Koaxialkabel, 10Base2
Koaxial-Kabel (10Base2) werden von Rechner zu Rechner gezogen. Das
gesamte Kabel bildet einen Bus (Bustopologie). Die Netzwerkkarten müssen
über einen BNC-Ausgang verfügen, auf den ein T-Stück aufgesetzt wird.
Dieses verzweigt links und rechts zum jeweils nächsten Rechner
(Preis etwa 5 Mark). Die beiden Enden des Bus müssen mit einem
Abschlusswiderstand (Preis 5 Mark) terminiert werden, damit das
Signal nicht auf dem Kabel reflektiert wird. Selbstverständlich wird
auch hierfür wieder ein T-Stück gebraucht. Die Kabel kosten je nach
Länge zwischen 20 und 30 Mark.
Koaxialkabel mit BNC-Steckern an jedem Ende: Das
Kabel enthält eine Seele, darüber eine Isolierung und aussen ein
Geflecht als Abschirmung
(Quelle: Alternate).
BNC-T-Stücke verzweigen den Bus: Der vordere
Anschluss geht direkt in die Netzwerkkarte
(Quelle: Alternate).
Jedes Ende des Bus muss mit einem Abschlusswiderstand
terminiert werden, sonst gibt es Reflektionen auf dem Kabel, die
zu Störungen führen
(Quelle: Alternate).
10Base2 ist immer noch die billigste Methode, ein Netzwerk aufzubauen,
allerdings auch die fehleranfälligste: Wird das Kabel irgendwo
beschädigt, versagt gleich das gesamte Netzwerk. Auch läuft 10Base2
grundsätzlich nur mit 10 MBit. Für ein preiswertes Spielenetzwerk kann
es jedoch noch sinnvoll sein.
Eine bessere Lösung stellen 10BaseT und 100BaseT dar, die mit
Geschwindigkeiten von bis zu 100 MBit/Sek arbeiten.