Festplatten - Fakten Tipps Tricks

TEST: Externe Festplatte - Western Digital My Book Elite

Welche externe Festplatte kaufen? Oft wird nicht angegeben, welche Platte in einem Gehäuse verbaut ist und viele vertrauen deshalb einem "Markenhersteller". Bei einer externen Festplatte von Western Digital kann ja wohl nur was qualitativ Hochwertiges drinnen stecken. Und ein Hersteller dessen Hauptgeschäft Festplatten sind, der wird ja wohl auch ein brauchbares externes Gehäuse zustande bringen. Im Fall von Western Digital ist das ein enormer Irrtum.

Eigentlich hasse ich Hardware-Zeugs testen, Testberichte schreiben. Ich hab das früher für zig PC-Zeitschriften, zig Jahre lang gemacht. Alle Weile juckt es mich allerdings doch, mal wieder einen Bericht zu schreiben. Und zwar deshalb, weil die Testberichte, die Testlabors von Online- und Print-Medien heute so rauslassen, größtenteils Schrott. Viele wichtige Dinge werden bei Tests einfach außer Acht gelassen. Es wird halt "gebenchmarkt" und fertig. Ein Paradebeispiel sind Tests von Festplatten, vor allem von externen Modellen.

Wer was braucht, sich für ein bestimmtes Gerät interessiert und im Internet dann erstmal einen Testbericht drüber sucht, der wird schnell fündig. Und praktisch immer werden bereits in den Anreißern der Google-Fundlinks "detaillierte Testberichte" versprochen.

Ich interessierte mich für eine externe Festplatte von Western Digital, aus der "My Book Elite"-Modellreihe. Die Dinger sind bautechnisch quasi gleich, sie werden halt mit Festplatten unterschiedlicher Kapazitäten bestückt, von 1 bis 2 Terabyte…

Die Google-Suche nach "Western Digital My Book Elite" brachte ganz oben einen Link zur PC-Welt und er versprach einen ausführlichen Testbericht zu diesem Ding:
Laut Conrad-Produktbeschreibung ist die WD My Book Elite das meistverkaufte externe USB-Laufwerk. Das weckt Vertrauen.
Schicke Verpackung: deutlich ist zu sehen, dass die Platte beziehungsweise das Gehäuse ein Display hat.
Die Verpackung verspricht diese Platte als "Premium Backup und Speichermedium" und sie soll laut "selbstgemachtem" Logo die weltweit bestververkaufte externe Festplatte sein. Außerdem gibt Western Digital auch 3 Jahre Garantie.
Die "anfassbare", direkt "lesbare" Anleitung besteht bei Western Digital aus einem gefalteten Zetteln mit drei Seiten relevantem Inhalt. Alles wird in Bildern erklärt, das spart "Übersetzer". Schritt 1: Netzteil anschließen. Schritt 2: Platte an PC hängen. Schritt 3: Fertig.
Randnotiz: Natürlich berechnet auch Western Digital die Kapazität mit der altbekannten Masche. Tatsächlich sind mit 1,5 TB also "1,36 Terabyte" gemeint. Zudem sind auf der Platte im Auslieferungszustand 118 MByte bereits belegt.
Ein kleiner Beipackzettel weist drauf hin, was zu tun ist, wenn die Automatik nicht funzt. Dann muss die Anwendung "WD Smartware" vom "CD-Laufwerk" halt manuell angeklickt werden.
Pech: Das "Hauptmenü" von Western Ditgital ließ sich leider nicht starten. Unerwarteter Fehler, Tschüs. Laien bleibt hier nur den "Garantie-Zettel" aus der Verpackung kramen und die (soweit erkennbar) kostenlose Hotline anrufen.
Während das Tool "rumkategorisiert", fällt gewiss der halbwwegs lesbare Button "Software aktualisieren" auf. Darauf erscheint dann beispielsweise ein Dialog, der drauf hinweist, dass eine Aktualisierung verfügbar ist.
Der Wunsch die Software zu aktualisieren in der deutschrachigen Anwendung, landet auf dieser englischsprachigen Seite:
Nach Auswahl des vorhandenen My Book Modells gibt es zig Zeugs zu lesen und downzuloaden.
Auf dieser Dialogseite kann unter anderem die Display-Anzeige eingestellt werden, man kann einen eigenen "Text" eingeben. Mit der Option "Kennzeichnung umkehren" ist übrigens das Invertieren der Darstellung gemeint - also Schwarz auf Weiß oder andersrum. Die Einstellung zu ändern braucht auf jeden Fall bei der ausglieferten Software etwas Feingespür. Die GUI (grafische Bedienungsoberfläche der Anwendung) wurde offenbar von Laien programmiert beziehungsweise niemals ausgiebig getestet. Der "Ok"-Button (oder wie immer er bezeichnet ist, lässt sich nur erahnen. Von ihm ist nur der linke Rand zu sehen (siehe Pfeil).
Der Firmware-Update-Dialog verlangt, dass die "kilometerlangen" Nutzungsbedinungen akzeptiert werden.
Das Firmware-Update brach mit einer Meldung ab, dass das Laufwerk von der WD SmartWarte (oder einer anderen Anwendung) verwendet wird, die erst beendet werden musste.
WD SmartWare läuft auch nach Beenden der Anwendung als Symbol in der Taskleiste weiter. Das Rechtsklick-Menü bietet leider keine Option zum Beenden sondern nur die Wahl zwischen SmartWare starten und die Platte entfernen.
Das Entfernen klappte leider nicht. Ein Warndialog erschien, dass das jetzt nicht geht und ich es "später" erneut versuchen soll.
Hier meckert das Firmware-Aktualisierungsprogramm, dass es die zu aktualisierende Platte offensichtlich nicht finden kann und ich sie anschließen soll.
Beim Einschalten/Anstecken der Platte, startet automatisch die WD SmartWare Anwendung.
Sieg! Nach Abschluss des Updates kam dieser Dialog und teilte mit, dass man das Laufwerk aus und wieder einschalten soll, um die neue Firmware zu starten. In der englischsprachigen Update-Anleitung steht übrigens, dass man das Laufwerk ABSTECKEN und auch die Stromzufuhr für mindestens 10 Sekunden trennen soll. Anscheinend wissen die bei Western Digital nicht wirklich, was sie wollen.
Die Aktualisierung auf die neue Version war halbwegs schnell erledigt.
Flachgelegte My Book Elite: das sieht halbwegs schick aus und es droht kein Umfallen. Natürlich legt man die Platte so rum flach, dass das Display lesbar ist.
Lumipger geht es wirklich nicht mehr. Obwohl ich das Gehäuse so pfleglich wie möglich behandelt habe, waren auf der Oberfläche nach ein paar Stunden bereits mehrere Kratzer zu sehen. Vermutlich reichen schon ein paar Staubkörner am Finger aus um das Gehäuse optisch zu lynchen.
Nervig: die Platte hat zwar einen "Ein-/Austaster", lässt sich aber nicht wirklich ausschalten. Im "ausgeschalteten" Standby-Modus blinkt permanent vorne eine blaue LED.
Rückseite des Gehäuses mit Ein-/Austaster, USB-Buchse und Strombuchse.
Das Display des Elite-Modells bleibt auch bei fehlender Stromversorgung aktiv lesbar.
Die Anwendungssoftware ist bei Western Digital in einer eigenen Partition untergebracht, die sich mit eigenem Laufwerkbuchstaben reinhängt und sich nicht entfernen lässt.
Wahnsinn: Western Digitals Smartware-Anwendung verbrät 135 MByte Arbeitsspeicher - auch wenn sie gar nichts tut, nicht mal eine WD-Platte am Rechner angeschlossen ist.
Englischsprachiger Verpackungsaufkleber an der Gehäuseunterseite:
Hier informiert Western Digital, dass die neue SmartWare Version enorme Verbesserungen hat. Sie soll bis zu 5 Mal flotter sein und weniger Systemresourcen verbraten, damit man während Backups nicht beim Arbeiten "ausgebremst" wird.
Die Google-Suche nach "Western Digital My Book Elite" brachte ganz oben einen Link zur PC-Welt und er versprach einen ausführlichen Testbericht zu diesem Ding:
Laut Conrad-Produktbeschreibung ist die WD My Book Elite das meistverkaufte externe USB-Laufwerk. Das weckt Vertrauen.
Schicke Verpackung: deutlich ist zu sehen, dass die Platte beziehungsweise das Gehäuse ein Display hat.
Die Verpackung verspricht diese Platte als "Premium Backup und Speichermedium" und sie soll laut "selbstgemachtem" Logo die weltweit bestververkaufte externe Festplatte sein. Außerdem gibt Western Digital auch 3 Jahre Garantie.
Die "anfassbare", direkt "lesbare" Anleitung besteht bei Western Digital aus einem gefalteten Zetteln mit drei Seiten relevantem Inhalt. Alles wird in Bildern erklärt, das spart "Übersetzer". Schritt 1: Netzteil anschließen. Schritt 2: Platte an PC hängen. Schritt 3: Fertig.
Randnotiz: Natürlich berechnet auch Western Digital die Kapazität mit der altbekannten Masche. Tatsächlich sind mit 1,5 TB also "1,36 Terabyte" gemeint. Zudem sind auf der Platte im Auslieferungszustand 118 MByte bereits belegt.
Ein kleiner Beipackzettel weist drauf hin, was zu tun ist, wenn die Automatik nicht funzt. Dann muss die Anwendung "WD Smartware" vom "CD-Laufwerk" halt manuell angeklickt werden.
Pech: Das "Hauptmenü" von Western Ditgital ließ sich leider nicht starten. Unerwarteter Fehler, Tschüs. Laien bleibt hier nur den "Garantie-Zettel" aus der Verpackung kramen und die (soweit erkennbar) kostenlose Hotline anrufen.
Während das Tool "rumkategorisiert", fällt gewiss der halbwwegs lesbare Button "Software aktualisieren" auf. Darauf erscheint dann beispielsweise ein Dialog, der drauf hinweist, dass eine Aktualisierung verfügbar ist.
Der Wunsch die Software zu aktualisieren in der deutschrachigen Anwendung, landet auf dieser englischsprachigen Seite:
Nach Auswahl des vorhandenen My Book Modells gibt es zig Zeugs zu lesen und downzuloaden.
Auf dieser Dialogseite kann unter anderem die Display-Anzeige eingestellt werden, man kann einen eigenen "Text" eingeben. Mit der Option "Kennzeichnung umkehren" ist übrigens das Invertieren der Darstellung gemeint - also Schwarz auf Weiß oder andersrum. Die Einstellung zu ändern braucht auf jeden Fall bei der ausglieferten Software etwas Feingespür. Die GUI (grafische Bedienungsoberfläche der Anwendung) wurde offenbar von Laien programmiert beziehungsweise niemals ausgiebig getestet. Der "Ok"-Button (oder wie immer er bezeichnet ist, lässt sich nur erahnen. Von ihm ist nur der linke Rand zu sehen (siehe Pfeil).
Der Firmware-Update-Dialog verlangt, dass die "kilometerlangen" Nutzungsbedinungen akzeptiert werden.
Das Firmware-Update brach mit einer Meldung ab, dass das Laufwerk von der WD SmartWarte (oder einer anderen Anwendung) verwendet wird, die erst beendet werden musste.
WD SmartWare läuft auch nach Beenden der Anwendung als Symbol in der Taskleiste weiter. Das Rechtsklick-Menü bietet leider keine Option zum Beenden sondern nur die Wahl zwischen SmartWare starten und die Platte entfernen.
Das Entfernen klappte leider nicht. Ein Warndialog erschien, dass das jetzt nicht geht und ich es "später" erneut versuchen soll.
Hier meckert das Firmware-Aktualisierungsprogramm, dass es die zu aktualisierende Platte offensichtlich nicht finden kann und ich sie anschließen soll.
Beim Einschalten/Anstecken der Platte, startet automatisch die WD SmartWare Anwendung.
Sieg! Nach Abschluss des Updates kam dieser Dialog und teilte mit, dass man das Laufwerk aus und wieder einschalten soll, um die neue Firmware zu starten. In der englischsprachigen Update-Anleitung steht übrigens, dass man das Laufwerk ABSTECKEN und auch die Stromzufuhr für mindestens 10 Sekunden trennen soll. Anscheinend wissen die bei Western Digital nicht wirklich, was sie wollen.
Die Aktualisierung auf die neue Version war halbwegs schnell erledigt.
Flachgelegte My Book Elite: das sieht halbwegs schick aus und es droht kein Umfallen. Natürlich legt man die Platte so rum flach, dass das Display lesbar ist.
Lumipger geht es wirklich nicht mehr. Obwohl ich das Gehäuse so pfleglich wie möglich behandelt habe, waren auf der Oberfläche nach ein paar Stunden bereits mehrere Kratzer zu sehen. Vermutlich reichen schon ein paar Staubkörner am Finger aus um das Gehäuse optisch zu lynchen.
Nervig: die Platte hat zwar einen "Ein-/Austaster", lässt sich aber nicht wirklich ausschalten. Im "ausgeschalteten" Standby-Modus blinkt permanent vorne eine blaue LED.
Rückseite des Gehäuses mit Ein-/Austaster, USB-Buchse und Strombuchse.
Das Display des Elite-Modells bleibt auch bei fehlender Stromversorgung aktiv lesbar.
Die Anwendungssoftware ist bei Western Digital in einer eigenen Partition untergebracht, die sich mit eigenem Laufwerkbuchstaben reinhängt und sich nicht entfernen lässt.
Wahnsinn: Western Digitals Smartware-Anwendung verbrät 135 MByte Arbeitsspeicher - auch wenn sie gar nichts tut, nicht mal eine WD-Platte am Rechner angeschlossen ist.
Englischsprachiger Verpackungsaufkleber an der Gehäuseunterseite:
Hier informiert Western Digital, dass die neue SmartWare Version enorme Verbesserungen hat. Sie soll bis zu 5 Mal flotter sein und weniger Systemresourcen verbraten, damit man während Backups nicht beim Arbeiten "ausgebremst" wird.
Die Google-Suche nach "Western Digital My Book Elite" brachte ganz oben einen Link zur PC-Welt und er versprach einen ausführlichen Testbericht zu diesem Ding:
Laut Conrad-Produktbeschreibung ist die WD My Book Elite das meistverkaufte externe USB-Laufwerk. Das weckt Vertrauen.
Schicke Verpackung: deutlich ist zu sehen, dass die Platte beziehungsweise das Gehäuse ein Display hat.
Die Verpackung verspricht diese Platte als "Premium Backup und Speichermedium" und sie soll laut "selbstgemachtem" Logo die weltweit bestververkaufte externe Festplatte sein. Außerdem gibt Western Digital auch 3 Jahre Garantie.
Die "anfassbare", direkt "lesbare" Anleitung besteht bei Western Digital aus einem gefalteten Zetteln mit drei Seiten relevantem Inhalt. Alles wird in Bildern erklärt, das spart "Übersetzer". Schritt 1: Netzteil anschließen. Schritt 2: Platte an PC hängen. Schritt 3: Fertig.
Randnotiz: Natürlich berechnet auch Western Digital die Kapazität mit der altbekannten Masche. Tatsächlich sind mit 1,5 TB also "1,36 Terabyte" gemeint. Zudem sind auf der Platte im Auslieferungszustand 118 MByte bereits belegt.
Ein kleiner Beipackzettel weist drauf hin, was zu tun ist, wenn die Automatik nicht funzt. Dann muss die Anwendung "WD Smartware" vom "CD-Laufwerk" halt manuell angeklickt werden.
Pech: Das "Hauptmenü" von Western Ditgital ließ sich leider nicht starten. Unerwarteter Fehler, Tschüs. Laien bleibt hier nur den "Garantie-Zettel" aus der Verpackung kramen und die (soweit erkennbar) kostenlose Hotline anrufen.
Während das Tool "rumkategorisiert", fällt gewiss der halbwwegs lesbare Button "Software aktualisieren" auf. Darauf erscheint dann beispielsweise ein Dialog, der drauf hinweist, dass eine Aktualisierung verfügbar ist.
Der Wunsch die Software zu aktualisieren in der deutschrachigen Anwendung, landet auf dieser englischsprachigen Seite:
Nach Auswahl des vorhandenen My Book Modells gibt es zig Zeugs zu lesen und downzuloaden.
Auf dieser Dialogseite kann unter anderem die Display-Anzeige eingestellt werden, man kann einen eigenen "Text" eingeben. Mit der Option "Kennzeichnung umkehren" ist übrigens das Invertieren der Darstellung gemeint - also Schwarz auf Weiß oder andersrum. Die Einstellung zu ändern braucht auf jeden Fall bei der ausglieferten Software etwas Feingespür. Die GUI (grafische Bedienungsoberfläche der Anwendung) wurde offenbar von Laien programmiert beziehungsweise niemals ausgiebig getestet. Der "Ok"-Button (oder wie immer er bezeichnet ist, lässt sich nur erahnen. Von ihm ist nur der linke Rand zu sehen (siehe Pfeil).
Der Firmware-Update-Dialog verlangt, dass die "kilometerlangen" Nutzungsbedinungen akzeptiert werden.
Das Firmware-Update brach mit einer Meldung ab, dass das Laufwerk von der WD SmartWarte (oder einer anderen Anwendung) verwendet wird, die erst beendet werden musste.
WD SmartWare läuft auch nach Beenden der Anwendung als Symbol in der Taskleiste weiter. Das Rechtsklick-Menü bietet leider keine Option zum Beenden sondern nur die Wahl zwischen SmartWare starten und die Platte entfernen.
Das Entfernen klappte leider nicht. Ein Warndialog erschien, dass das jetzt nicht geht und ich es "später" erneut versuchen soll.
Hier meckert das Firmware-Aktualisierungsprogramm, dass es die zu aktualisierende Platte offensichtlich nicht finden kann und ich sie anschließen soll.
Beim Einschalten/Anstecken der Platte, startet automatisch die WD SmartWare Anwendung.
Sieg! Nach Abschluss des Updates kam dieser Dialog und teilte mit, dass man das Laufwerk aus und wieder einschalten soll, um die neue Firmware zu starten. In der englischsprachigen Update-Anleitung steht übrigens, dass man das Laufwerk ABSTECKEN und auch die Stromzufuhr für mindestens 10 Sekunden trennen soll. Anscheinend wissen die bei Western Digital nicht wirklich, was sie wollen.
Die Aktualisierung auf die neue Version war halbwegs schnell erledigt.
Flachgelegte My Book Elite: das sieht halbwegs schick aus und es droht kein Umfallen. Natürlich legt man die Platte so rum flach, dass das Display lesbar ist.
Lumipger geht es wirklich nicht mehr. Obwohl ich das Gehäuse so pfleglich wie möglich behandelt habe, waren auf der Oberfläche nach ein paar Stunden bereits mehrere Kratzer zu sehen. Vermutlich reichen schon ein paar Staubkörner am Finger aus um das Gehäuse optisch zu lynchen.
Nervig: die Platte hat zwar einen "Ein-/Austaster", lässt sich aber nicht wirklich ausschalten. Im "ausgeschalteten" Standby-Modus blinkt permanent vorne eine blaue LED.
Rückseite des Gehäuses mit Ein-/Austaster, USB-Buchse und Strombuchse.
Das Display des Elite-Modells bleibt auch bei fehlender Stromversorgung aktiv lesbar.
Die Anwendungssoftware ist bei Western Digital in einer eigenen Partition untergebracht, die sich mit eigenem Laufwerkbuchstaben reinhängt und sich nicht entfernen lässt.
Wahnsinn: Western Digitals Smartware-Anwendung verbrät 135 MByte Arbeitsspeicher - auch wenn sie gar nichts tut, nicht mal eine WD-Platte am Rechner angeschlossen ist.
Englischsprachiger Verpackungsaufkleber an der Gehäuseunterseite:
Hier informiert Western Digital, dass die neue SmartWare Version enorme Verbesserungen hat. Sie soll bis zu 5 Mal flotter sein und weniger Systemresourcen verbraten, damit man während Backups nicht beim Arbeiten "ausgebremst" wird.
Die Google-Suche nach "Western Digital My Book Elite" brachte ganz oben einen Link zur PC-Welt und er versprach einen ausführlichen Testbericht zu diesem Ding:
Laut Conrad-Produktbeschreibung ist die WD My Book Elite das meistverkaufte externe USB-Laufwerk. Das weckt Vertrauen.
Schicke Verpackung: deutlich ist zu sehen, dass die Platte beziehungsweise das Gehäuse ein Display hat.
Die Verpackung verspricht diese Platte als "Premium Backup und Speichermedium" und sie soll laut "selbstgemachtem" Logo die weltweit bestververkaufte externe Festplatte sein. Außerdem gibt Western Digital auch 3 Jahre Garantie.
Die "anfassbare", direkt "lesbare" Anleitung besteht bei Western Digital aus einem gefalteten Zetteln mit drei Seiten relevantem Inhalt. Alles wird in Bildern erklärt, das spart "Übersetzer". Schritt 1: Netzteil anschließen. Schritt 2: Platte an PC hängen. Schritt 3: Fertig.
Randnotiz: Natürlich berechnet auch Western Digital die Kapazität mit der altbekannten Masche. Tatsächlich sind mit 1,5 TB also "1,36 Terabyte" gemeint. Zudem sind auf der Platte im Auslieferungszustand 118 MByte bereits belegt.
Ein kleiner Beipackzettel weist drauf hin, was zu tun ist, wenn die Automatik nicht funzt. Dann muss die Anwendung "WD Smartware" vom "CD-Laufwerk" halt manuell angeklickt werden.
Pech: Das "Hauptmenü" von Western Ditgital ließ sich leider nicht starten. Unerwarteter Fehler, Tschüs. Laien bleibt hier nur den "Garantie-Zettel" aus der Verpackung kramen und die (soweit erkennbar) kostenlose Hotline anrufen.
Während das Tool "rumkategorisiert", fällt gewiss der halbwwegs lesbare Button "Software aktualisieren" auf. Darauf erscheint dann beispielsweise ein Dialog, der drauf hinweist, dass eine Aktualisierung verfügbar ist.
Der Wunsch die Software zu aktualisieren in der deutschrachigen Anwendung, landet auf dieser englischsprachigen Seite:
Nach Auswahl des vorhandenen My Book Modells gibt es zig Zeugs zu lesen und downzuloaden.
Auf dieser Dialogseite kann unter anderem die Display-Anzeige eingestellt werden, man kann einen eigenen "Text" eingeben. Mit der Option "Kennzeichnung umkehren" ist übrigens das Invertieren der Darstellung gemeint - also Schwarz auf Weiß oder andersrum. Die Einstellung zu ändern braucht auf jeden Fall bei der ausglieferten Software etwas Feingespür. Die GUI (grafische Bedienungsoberfläche der Anwendung) wurde offenbar von Laien programmiert beziehungsweise niemals ausgiebig getestet. Der "Ok"-Button (oder wie immer er bezeichnet ist, lässt sich nur erahnen. Von ihm ist nur der linke Rand zu sehen (siehe Pfeil).
Der Firmware-Update-Dialog verlangt, dass die "kilometerlangen" Nutzungsbedinungen akzeptiert werden.
Das Firmware-Update brach mit einer Meldung ab, dass das Laufwerk von der WD SmartWarte (oder einer anderen Anwendung) verwendet wird, die erst beendet werden musste.
WD SmartWare läuft auch nach Beenden der Anwendung als Symbol in der Taskleiste weiter. Das Rechtsklick-Menü bietet leider keine Option zum Beenden sondern nur die Wahl zwischen SmartWare starten und die Platte entfernen.
Das Entfernen klappte leider nicht. Ein Warndialog erschien, dass das jetzt nicht geht und ich es "später" erneut versuchen soll.
Hier meckert das Firmware-Aktualisierungsprogramm, dass es die zu aktualisierende Platte offensichtlich nicht finden kann und ich sie anschließen soll.
Beim Einschalten/Anstecken der Platte, startet automatisch die WD SmartWare Anwendung.
Sieg! Nach Abschluss des Updates kam dieser Dialog und teilte mit, dass man das Laufwerk aus und wieder einschalten soll, um die neue Firmware zu starten. In der englischsprachigen Update-Anleitung steht übrigens, dass man das Laufwerk ABSTECKEN und auch die Stromzufuhr für mindestens 10 Sekunden trennen soll. Anscheinend wissen die bei Western Digital nicht wirklich, was sie wollen.
Die Aktualisierung auf die neue Version war halbwegs schnell erledigt.
Flachgelegte My Book Elite: das sieht halbwegs schick aus und es droht kein Umfallen. Natürlich legt man die Platte so rum flach, dass das Display lesbar ist.
Lumipger geht es wirklich nicht mehr. Obwohl ich das Gehäuse so pfleglich wie möglich behandelt habe, waren auf der Oberfläche nach ein paar Stunden bereits mehrere Kratzer zu sehen. Vermutlich reichen schon ein paar Staubkörner am Finger aus um das Gehäuse optisch zu lynchen.
Nervig: die Platte hat zwar einen "Ein-/Austaster", lässt sich aber nicht wirklich ausschalten. Im "ausgeschalteten" Standby-Modus blinkt permanent vorne eine blaue LED.
Rückseite des Gehäuses mit Ein-/Austaster, USB-Buchse und Strombuchse.
Das Display des Elite-Modells bleibt auch bei fehlender Stromversorgung aktiv lesbar.
Die Anwendungssoftware ist bei Western Digital in einer eigenen Partition untergebracht, die sich mit eigenem Laufwerkbuchstaben reinhängt und sich nicht entfernen lässt.
Wahnsinn: Western Digitals Smartware-Anwendung verbrät 135 MByte Arbeitsspeicher - auch wenn sie gar nichts tut, nicht mal eine WD-Platte am Rechner angeschlossen ist.
Englischsprachiger Verpackungsaufkleber an der Gehäuseunterseite:
Hier informiert Western Digital, dass die neue SmartWare Version enorme Verbesserungen hat. Sie soll bis zu 5 Mal flotter sein und weniger Systemresourcen verbraten, damit man während Backups nicht beim Arbeiten "ausgebremst" wird.
Die Google-Suche nach "Western Digital My Book Elite" brachte ganz oben einen Link zur PC-Welt und er versprach einen ausführlichen Testbericht zu diesem Ding:
Laut Conrad-Produktbeschreibung ist die WD My Book Elite das meistverkaufte externe USB-Laufwerk. Das weckt Vertrauen.
Schicke Verpackung: deutlich ist zu sehen, dass die Platte beziehungsweise das Gehäuse ein Display hat.
Die Verpackung verspricht diese Platte als "Premium Backup und Speichermedium" und sie soll laut "selbstgemachtem" Logo die weltweit bestververkaufte externe Festplatte sein. Außerdem gibt Western Digital auch 3 Jahre Garantie.
Die "anfassbare", direkt "lesbare" Anleitung besteht bei Western Digital aus einem gefalteten Zetteln mit drei Seiten relevantem Inhalt. Alles wird in Bildern erklärt, das spart "Übersetzer". Schritt 1: Netzteil anschließen. Schritt 2: Platte an PC hängen. Schritt 3: Fertig.
Randnotiz: Natürlich berechnet auch Western Digital die Kapazität mit der altbekannten Masche. Tatsächlich sind mit 1,5 TB also "1,36 Terabyte" gemeint. Zudem sind auf der Platte im Auslieferungszustand 118 MByte bereits belegt.
Ein kleiner Beipackzettel weist drauf hin, was zu tun ist, wenn die Automatik nicht funzt. Dann muss die Anwendung "WD Smartware" vom "CD-Laufwerk" halt manuell angeklickt werden.
Pech: Das "Hauptmenü" von Western Ditgital ließ sich leider nicht starten. Unerwarteter Fehler, Tschüs. Laien bleibt hier nur den "Garantie-Zettel" aus der Verpackung kramen und die (soweit erkennbar) kostenlose Hotline anrufen.
Während das Tool "rumkategorisiert", fällt gewiss der halbwwegs lesbare Button "Software aktualisieren" auf. Darauf erscheint dann beispielsweise ein Dialog, der drauf hinweist, dass eine Aktualisierung verfügbar ist.
Der Wunsch die Software zu aktualisieren in der deutschrachigen Anwendung, landet auf dieser englischsprachigen Seite:
Nach Auswahl des vorhandenen My Book Modells gibt es zig Zeugs zu lesen und downzuloaden.
Auf dieser Dialogseite kann unter anderem die Display-Anzeige eingestellt werden, man kann einen eigenen "Text" eingeben. Mit der Option "Kennzeichnung umkehren" ist übrigens das Invertieren der Darstellung gemeint - also Schwarz auf Weiß oder andersrum. Die Einstellung zu ändern braucht auf jeden Fall bei der ausglieferten Software etwas Feingespür. Die GUI (grafische Bedienungsoberfläche der Anwendung) wurde offenbar von Laien programmiert beziehungsweise niemals ausgiebig getestet. Der "Ok"-Button (oder wie immer er bezeichnet ist, lässt sich nur erahnen. Von ihm ist nur der linke Rand zu sehen (siehe Pfeil).
Der Firmware-Update-Dialog verlangt, dass die "kilometerlangen" Nutzungsbedinungen akzeptiert werden.
Das Firmware-Update brach mit einer Meldung ab, dass das Laufwerk von der WD SmartWarte (oder einer anderen Anwendung) verwendet wird, die erst beendet werden musste.
WD SmartWare läuft auch nach Beenden der Anwendung als Symbol in der Taskleiste weiter. Das Rechtsklick-Menü bietet leider keine Option zum Beenden sondern nur die Wahl zwischen SmartWare starten und die Platte entfernen.
Das Entfernen klappte leider nicht. Ein Warndialog erschien, dass das jetzt nicht geht und ich es "später" erneut versuchen soll.
Hier meckert das Firmware-Aktualisierungsprogramm, dass es die zu aktualisierende Platte offensichtlich nicht finden kann und ich sie anschließen soll.
Beim Einschalten/Anstecken der Platte, startet automatisch die WD SmartWare Anwendung.
Sieg! Nach Abschluss des Updates kam dieser Dialog und teilte mit, dass man das Laufwerk aus und wieder einschalten soll, um die neue Firmware zu starten. In der englischsprachigen Update-Anleitung steht übrigens, dass man das Laufwerk ABSTECKEN und auch die Stromzufuhr für mindestens 10 Sekunden trennen soll. Anscheinend wissen die bei Western Digital nicht wirklich, was sie wollen.
Die Aktualisierung auf die neue Version war halbwegs schnell erledigt.
Flachgelegte My Book Elite: das sieht halbwegs schick aus und es droht kein Umfallen. Natürlich legt man die Platte so rum flach, dass das Display lesbar ist.
Lumipger geht es wirklich nicht mehr. Obwohl ich das Gehäuse so pfleglich wie möglich behandelt habe, waren auf der Oberfläche nach ein paar Stunden bereits mehrere Kratzer zu sehen. Vermutlich reichen schon ein paar Staubkörner am Finger aus um das Gehäuse optisch zu lynchen.
Nervig: die Platte hat zwar einen "Ein-/Austaster", lässt sich aber nicht wirklich ausschalten. Im "ausgeschalteten" Standby-Modus blinkt permanent vorne eine blaue LED.
Rückseite des Gehäuses mit Ein-/Austaster, USB-Buchse und Strombuchse.
Das Display des Elite-Modells bleibt auch bei fehlender Stromversorgung aktiv lesbar.
Die Anwendungssoftware ist bei Western Digital in einer eigenen Partition untergebracht, die sich mit eigenem Laufwerkbuchstaben reinhängt und sich nicht entfernen lässt.
Wahnsinn: Western Digitals Smartware-Anwendung verbrät 135 MByte Arbeitsspeicher - auch wenn sie gar nichts tut, nicht mal eine WD-Platte am Rechner angeschlossen ist.
Englischsprachiger Verpackungsaufkleber an der Gehäuseunterseite:
Hier informiert Western Digital, dass die neue SmartWare Version enorme Verbesserungen hat. Sie soll bis zu 5 Mal flotter sein und weniger Systemresourcen verbraten, damit man während Backups nicht beim Arbeiten "ausgebremst" wird.

Kommentare zu diesem Artikel (3)

theo_oeht
Hallo, hatte ähnliche Freude mir einer WD MyPassport: 1. fummeliger "Sub-Mini"-USB 2. Nutzlose BU-Software war auf virtueller CD gespeichert , hat sich immer selbst angemeldet und den Zugriff auf CD/DVD-Laufwerk gestört - Abhilfe: bereits gespeicherte Daten gesichert gesamte Platte mit Paragon neu formatiert fertig Vorteil ;)) schickes Gehäuse, da fängt selbst der Apfel zu schrumpeln an! Gruss theo
meischder1
Also ich würde mir nie so einen "Fertigschrott" zulegen, nur eine Interne + gescheites Gehäuse (Icybox o.ä.). Da weiss man was man hat. Und im Falle der WD würde ich als allerestes auf die Softwaresuite (oder was auch immer) pfeifen, die Platte restlos per GParted löschen und eine "fette" Partition draus machen. Klar zahlt man als Anwender für die "Extrasoftware". Ich persönlich könnte mit so etwas nichts anfangen. Und dass man das Gehäuse zerstören muss, wäre für mich der Grund wo ich sie direkt im Regal liegen lassen würde. Grüße!
Conqueror
@meischder1 Du verstehst es nicht, oder ? Bei einem kompletten Gehäuse muss der Hersteller geradestehen, wenn die Festplatte eine zu hohe Temperatur abbekommt und ausfällt. Bei einem Zusammenkauf von Einzelkomponenten hadt Du im Fall der Fälle die Arsch....

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