Tools
Der File and Settings Transfer Wizard räumt mit einem alten
Windows-Problem auf: Wenn man auf einen neuen Computer „umzieht“, wie
bekommt man seine Dateien und Einstellungen am besten dahin?
Der Transfer Wizard sichert Einstellungen des Betriebssystems wie
Anzeige-Eigenschaften, Desktop-Einstellungen, DFÜ-Verbindungen und
andere sowie spezielle Ordner wie
Desktop und My Documents. Ausserdem
sichert er Dateien mit bestimmten Endungen wie doc, ppt und andere.
Alle diese Daten speichert er in der
Img0001.dat in einem
Verzeichnis auf dem alten Rechner. Dann wird der Wizard auf dem neuen
Rechner gestartet und diese Datei über das Netzwerk importiert. In
unserem Test war die Datei allerdings 255 MByte groß!
Der File and Settings Transfer Wizard sichert die
Konfiguration des Betriebssystems sowie eigene Ordner und Dateien und
importiert sie auf einem neuen Rechner.
Web-Server
Wie schon bei Windows 2000 ist der Internet Information Server (IIS) in
der Version 6 mit dabei. Er enthält einen Web- sowie FTP-Server und
stellt SMTP-Dienste bereit.
Ein vollwertiger Web-Server für gehobene Ansprüche:
Der IIS 6.0 ist das Arbeitspferd vieler kommerzieller Internet-Sites.
Ein FTP-Server ist auch gleich mit dabei.
Der IIS ist ein recht komplexes Produkt und wird nicht selten als
Web-Server im harten Internet-Alltag eingesetzt. Nach dem Apache ist er
der am meisten verwendete Web-Server im Internet! Schrott wie
der Personal Web Server gehört damit wohl endgültig der Vergangenheit
an. Zusammen mit dem Index-Server für die Volltextzindizierung lässt sich
damit eine komfortable Web-Site mit Suchmaschine bauen.br>
Viele Tools sind aus ME übernommen worden wie die Systemwiederherstellung
und der Movie Maker, andere sind aus Windows 2000 bekannt wie Sysprep für
ein unbeaufsichtigtes Setup.
Zwei weitere neue Features sind der Kompatibilitätsmodus sowie die
Rollback-Treiber-Funktion. Ältere Windows-Programme können bei XP in
einem sogenannten Kompatibilitätsmodus laufen, der in den Eigenschaften
des Programms eingestellt wird.
Der Kompatibilitätsmodus soll das Ausführen älterer
Windows-Programme sicherstellen.
Über das Treiber-Rollback wird zuerst eine Sicherung des aktuellen
Treibers durchgeführt und sodann ein neuer Treiber installiert. Sollte der
neue Treiber nicht funktionieren, kann die Rollback-Funktion den alten
Zustand wieder herstellen.