Jetzt wäre noch genügend Geld für eine richtige Festplatte übrig gewesen. Aber es ging nicht nur darum, unter 100 Euro zu bleiben, sondern eine funktionstüchtige Kiste für möglichst wenig Kohle zusammenzuschrauben.
Ich entschied mich für einen USB-Stick. Bei eBay gab es ein USB-Kartenlesegerät inklusive 2 GByte SD-Karte für den Traumpreis von 1 Euro. Leider war der Sitz des Verkäufers in Hongkong. Keine Option also, wenn ich die Teilnahmebedingungen einhalten wollte.
2GB für nur 1 Euro. Leider von einem Verkäufer aus Hongkong.
Bei deutschen Händlern war Speicher leider wesentlich teurer. Beim Amazon-Marketplace-Händler FindMemory wurde ich schließlich fündig: ein gelber Kingston DataTraveler 4 GByte Stick für günstige 4,55 Euro. Das war ein akzeptabler Preis.
Blieb nur zu hoffen, dass das Teil einigermaßen schnell sein würde. Für den 4 GByte-Stick, den ich seit ca. einem Jahr in Gebrauch habe, habe ich fast das 10fache gezahlt. Nicht ohne Grund: das Teil ist auch unglaublich schnell.
Ein 4 GByte USB-Stick für unglaubliche 4,55. Hoffentlich keine lahme Krücke.
Die Komponenten hatte ich also zusammen. Und bis jetzt hatte ich nur sagenhafte 57,99 Euro gezahlt. Selbst mit Versandkosten hätte ich mit 76,88 die 99-Euro-Marke noch nicht gerissen.
Jetzt blieb nur zu hoffen, dass das Ganze auch funktionierte. Es heißt ja nicht umsonst: „Wer billig kauft, kauft zweimal.“