Überraschendes Ende mit offenen Fragen

REPORT: Spionagegefahr bei Truecrypt - was Nutzer jetzt wissen müssen

Die beliebte Verschlüsselungs-Sofware Truecrypt ist nicht mehr vertrauenswürdig, ihre Entwickler selbst warnen inzwischen vor dem Einsatz. Für Truecrypt-Nutzer ist diese Meldung ein Schock. Können bestehende Truecrypt-Verschlüsselungen ausspioniert werden?

Wohin mit sensiblen Daten? Gibt es Alternativen zu Truecrypt? Dieser Report klärt die Fragen und liefert wichtige Tipps und Tricks.

Truecrypt ist Vergangenheit. Die Entwickler haben auf ihrer Webpräsenz überraschend die Warnung veröffentlicht, dass Truecrypt nicht mehr sicher sei, Sicherheitslücken enthalten könne. Man habe die Entwicklung von Truecrypt zeitgleich mit dem Support-Ende von Windows XP eingestellt.

Die Truecrypt-Macher verweisen weiter darauf, dass es bei Windows seit Vista und bei Mac OS integrierte Verschlüsselungsmechanismen gibt. Auf der Truecrypt-Projektseite wurden Schritt für Schritt Anleitungen veröffentlicht, wie bei Windows von Truecrypt zu Microsofts Bitlocker-Verschlüsselung gewechselt wird.

Auch für Mac OS gibt es eine entsprechende Umzugsanleitung. Erst am Ende der Truecrypt-Webpräsenz auf Sourceforge.net wird der Download der aktuellen (vermutlich letzten) Version 7.2 von Truecrypt angeboten, mit fetter Warnung in Rotschrift, dass es nicht mehr sicher ist, Truecrypt zu verwenden.

Der Fall Truecrypt wirft brennende Fragen auf.

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