Spione im Netz

PC-Fernsteuerung mit Back Orifice

Der Zugriff auf fremde Rechner über das Internet erfolgt über Remote-Software, die per Trojaner eingeschleusst wird. Die Möglichkeiten der Fernsteuerung gehen dabei sehr weit: Mit Back Orifice 2000 kann man sogar Live-Videos empfangen, und die Arbeit auf dem entfernten Desktop kontrollieren. Wie das geht zeigt dieser Workshop. Von Burkhard Müller.

Die Tools der Hacker
Trojanische Pferde haben einen schlechten Ruf: Sie gelten als Tools für Hacker, die damit Rechner über das Internet ausspionieren. Tatsächlich gibt es im Internet ausgesprochen viele sogenannte Trojaner-Pings, die versendet werden um infizierte Rechner zu finden. Sichtbar machen kann man solche Pings mit Intrusion Detection Systemen wie zum Beispiel BlackICO PC Protection.

Zu den beliebtesten Trojanern gehören Back Orifice 2000, Sub Seven und NetBus, obwohl es mehrere tausend weitere solche Programme zur Fernsteuerung von Rechnern gibt, wie die Trojaner-Programmierer ihre Schöpfungen gern selbst bezeichnen. Eines dieser Programme, den recht gut dokumentierten Trojaner Back Orifice 2000 (BO2k), untersuchen wir in diesem Workshop etwas genauer. Wie funktioniert so ein Produkt und was kann man damit alles machen?

Bevor es losgeht noch ein wichtiger Hinweis: Wenn Sie Trojaner aus dem Internet laden, seien Sie ganz besonders vorsichtig mit solchen Daten. Leider finden sich immer wieder bösartige Viren in den Trojaner-Archiven. Ein guter Virenscanner ist unbedingt notwendig. Installieren Sie unbedingt zusätzlich am besten mehrere Trojaner-Scanner und achten Sie darauf, sich nicht selbst zu infizieren.

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