Windows 8

REPORT: Windows 8 - wo die Reise hingeht

Mit Nummer 8 stellt Microsoft die Windows-Welt komplett auf den Kopf. Der erste Kontakt macht schnell fassungslos. Beim näheren Hingucken kommt dann Verzweiflung, gefolgt vom Hinschmeißen. Warum hat Microsoft sich zu diesem radikalen Schritt entschieden? Sind sie verrückt geworden? Es gibt viele Gründe. Und allen Spöttern schon mal vorab: Windows 8 ist nicht scheiße, sondern verdammt clever!

Am 29. Februar 2012 wurde Windows 8 auf dem Mobile World Congress in Barcelona erstmals in quasi finaler Fassung gezeigt. Die zig Geräte/Display-Größen auf dem Tisch machen klar, was Windows 8 schaffen soll: auf allen erdenklichen Geräten funktionieren. (Foto: Microsoft)

Beiträge über Windows 8 fangen typischerweise damit an, dass die neue Startseite mit ihren Kacheln gezeigt wird. Dann folgt oft das Gefluche, dass diese "Kachelseite" und ihr Bedienkonzept auf normalen Desktop-PCs Mist ist. Noch mehr Zorn bringt dann die Tatsache, dass Windows 8 ausnahmslos mit dieser neuen Bedienungsoberfläche startet und nicht mit dem alten Desktop.

Und beim alten Desktop wurde auch noch das gewohnte Startmenü komplett entfernt. Viele verdammen Windows 8 aus diesem Grund zu einem vorprogrammierten Flop und wollen "noch auf Jahre" bei Windows 7 bleiben. Dazu erst mal das hier:

Das ist mein aktueller Arbeitsplatz. Zwei Bildschirme, auf beiden läuft der gute alte "Windows Desktop" und es gibt auch das gute alte Startmenü.

Hier noch mal genauer hingeguckt, ein Doppel-Screenshot vom System:

Auf beiden Bildschirmen gibt es die Taskleiste. Das klassische Windows-Startmenü ist hier auf dem rechten Schirm platziert. Das Hintergrundbild erstreckt sich über beide Bildschirme (obwohl sie unterschiedlich groß sind!).

Das Betriebssystem, das hier läuft, ist Windows 8. Es dauert knapp 1 Minute und das ganze neue Kachelzeugs ist quasi restlos weg. Windows 8 fährt dann wie gewohnt mit dem "alten Desktop" hoch und wird auch exakt so bedient wie frühere Windows Versionen.

Im Vergleich zu Windows 7 bootet es aber deutlich schneller und es gibt viele sehr gute Neuerungen unter der Haube. Und: es gibt auch zig Alternativen zur "Radikalkur". Man kann den alten Desktop und die neue "App-/Kacheloberfläche" auch prima kombinieren. Im Prinzip ist alles möglich.

Also: Schluss mit dem Geschimpfe! Windows 8 hat eine Chance verdient.

Am 29. Februar 2012 wurde Windows 8 auf dem Mobile World Congress in Barcelona erstmals in quasi finaler Fassung gezeigt. Die zig Geräte/Display-Größen auf dem Tisch machen klar, was Windows 8 schaffen soll: auf allen erdenklichen Geräten funktionieren. (Foto: Microsoft)
Das ist mein aktueller Arbeitsplatz. Zwei Bildschirme, auf beiden läuft der gute alte "Windows Desktop" und es gibt auch das gute alte Startmenü.
Auf beiden Bildschirmen gibt es die Taskleiste. Das klassische Windows-Startmenü ist hier auf dem rechten Schirm platziert. Das Hintergrundbild erstreckt sich über beide Bildschirme (obwohl sie unterschiedlich groß sind!).
Microsoft gibt alles, um auch Zweifler zu Windows 8 zu bewegen. 30 Euro für die Pro-Version (plus dazu geschenktem Media Center), sind ein Preiskracher ohne Wenn und Aber.
Links Smartphone mit Phone 7, rechts Windows 8 Metro-Desktop. Die Idee der "Kacheln" wurde auch für den Desktop übernommen. Im einfachen Fall sind solche Kacheln das gleiche wie "Bildsymbol-Programmstart-Verknüpfungen" auf dem alten Windows Desktop. Kacheln moderner Anwendungen sind allerdings "live", zeigen direkt in ihrem Startbild an, was es Neues gibt, dass Beispielsweise neue Mails verfügbar sind.
Auch für Windows 8 Hasser lohnt sich ein Besuch in Microsofts Entwicklercenter. Auf
Auch das ist Windows 8. Persönliches Hintergrundbild, Mediaplayer, Browser, Einstellungsdialoge, Gadgets. Den seit Vista gewohnten Desktop in Aero-Optik gab es anfangs auch noch  bei Windows 8. In der finalen offiziellen Testversion gab es bei Fenstern noch die Transparenzeffekte, in der endgültigen Version wurden sie abgeschafft, damit die einfarbigen Fensterrahmen besser zum kargen Metro-Design passen.
Das Endresultat beim finalen Windows 8, der Verkaufsversion: die Fenster sind eckig, die Transparenz ist weg, es gibt keine Mininanwendungen auf dem Desktop mehr (Uhr und Co).
Microsoft verglich Windows 7 mit Windows 8: je nach System bootet Windows 8 zwischen 30 bis 70 Prozent schneller.
Store (Geschäft), Spiele, Musik, Video, Skydrive (Cloud-Dienst): die Windows 8 Startseite ist knallvoll mit Schaltflächen, die zu Microsoft-Online-Shops und Diensten führen. Und die kosten natürlich (sofort oder später) Kohle.
Der in Windows 8 eingebaute Shop bietet eine gewaltige Auswahl an Zeugs aus allen erdenklichen Bereichen.
Ein Klick auf die Kacheln "Spiele", "Musik" und "Video" führt nicht zu vorinstallierten Spielen oder zu eigenen Multimedia-Dateien, sondern ab in den "Xbox-Online-Shop".
Neben den Kacheln "Spiele", "Musik" und "Video", die zu Microsoft-Shops führen, gibt es zig weitere, die zu Microsoft-Diensten führen: Wetter, Nachrichten, Börsen, Sport, Reisen - das alles sind  Microsoft "Bing-Dienste".
Bing Finanzen, Bing Täglich (News), Bing Sport, Bing Wetter, Bing Reisen - das sind alles "Apps".
Zwar ist es ein Trend, Webseiten durch Apps zu ersetzen, die Browser-Auswahl gibt es in Windows 8 aber weiterhin.
(Foto: Bildvorschau gefunden und dargestellt mit Microsoft Bing App)
Die Bing App liefert gleich einen Link "ändern Sie die SafeSearch-Einstellungen", wo man bewirken kann, dass die Bilder angezeigt werden. Dieser "Link" blendet rechts ein Optionen-Menü ein, in dem die "Such-Selbstzensur" auf streng, mittel, oder aus gestellt eingestellt werden kann.
Bei Aktivieren von "aus" reagiert die Bing App schlagartig und blendet die vorher versteckten Bilder ein. Natürlich werden die Bilder scharf dargestellt - ich habe das hier nur weich gezeichnet.
Selbst eine lumpige kostenlose Spiele-App wie "Minesweeper", lässt sich nur mit einem Microsoft-Konto installieren.
Der alte Desktop ist unter Windows 8 nach wie vor vorhanden, er handhabt sich praktisch identisch. Nur: das Startmenü existiert nicht mehr. Unten ist nur noch die Taskleiste, der Windows-Start-Kopf ist verschwunden.
Bei Schieben des Mauszeigers in die untere linke Ecke, blendet sich im Desktop die Metro-Startseite als Bildsymbol ein. Per Klick erscheint die Metro-Startseite.
Tastenkombination
Der Taskmanager lässt sich weiterhin auch per Tastenkombination "STRG+ALT+DEL" holen. Die Darstellung ist nicht nur hübscher geworden, sondern bietet auch mehr Details als bisher: beispielsweise wie stark eine Anwendung gerade das Netzwerk oder die Laufwerke beansprucht.
Die bei Systemfreaks beliebte PowerShell ist bei Windows 8 in der Version 3 dabei.
Links Textverarbeitung, rechts Browser, darunter Messenger. Das ist eigentlich der "Mindestüberblick", der für gemeinsames Arbeiten im Internet benötigt wird. Und auch in der Freizeit. Auch beim "Chatten" schickt man sich gegenseitig Links zu, guckt sich Internet-Webinhalte gemeinsam an, redet drüber - oder schlägt etwas nach.
Das Bild hier sieht wesentlich harmloser aus, als die Realität! Bei Windows 8 nimmt der Live Messenger automatisch den kompletten Bildschirm ein - egal ob das Sinn macht oder nicht. Hat man einen recht großen Bildschirm (hier einer mit 24 Zoll und 1.920 x 1.200 Bildpunkten), dann ist das Chatten in dieser Darstellung eine Quälerei. Eine alternative Darstellungsmöglichkeit existiert nicht. Zumindest keine brauchbare.
Der "normale Messenger" auf dem "normalen Desktop": hier ist bei der hohen Display-Auflösung noch viel Platz für weitere Dinge.
Hier ein 1.920 x 1.200 Display mit zwei Apps nebeneinander (links der Browser, rechts die "Wetter-App"). Da Nickles.de nur 1.024 Bildbreite benötigt (wie viele andere Webseiten auch), geht im Browser links und rechts viel Platz verloren. Die Breite der Browser-App lässt sich aber nicht verringern - Windows 8 lässt gar kein anderes Aufteilen des Platzes zu. Die Wetter-App kann bestenfalls nach links geschoben werden.
Um mehrere Webseiten im Überblick zu behalten, kann bei Metro eigentlich nur mit "Browser-Tabs" gearbeitet werden. Bei Rechtsklick auf eine freie Stelle im Browser wird oben ein schwarzer Balken eingeblendet der die "Tabs" anzeigt und auch neue anlegen lässt. Auch bei breiten Bildschirmen ist der "Tab"-Platz schnell verbraten - pro Zeile werden (wie hier zu sehen) nur rund fünf Webseiten dargestellt.
Rechtsklick in eine freie Browser-Stelle, der schwarze Menübalken erscheint unten. Dort gibt es ein "Zangenbildsymbol". Wer glaubt, dass das irgendeinen "Konfigurationsdialog" bringt, hat Pech. Vielmehr öffnet sich ein kleines Menü mit zwei Optionen. "Auf Seite suchen" und "Auf dem Desktop ausführen".
Windows 8 springt hier von der Metro-Browser-App rüber auf den klassischen Desktop, startet dort den "klassischen Browser" mit der Webseite, die vorher unter Metro angeguckt wurde. Wie im Bild zu sehen, ist der klassische Desktop unter Windows 8 eigentlich nur eine Metro App, wie die Metro-Wetter-App rechts daneben zeigt.
Mit diesem Bild versucht Microsoft zu veranschaulichen, wie die Darstellungsverhältnisse bei verschiedenen Display-Größen und -Auflösungen aussehen. (Bild: Microsoft)
320 + 1.024 = fast 1.366. Im Snap-Modus können bei Metro zwei Apps nebeneinander platziert werden. Eine App wird dann auf die Breite 320 skaliert - größer oder kleiner geht nicht. Im Gegensatz zu ersten Berichten über Windows 8 nimmt die schmalere App also nicht einen gewissen Prozentanteil der Gesamtbreite ein, sondern sie ist auf 320 Breite fixiert. (Bild: Microsoft)
https://apps.live.com/skydrive - Skydrive ist nicht auf Windows limitiert. Es kann hier auch für Android- und Apple-Systeme runtergeladen werden.
Microsofts Surface-Modelle sind Tablet-PCs mit andockbarer Tastatur. Damit löst sich die Kluft zwischen Tablet und Notebook in Rauch auf. Der Clou dabei: die vollwertige Tastatur ist gleichzeitig auch die Abdeckung des Tablets und nur 3 Millimeter dick. Alternativ zur flachen "Folientastatur" gibt es auch eine mit richtigen Tasten, also "echtem" Anschlag, die etwas dicker ist.
Smartphone mit Windows Phone 8 - auch hier sieht die Bedienungsoberfläche wie bei Windows 8 auf Tablets und Desktops aus.
Am 29. Februar 2012 wurde Windows 8 auf dem Mobile World Congress in Barcelona erstmals in quasi finaler Fassung gezeigt. Die zig Geräte/Display-Größen auf dem Tisch machen klar, was Windows 8 schaffen soll: auf allen erdenklichen Geräten funktionieren. (Foto: Microsoft)
Das ist mein aktueller Arbeitsplatz. Zwei Bildschirme, auf beiden läuft der gute alte "Windows Desktop" und es gibt auch das gute alte Startmenü.
Auf beiden Bildschirmen gibt es die Taskleiste. Das klassische Windows-Startmenü ist hier auf dem rechten Schirm platziert. Das Hintergrundbild erstreckt sich über beide Bildschirme (obwohl sie unterschiedlich groß sind!).
Microsoft gibt alles, um auch Zweifler zu Windows 8 zu bewegen. 30 Euro für die Pro-Version (plus dazu geschenktem Media Center), sind ein Preiskracher ohne Wenn und Aber.
Links Smartphone mit Phone 7, rechts Windows 8 Metro-Desktop. Die Idee der "Kacheln" wurde auch für den Desktop übernommen. Im einfachen Fall sind solche Kacheln das gleiche wie "Bildsymbol-Programmstart-Verknüpfungen" auf dem alten Windows Desktop. Kacheln moderner Anwendungen sind allerdings "live", zeigen direkt in ihrem Startbild an, was es Neues gibt, dass Beispielsweise neue Mails verfügbar sind.
Auch für Windows 8 Hasser lohnt sich ein Besuch in Microsofts Entwicklercenter. Auf
Auch das ist Windows 8. Persönliches Hintergrundbild, Mediaplayer, Browser, Einstellungsdialoge, Gadgets. Den seit Vista gewohnten Desktop in Aero-Optik gab es anfangs auch noch  bei Windows 8. In der finalen offiziellen Testversion gab es bei Fenstern noch die Transparenzeffekte, in der endgültigen Version wurden sie abgeschafft, damit die einfarbigen Fensterrahmen besser zum kargen Metro-Design passen.
Das Endresultat beim finalen Windows 8, der Verkaufsversion: die Fenster sind eckig, die Transparenz ist weg, es gibt keine Mininanwendungen auf dem Desktop mehr (Uhr und Co).
Microsoft verglich Windows 7 mit Windows 8: je nach System bootet Windows 8 zwischen 30 bis 70 Prozent schneller.
Store (Geschäft), Spiele, Musik, Video, Skydrive (Cloud-Dienst): die Windows 8 Startseite ist knallvoll mit Schaltflächen, die zu Microsoft-Online-Shops und Diensten führen. Und die kosten natürlich (sofort oder später) Kohle.
Der in Windows 8 eingebaute Shop bietet eine gewaltige Auswahl an Zeugs aus allen erdenklichen Bereichen.
Ein Klick auf die Kacheln "Spiele", "Musik" und "Video" führt nicht zu vorinstallierten Spielen oder zu eigenen Multimedia-Dateien, sondern ab in den "Xbox-Online-Shop".
Neben den Kacheln "Spiele", "Musik" und "Video", die zu Microsoft-Shops führen, gibt es zig weitere, die zu Microsoft-Diensten führen: Wetter, Nachrichten, Börsen, Sport, Reisen - das alles sind  Microsoft "Bing-Dienste".
Bing Finanzen, Bing Täglich (News), Bing Sport, Bing Wetter, Bing Reisen - das sind alles "Apps".
Zwar ist es ein Trend, Webseiten durch Apps zu ersetzen, die Browser-Auswahl gibt es in Windows 8 aber weiterhin.
(Foto: Bildvorschau gefunden und dargestellt mit Microsoft Bing App)
Die Bing App liefert gleich einen Link "ändern Sie die SafeSearch-Einstellungen", wo man bewirken kann, dass die Bilder angezeigt werden. Dieser "Link" blendet rechts ein Optionen-Menü ein, in dem die "Such-Selbstzensur" auf streng, mittel, oder aus gestellt eingestellt werden kann.
Bei Aktivieren von "aus" reagiert die Bing App schlagartig und blendet die vorher versteckten Bilder ein. Natürlich werden die Bilder scharf dargestellt - ich habe das hier nur weich gezeichnet.
Selbst eine lumpige kostenlose Spiele-App wie "Minesweeper", lässt sich nur mit einem Microsoft-Konto installieren.
Der alte Desktop ist unter Windows 8 nach wie vor vorhanden, er handhabt sich praktisch identisch. Nur: das Startmenü existiert nicht mehr. Unten ist nur noch die Taskleiste, der Windows-Start-Kopf ist verschwunden.
Bei Schieben des Mauszeigers in die untere linke Ecke, blendet sich im Desktop die Metro-Startseite als Bildsymbol ein. Per Klick erscheint die Metro-Startseite.
Tastenkombination
Der Taskmanager lässt sich weiterhin auch per Tastenkombination "STRG+ALT+DEL" holen. Die Darstellung ist nicht nur hübscher geworden, sondern bietet auch mehr Details als bisher: beispielsweise wie stark eine Anwendung gerade das Netzwerk oder die Laufwerke beansprucht.
Die bei Systemfreaks beliebte PowerShell ist bei Windows 8 in der Version 3 dabei.
Links Textverarbeitung, rechts Browser, darunter Messenger. Das ist eigentlich der "Mindestüberblick", der für gemeinsames Arbeiten im Internet benötigt wird. Und auch in der Freizeit. Auch beim "Chatten" schickt man sich gegenseitig Links zu, guckt sich Internet-Webinhalte gemeinsam an, redet drüber - oder schlägt etwas nach.
Das Bild hier sieht wesentlich harmloser aus, als die Realität! Bei Windows 8 nimmt der Live Messenger automatisch den kompletten Bildschirm ein - egal ob das Sinn macht oder nicht. Hat man einen recht großen Bildschirm (hier einer mit 24 Zoll und 1.920 x 1.200 Bildpunkten), dann ist das Chatten in dieser Darstellung eine Quälerei. Eine alternative Darstellungsmöglichkeit existiert nicht. Zumindest keine brauchbare.
Der "normale Messenger" auf dem "normalen Desktop": hier ist bei der hohen Display-Auflösung noch viel Platz für weitere Dinge.
Hier ein 1.920 x 1.200 Display mit zwei Apps nebeneinander (links der Browser, rechts die "Wetter-App"). Da Nickles.de nur 1.024 Bildbreite benötigt (wie viele andere Webseiten auch), geht im Browser links und rechts viel Platz verloren. Die Breite der Browser-App lässt sich aber nicht verringern - Windows 8 lässt gar kein anderes Aufteilen des Platzes zu. Die Wetter-App kann bestenfalls nach links geschoben werden.
Um mehrere Webseiten im Überblick zu behalten, kann bei Metro eigentlich nur mit "Browser-Tabs" gearbeitet werden. Bei Rechtsklick auf eine freie Stelle im Browser wird oben ein schwarzer Balken eingeblendet der die "Tabs" anzeigt und auch neue anlegen lässt. Auch bei breiten Bildschirmen ist der "Tab"-Platz schnell verbraten - pro Zeile werden (wie hier zu sehen) nur rund fünf Webseiten dargestellt.
Rechtsklick in eine freie Browser-Stelle, der schwarze Menübalken erscheint unten. Dort gibt es ein "Zangenbildsymbol". Wer glaubt, dass das irgendeinen "Konfigurationsdialog" bringt, hat Pech. Vielmehr öffnet sich ein kleines Menü mit zwei Optionen. "Auf Seite suchen" und "Auf dem Desktop ausführen".
Windows 8 springt hier von der Metro-Browser-App rüber auf den klassischen Desktop, startet dort den "klassischen Browser" mit der Webseite, die vorher unter Metro angeguckt wurde. Wie im Bild zu sehen, ist der klassische Desktop unter Windows 8 eigentlich nur eine Metro App, wie die Metro-Wetter-App rechts daneben zeigt.
Mit diesem Bild versucht Microsoft zu veranschaulichen, wie die Darstellungsverhältnisse bei verschiedenen Display-Größen und -Auflösungen aussehen. (Bild: Microsoft)
320 + 1.024 = fast 1.366. Im Snap-Modus können bei Metro zwei Apps nebeneinander platziert werden. Eine App wird dann auf die Breite 320 skaliert - größer oder kleiner geht nicht. Im Gegensatz zu ersten Berichten über Windows 8 nimmt die schmalere App also nicht einen gewissen Prozentanteil der Gesamtbreite ein, sondern sie ist auf 320 Breite fixiert. (Bild: Microsoft)
https://apps.live.com/skydrive - Skydrive ist nicht auf Windows limitiert. Es kann hier auch für Android- und Apple-Systeme runtergeladen werden.
Microsofts Surface-Modelle sind Tablet-PCs mit andockbarer Tastatur. Damit löst sich die Kluft zwischen Tablet und Notebook in Rauch auf. Der Clou dabei: die vollwertige Tastatur ist gleichzeitig auch die Abdeckung des Tablets und nur 3 Millimeter dick. Alternativ zur flachen "Folientastatur" gibt es auch eine mit richtigen Tasten, also "echtem" Anschlag, die etwas dicker ist.
Smartphone mit Windows Phone 8 - auch hier sieht die Bedienungsoberfläche wie bei Windows 8 auf Tablets und Desktops aus.
Am 29. Februar 2012 wurde Windows 8 auf dem Mobile World Congress in Barcelona erstmals in quasi finaler Fassung gezeigt. Die zig Geräte/Display-Größen auf dem Tisch machen klar, was Windows 8 schaffen soll: auf allen erdenklichen Geräten funktionieren. (Foto: Microsoft)
Das ist mein aktueller Arbeitsplatz. Zwei Bildschirme, auf beiden läuft der gute alte "Windows Desktop" und es gibt auch das gute alte Startmenü.
Auf beiden Bildschirmen gibt es die Taskleiste. Das klassische Windows-Startmenü ist hier auf dem rechten Schirm platziert. Das Hintergrundbild erstreckt sich über beide Bildschirme (obwohl sie unterschiedlich groß sind!).
Microsoft gibt alles, um auch Zweifler zu Windows 8 zu bewegen. 30 Euro für die Pro-Version (plus dazu geschenktem Media Center), sind ein Preiskracher ohne Wenn und Aber.
Links Smartphone mit Phone 7, rechts Windows 8 Metro-Desktop. Die Idee der "Kacheln" wurde auch für den Desktop übernommen. Im einfachen Fall sind solche Kacheln das gleiche wie "Bildsymbol-Programmstart-Verknüpfungen" auf dem alten Windows Desktop. Kacheln moderner Anwendungen sind allerdings "live", zeigen direkt in ihrem Startbild an, was es Neues gibt, dass Beispielsweise neue Mails verfügbar sind.
Auch für Windows 8 Hasser lohnt sich ein Besuch in Microsofts Entwicklercenter. Auf
Auch das ist Windows 8. Persönliches Hintergrundbild, Mediaplayer, Browser, Einstellungsdialoge, Gadgets. Den seit Vista gewohnten Desktop in Aero-Optik gab es anfangs auch noch  bei Windows 8. In der finalen offiziellen Testversion gab es bei Fenstern noch die Transparenzeffekte, in der endgültigen Version wurden sie abgeschafft, damit die einfarbigen Fensterrahmen besser zum kargen Metro-Design passen.
Das Endresultat beim finalen Windows 8, der Verkaufsversion: die Fenster sind eckig, die Transparenz ist weg, es gibt keine Mininanwendungen auf dem Desktop mehr (Uhr und Co).
Microsoft verglich Windows 7 mit Windows 8: je nach System bootet Windows 8 zwischen 30 bis 70 Prozent schneller.
Store (Geschäft), Spiele, Musik, Video, Skydrive (Cloud-Dienst): die Windows 8 Startseite ist knallvoll mit Schaltflächen, die zu Microsoft-Online-Shops und Diensten führen. Und die kosten natürlich (sofort oder später) Kohle.
Der in Windows 8 eingebaute Shop bietet eine gewaltige Auswahl an Zeugs aus allen erdenklichen Bereichen.
Ein Klick auf die Kacheln "Spiele", "Musik" und "Video" führt nicht zu vorinstallierten Spielen oder zu eigenen Multimedia-Dateien, sondern ab in den "Xbox-Online-Shop".
Neben den Kacheln "Spiele", "Musik" und "Video", die zu Microsoft-Shops führen, gibt es zig weitere, die zu Microsoft-Diensten führen: Wetter, Nachrichten, Börsen, Sport, Reisen - das alles sind  Microsoft "Bing-Dienste".
Bing Finanzen, Bing Täglich (News), Bing Sport, Bing Wetter, Bing Reisen - das sind alles "Apps".
Zwar ist es ein Trend, Webseiten durch Apps zu ersetzen, die Browser-Auswahl gibt es in Windows 8 aber weiterhin.
(Foto: Bildvorschau gefunden und dargestellt mit Microsoft Bing App)
Die Bing App liefert gleich einen Link "ändern Sie die SafeSearch-Einstellungen", wo man bewirken kann, dass die Bilder angezeigt werden. Dieser "Link" blendet rechts ein Optionen-Menü ein, in dem die "Such-Selbstzensur" auf streng, mittel, oder aus gestellt eingestellt werden kann.
Bei Aktivieren von "aus" reagiert die Bing App schlagartig und blendet die vorher versteckten Bilder ein. Natürlich werden die Bilder scharf dargestellt - ich habe das hier nur weich gezeichnet.
Selbst eine lumpige kostenlose Spiele-App wie "Minesweeper", lässt sich nur mit einem Microsoft-Konto installieren.
Der alte Desktop ist unter Windows 8 nach wie vor vorhanden, er handhabt sich praktisch identisch. Nur: das Startmenü existiert nicht mehr. Unten ist nur noch die Taskleiste, der Windows-Start-Kopf ist verschwunden.
Bei Schieben des Mauszeigers in die untere linke Ecke, blendet sich im Desktop die Metro-Startseite als Bildsymbol ein. Per Klick erscheint die Metro-Startseite.
Tastenkombination
Der Taskmanager lässt sich weiterhin auch per Tastenkombination "STRG+ALT+DEL" holen. Die Darstellung ist nicht nur hübscher geworden, sondern bietet auch mehr Details als bisher: beispielsweise wie stark eine Anwendung gerade das Netzwerk oder die Laufwerke beansprucht.
Die bei Systemfreaks beliebte PowerShell ist bei Windows 8 in der Version 3 dabei.
Links Textverarbeitung, rechts Browser, darunter Messenger. Das ist eigentlich der "Mindestüberblick", der für gemeinsames Arbeiten im Internet benötigt wird. Und auch in der Freizeit. Auch beim "Chatten" schickt man sich gegenseitig Links zu, guckt sich Internet-Webinhalte gemeinsam an, redet drüber - oder schlägt etwas nach.
Das Bild hier sieht wesentlich harmloser aus, als die Realität! Bei Windows 8 nimmt der Live Messenger automatisch den kompletten Bildschirm ein - egal ob das Sinn macht oder nicht. Hat man einen recht großen Bildschirm (hier einer mit 24 Zoll und 1.920 x 1.200 Bildpunkten), dann ist das Chatten in dieser Darstellung eine Quälerei. Eine alternative Darstellungsmöglichkeit existiert nicht. Zumindest keine brauchbare.
Der "normale Messenger" auf dem "normalen Desktop": hier ist bei der hohen Display-Auflösung noch viel Platz für weitere Dinge.
Hier ein 1.920 x 1.200 Display mit zwei Apps nebeneinander (links der Browser, rechts die "Wetter-App"). Da Nickles.de nur 1.024 Bildbreite benötigt (wie viele andere Webseiten auch), geht im Browser links und rechts viel Platz verloren. Die Breite der Browser-App lässt sich aber nicht verringern - Windows 8 lässt gar kein anderes Aufteilen des Platzes zu. Die Wetter-App kann bestenfalls nach links geschoben werden.
Um mehrere Webseiten im Überblick zu behalten, kann bei Metro eigentlich nur mit "Browser-Tabs" gearbeitet werden. Bei Rechtsklick auf eine freie Stelle im Browser wird oben ein schwarzer Balken eingeblendet der die "Tabs" anzeigt und auch neue anlegen lässt. Auch bei breiten Bildschirmen ist der "Tab"-Platz schnell verbraten - pro Zeile werden (wie hier zu sehen) nur rund fünf Webseiten dargestellt.
Rechtsklick in eine freie Browser-Stelle, der schwarze Menübalken erscheint unten. Dort gibt es ein "Zangenbildsymbol". Wer glaubt, dass das irgendeinen "Konfigurationsdialog" bringt, hat Pech. Vielmehr öffnet sich ein kleines Menü mit zwei Optionen. "Auf Seite suchen" und "Auf dem Desktop ausführen".
Windows 8 springt hier von der Metro-Browser-App rüber auf den klassischen Desktop, startet dort den "klassischen Browser" mit der Webseite, die vorher unter Metro angeguckt wurde. Wie im Bild zu sehen, ist der klassische Desktop unter Windows 8 eigentlich nur eine Metro App, wie die Metro-Wetter-App rechts daneben zeigt.
Mit diesem Bild versucht Microsoft zu veranschaulichen, wie die Darstellungsverhältnisse bei verschiedenen Display-Größen und -Auflösungen aussehen. (Bild: Microsoft)
320 + 1.024 = fast 1.366. Im Snap-Modus können bei Metro zwei Apps nebeneinander platziert werden. Eine App wird dann auf die Breite 320 skaliert - größer oder kleiner geht nicht. Im Gegensatz zu ersten Berichten über Windows 8 nimmt die schmalere App also nicht einen gewissen Prozentanteil der Gesamtbreite ein, sondern sie ist auf 320 Breite fixiert. (Bild: Microsoft)
https://apps.live.com/skydrive - Skydrive ist nicht auf Windows limitiert. Es kann hier auch für Android- und Apple-Systeme runtergeladen werden.
Microsofts Surface-Modelle sind Tablet-PCs mit andockbarer Tastatur. Damit löst sich die Kluft zwischen Tablet und Notebook in Rauch auf. Der Clou dabei: die vollwertige Tastatur ist gleichzeitig auch die Abdeckung des Tablets und nur 3 Millimeter dick. Alternativ zur flachen "Folientastatur" gibt es auch eine mit richtigen Tasten, also "echtem" Anschlag, die etwas dicker ist.
Smartphone mit Windows Phone 8 - auch hier sieht die Bedienungsoberfläche wie bei Windows 8 auf Tablets und Desktops aus.
Am 29. Februar 2012 wurde Windows 8 auf dem Mobile World Congress in Barcelona erstmals in quasi finaler Fassung gezeigt. Die zig Geräte/Display-Größen auf dem Tisch machen klar, was Windows 8 schaffen soll: auf allen erdenklichen Geräten funktionieren. (Foto: Microsoft)
Das ist mein aktueller Arbeitsplatz. Zwei Bildschirme, auf beiden läuft der gute alte "Windows Desktop" und es gibt auch das gute alte Startmenü.
Auf beiden Bildschirmen gibt es die Taskleiste. Das klassische Windows-Startmenü ist hier auf dem rechten Schirm platziert. Das Hintergrundbild erstreckt sich über beide Bildschirme (obwohl sie unterschiedlich groß sind!).
Microsoft gibt alles, um auch Zweifler zu Windows 8 zu bewegen. 30 Euro für die Pro-Version (plus dazu geschenktem Media Center), sind ein Preiskracher ohne Wenn und Aber.
Links Smartphone mit Phone 7, rechts Windows 8 Metro-Desktop. Die Idee der "Kacheln" wurde auch für den Desktop übernommen. Im einfachen Fall sind solche Kacheln das gleiche wie "Bildsymbol-Programmstart-Verknüpfungen" auf dem alten Windows Desktop. Kacheln moderner Anwendungen sind allerdings "live", zeigen direkt in ihrem Startbild an, was es Neues gibt, dass Beispielsweise neue Mails verfügbar sind.
Auch für Windows 8 Hasser lohnt sich ein Besuch in Microsofts Entwicklercenter. Auf
Auch das ist Windows 8. Persönliches Hintergrundbild, Mediaplayer, Browser, Einstellungsdialoge, Gadgets. Den seit Vista gewohnten Desktop in Aero-Optik gab es anfangs auch noch  bei Windows 8. In der finalen offiziellen Testversion gab es bei Fenstern noch die Transparenzeffekte, in der endgültigen Version wurden sie abgeschafft, damit die einfarbigen Fensterrahmen besser zum kargen Metro-Design passen.
Das Endresultat beim finalen Windows 8, der Verkaufsversion: die Fenster sind eckig, die Transparenz ist weg, es gibt keine Mininanwendungen auf dem Desktop mehr (Uhr und Co).
Microsoft verglich Windows 7 mit Windows 8: je nach System bootet Windows 8 zwischen 30 bis 70 Prozent schneller.
Store (Geschäft), Spiele, Musik, Video, Skydrive (Cloud-Dienst): die Windows 8 Startseite ist knallvoll mit Schaltflächen, die zu Microsoft-Online-Shops und Diensten führen. Und die kosten natürlich (sofort oder später) Kohle.
Der in Windows 8 eingebaute Shop bietet eine gewaltige Auswahl an Zeugs aus allen erdenklichen Bereichen.
Ein Klick auf die Kacheln "Spiele", "Musik" und "Video" führt nicht zu vorinstallierten Spielen oder zu eigenen Multimedia-Dateien, sondern ab in den "Xbox-Online-Shop".
Neben den Kacheln "Spiele", "Musik" und "Video", die zu Microsoft-Shops führen, gibt es zig weitere, die zu Microsoft-Diensten führen: Wetter, Nachrichten, Börsen, Sport, Reisen - das alles sind  Microsoft "Bing-Dienste".
Bing Finanzen, Bing Täglich (News), Bing Sport, Bing Wetter, Bing Reisen - das sind alles "Apps".
Zwar ist es ein Trend, Webseiten durch Apps zu ersetzen, die Browser-Auswahl gibt es in Windows 8 aber weiterhin.
(Foto: Bildvorschau gefunden und dargestellt mit Microsoft Bing App)
Die Bing App liefert gleich einen Link "ändern Sie die SafeSearch-Einstellungen", wo man bewirken kann, dass die Bilder angezeigt werden. Dieser "Link" blendet rechts ein Optionen-Menü ein, in dem die "Such-Selbstzensur" auf streng, mittel, oder aus gestellt eingestellt werden kann.
Bei Aktivieren von "aus" reagiert die Bing App schlagartig und blendet die vorher versteckten Bilder ein. Natürlich werden die Bilder scharf dargestellt - ich habe das hier nur weich gezeichnet.
Selbst eine lumpige kostenlose Spiele-App wie "Minesweeper", lässt sich nur mit einem Microsoft-Konto installieren.
Der alte Desktop ist unter Windows 8 nach wie vor vorhanden, er handhabt sich praktisch identisch. Nur: das Startmenü existiert nicht mehr. Unten ist nur noch die Taskleiste, der Windows-Start-Kopf ist verschwunden.
Bei Schieben des Mauszeigers in die untere linke Ecke, blendet sich im Desktop die Metro-Startseite als Bildsymbol ein. Per Klick erscheint die Metro-Startseite.
Tastenkombination
Der Taskmanager lässt sich weiterhin auch per Tastenkombination "STRG+ALT+DEL" holen. Die Darstellung ist nicht nur hübscher geworden, sondern bietet auch mehr Details als bisher: beispielsweise wie stark eine Anwendung gerade das Netzwerk oder die Laufwerke beansprucht.
Die bei Systemfreaks beliebte PowerShell ist bei Windows 8 in der Version 3 dabei.
Links Textverarbeitung, rechts Browser, darunter Messenger. Das ist eigentlich der "Mindestüberblick", der für gemeinsames Arbeiten im Internet benötigt wird. Und auch in der Freizeit. Auch beim "Chatten" schickt man sich gegenseitig Links zu, guckt sich Internet-Webinhalte gemeinsam an, redet drüber - oder schlägt etwas nach.
Das Bild hier sieht wesentlich harmloser aus, als die Realität! Bei Windows 8 nimmt der Live Messenger automatisch den kompletten Bildschirm ein - egal ob das Sinn macht oder nicht. Hat man einen recht großen Bildschirm (hier einer mit 24 Zoll und 1.920 x 1.200 Bildpunkten), dann ist das Chatten in dieser Darstellung eine Quälerei. Eine alternative Darstellungsmöglichkeit existiert nicht. Zumindest keine brauchbare.
Der "normale Messenger" auf dem "normalen Desktop": hier ist bei der hohen Display-Auflösung noch viel Platz für weitere Dinge.
Hier ein 1.920 x 1.200 Display mit zwei Apps nebeneinander (links der Browser, rechts die "Wetter-App"). Da Nickles.de nur 1.024 Bildbreite benötigt (wie viele andere Webseiten auch), geht im Browser links und rechts viel Platz verloren. Die Breite der Browser-App lässt sich aber nicht verringern - Windows 8 lässt gar kein anderes Aufteilen des Platzes zu. Die Wetter-App kann bestenfalls nach links geschoben werden.
Um mehrere Webseiten im Überblick zu behalten, kann bei Metro eigentlich nur mit "Browser-Tabs" gearbeitet werden. Bei Rechtsklick auf eine freie Stelle im Browser wird oben ein schwarzer Balken eingeblendet der die "Tabs" anzeigt und auch neue anlegen lässt. Auch bei breiten Bildschirmen ist der "Tab"-Platz schnell verbraten - pro Zeile werden (wie hier zu sehen) nur rund fünf Webseiten dargestellt.
Rechtsklick in eine freie Browser-Stelle, der schwarze Menübalken erscheint unten. Dort gibt es ein "Zangenbildsymbol". Wer glaubt, dass das irgendeinen "Konfigurationsdialog" bringt, hat Pech. Vielmehr öffnet sich ein kleines Menü mit zwei Optionen. "Auf Seite suchen" und "Auf dem Desktop ausführen".
Windows 8 springt hier von der Metro-Browser-App rüber auf den klassischen Desktop, startet dort den "klassischen Browser" mit der Webseite, die vorher unter Metro angeguckt wurde. Wie im Bild zu sehen, ist der klassische Desktop unter Windows 8 eigentlich nur eine Metro App, wie die Metro-Wetter-App rechts daneben zeigt.
Mit diesem Bild versucht Microsoft zu veranschaulichen, wie die Darstellungsverhältnisse bei verschiedenen Display-Größen und -Auflösungen aussehen. (Bild: Microsoft)
320 + 1.024 = fast 1.366. Im Snap-Modus können bei Metro zwei Apps nebeneinander platziert werden. Eine App wird dann auf die Breite 320 skaliert - größer oder kleiner geht nicht. Im Gegensatz zu ersten Berichten über Windows 8 nimmt die schmalere App also nicht einen gewissen Prozentanteil der Gesamtbreite ein, sondern sie ist auf 320 Breite fixiert. (Bild: Microsoft)
https://apps.live.com/skydrive - Skydrive ist nicht auf Windows limitiert. Es kann hier auch für Android- und Apple-Systeme runtergeladen werden.
Microsofts Surface-Modelle sind Tablet-PCs mit andockbarer Tastatur. Damit löst sich die Kluft zwischen Tablet und Notebook in Rauch auf. Der Clou dabei: die vollwertige Tastatur ist gleichzeitig auch die Abdeckung des Tablets und nur 3 Millimeter dick. Alternativ zur flachen "Folientastatur" gibt es auch eine mit richtigen Tasten, also "echtem" Anschlag, die etwas dicker ist.
Smartphone mit Windows Phone 8 - auch hier sieht die Bedienungsoberfläche wie bei Windows 8 auf Tablets und Desktops aus.
Am 29. Februar 2012 wurde Windows 8 auf dem Mobile World Congress in Barcelona erstmals in quasi finaler Fassung gezeigt. Die zig Geräte/Display-Größen auf dem Tisch machen klar, was Windows 8 schaffen soll: auf allen erdenklichen Geräten funktionieren. (Foto: Microsoft)
Das ist mein aktueller Arbeitsplatz. Zwei Bildschirme, auf beiden läuft der gute alte "Windows Desktop" und es gibt auch das gute alte Startmenü.
Auf beiden Bildschirmen gibt es die Taskleiste. Das klassische Windows-Startmenü ist hier auf dem rechten Schirm platziert. Das Hintergrundbild erstreckt sich über beide Bildschirme (obwohl sie unterschiedlich groß sind!).
Microsoft gibt alles, um auch Zweifler zu Windows 8 zu bewegen. 30 Euro für die Pro-Version (plus dazu geschenktem Media Center), sind ein Preiskracher ohne Wenn und Aber.
Links Smartphone mit Phone 7, rechts Windows 8 Metro-Desktop. Die Idee der "Kacheln" wurde auch für den Desktop übernommen. Im einfachen Fall sind solche Kacheln das gleiche wie "Bildsymbol-Programmstart-Verknüpfungen" auf dem alten Windows Desktop. Kacheln moderner Anwendungen sind allerdings "live", zeigen direkt in ihrem Startbild an, was es Neues gibt, dass Beispielsweise neue Mails verfügbar sind.
Auch für Windows 8 Hasser lohnt sich ein Besuch in Microsofts Entwicklercenter. Auf
Auch das ist Windows 8. Persönliches Hintergrundbild, Mediaplayer, Browser, Einstellungsdialoge, Gadgets. Den seit Vista gewohnten Desktop in Aero-Optik gab es anfangs auch noch  bei Windows 8. In der finalen offiziellen Testversion gab es bei Fenstern noch die Transparenzeffekte, in der endgültigen Version wurden sie abgeschafft, damit die einfarbigen Fensterrahmen besser zum kargen Metro-Design passen.
Das Endresultat beim finalen Windows 8, der Verkaufsversion: die Fenster sind eckig, die Transparenz ist weg, es gibt keine Mininanwendungen auf dem Desktop mehr (Uhr und Co).
Microsoft verglich Windows 7 mit Windows 8: je nach System bootet Windows 8 zwischen 30 bis 70 Prozent schneller.
Store (Geschäft), Spiele, Musik, Video, Skydrive (Cloud-Dienst): die Windows 8 Startseite ist knallvoll mit Schaltflächen, die zu Microsoft-Online-Shops und Diensten führen. Und die kosten natürlich (sofort oder später) Kohle.
Der in Windows 8 eingebaute Shop bietet eine gewaltige Auswahl an Zeugs aus allen erdenklichen Bereichen.
Ein Klick auf die Kacheln "Spiele", "Musik" und "Video" führt nicht zu vorinstallierten Spielen oder zu eigenen Multimedia-Dateien, sondern ab in den "Xbox-Online-Shop".
Neben den Kacheln "Spiele", "Musik" und "Video", die zu Microsoft-Shops führen, gibt es zig weitere, die zu Microsoft-Diensten führen: Wetter, Nachrichten, Börsen, Sport, Reisen - das alles sind  Microsoft "Bing-Dienste".
Bing Finanzen, Bing Täglich (News), Bing Sport, Bing Wetter, Bing Reisen - das sind alles "Apps".
Zwar ist es ein Trend, Webseiten durch Apps zu ersetzen, die Browser-Auswahl gibt es in Windows 8 aber weiterhin.
(Foto: Bildvorschau gefunden und dargestellt mit Microsoft Bing App)
Die Bing App liefert gleich einen Link "ändern Sie die SafeSearch-Einstellungen", wo man bewirken kann, dass die Bilder angezeigt werden. Dieser "Link" blendet rechts ein Optionen-Menü ein, in dem die "Such-Selbstzensur" auf streng, mittel, oder aus gestellt eingestellt werden kann.
Bei Aktivieren von "aus" reagiert die Bing App schlagartig und blendet die vorher versteckten Bilder ein. Natürlich werden die Bilder scharf dargestellt - ich habe das hier nur weich gezeichnet.
Selbst eine lumpige kostenlose Spiele-App wie "Minesweeper", lässt sich nur mit einem Microsoft-Konto installieren.
Der alte Desktop ist unter Windows 8 nach wie vor vorhanden, er handhabt sich praktisch identisch. Nur: das Startmenü existiert nicht mehr. Unten ist nur noch die Taskleiste, der Windows-Start-Kopf ist verschwunden.
Bei Schieben des Mauszeigers in die untere linke Ecke, blendet sich im Desktop die Metro-Startseite als Bildsymbol ein. Per Klick erscheint die Metro-Startseite.
Tastenkombination
Der Taskmanager lässt sich weiterhin auch per Tastenkombination "STRG+ALT+DEL" holen. Die Darstellung ist nicht nur hübscher geworden, sondern bietet auch mehr Details als bisher: beispielsweise wie stark eine Anwendung gerade das Netzwerk oder die Laufwerke beansprucht.
Die bei Systemfreaks beliebte PowerShell ist bei Windows 8 in der Version 3 dabei.
Links Textverarbeitung, rechts Browser, darunter Messenger. Das ist eigentlich der "Mindestüberblick", der für gemeinsames Arbeiten im Internet benötigt wird. Und auch in der Freizeit. Auch beim "Chatten" schickt man sich gegenseitig Links zu, guckt sich Internet-Webinhalte gemeinsam an, redet drüber - oder schlägt etwas nach.
Das Bild hier sieht wesentlich harmloser aus, als die Realität! Bei Windows 8 nimmt der Live Messenger automatisch den kompletten Bildschirm ein - egal ob das Sinn macht oder nicht. Hat man einen recht großen Bildschirm (hier einer mit 24 Zoll und 1.920 x 1.200 Bildpunkten), dann ist das Chatten in dieser Darstellung eine Quälerei. Eine alternative Darstellungsmöglichkeit existiert nicht. Zumindest keine brauchbare.
Der "normale Messenger" auf dem "normalen Desktop": hier ist bei der hohen Display-Auflösung noch viel Platz für weitere Dinge.
Hier ein 1.920 x 1.200 Display mit zwei Apps nebeneinander (links der Browser, rechts die "Wetter-App"). Da Nickles.de nur 1.024 Bildbreite benötigt (wie viele andere Webseiten auch), geht im Browser links und rechts viel Platz verloren. Die Breite der Browser-App lässt sich aber nicht verringern - Windows 8 lässt gar kein anderes Aufteilen des Platzes zu. Die Wetter-App kann bestenfalls nach links geschoben werden.
Um mehrere Webseiten im Überblick zu behalten, kann bei Metro eigentlich nur mit "Browser-Tabs" gearbeitet werden. Bei Rechtsklick auf eine freie Stelle im Browser wird oben ein schwarzer Balken eingeblendet der die "Tabs" anzeigt und auch neue anlegen lässt. Auch bei breiten Bildschirmen ist der "Tab"-Platz schnell verbraten - pro Zeile werden (wie hier zu sehen) nur rund fünf Webseiten dargestellt.
Rechtsklick in eine freie Browser-Stelle, der schwarze Menübalken erscheint unten. Dort gibt es ein "Zangenbildsymbol". Wer glaubt, dass das irgendeinen "Konfigurationsdialog" bringt, hat Pech. Vielmehr öffnet sich ein kleines Menü mit zwei Optionen. "Auf Seite suchen" und "Auf dem Desktop ausführen".
Windows 8 springt hier von der Metro-Browser-App rüber auf den klassischen Desktop, startet dort den "klassischen Browser" mit der Webseite, die vorher unter Metro angeguckt wurde. Wie im Bild zu sehen, ist der klassische Desktop unter Windows 8 eigentlich nur eine Metro App, wie die Metro-Wetter-App rechts daneben zeigt.
Mit diesem Bild versucht Microsoft zu veranschaulichen, wie die Darstellungsverhältnisse bei verschiedenen Display-Größen und -Auflösungen aussehen. (Bild: Microsoft)
320 + 1.024 = fast 1.366. Im Snap-Modus können bei Metro zwei Apps nebeneinander platziert werden. Eine App wird dann auf die Breite 320 skaliert - größer oder kleiner geht nicht. Im Gegensatz zu ersten Berichten über Windows 8 nimmt die schmalere App also nicht einen gewissen Prozentanteil der Gesamtbreite ein, sondern sie ist auf 320 Breite fixiert. (Bild: Microsoft)
https://apps.live.com/skydrive - Skydrive ist nicht auf Windows limitiert. Es kann hier auch für Android- und Apple-Systeme runtergeladen werden.
Microsofts Surface-Modelle sind Tablet-PCs mit andockbarer Tastatur. Damit löst sich die Kluft zwischen Tablet und Notebook in Rauch auf. Der Clou dabei: die vollwertige Tastatur ist gleichzeitig auch die Abdeckung des Tablets und nur 3 Millimeter dick. Alternativ zur flachen "Folientastatur" gibt es auch eine mit richtigen Tasten, also "echtem" Anschlag, die etwas dicker ist.
Smartphone mit Windows Phone 8 - auch hier sieht die Bedienungsoberfläche wie bei Windows 8 auf Tablets und Desktops aus.

Kommentare zu diesem Artikel (15)

mYthology
Also ich habe seit ein paar Tagen Windows8pro installiert und bin bis jetzt auch sehr zufrieden. Win8 läuft schnell und flüssig, tut was es soll. Ein Startmenü brauchte ich seit WinXP eigentlich schon nicht mehr, die Metrooberfläche ist für mich eher ein sehr flexibles Favoritenmenü, Apps werden eher beiläufig und der Bequemlichkeit halber genutzt (zB die Wetter, Nachrichten und Sport-APP), ansonsten wird halt der Desktop mit den üblichen Programmen benutzt (Firefox, Thunderbird, usw). Dinge, die ich vorher im Startmenü hatte (Systemsteuerung, Ausführen, usw) finden nun als Symbol in der Taskleiste oder halt auch als Kachel auf Metro ihren Platz, sind genauso schnell oder sogar schneller gestartet als zuvor. Und die Tastmanager-App findet auch überall ihren Platz. Etwas umständlich ist das beenden von Apps und Windows selber, aber auch das kriegt man schnell raus. Von der Kompatibilität her kann ich zu Win8 noch nicht viel sagen, aber bisher läuft alles was ich brauche. Lediglich mein normaler Virenscanner von AVAST machte Probleme, stattdessen hab ich gerade ZoneAlarm weil ich der integrierten Lösung noch nicht so recht traue. Auch das Setup von VLC weigert sich durchzulaufen, aber ich habe auf meiner Separaten Programme-Partition ja ohnehin noch alle Programme von Win7 installiert. Die meisten davon starten anstandslos auch ohne neue Installation und nehmen ohne Mucken ihre Funktion auf. Das erspart dann langwieriges Runterladen und Neuinstallieren. Bis jetzt bin ich sehr zufrieden mit Win8
Michael Nickles
Danke für den Erfahrungsbericht. VLC - seltsam. Funktioniert bei mir tadellos.
mYthology
ja VLC funzt bei mir ebenfalls tadellos, aber halt nicht das Setup.
Ma_neva
Hallo, irgendwie hapert es bei Deiner "Lobhudelei" gewaltig! Das eine geht mi teinigen Schwierigkeiten und Anderes dann noch gar nicht! Also ein Neues BS sollte immer besser, schneller und einfacher werden als das "Vorhandene"! Gruß Manfred
Michael Nickles
Hallo Manfred. Das hier ist keine Lobhudelei, sondern meine ehrliche und unverschönte Meinung zu Windows 8 - seine Schwächen und seine Stärken. Dass Du Windows 8 wie die Pest hasst und diesbezüglich unbelehrbar bist, habe ich im Forum mitbekommen. Aber bitte führe diese Diskussionen nicht auch noch hier beim Artikel fort. Grüße, Mike
andy11
Man müsste irgendwie eine Hand mit der Maus simulieren können, um die Wischfunktion nutzen zu können. Gibt es da eventuell was? Andy
Michael Nickles
Also ich denke, man kann auch gut ohne Wischfunktion leben - dann halt Tastenkombinationen. Vielleicht bringt es auch eine "Touch-Maus".
andy11
Man bin ich dämlich... Mitm Mausrad gehts wunderbar. Andy
Michael Nickles
@andy: Ich ging davon aus, dass Du den Schwerpunkt hier gelesen hast - da ist das mit Mausrad erklärt.
papa-frank1
Gut Nickles, es ist nicht alles falsch was man mit Win8 gemacht hat, aber diese Lieblosigkeit die bei dem modernen UI durchscheint ist wirklich nicht zu übersehen. Größtenteils 2 frabige Kacheln. Selbst das versteckte Menü hat nicht mal Icons und diese Lieblosigkeit will uns Microsoft verkaufen? Nicht mit mir!
papa-frank1
Noch nie war ich so davon überzeugt etwas nicht haben zu wollen. Danke MICROSOFT!
papa-frank1
Übrigens Nickles, vielen Dank für deine doch recht objektive Sichtweise, die in diesem Fall allerhöchsten redaktionellen Einsatz zeigt uns auch sewin mußte, leider hat es aber meine Sicht auf WIN8 nicht bedeutend geändert.
7stein
von wegen preiskracher. dachte ich auch erst. das ist schlichter nepp ! denn es sind nur upgrade versionen. wer mal die lizenzvereibarung genau durchliest, merkt schnell, dass es mit diesem upgrade seine rechte an der upgegradeten windows 7 version abgibt. das ist zwingend ! in frage kommen also nur windows 8 vollversionen (und zwar geräteunabhängige (!) versionen, keine oem versionen !). am besten die mit 32 und 64 bit version. die kostet natürlich eine menge mehr. aber nur solche wären uneingeschränkt auf allen rechnern lauffähig und man gibt gleichzeitig keine rechte am (m.E. gleichwertigen) windows 7 ab. für ein thinkpad T60p wie meines (oder das T61 von m.n.) windows 8 zu benutzen halte ich für hirnverbrannt. da ist noch immer windows xp vollkommen ausreichend. das ist doch alles reine abzocke, nichts weiter. für ein paar grafische gadgets so viel geld ? völlig unnötig. mir reicht in den meisten fällen noch heute xp. und die paar spiele, die mehr verlangen, die laufen wunderbar unter windows 7. klar, wer nicht weiss wohin mit seiner kohle (wie offenbar m.n.), dem mag sowas spasss machen. ich nenne es aber beim namen : abzocke ! reine geldschneiderei. und sonst garnichts. naja - so kennen wir microsoft.
Michael Nickles
Hallo 7stein, wegen "für ein thinkpad T60p wie meines (oder das T61 von m.n.) windows 8 zu benutzen halte ich für hirnverbrannt" genau das tue ich und ich bin sehr zufrieden damit. Aber jedem seine Meinung. Grüße, Mike
7stein
hi m.n., genau, es ist eine meinung. "hirnverbrannt" ist sicher ein zu hartes wort, ich korrigiere es in "vollkommen unnötig", wenngleich es inhaltlich dasselbe meint. natürlich ist es dir unbenommen, jeden neuen scheiss auf deinem rechner zu installieren. ich finde es im falle von windows 8 derzeit(!) unnötig. xp pro ist ideal für dieses alte notebook, was braucht man mehr? wenn ich nicht wüsste wohin mit meinem geld, würde ich es vielleicht auch als spielerei machen. aber ich muss nicht jede geldschneiderei mitmachen, also nicht jede neue windows oder office version in vorauseilendem gehorsam sofort kaufen und installieren. die meisten sind so nötig wie ein kropf. wer braucht schon ein handy/pad system auf einem notebook. ist eine reine spielerei für leute mit zuviel geld. greif doch gleich zu apple. aber natürlich ist es jedem unbenommen, sein geld zum fenster hinaus zu werfen. dazu hat jeder das recht. ich wünsche viel spass dabei.

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