicount" ist nur bei uralten Platten wichtig, die nur einen PIO-Modus können - im Fall von DMA/UDMA-Betrieb tut er sozusagen nichts.
Typisch: Hier wurde "hdparm" mehrmals hintereinander ausgeführt. Beim ersten Lauf ermittelte es  eine Leseleistung von 16,66 MByte/s. Beim zweiten Durchlauf ergaben sich 28,57 MByte/s. Die anschließenden Tests ermittelten eine Leistung um 39 MByte/s (was auch der tatsächlichen möglichen Leistung der verwendeten Platte entspricht).
sudo hdparm -i /dev/hda liefert alle wichtigen Infos zu einem Laufwerk. Es wird aufgelistet (siehe Pfeil oben), welche PIO- und DMA-Betriebsmodi die Platte unterstützt. Der schnellste Betriebsmodus ist der höchste UDMA-Modus (im Bild "udma5").
sudo hdparm -i /dev/hda - hier findet sich auch ein Eintrag namens "MaxMultSect=NN". NN steht für die Anzahl der Sektoren die eine Platte gleichzeitig lesen kann.  Diese Information ist nur für steinzeitliche Platten (Baujahr vor ca 1995) wichtig! Bei Platten mit DMA/UDMA spielt sie keine Rolle - das wird bei diversen Linux-Festplatten-Tuning-Tipps häufig vergessen!
sudo hdparm -v /dev/hda - der Parameter "-v" liefert weitere Details, wie das jeweilige Laufwerk angesteuert wird. Hier sollte für optimale Leistung der 32-Bit IO-Support aktiviert sein (= Wert 1) und auch "using dma" den Wert 1 haben. Wird nur 16-Bit IO-Support angezeigt: ALARM - seit "Ewigkeit" können Platten und Contoller das schnellere 32-Bit! Wichtig ist auch die obere Zeile "multicount", die "MaxMultSec" entspricht. Wurde ermittelt, dass eine Platte MaxMultSec 16 kann, dann sollte auch hier bei "multicount" 16 angezeigt werden. Im Bild hier steht "multicount=0" - also PROBLEM! ABER: Multicount ist nur für steinzeitliche Platten relevant, die im uralten PIO-Modus betrieben werden - fährt eine Platte im DMA/UDMA-Modus ist diese Einstellung absolut unwichtig!
Das Aktivieren des DMA-Modus ist simpel - ob es aber tatsächlich stabil funzt, ist eine andere Sache!
Hier bestätigt hdparm, dass die Einstellungesänderungen durchgeführt wurden - das heißt natürlich nicht, dass sie auch stabil funktionieren warden!
Finaler Check mit sudo hdparm -v /dev/hda: Multicount zeigt jetzt 16 an (also 16 gleichzeitig lesbare Sektoren), 32 Bit I/O-Support und aktivierten DMA-Modus. Abermals: Der "Multicount" ist nur bei uralten Platten wichtig, die nur einen PIO-Modus können - im Fall von DMA/UDMA-Betrieb tut er sozusagen nichts.
Typisch: Hier wurde "hdparm" mehrmals hintereinander ausgeführt. Beim ersten Lauf ermittelte es  eine Leseleistung von 16,66 MByte/s. Beim zweiten Durchlauf ergaben sich 28,57 MByte/s. Die anschließenden Tests ermittelten eine Leistung um 39 MByte/s (was auch der tatsächlichen möglichen Leistung der verwendeten Platte entspricht).
sudo hdparm -i /dev/hda liefert alle wichtigen Infos zu einem Laufwerk. Es wird aufgelistet (siehe Pfeil oben), welche PIO- und DMA-Betriebsmodi die Platte unterstützt. Der schnellste Betriebsmodus ist der höchste UDMA-Modus (im Bild "udma5").
sudo hdparm -i /dev/hda - hier findet sich auch ein Eintrag namens "MaxMultSect=NN". NN steht für die Anzahl der Sektoren die eine Platte gleichzeitig lesen kann.  Diese Information ist nur für steinzeitliche Platten (Baujahr vor ca 1995) wichtig! Bei Platten mit DMA/UDMA spielt sie keine Rolle - das wird bei diversen Linux-Festplatten-Tuning-Tipps häufig vergessen!
sudo hdparm -v /dev/hda - der Parameter "-v" liefert weitere Details, wie das jeweilige Laufwerk angesteuert wird. Hier sollte für optimale Leistung der 32-Bit IO-Support aktiviert sein (= Wert 1) und auch "using dma" den Wert 1 haben. Wird nur 16-Bit IO-Support angezeigt: ALARM - seit "Ewigkeit" können Platten und Contoller das schnellere 32-Bit! Wichtig ist auch die obere Zeile "multicount", die "MaxMultSec" entspricht. Wurde ermittelt, dass eine Platte MaxMultSec 16 kann, dann sollte auch hier bei "multicount" 16 angezeigt werden. Im Bild hier steht "multicount=0" - also PROBLEM! ABER: Multicount ist nur für steinzeitliche Platten relevant, die im uralten PIO-Modus betrieben werden - fährt eine Platte im DMA/UDMA-Modus ist diese Einstellung absolut unwichtig!
Das Aktivieren des DMA-Modus ist simpel - ob es aber tatsächlich stabil funzt, ist eine andere Sache!
Hier bestätigt hdparm, dass die Einstellungesänderungen durchgeführt wurden - das heißt natürlich nicht, dass sie auch stabil funktionieren warden!
Finaler Check mit sudo hdparm -v /dev/hda: Multicount zeigt jetzt 16 an (also 16 gleichzeitig lesbare Sektoren), 32 Bit I/O-Support und aktivierten DMA-Modus. Abermals: Der "Multicount" ist nur bei uralten Platten wichtig, die nur einen PIO-Modus können - im Fall von DMA/UDMA-Betrieb tut er sozusagen nichts.

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