indetd konfigurieren
Für den Betrieb von
Samba muß natürlich noch entschieden werden, welche
Resourcen des Systems
für das Windows-Netz freigeben werden sollen: Dazu dient die bereits angesprochene Datei
/etc/smb.conf. Windows-Benutzern wird das Format dieser Datei bekannt vorkommen - es gleicht dem
Format der unter
Windows 3.x so (un)beliebten *.ini-Dateien: Alle Konfigurationseinträge
sind in Rubriken unterteilt, die Bezeichnungen der Rubriken leiten, in eckige Klammern gefasst,
die einzelnen Einträge ein.
Unter der ersten Rubrik können allgemeine Einstellungen vorgenommen werden:
[global]
guest account = nobody
security = user
printing = bsd
printcap name = /etc/printcap
load printers = yes
Mit 'guest account = nobody' wird festgelegt, das User die sich nicht am System eingelogt
bzw. angemeldet haben, unter einem Account mit der Bezeichnung 'nobody' geführt werden.
Die Rechte dieser User können dann einfach durch die Festlegung der Rechte für
den nobody-Account bestimmt werden.
Mit der Einstellung 'security = user' wird davon ausgegangen, das die Usernamen auf dem
Linux-Rechner den Usernamen auf den Windows-Rechnern entsprechen: Beim anmelden muß dann
nur noch das Netzwerkpasswort angegeben werden - der Benutzername wird automatisch vom
sich anmeldenden Windows-System übernommen. Wenn sich die Usernamen allerdings unterscheiden,
sollte statt dessen 'security = share' verwendet werden: Bei dieser Einstellung wird jedesmal
wenn auf eine freigegebene
Resource zugegriffen wird nach einem Usernamen gefragt - unter
diesem Usernamen erfolgt dann die Anmeldung bei Linux.
Die weiteren Einträge von '[global]' betreffen
Netzwerkdrucker und sind für
Fileserver nicht weiter von Interesse.