RAM-Module, Marken, Murks - Seite 3

Speicherfehler verstehen - was kaputt sein kann

Leider ist ein Diagnosetool nicht in der Lage mitzuteilen, WARUM ein Speicherfehler aufgetreten ist. Einen Hinweis wie "das zweite RAM-Modul ist futsch", gibt es ebenfalls nicht. Denn: Speicherfehler müssen nicht zwangsläufig an den Speichermodulen liegen! Hier mögliche Ursachen im Überblick:

RAM-Fehlerursache

Tipp

Prozessor

Alle RAM-Operationen werden letztlich über den Prozessor im PC abgewickelt - und der hat eigenes extrem schnelles "Zwischen-RAM" drinnen, als Level 1 und Level 2 Cache bezeichnet. Spinnt ein Schalter in einem der Level-Caches, dann verursacht das natürlich RAM-Fehler. Liegt ein RAM-Problem an einem defekten Level-Cache des Prozessors, dann kriegt man das relativ einfach mit. Zum einen hagelt es bei Einsatz eines Speicher-Diagnosetools nur so an Error-Meldungen. Und: ein PC mit defektem Prozessor-RAM bricht eigentlich ständig zusammen, es kann kaum noch mit ihm gearbeitet werden.

Mainboard

RAM-Fehler können auch auftreten, weil das Mainboard beziehungsweise sein Chipsatz einen an der Waffel hat. Auch hier gilt: Mainboard-Probleme erkennt man wie Prozessor-RAM-Probleme daran, dass der PC ständig zusammenbricht, sinnvolles Arbeiten ist nicht mehr möglich.

RAM-Module

Ein PC läuft mal Stunden oder tagelang perfekt, aber manchmal friert er einfach ein oder schaltet sich schlagartig aus? Ein RAM-Diagnose-Tool meldet Fehler? Dann ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass ein Speichermodul defekt ist. Ein solches defektes Modul ist unkalkulierbar. Ist nur ein einziges Bit futsch, dann läuft der PC durchaus Stunden oder Tage lang fehlerfrei, bis halt eben dieses eine Bit vom Betriebssystem ungünstig geschaltet wird.

Diagnosetool

Auf keinen Fall zu vergessen: auch ein Diagnosetool selbst kann den RAM-Fehler verursachen. Weil es beispielsweise mit einem bestimmten Mainboard und/oder eine bestimmten RAM-Modul-Kombination darin einfach nicht klarkommt. In solchen Fällen kann ein Diagnosetool Fehler berichten, die tatsächlich eigentlich gar nicht existieren.

Kurzum: Bricht ein PC ständig zusammen oder nur sporadisch, führt kein Weg an einem gründlichen Speichertest vorbei.

Beispiel: Im Fall einer Linux-Live-CD (hier Ubuntu) findet sich Memtest86 direkt im Startmenü. Memtest86 läuft optisch langweilig im Textmodus ab - das reicht aus.
Rot = Mist. Gibt Memtest irgendwelche Errors aus, dann werden die typischerweise rot unterlegt dargestellt, sind also unübersehbar.
Fehlermeldungen sagen, dass was faul ist - die Detailangaben sind allerdings weitgehend sinnlos, helfen beim Troubleshooting kaum weiter.
Vor Abbruch des Tests sollte notiert werden, bei welcher Testphase der Abbruch erfolgte (Anzeige: Pass %, Test in %, Test #Nummer).
Beispiel: Im Fall einer Linux-Live-CD (hier Ubuntu) findet sich Memtest86 direkt im Startmenü. Memtest86 läuft optisch langweilig im Textmodus ab - das reicht aus.
Rot = Mist. Gibt Memtest irgendwelche Errors aus, dann werden die typischerweise rot unterlegt dargestellt, sind also unübersehbar.
Fehlermeldungen sagen, dass was faul ist - die Detailangaben sind allerdings weitgehend sinnlos, helfen beim Troubleshooting kaum weiter.
Vor Abbruch des Tests sollte notiert werden, bei welcher Testphase der Abbruch erfolgte (Anzeige: Pass %, Test in %, Test #Nummer).
Beispiel: Im Fall einer Linux-Live-CD (hier Ubuntu) findet sich Memtest86 direkt im Startmenü. Memtest86 läuft optisch langweilig im Textmodus ab - das reicht aus.
Rot = Mist. Gibt Memtest irgendwelche Errors aus, dann werden die typischerweise rot unterlegt dargestellt, sind also unübersehbar.
Fehlermeldungen sagen, dass was faul ist - die Detailangaben sind allerdings weitgehend sinnlos, helfen beim Troubleshooting kaum weiter.
Vor Abbruch des Tests sollte notiert werden, bei welcher Testphase der Abbruch erfolgte (Anzeige: Pass %, Test in %, Test #Nummer).
Beispiel: Im Fall einer Linux-Live-CD (hier Ubuntu) findet sich Memtest86 direkt im Startmenü. Memtest86 läuft optisch langweilig im Textmodus ab - das reicht aus.
Rot = Mist. Gibt Memtest irgendwelche Errors aus, dann werden die typischerweise rot unterlegt dargestellt, sind also unübersehbar.
Fehlermeldungen sagen, dass was faul ist - die Detailangaben sind allerdings weitgehend sinnlos, helfen beim Troubleshooting kaum weiter.
Vor Abbruch des Tests sollte notiert werden, bei welcher Testphase der Abbruch erfolgte (Anzeige: Pass %, Test in %, Test #Nummer).
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Rot = Mist. Gibt Memtest irgendwelche Errors aus, dann werden die typischerweise rot unterlegt dargestellt, sind also unübersehbar.
Fehlermeldungen sagen, dass was faul ist - die Detailangaben sind allerdings weitgehend sinnlos, helfen beim Troubleshooting kaum weiter.
Vor Abbruch des Tests sollte notiert werden, bei welcher Testphase der Abbruch erfolgte (Anzeige: Pass %, Test in %, Test #Nummer).

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