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TUNING: Discounter PCs - Tipps&Tricks

Klar - Discounter-PCs sind irgendwo ganz normale PCs und lassen sich auch mit den gleichen Methoden einstellen und optimieren. Allerdings gibt es oft diverse Spezialitäten: beispielsweise ein kastriertes BIOS das kaum Optionen bietet. Oder eine Multimedia-Fernbedienung die theoretisch alles kann die praktisch aber eingeschränkt ist.

Dieser Beitrag zeigt, wie sich derlei Limits brechen lassen.

Wer einen schlappen Discounter-PC der untersten Preisklasse hat muss radikal vorgehen um erst mal brauchbare Basis-Leistung zu kriegen. Hier erst mal ein Überblick, welche Dinge zur ersten Leistungssteigerung in Frage kommen und welche man besser bleiben lässt:

Leistungsfaktor

Tipp

Betriebssystem

Selbst billigste PCs werden heute mit Windows Vista geliefert. Tatsache ist: Windows XP ist auf einem Rechner rund doppelt so schnell wie Windows Vista. Ein Downgrade zu XP ist also ausdrücklich sinnvoll. Noch besser: kostenloses Linux draufmachen - das funzt auch auf lahmen Rechnern prima und ist nicht anfällig für so Zeugs wie Viren, Trojanern und Spyware.

Arbeitsspeicher

Wer einen Rechner mit Windows Vista fährt und weniger als zwei GByte RAM drinnen hat, der hat sozusagen verloren. Die erste Tuning-Maßnahme heißt ohne wenn und aber mindestens 2 GByte rein. Im Fall von XP sieht die Sache völlig anders aus. Wer kein Poweruser ist, kann bei XP bereits mit 512 MByte RAM passabel arbeiten - es ist sinnvoll auf 1 GByte aufzustocken aber es muss nicht unbedingt sein.

Prozessor

Die CPU-Preise fallen permanent. Dennoch ist das Aufrüsten auf einen schnelleren Prozessor nur selten lohnenswert. Bei normalem Arbeitseinsatz eines PC reicht heute bereits 1 GHz CPU-Takt aus - selbst eine Verdopplung des CPU-Takts auf 2 GHz bringt keine fühlbare Mehrleistung bei der Bedienungsgeschwindigkeit eines PC.

Je schneller der Prozessor eines PC ist, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit durch einen "noch schnelleren" Prozessor einen Leistungsgewinn zu spüren. Mit "spüren" ist hier normales Arbeiten am PC gemeint - bei rechenintensiven Dingen wie Video-Umrechnung macht sich natürlich jedes GHz mehr bemerkbar.

Grafikkarte

Im Fall von Onboard-Grafik gilt: weg damit. Selbst eine Butterbrot-Karte ab 20 Euro (oder die Nächstbeste vom Sperrmüll) bringt mehr Leistung und spart Arbeitsspeicher, weil sie eigenes RAM drauf hat.

Festplatte

Festplatten werden jedes "Jahr" flotter. Pauschal gilt: eine moderne Platte mit mehreren 100 GByte ist schneller als eine recht alte mit ca 80 GByte. Wenn für einen älteren Discounter-PC ohnehin eine neue (oder zweite) Festplatte benötigt wird, dann sollte der Rechner neu aufgesetzt werden, damit das Betriebssystem von der schnellen neuen Platte läuft - das bringt einen spürbaren Kick.

Wohlgemerkt: diese Tipps sind für Billig-Discounter-Rechner gedacht. Wer vor drei Monaten einen brandneuen Aldi-PC mit vermeintlicher "Highend"-Grafikkarte gekauft hat, die sich jetzt als Krücke rausstellt, hat natürlich ein anderes Problem. Es muss kitzlig abgewogen werden, welche neue Grafikkarte angeschafft werden sollte - da hilft nur Testberichte studieren.

Abgesehen von den aufgeführten Standardmaßnahmen gibt es bei allen Discounter-PCs (egal welcher Preisklasse) diverse weitere. Oft werden in Discounter-PCs keine Highend-CPUs verbaut sondern ehr Einstiegs- bis Mittelklasse-Prozessoren. Und exakt diese "schwächeren" CPUs sind meist viel übertaktungsfreundlicher als "Highend"-Prozessoren die bereits werksseitig auf Anschlag gedreht sind. Overclocking ist für Einsteiger natürlich riskant - und deshalb lassen die Hersteller von Discounter-PCs Übertaktung erst gar nicht zu - die notwendigen Optionen werden im BIOS deaktiviert. Wer per Internet-Recherche klargestellt hat, welches Übertaktungs-Potential der vorhandene Prozessor hat, wird es natürlich ausreizen wollen. Und das heißt dann erstmal das BIOS des Discounter-PC knacken...

Bild. Um ins komplette BIOS-Setup zu gelangen, muss bei diesem Medion-Modell beim Einschalten des PC die F11-Taste niedergehalten werden. Dann erscheint ein schwarzer Bildschirm mit einem Dialog der ein Passwort fordert.
Bild. Pech. Auch im "kompletten" Setup-Modus lässt dieser Medion-Rechner kein manuelles Einstellen der CPU-Parameter zu.
Bild. Gar nicht mal übel: die Medion-Fernbedienungen haben meist ein gutes Tastenlayout und arbeiten mit Funk statt "zielfutzliger" Infrarot-Technik.
Bild. Der Empfänger der Fernbedienung ist intern über USB angeschlossen. Konkret können Empfänger und Fernbedienung also auch in einem anderen PC weiterverwendet werden.
Bild. Oft liefert das Kleingedruckte auf der Rückseite einer Fernbedienung entscheidende Hinweise. Beispielsweise hier "Made in China by X10".
Bild.
Bild. Um ins komplette BIOS-Setup zu gelangen, muss bei diesem Medion-Modell beim Einschalten des PC die F11-Taste niedergehalten werden. Dann erscheint ein schwarzer Bildschirm mit einem Dialog der ein Passwort fordert.
Bild. Pech. Auch im "kompletten" Setup-Modus lässt dieser Medion-Rechner kein manuelles Einstellen der CPU-Parameter zu.
Bild. Gar nicht mal übel: die Medion-Fernbedienungen haben meist ein gutes Tastenlayout und arbeiten mit Funk statt "zielfutzliger" Infrarot-Technik.
Bild. Der Empfänger der Fernbedienung ist intern über USB angeschlossen. Konkret können Empfänger und Fernbedienung also auch in einem anderen PC weiterverwendet werden.
Bild. Oft liefert das Kleingedruckte auf der Rückseite einer Fernbedienung entscheidende Hinweise. Beispielsweise hier "Made in China by X10".
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Bild. Pech. Auch im "kompletten" Setup-Modus lässt dieser Medion-Rechner kein manuelles Einstellen der CPU-Parameter zu.
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Bild. Der Empfänger der Fernbedienung ist intern über USB angeschlossen. Konkret können Empfänger und Fernbedienung also auch in einem anderen PC weiterverwendet werden.
Bild. Oft liefert das Kleingedruckte auf der Rückseite einer Fernbedienung entscheidende Hinweise. Beispielsweise hier "Made in China by X10".
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Bild. Pech. Auch im "kompletten" Setup-Modus lässt dieser Medion-Rechner kein manuelles Einstellen der CPU-Parameter zu.
Bild. Gar nicht mal übel: die Medion-Fernbedienungen haben meist ein gutes Tastenlayout und arbeiten mit Funk statt "zielfutzliger" Infrarot-Technik.
Bild. Der Empfänger der Fernbedienung ist intern über USB angeschlossen. Konkret können Empfänger und Fernbedienung also auch in einem anderen PC weiterverwendet werden.
Bild. Oft liefert das Kleingedruckte auf der Rückseite einer Fernbedienung entscheidende Hinweise. Beispielsweise hier "Made in China by X10".
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Bild. Der Empfänger der Fernbedienung ist intern über USB angeschlossen. Konkret können Empfänger und Fernbedienung also auch in einem anderen PC weiterverwendet werden.
Bild. Oft liefert das Kleingedruckte auf der Rückseite einer Fernbedienung entscheidende Hinweise. Beispielsweise hier "Made in China by X10".
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Kommentare zu diesem Artikel (1)

Alekom
testberichte (unabhängige!!!) zu neuen produkten zu finden ist in zeiten wie google schwer zu finden, weil die ersten treffer fast durchwegs immer werbe bzw. hersteller-seiten sind.. und die fallen natürlich alle mal raus bezüglich information

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