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REPORT: TuneUp Tuning Tools 2008 - genial oder Quatsch?

Seit Jahren versuchen "Komplett-Tuning-Pakete" alles zu vereinfachen, Windows quasi vollautomatisch schneller und optimaler zu machen. Eines der bekanntesten Tuning-Pakete ist seit 1997 das in Deutschland entwickelte "TuneUp", das inzwischen in der Version "2008" erhältlich ist. Im Gegensatz zu vielen kostenlosen Tuning-Tools aus der Freeware-Ecke, kostet "TuneUp Utilities 2008" Kohle: 39,95 Euro. Taugt das Ding oder ist es Quatsch?

Tatsache ist: je länger ein ehemals frisch installiertes Windows-Betriebssystem im Einsatz ist, desto lahmer wird es. Dann muss man was machen. Das heisst: alles manuell anzugehen, oder es automatisch erledigen lassen. Ist ein Windows sehr lange in Betrieb dann ist es meist so "kaputt" und langsam, dass manuelles Reparieren mehr Zeit kostet, als das System frisch aufzuspielen, also komplett neu zu installieren.

Inzwischen haben die manuellen Optimierungsmethoden und Systemeinstellungen bei Windows-Betriebssstemen derart zugenommen, dass es immer schwieriger wird, den Überblick zu behalten. Wichtige Einstellungen von Windows sind über zig Tools und Dialoge verteilt, in vielen Fällen bleibt nur Eingreifen in die Registry.

PC-Profis spotten häufig über kommerzielle Tuning-Pakete, sehen nicht ein, für so was Geld auszugeben. Es wird bezweifelt, dass die Automatiken solcher Tools was bringen und immer wieder drauf verwiesen, dass sich alles auch manuell und mit kostenlosen Tools machen lässt. Dem Wiedersprechen Aussagen von Nutzern von Tools wie "TuneUp", die begeistert sind und von "dramatischer Systembeschleunigung" nach Einsatz so eines Dings berichten.

Was ist also dran an diesen Tuning-Komplettpaketen?

Zeit der Sache mal auf den Grund zu gehen. Im Fall des kommerziellen TuneUp ist das kein Problem. Auf http://www.tuneup.de kann kostenlos eine Testversion gesaugt werden, die für 30 Tage Testzeitraum vollen Funktionsumfang bietet, man risikiert also nichts. TuneUp kümmert sich um alle gängigen Windows-Versionen von XP bis Vista.

TuneUp Utilities 2008 - im Laufe der Jahre ist der Funktionsumfang enorm gewachsen, das Paket "platzt aus allen Nähten". Trotzdem haben die Entwickler es geschafft, alles sauber und ordentlich in einer kompakten Oberfläche zusammenzufassen, mit der sich hervorragend arbeiten lässt. Auch die Installationsdatei mit 14 MByte Umfang ist für ein Komplettpaket dieser Art äußerst schlank.

TuneUp kümmert sich um zig Dinge - von Systemreparatur über Tuning bis hin zu kosmetischen Dingen zur Verbesserung der Windows-Optik. Im Startdialog ist alles ordentlich in Rubriken aufgeteilt und nach Wichtigkeit sortiert - man kann sich also einfach von "oben nach unten" der Reihe nach durchklicken.

Hier ein Streifzug durch die verschiedenen TuneUp-Hauptbereiche...

TuneUp Utilities 2008 - im Laufe der Jahre ist der Funktionsumfang enorm gewachsen, das Paket "platzt aus allen Nähten". Trotzdem haben die Entwickler es geschafft, alles sauber und ordentlich in einer kompakten Oberfläche zusammenzufassen, mit der sich hervorragend arbeiten lässt. Auch die Installationsdatei mit 14 MByte Umfang ist für ein Komplettpaket dieser Art äußerst schlank.
Im Bereich "Leistungs steigern" finden sich viele bekannte Dinge übersichtlich zusammengefasst: Platten defragmentieren, Autostarts einstellen, Systemeinstellungen und Registry entrümpeln.
TuneUp's Defragmentierungs-Tool. So was geht auch in Windows direkt, bei Tuneup ist die Sache optisch allerdings deutlich schöner gelöst. Außerdem lässt sich auch leicht einstellen, dass die Defragmentierung zu bestimmten Zeitpunkten automatisch durchgeführt wird - unter Windows muss man dafür "rumfrickeln".
Übersichtlich: dieser Dialog listet das ganze Zeugs auf, das sich beim Windows-Start automatisch lädt und gestattet es den Start unerwünschter Dinge zu verhindern.
Der Systemratgeber informiert hier, dass das Tauschbörsen-Tool Emule auf dem Rechner außergewöhnlich viel Arbeitsspeicher verbraucht - so einer Sache will man natürlich nachgehen. Praktischerweise bietet TuneUp dafür auch sofort an, per Mausklick den "Process Manager" zu starten.
TuneUp's Prozess Manager: einerseits sehr ähnlich wie der Windows-Taskmanager aber deutlich praktischer und informativer. Man kann auch alle Dateien anzeigen lassen, die im System gerade geöffnet sind. Das kann interessante Details liefern, welchen Irrsinn manche Anwendungsprogramme gerade so anstellen.
Bei diesem Testrechner kritisierte der Ratgeber, dass der Internet Explorer Cache zu groß eingestellt ist und empfahl für Optimierung die Cache-Größe auf maximal 150 MByte einzustellen. Auch hier wird gleich wieder ein Link angeboten um das Problem zu lösen. Der startet den Einstellungs-Dialog des Internet Explorers. Gerade Einsteiger werden staunen, dass sich nach dem Reduzieren der Cache-Größe tatsächlich flotter surfen lässt.
Bei diesem Rechner erkannte der Ratgeber, dass der Packer Winrar installiert ist - aber in veralteter Version. Zur Behebung wurde gleich ein Link zur Herstellerseite im Internet eingeblendet. Das ist sicher kein großartiger Tuning-Tipp aber sicher praktisch. Auch für Profis, die in Tools typischerweise die automatische Benachrichtung für Updates ausschalten.
Auch der "System Optimizer" bietet sehr sinnvolle Optimierungsmaßnahmen an, die man leicht mal vergisst, wenn man alles manuell macht. Beispielsweise, dass es sinnvoll ist, die automatische Suche nach Freigaben im Netzwerk auszuschalten um Leistung zu gewinnen.
Starten, scannen, optimieren - TuneUp's Registry-Entrümpler.
Der Registry Cleaner scannt die Registry nach Problemen und teil detailliert mit, welche gefunden wurden. Beispielsweise, dass es Einträge oder Verknüpfungen zu Programmen gibt, die im System nicht mehr vorhanden sind. Auch gibt es beispielsweise Hinweise, dass es Verweise auf Video-/Audio-Codecs gibt, die im System fehlen. Auch der Einsatz dieses Registry-Tools birgt risiken (falls alles einfach automatisch durchgezogen wird) ist aber für Profis sehr interessant um Fehlern manuell nachgehen zu können.
Vollautomatik, Halbautomatik oder manuell - TuneUp bietet verschiedene Optionen um Speicherplatz zu gewinnen, überflüssige Dateien auf den Festplatten zu finden.
Auch Windows-Wiederherstellungs-Punkte werden standardmäßig zum Löschen vorgeschlagen - das sollte nur tun, wer weiss ob er sie noch braucht oder nicht. Ein Löschen von Windows-Update-Sicherungen ist ebenfalls möglich, wird aber standardmäßig nicht "angekreuzt". Generell sollte man diese Update-Sicherungen auch beibehalten - sie können wichtig sein, wenn ein total kaputtes Windows per Windows-Setup-Scheibe repariert werden müssen.
TuneUp's "Disk Space Explorer": das ist sozusagen ein "grafischer" Dateimanager, der anzeigt, welche Verzeichnisse und Dateien auf den Laufwerken am meisten Platz wegfressen. Gerade wer große Datenbestände hat, wird dieses Tool extrem zu schätzen wissen. Man findet damit recht schnell beispielsweise große Videodateien, die irgendwann mal in Unterverzeichnissen vergesen wurden und viel Platz wegfressen.
Weitere Bereiche in TuneUp kümmern sich um das Lösen typischer Windows-Probleme und machen es bequem, die Optik von Windows zu verändern.
TuneUp's Repair Wizard: hilft typische Windows-Probleme schnell zu lösen.
Weitere Tools: hier finden sich neben "Process Manager" noch ein spezieller Registry-Editor, ein Datenvernichter (Shredder), eine Systeminformation sowie ein Uninstall-Manager zum Deinstallieren von Programmen.
Im Prinzip wir der Windows Registry Editor, aber viel praktischer. Die Verlaufsanzeige listet beispielsweise alle zuletzt angesprungenen Schlüssel auf und macht umfangreiche Operationen in der Registry deutlich bequemer.
TuneUp Utilities 2008 - im Laufe der Jahre ist der Funktionsumfang enorm gewachsen, das Paket "platzt aus allen Nähten". Trotzdem haben die Entwickler es geschafft, alles sauber und ordentlich in einer kompakten Oberfläche zusammenzufassen, mit der sich hervorragend arbeiten lässt. Auch die Installationsdatei mit 14 MByte Umfang ist für ein Komplettpaket dieser Art äußerst schlank.
Im Bereich "Leistungs steigern" finden sich viele bekannte Dinge übersichtlich zusammengefasst: Platten defragmentieren, Autostarts einstellen, Systemeinstellungen und Registry entrümpeln.
TuneUp's Defragmentierungs-Tool. So was geht auch in Windows direkt, bei Tuneup ist die Sache optisch allerdings deutlich schöner gelöst. Außerdem lässt sich auch leicht einstellen, dass die Defragmentierung zu bestimmten Zeitpunkten automatisch durchgeführt wird - unter Windows muss man dafür "rumfrickeln".
Übersichtlich: dieser Dialog listet das ganze Zeugs auf, das sich beim Windows-Start automatisch lädt und gestattet es den Start unerwünschter Dinge zu verhindern.
Der Systemratgeber informiert hier, dass das Tauschbörsen-Tool Emule auf dem Rechner außergewöhnlich viel Arbeitsspeicher verbraucht - so einer Sache will man natürlich nachgehen. Praktischerweise bietet TuneUp dafür auch sofort an, per Mausklick den "Process Manager" zu starten.
TuneUp's Prozess Manager: einerseits sehr ähnlich wie der Windows-Taskmanager aber deutlich praktischer und informativer. Man kann auch alle Dateien anzeigen lassen, die im System gerade geöffnet sind. Das kann interessante Details liefern, welchen Irrsinn manche Anwendungsprogramme gerade so anstellen.
Bei diesem Testrechner kritisierte der Ratgeber, dass der Internet Explorer Cache zu groß eingestellt ist und empfahl für Optimierung die Cache-Größe auf maximal 150 MByte einzustellen. Auch hier wird gleich wieder ein Link angeboten um das Problem zu lösen. Der startet den Einstellungs-Dialog des Internet Explorers. Gerade Einsteiger werden staunen, dass sich nach dem Reduzieren der Cache-Größe tatsächlich flotter surfen lässt.
Bei diesem Rechner erkannte der Ratgeber, dass der Packer Winrar installiert ist - aber in veralteter Version. Zur Behebung wurde gleich ein Link zur Herstellerseite im Internet eingeblendet. Das ist sicher kein großartiger Tuning-Tipp aber sicher praktisch. Auch für Profis, die in Tools typischerweise die automatische Benachrichtung für Updates ausschalten.
Auch der "System Optimizer" bietet sehr sinnvolle Optimierungsmaßnahmen an, die man leicht mal vergisst, wenn man alles manuell macht. Beispielsweise, dass es sinnvoll ist, die automatische Suche nach Freigaben im Netzwerk auszuschalten um Leistung zu gewinnen.
Starten, scannen, optimieren - TuneUp's Registry-Entrümpler.
Der Registry Cleaner scannt die Registry nach Problemen und teil detailliert mit, welche gefunden wurden. Beispielsweise, dass es Einträge oder Verknüpfungen zu Programmen gibt, die im System nicht mehr vorhanden sind. Auch gibt es beispielsweise Hinweise, dass es Verweise auf Video-/Audio-Codecs gibt, die im System fehlen. Auch der Einsatz dieses Registry-Tools birgt risiken (falls alles einfach automatisch durchgezogen wird) ist aber für Profis sehr interessant um Fehlern manuell nachgehen zu können.
Vollautomatik, Halbautomatik oder manuell - TuneUp bietet verschiedene Optionen um Speicherplatz zu gewinnen, überflüssige Dateien auf den Festplatten zu finden.
Auch Windows-Wiederherstellungs-Punkte werden standardmäßig zum Löschen vorgeschlagen - das sollte nur tun, wer weiss ob er sie noch braucht oder nicht. Ein Löschen von Windows-Update-Sicherungen ist ebenfalls möglich, wird aber standardmäßig nicht "angekreuzt". Generell sollte man diese Update-Sicherungen auch beibehalten - sie können wichtig sein, wenn ein total kaputtes Windows per Windows-Setup-Scheibe repariert werden müssen.
TuneUp's "Disk Space Explorer": das ist sozusagen ein "grafischer" Dateimanager, der anzeigt, welche Verzeichnisse und Dateien auf den Laufwerken am meisten Platz wegfressen. Gerade wer große Datenbestände hat, wird dieses Tool extrem zu schätzen wissen. Man findet damit recht schnell beispielsweise große Videodateien, die irgendwann mal in Unterverzeichnissen vergesen wurden und viel Platz wegfressen.
Weitere Bereiche in TuneUp kümmern sich um das Lösen typischer Windows-Probleme und machen es bequem, die Optik von Windows zu verändern.
TuneUp's Repair Wizard: hilft typische Windows-Probleme schnell zu lösen.
Weitere Tools: hier finden sich neben "Process Manager" noch ein spezieller Registry-Editor, ein Datenvernichter (Shredder), eine Systeminformation sowie ein Uninstall-Manager zum Deinstallieren von Programmen.
Im Prinzip wir der Windows Registry Editor, aber viel praktischer. Die Verlaufsanzeige listet beispielsweise alle zuletzt angesprungenen Schlüssel auf und macht umfangreiche Operationen in der Registry deutlich bequemer.
TuneUp Utilities 2008 - im Laufe der Jahre ist der Funktionsumfang enorm gewachsen, das Paket "platzt aus allen Nähten". Trotzdem haben die Entwickler es geschafft, alles sauber und ordentlich in einer kompakten Oberfläche zusammenzufassen, mit der sich hervorragend arbeiten lässt. Auch die Installationsdatei mit 14 MByte Umfang ist für ein Komplettpaket dieser Art äußerst schlank.
Im Bereich "Leistungs steigern" finden sich viele bekannte Dinge übersichtlich zusammengefasst: Platten defragmentieren, Autostarts einstellen, Systemeinstellungen und Registry entrümpeln.
TuneUp's Defragmentierungs-Tool. So was geht auch in Windows direkt, bei Tuneup ist die Sache optisch allerdings deutlich schöner gelöst. Außerdem lässt sich auch leicht einstellen, dass die Defragmentierung zu bestimmten Zeitpunkten automatisch durchgeführt wird - unter Windows muss man dafür "rumfrickeln".
Übersichtlich: dieser Dialog listet das ganze Zeugs auf, das sich beim Windows-Start automatisch lädt und gestattet es den Start unerwünschter Dinge zu verhindern.
Der Systemratgeber informiert hier, dass das Tauschbörsen-Tool Emule auf dem Rechner außergewöhnlich viel Arbeitsspeicher verbraucht - so einer Sache will man natürlich nachgehen. Praktischerweise bietet TuneUp dafür auch sofort an, per Mausklick den "Process Manager" zu starten.
TuneUp's Prozess Manager: einerseits sehr ähnlich wie der Windows-Taskmanager aber deutlich praktischer und informativer. Man kann auch alle Dateien anzeigen lassen, die im System gerade geöffnet sind. Das kann interessante Details liefern, welchen Irrsinn manche Anwendungsprogramme gerade so anstellen.
Bei diesem Testrechner kritisierte der Ratgeber, dass der Internet Explorer Cache zu groß eingestellt ist und empfahl für Optimierung die Cache-Größe auf maximal 150 MByte einzustellen. Auch hier wird gleich wieder ein Link angeboten um das Problem zu lösen. Der startet den Einstellungs-Dialog des Internet Explorers. Gerade Einsteiger werden staunen, dass sich nach dem Reduzieren der Cache-Größe tatsächlich flotter surfen lässt.
Bei diesem Rechner erkannte der Ratgeber, dass der Packer Winrar installiert ist - aber in veralteter Version. Zur Behebung wurde gleich ein Link zur Herstellerseite im Internet eingeblendet. Das ist sicher kein großartiger Tuning-Tipp aber sicher praktisch. Auch für Profis, die in Tools typischerweise die automatische Benachrichtung für Updates ausschalten.
Auch der "System Optimizer" bietet sehr sinnvolle Optimierungsmaßnahmen an, die man leicht mal vergisst, wenn man alles manuell macht. Beispielsweise, dass es sinnvoll ist, die automatische Suche nach Freigaben im Netzwerk auszuschalten um Leistung zu gewinnen.
Starten, scannen, optimieren - TuneUp's Registry-Entrümpler.
Der Registry Cleaner scannt die Registry nach Problemen und teil detailliert mit, welche gefunden wurden. Beispielsweise, dass es Einträge oder Verknüpfungen zu Programmen gibt, die im System nicht mehr vorhanden sind. Auch gibt es beispielsweise Hinweise, dass es Verweise auf Video-/Audio-Codecs gibt, die im System fehlen. Auch der Einsatz dieses Registry-Tools birgt risiken (falls alles einfach automatisch durchgezogen wird) ist aber für Profis sehr interessant um Fehlern manuell nachgehen zu können.
Vollautomatik, Halbautomatik oder manuell - TuneUp bietet verschiedene Optionen um Speicherplatz zu gewinnen, überflüssige Dateien auf den Festplatten zu finden.
Auch Windows-Wiederherstellungs-Punkte werden standardmäßig zum Löschen vorgeschlagen - das sollte nur tun, wer weiss ob er sie noch braucht oder nicht. Ein Löschen von Windows-Update-Sicherungen ist ebenfalls möglich, wird aber standardmäßig nicht "angekreuzt". Generell sollte man diese Update-Sicherungen auch beibehalten - sie können wichtig sein, wenn ein total kaputtes Windows per Windows-Setup-Scheibe repariert werden müssen.
TuneUp's "Disk Space Explorer": das ist sozusagen ein "grafischer" Dateimanager, der anzeigt, welche Verzeichnisse und Dateien auf den Laufwerken am meisten Platz wegfressen. Gerade wer große Datenbestände hat, wird dieses Tool extrem zu schätzen wissen. Man findet damit recht schnell beispielsweise große Videodateien, die irgendwann mal in Unterverzeichnissen vergesen wurden und viel Platz wegfressen.
Weitere Bereiche in TuneUp kümmern sich um das Lösen typischer Windows-Probleme und machen es bequem, die Optik von Windows zu verändern.
TuneUp's Repair Wizard: hilft typische Windows-Probleme schnell zu lösen.
Weitere Tools: hier finden sich neben "Process Manager" noch ein spezieller Registry-Editor, ein Datenvernichter (Shredder), eine Systeminformation sowie ein Uninstall-Manager zum Deinstallieren von Programmen.
Im Prinzip wir der Windows Registry Editor, aber viel praktischer. Die Verlaufsanzeige listet beispielsweise alle zuletzt angesprungenen Schlüssel auf und macht umfangreiche Operationen in der Registry deutlich bequemer.
TuneUp Utilities 2008 - im Laufe der Jahre ist der Funktionsumfang enorm gewachsen, das Paket "platzt aus allen Nähten". Trotzdem haben die Entwickler es geschafft, alles sauber und ordentlich in einer kompakten Oberfläche zusammenzufassen, mit der sich hervorragend arbeiten lässt. Auch die Installationsdatei mit 14 MByte Umfang ist für ein Komplettpaket dieser Art äußerst schlank.
Im Bereich "Leistungs steigern" finden sich viele bekannte Dinge übersichtlich zusammengefasst: Platten defragmentieren, Autostarts einstellen, Systemeinstellungen und Registry entrümpeln.
TuneUp's Defragmentierungs-Tool. So was geht auch in Windows direkt, bei Tuneup ist die Sache optisch allerdings deutlich schöner gelöst. Außerdem lässt sich auch leicht einstellen, dass die Defragmentierung zu bestimmten Zeitpunkten automatisch durchgeführt wird - unter Windows muss man dafür "rumfrickeln".
Übersichtlich: dieser Dialog listet das ganze Zeugs auf, das sich beim Windows-Start automatisch lädt und gestattet es den Start unerwünschter Dinge zu verhindern.
Der Systemratgeber informiert hier, dass das Tauschbörsen-Tool Emule auf dem Rechner außergewöhnlich viel Arbeitsspeicher verbraucht - so einer Sache will man natürlich nachgehen. Praktischerweise bietet TuneUp dafür auch sofort an, per Mausklick den "Process Manager" zu starten.
TuneUp's Prozess Manager: einerseits sehr ähnlich wie der Windows-Taskmanager aber deutlich praktischer und informativer. Man kann auch alle Dateien anzeigen lassen, die im System gerade geöffnet sind. Das kann interessante Details liefern, welchen Irrsinn manche Anwendungsprogramme gerade so anstellen.
Bei diesem Testrechner kritisierte der Ratgeber, dass der Internet Explorer Cache zu groß eingestellt ist und empfahl für Optimierung die Cache-Größe auf maximal 150 MByte einzustellen. Auch hier wird gleich wieder ein Link angeboten um das Problem zu lösen. Der startet den Einstellungs-Dialog des Internet Explorers. Gerade Einsteiger werden staunen, dass sich nach dem Reduzieren der Cache-Größe tatsächlich flotter surfen lässt.
Bei diesem Rechner erkannte der Ratgeber, dass der Packer Winrar installiert ist - aber in veralteter Version. Zur Behebung wurde gleich ein Link zur Herstellerseite im Internet eingeblendet. Das ist sicher kein großartiger Tuning-Tipp aber sicher praktisch. Auch für Profis, die in Tools typischerweise die automatische Benachrichtung für Updates ausschalten.
Auch der "System Optimizer" bietet sehr sinnvolle Optimierungsmaßnahmen an, die man leicht mal vergisst, wenn man alles manuell macht. Beispielsweise, dass es sinnvoll ist, die automatische Suche nach Freigaben im Netzwerk auszuschalten um Leistung zu gewinnen.
Starten, scannen, optimieren - TuneUp's Registry-Entrümpler.
Der Registry Cleaner scannt die Registry nach Problemen und teil detailliert mit, welche gefunden wurden. Beispielsweise, dass es Einträge oder Verknüpfungen zu Programmen gibt, die im System nicht mehr vorhanden sind. Auch gibt es beispielsweise Hinweise, dass es Verweise auf Video-/Audio-Codecs gibt, die im System fehlen. Auch der Einsatz dieses Registry-Tools birgt risiken (falls alles einfach automatisch durchgezogen wird) ist aber für Profis sehr interessant um Fehlern manuell nachgehen zu können.
Vollautomatik, Halbautomatik oder manuell - TuneUp bietet verschiedene Optionen um Speicherplatz zu gewinnen, überflüssige Dateien auf den Festplatten zu finden.
Auch Windows-Wiederherstellungs-Punkte werden standardmäßig zum Löschen vorgeschlagen - das sollte nur tun, wer weiss ob er sie noch braucht oder nicht. Ein Löschen von Windows-Update-Sicherungen ist ebenfalls möglich, wird aber standardmäßig nicht "angekreuzt". Generell sollte man diese Update-Sicherungen auch beibehalten - sie können wichtig sein, wenn ein total kaputtes Windows per Windows-Setup-Scheibe repariert werden müssen.
TuneUp's "Disk Space Explorer": das ist sozusagen ein "grafischer" Dateimanager, der anzeigt, welche Verzeichnisse und Dateien auf den Laufwerken am meisten Platz wegfressen. Gerade wer große Datenbestände hat, wird dieses Tool extrem zu schätzen wissen. Man findet damit recht schnell beispielsweise große Videodateien, die irgendwann mal in Unterverzeichnissen vergesen wurden und viel Platz wegfressen.
Weitere Bereiche in TuneUp kümmern sich um das Lösen typischer Windows-Probleme und machen es bequem, die Optik von Windows zu verändern.
TuneUp's Repair Wizard: hilft typische Windows-Probleme schnell zu lösen.
Weitere Tools: hier finden sich neben "Process Manager" noch ein spezieller Registry-Editor, ein Datenvernichter (Shredder), eine Systeminformation sowie ein Uninstall-Manager zum Deinstallieren von Programmen.
Im Prinzip wir der Windows Registry Editor, aber viel praktischer. Die Verlaufsanzeige listet beispielsweise alle zuletzt angesprungenen Schlüssel auf und macht umfangreiche Operationen in der Registry deutlich bequemer.
TuneUp Utilities 2008 - im Laufe der Jahre ist der Funktionsumfang enorm gewachsen, das Paket "platzt aus allen Nähten". Trotzdem haben die Entwickler es geschafft, alles sauber und ordentlich in einer kompakten Oberfläche zusammenzufassen, mit der sich hervorragend arbeiten lässt. Auch die Installationsdatei mit 14 MByte Umfang ist für ein Komplettpaket dieser Art äußerst schlank.
Im Bereich "Leistungs steigern" finden sich viele bekannte Dinge übersichtlich zusammengefasst: Platten defragmentieren, Autostarts einstellen, Systemeinstellungen und Registry entrümpeln.
TuneUp's Defragmentierungs-Tool. So was geht auch in Windows direkt, bei Tuneup ist die Sache optisch allerdings deutlich schöner gelöst. Außerdem lässt sich auch leicht einstellen, dass die Defragmentierung zu bestimmten Zeitpunkten automatisch durchgeführt wird - unter Windows muss man dafür "rumfrickeln".
Übersichtlich: dieser Dialog listet das ganze Zeugs auf, das sich beim Windows-Start automatisch lädt und gestattet es den Start unerwünschter Dinge zu verhindern.
Der Systemratgeber informiert hier, dass das Tauschbörsen-Tool Emule auf dem Rechner außergewöhnlich viel Arbeitsspeicher verbraucht - so einer Sache will man natürlich nachgehen. Praktischerweise bietet TuneUp dafür auch sofort an, per Mausklick den "Process Manager" zu starten.
TuneUp's Prozess Manager: einerseits sehr ähnlich wie der Windows-Taskmanager aber deutlich praktischer und informativer. Man kann auch alle Dateien anzeigen lassen, die im System gerade geöffnet sind. Das kann interessante Details liefern, welchen Irrsinn manche Anwendungsprogramme gerade so anstellen.
Bei diesem Testrechner kritisierte der Ratgeber, dass der Internet Explorer Cache zu groß eingestellt ist und empfahl für Optimierung die Cache-Größe auf maximal 150 MByte einzustellen. Auch hier wird gleich wieder ein Link angeboten um das Problem zu lösen. Der startet den Einstellungs-Dialog des Internet Explorers. Gerade Einsteiger werden staunen, dass sich nach dem Reduzieren der Cache-Größe tatsächlich flotter surfen lässt.
Bei diesem Rechner erkannte der Ratgeber, dass der Packer Winrar installiert ist - aber in veralteter Version. Zur Behebung wurde gleich ein Link zur Herstellerseite im Internet eingeblendet. Das ist sicher kein großartiger Tuning-Tipp aber sicher praktisch. Auch für Profis, die in Tools typischerweise die automatische Benachrichtung für Updates ausschalten.
Auch der "System Optimizer" bietet sehr sinnvolle Optimierungsmaßnahmen an, die man leicht mal vergisst, wenn man alles manuell macht. Beispielsweise, dass es sinnvoll ist, die automatische Suche nach Freigaben im Netzwerk auszuschalten um Leistung zu gewinnen.
Starten, scannen, optimieren - TuneUp's Registry-Entrümpler.
Der Registry Cleaner scannt die Registry nach Problemen und teil detailliert mit, welche gefunden wurden. Beispielsweise, dass es Einträge oder Verknüpfungen zu Programmen gibt, die im System nicht mehr vorhanden sind. Auch gibt es beispielsweise Hinweise, dass es Verweise auf Video-/Audio-Codecs gibt, die im System fehlen. Auch der Einsatz dieses Registry-Tools birgt risiken (falls alles einfach automatisch durchgezogen wird) ist aber für Profis sehr interessant um Fehlern manuell nachgehen zu können.
Vollautomatik, Halbautomatik oder manuell - TuneUp bietet verschiedene Optionen um Speicherplatz zu gewinnen, überflüssige Dateien auf den Festplatten zu finden.
Auch Windows-Wiederherstellungs-Punkte werden standardmäßig zum Löschen vorgeschlagen - das sollte nur tun, wer weiss ob er sie noch braucht oder nicht. Ein Löschen von Windows-Update-Sicherungen ist ebenfalls möglich, wird aber standardmäßig nicht "angekreuzt". Generell sollte man diese Update-Sicherungen auch beibehalten - sie können wichtig sein, wenn ein total kaputtes Windows per Windows-Setup-Scheibe repariert werden müssen.
TuneUp's "Disk Space Explorer": das ist sozusagen ein "grafischer" Dateimanager, der anzeigt, welche Verzeichnisse und Dateien auf den Laufwerken am meisten Platz wegfressen. Gerade wer große Datenbestände hat, wird dieses Tool extrem zu schätzen wissen. Man findet damit recht schnell beispielsweise große Videodateien, die irgendwann mal in Unterverzeichnissen vergesen wurden und viel Platz wegfressen.
Weitere Bereiche in TuneUp kümmern sich um das Lösen typischer Windows-Probleme und machen es bequem, die Optik von Windows zu verändern.
TuneUp's Repair Wizard: hilft typische Windows-Probleme schnell zu lösen.
Weitere Tools: hier finden sich neben "Process Manager" noch ein spezieller Registry-Editor, ein Datenvernichter (Shredder), eine Systeminformation sowie ein Uninstall-Manager zum Deinstallieren von Programmen.
Im Prinzip wir der Windows Registry Editor, aber viel praktischer. Die Verlaufsanzeige listet beispielsweise alle zuletzt angesprungenen Schlüssel auf und macht umfangreiche Operationen in der Registry deutlich bequemer.

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