Einmal SCSI - immer SCSI

SCSI - Fakten und Standards

SCSI (Small Computer System Interface) wurde 1986 als Standard eingeführt und hat sich heute als leistungsfähiges Bussystem auf dem PC durchgesetzt. Von Anfang an wurde bei der Konzeption darauf geachtet, dass die Geräte kompatibel zueinander bleiben - ein großer Vorteil, gerade wenn man alte SCSI-Geräte auch im neuen PC-System weiter verwenden möchte. Von Michael Nickles.

Einmal SCSI - immer SCSI

SCSI hat unter anderem diese Vorteile:

Vorteil Bemerkung
Kompatibilität Du brauchst nicht für jedes neues Gerät eine neue Schnittstellenkarte kaufen. Die 'Kompatibilität' und 'Verträglichkeit' ist bei SCSI besser als bei IDE.
Treiberunabhängigkeit Jedes neue Gerät wird automatisch vom SCSI-Treiber unterstützt - ein Treiber für alle Geräte.
Flexibilität Alte und neue SCSI-Komponenten können unabhängig von ihrer Busbreite zusammen betrieben werden, auch wenn sie einen unterschiedlichen Funktionsumfang (z.B. Scanner oder CD-Brenner) haben. Zudem ist eine Controller-SCSI-Karte leicht nachrüstbar und kann für das nächste PC-System weiterverwendet werden.
Laufwerke und Verkabelung Bereits ein 'kleiner' SCSI-Controller steuert bis zu 15 Laufwerke an. Und: SCSI-Kabel sind viel länger als die kurzen IDE-Strippen, das Verkabeln vieler Laufwerke in einem Gehäuse ist kein Problem. Außerdem können SCSI-Laufwerke auch in externe Gehäuse und von 'außen' am Controller angeschlossen werden.
Breite Unterstützung Nahezu jedes Betriebssystem kommt mit SCSI zurecht und viele Hersteller setzen auf SCSI: Hunderte Hersteller bieten SCSI-Hardware u.a. in CD, DVD, Festplatten, Controller und Netzwerktechnik an.

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