Grafik, 3D, Video total

REPORT: HD-Video zum Spottpreis - Risiko inklusive

Neben Gaming ist die HD-Videowiedergabe eine der leistungsfordernden Angelegenheiten. Bereits recht lange werben ATI/AMD und Nvidia mit Grafikkarten, die HD-Video beschleunigen können. Bislang waren diese HD-Versprechungen eigentlich nichts weiter als eine bodenlose Verarschung. Zwar konnten die Grafikkarten bei der HD-Videowiedergabe "ein kleines bisschen" mithelfen, ohne wirklich schnellen PC-Prozessor brachte das allerdings so gut wie nichts.

Inzwischen haben ATI und Nvidia ihre "alten" Videobeschleunigungs-Techniken  überholt und auf neue Methoden umgestellt - beziehungsweise sind gerade dabei diesen Wandel zu vollziehen. Besonders heiß im Trend ist dabei H.264-Beschleunigung. Dabei kümmert sich der Grafikkarten-Prozessor um die sehr rechenintensive Wiedergabe von HD-DVD, Bluray und sonstigen H.264-Videodateien. Im Idealfall wird der PC-Prozessor dabei fast komplett entlastet, die Grafikkarte kümmert sich um alles.

Das ist hochinteressant, denn HD-Filmwiedergabe bringt selbst schnelle PC-Prozessoren an ihre Leistungsgrenze - es ruckelt. Nvidia nennt seine Video-Beschleunigungs-Technik "Purevideo". Purevideo kann für herausragende HD-Beschleunigung sorgen - und für brutalen Reinfall. Aktuell ist es beispielsweise bei Nvidia sehr schwierig die richtige Nvidia-Karte zu finden - egal wie viel Kohle man abzudrücken bereit ist!

Hier wird das PureVideo HD Prinzip veranschaulicht. Ohne PureVideo HD wird der PC-Prozeesor bis aufs Blut gequält, mit Pure Video HD, kümmert sich die Nvidia-Grafikkarte um die Rechnerei. Vorraussetzung ist eine Grafikkarte mit einem der folgenden Geforce-CPUs: 8600, 8600M, 8500 und 8400M. Das waren 2007/2008 sozusagen Nvidias Bausteine für Mittelklasse-Grafikkarten um 120 Euro.
Zum Vergleich die 64 Euro billige Geforce 8500 (links) unterstützt die neueste Purevideo HD Technologie, das Anfang 2008 noch sündhaft teure Luxusmodell der 8800er Geforce-Klasse (rechts) für 559 Euro tut das nicht. (Angebote gefunden bei Alternate.de)
Mediamarkt Komplett-PC-Angebot 2008: Hier wird mit einer Nvidia Geforce 8800 GT Grafikarte im Rechner geworben. Darunter der Satz "Filme in höchster Qualität durch innovative NVIDIA Purevideo HD-Engine.". Und das stimmt auch! Die 8800er Modelle mit Kürzel "GT" beherrschen bereits Purevideo HD.
Foxconn-Verpackung: hier wird bei der Geforce-Grafikarte mit einem "Purevideo HD Prozessor" geworben, der ein "ultimatives" HD-Filmerlebnis bringen soll. Laut Verpackung handelt es sich um der ersten Videoprozessor der Welt, der Videos im hochauflösenden H.264 Format (HD DVD, Bluray und Co) komplett selbst erledigen kann, ohne dass dabei der PC-Prozessor gebraucht wird.
Generell gibt es aktuell nur zwei Software-Player die Bluray/HD-DVD am PC abspielen können. "WinDVD 9 Plus Bluray" kostet 80 Euro, "PowerDVD Ultra" ist für 100 Euro zu haben.
ATI rührt bei seinen Grafikkarten mit "AVIVO"-Technik die Werbetrommel für hardwaremäßige H.264-Beschleunigung.
Hier listet AMD diverse Videobeschleuniguns-Funktionen auf. Dabei fallen Stichworte wie "Hardwarebeschleunigung", "erweiterte Dekodier-Beschleunigung" und "Wiedergabeunterstützung". Im Klartext heißt das: was rauskommt weiß der Henker. An keiner Stelle ist von "vollständiger Beschleunigung" die Rede. Es ist unklar, in welchen Fällen, bei welchen Videostandards ein PC-Prozessor WIE STARK entlastet wird. Damit wird es knifflig abzuschätzen, ob in einem "Heimkino"-PC für universelle Videoplayback bereits eine billige CPU ausreicht oder ob es doch diverse Fälle gibt, wo ohne CPU-Rechenpower nur Geruckel rauskommt.
Bei seinen neusten Chipsätzen mit Onboard-Grafik verspricht AMD "Avivo HD"-Technik. Dabei kann sich die Grafik fast komplett selbst um beispielsweise Bluray-Wiedergabe kümmern. In der Fußnote "2" weist AMD allerdings darauf hin, dass nicht alle "Avivo HD"-Produkte auch wirklich den kompletten Avivo HD Leistungsumfang haben.
ATI zeigt hier wie viel Rechenleistung normale DVDs (MPEG2) und HD-Videos mit H.264 benötigen. Der schwarze Balken in der Mitte soll die maximale Rechenleistung heute typischer Prozessoren darstellen. Laut Diagramm ist MPEG-2 kein Problem, H.264 ist allerdings aussichtslos nur mit einem Prozessor zu packen - dafür braucht es Hilfe durch die Grafikkarte.
Seit 2006 sind auch HDTV-taugliche Sat-Karten im Handel, die den neuen DVB-S2 Standard unterstützen (den die meisten HDTV-Sender fordern). Eine der ersten Karten wurde von KNC ONE angeboten. Die Beschreibung der Karte liest sich klasse, bis der Abschnitt mit den Systemanforderungen kommt. Für HDTV ist ein PC-Prozessor mit 3,2 GHz Dual Core fällig - HDTV braucht also gut 6,4 GHz CPU-Rechenpower!
HD-Empfangstaugliche Sat-Karte von Hauppauge: auch hier wird mindestens 6,4 GHz Gesamtrechenleistung gefordert (Dualcore 2 x 3,2 GHz).
So sieht ATI den Qualitätsunterschied heute typischer MPEG2-Videos (links) im Vergleich zu hochauflösendem H.264.
Hier wird das PureVideo HD Prinzip veranschaulicht. Ohne PureVideo HD wird der PC-Prozeesor bis aufs Blut gequält, mit Pure Video HD, kümmert sich die Nvidia-Grafikkarte um die Rechnerei. Vorraussetzung ist eine Grafikkarte mit einem der folgenden Geforce-CPUs: 8600, 8600M, 8500 und 8400M. Das waren 2007/2008 sozusagen Nvidias Bausteine für Mittelklasse-Grafikkarten um 120 Euro.
Zum Vergleich die 64 Euro billige Geforce 8500 (links) unterstützt die neueste Purevideo HD Technologie, das Anfang 2008 noch sündhaft teure Luxusmodell der 8800er Geforce-Klasse (rechts) für 559 Euro tut das nicht. (Angebote gefunden bei Alternate.de)
Mediamarkt Komplett-PC-Angebot 2008: Hier wird mit einer Nvidia Geforce 8800 GT Grafikarte im Rechner geworben. Darunter der Satz "Filme in höchster Qualität durch innovative NVIDIA Purevideo HD-Engine.". Und das stimmt auch! Die 8800er Modelle mit Kürzel "GT" beherrschen bereits Purevideo HD.
Foxconn-Verpackung: hier wird bei der Geforce-Grafikarte mit einem "Purevideo HD Prozessor" geworben, der ein "ultimatives" HD-Filmerlebnis bringen soll. Laut Verpackung handelt es sich um der ersten Videoprozessor der Welt, der Videos im hochauflösenden H.264 Format (HD DVD, Bluray und Co) komplett selbst erledigen kann, ohne dass dabei der PC-Prozessor gebraucht wird.
Generell gibt es aktuell nur zwei Software-Player die Bluray/HD-DVD am PC abspielen können. "WinDVD 9 Plus Bluray" kostet 80 Euro, "PowerDVD Ultra" ist für 100 Euro zu haben.
ATI rührt bei seinen Grafikkarten mit "AVIVO"-Technik die Werbetrommel für hardwaremäßige H.264-Beschleunigung.
Hier listet AMD diverse Videobeschleuniguns-Funktionen auf. Dabei fallen Stichworte wie "Hardwarebeschleunigung", "erweiterte Dekodier-Beschleunigung" und "Wiedergabeunterstützung". Im Klartext heißt das: was rauskommt weiß der Henker. An keiner Stelle ist von "vollständiger Beschleunigung" die Rede. Es ist unklar, in welchen Fällen, bei welchen Videostandards ein PC-Prozessor WIE STARK entlastet wird. Damit wird es knifflig abzuschätzen, ob in einem "Heimkino"-PC für universelle Videoplayback bereits eine billige CPU ausreicht oder ob es doch diverse Fälle gibt, wo ohne CPU-Rechenpower nur Geruckel rauskommt.
Bei seinen neusten Chipsätzen mit Onboard-Grafik verspricht AMD "Avivo HD"-Technik. Dabei kann sich die Grafik fast komplett selbst um beispielsweise Bluray-Wiedergabe kümmern. In der Fußnote "2" weist AMD allerdings darauf hin, dass nicht alle "Avivo HD"-Produkte auch wirklich den kompletten Avivo HD Leistungsumfang haben.
ATI zeigt hier wie viel Rechenleistung normale DVDs (MPEG2) und HD-Videos mit H.264 benötigen. Der schwarze Balken in der Mitte soll die maximale Rechenleistung heute typischer Prozessoren darstellen. Laut Diagramm ist MPEG-2 kein Problem, H.264 ist allerdings aussichtslos nur mit einem Prozessor zu packen - dafür braucht es Hilfe durch die Grafikkarte.
Seit 2006 sind auch HDTV-taugliche Sat-Karten im Handel, die den neuen DVB-S2 Standard unterstützen (den die meisten HDTV-Sender fordern). Eine der ersten Karten wurde von KNC ONE angeboten. Die Beschreibung der Karte liest sich klasse, bis der Abschnitt mit den Systemanforderungen kommt. Für HDTV ist ein PC-Prozessor mit 3,2 GHz Dual Core fällig - HDTV braucht also gut 6,4 GHz CPU-Rechenpower!
HD-Empfangstaugliche Sat-Karte von Hauppauge: auch hier wird mindestens 6,4 GHz Gesamtrechenleistung gefordert (Dualcore 2 x 3,2 GHz).
So sieht ATI den Qualitätsunterschied heute typischer MPEG2-Videos (links) im Vergleich zu hochauflösendem H.264.
Hier wird das PureVideo HD Prinzip veranschaulicht. Ohne PureVideo HD wird der PC-Prozeesor bis aufs Blut gequält, mit Pure Video HD, kümmert sich die Nvidia-Grafikkarte um die Rechnerei. Vorraussetzung ist eine Grafikkarte mit einem der folgenden Geforce-CPUs: 8600, 8600M, 8500 und 8400M. Das waren 2007/2008 sozusagen Nvidias Bausteine für Mittelklasse-Grafikkarten um 120 Euro.
Zum Vergleich die 64 Euro billige Geforce 8500 (links) unterstützt die neueste Purevideo HD Technologie, das Anfang 2008 noch sündhaft teure Luxusmodell der 8800er Geforce-Klasse (rechts) für 559 Euro tut das nicht. (Angebote gefunden bei Alternate.de)
Mediamarkt Komplett-PC-Angebot 2008: Hier wird mit einer Nvidia Geforce 8800 GT Grafikarte im Rechner geworben. Darunter der Satz "Filme in höchster Qualität durch innovative NVIDIA Purevideo HD-Engine.". Und das stimmt auch! Die 8800er Modelle mit Kürzel "GT" beherrschen bereits Purevideo HD.
Foxconn-Verpackung: hier wird bei der Geforce-Grafikarte mit einem "Purevideo HD Prozessor" geworben, der ein "ultimatives" HD-Filmerlebnis bringen soll. Laut Verpackung handelt es sich um der ersten Videoprozessor der Welt, der Videos im hochauflösenden H.264 Format (HD DVD, Bluray und Co) komplett selbst erledigen kann, ohne dass dabei der PC-Prozessor gebraucht wird.
Generell gibt es aktuell nur zwei Software-Player die Bluray/HD-DVD am PC abspielen können. "WinDVD 9 Plus Bluray" kostet 80 Euro, "PowerDVD Ultra" ist für 100 Euro zu haben.
ATI rührt bei seinen Grafikkarten mit "AVIVO"-Technik die Werbetrommel für hardwaremäßige H.264-Beschleunigung.
Hier listet AMD diverse Videobeschleuniguns-Funktionen auf. Dabei fallen Stichworte wie "Hardwarebeschleunigung", "erweiterte Dekodier-Beschleunigung" und "Wiedergabeunterstützung". Im Klartext heißt das: was rauskommt weiß der Henker. An keiner Stelle ist von "vollständiger Beschleunigung" die Rede. Es ist unklar, in welchen Fällen, bei welchen Videostandards ein PC-Prozessor WIE STARK entlastet wird. Damit wird es knifflig abzuschätzen, ob in einem "Heimkino"-PC für universelle Videoplayback bereits eine billige CPU ausreicht oder ob es doch diverse Fälle gibt, wo ohne CPU-Rechenpower nur Geruckel rauskommt.
Bei seinen neusten Chipsätzen mit Onboard-Grafik verspricht AMD "Avivo HD"-Technik. Dabei kann sich die Grafik fast komplett selbst um beispielsweise Bluray-Wiedergabe kümmern. In der Fußnote "2" weist AMD allerdings darauf hin, dass nicht alle "Avivo HD"-Produkte auch wirklich den kompletten Avivo HD Leistungsumfang haben.
ATI zeigt hier wie viel Rechenleistung normale DVDs (MPEG2) und HD-Videos mit H.264 benötigen. Der schwarze Balken in der Mitte soll die maximale Rechenleistung heute typischer Prozessoren darstellen. Laut Diagramm ist MPEG-2 kein Problem, H.264 ist allerdings aussichtslos nur mit einem Prozessor zu packen - dafür braucht es Hilfe durch die Grafikkarte.
Seit 2006 sind auch HDTV-taugliche Sat-Karten im Handel, die den neuen DVB-S2 Standard unterstützen (den die meisten HDTV-Sender fordern). Eine der ersten Karten wurde von KNC ONE angeboten. Die Beschreibung der Karte liest sich klasse, bis der Abschnitt mit den Systemanforderungen kommt. Für HDTV ist ein PC-Prozessor mit 3,2 GHz Dual Core fällig - HDTV braucht also gut 6,4 GHz CPU-Rechenpower!
HD-Empfangstaugliche Sat-Karte von Hauppauge: auch hier wird mindestens 6,4 GHz Gesamtrechenleistung gefordert (Dualcore 2 x 3,2 GHz).
So sieht ATI den Qualitätsunterschied heute typischer MPEG2-Videos (links) im Vergleich zu hochauflösendem H.264.
Hier wird das PureVideo HD Prinzip veranschaulicht. Ohne PureVideo HD wird der PC-Prozeesor bis aufs Blut gequält, mit Pure Video HD, kümmert sich die Nvidia-Grafikkarte um die Rechnerei. Vorraussetzung ist eine Grafikkarte mit einem der folgenden Geforce-CPUs: 8600, 8600M, 8500 und 8400M. Das waren 2007/2008 sozusagen Nvidias Bausteine für Mittelklasse-Grafikkarten um 120 Euro.
Zum Vergleich die 64 Euro billige Geforce 8500 (links) unterstützt die neueste Purevideo HD Technologie, das Anfang 2008 noch sündhaft teure Luxusmodell der 8800er Geforce-Klasse (rechts) für 559 Euro tut das nicht. (Angebote gefunden bei Alternate.de)
Mediamarkt Komplett-PC-Angebot 2008: Hier wird mit einer Nvidia Geforce 8800 GT Grafikarte im Rechner geworben. Darunter der Satz "Filme in höchster Qualität durch innovative NVIDIA Purevideo HD-Engine.". Und das stimmt auch! Die 8800er Modelle mit Kürzel "GT" beherrschen bereits Purevideo HD.
Foxconn-Verpackung: hier wird bei der Geforce-Grafikarte mit einem "Purevideo HD Prozessor" geworben, der ein "ultimatives" HD-Filmerlebnis bringen soll. Laut Verpackung handelt es sich um der ersten Videoprozessor der Welt, der Videos im hochauflösenden H.264 Format (HD DVD, Bluray und Co) komplett selbst erledigen kann, ohne dass dabei der PC-Prozessor gebraucht wird.
Generell gibt es aktuell nur zwei Software-Player die Bluray/HD-DVD am PC abspielen können. "WinDVD 9 Plus Bluray" kostet 80 Euro, "PowerDVD Ultra" ist für 100 Euro zu haben.
ATI rührt bei seinen Grafikkarten mit "AVIVO"-Technik die Werbetrommel für hardwaremäßige H.264-Beschleunigung.
Hier listet AMD diverse Videobeschleuniguns-Funktionen auf. Dabei fallen Stichworte wie "Hardwarebeschleunigung", "erweiterte Dekodier-Beschleunigung" und "Wiedergabeunterstützung". Im Klartext heißt das: was rauskommt weiß der Henker. An keiner Stelle ist von "vollständiger Beschleunigung" die Rede. Es ist unklar, in welchen Fällen, bei welchen Videostandards ein PC-Prozessor WIE STARK entlastet wird. Damit wird es knifflig abzuschätzen, ob in einem "Heimkino"-PC für universelle Videoplayback bereits eine billige CPU ausreicht oder ob es doch diverse Fälle gibt, wo ohne CPU-Rechenpower nur Geruckel rauskommt.
Bei seinen neusten Chipsätzen mit Onboard-Grafik verspricht AMD "Avivo HD"-Technik. Dabei kann sich die Grafik fast komplett selbst um beispielsweise Bluray-Wiedergabe kümmern. In der Fußnote "2" weist AMD allerdings darauf hin, dass nicht alle "Avivo HD"-Produkte auch wirklich den kompletten Avivo HD Leistungsumfang haben.
ATI zeigt hier wie viel Rechenleistung normale DVDs (MPEG2) und HD-Videos mit H.264 benötigen. Der schwarze Balken in der Mitte soll die maximale Rechenleistung heute typischer Prozessoren darstellen. Laut Diagramm ist MPEG-2 kein Problem, H.264 ist allerdings aussichtslos nur mit einem Prozessor zu packen - dafür braucht es Hilfe durch die Grafikkarte.
Seit 2006 sind auch HDTV-taugliche Sat-Karten im Handel, die den neuen DVB-S2 Standard unterstützen (den die meisten HDTV-Sender fordern). Eine der ersten Karten wurde von KNC ONE angeboten. Die Beschreibung der Karte liest sich klasse, bis der Abschnitt mit den Systemanforderungen kommt. Für HDTV ist ein PC-Prozessor mit 3,2 GHz Dual Core fällig - HDTV braucht also gut 6,4 GHz CPU-Rechenpower!
HD-Empfangstaugliche Sat-Karte von Hauppauge: auch hier wird mindestens 6,4 GHz Gesamtrechenleistung gefordert (Dualcore 2 x 3,2 GHz).
So sieht ATI den Qualitätsunterschied heute typischer MPEG2-Videos (links) im Vergleich zu hochauflösendem H.264.
Hier wird das PureVideo HD Prinzip veranschaulicht. Ohne PureVideo HD wird der PC-Prozeesor bis aufs Blut gequält, mit Pure Video HD, kümmert sich die Nvidia-Grafikkarte um die Rechnerei. Vorraussetzung ist eine Grafikkarte mit einem der folgenden Geforce-CPUs: 8600, 8600M, 8500 und 8400M. Das waren 2007/2008 sozusagen Nvidias Bausteine für Mittelklasse-Grafikkarten um 120 Euro.
Zum Vergleich die 64 Euro billige Geforce 8500 (links) unterstützt die neueste Purevideo HD Technologie, das Anfang 2008 noch sündhaft teure Luxusmodell der 8800er Geforce-Klasse (rechts) für 559 Euro tut das nicht. (Angebote gefunden bei Alternate.de)
Mediamarkt Komplett-PC-Angebot 2008: Hier wird mit einer Nvidia Geforce 8800 GT Grafikarte im Rechner geworben. Darunter der Satz "Filme in höchster Qualität durch innovative NVIDIA Purevideo HD-Engine.". Und das stimmt auch! Die 8800er Modelle mit Kürzel "GT" beherrschen bereits Purevideo HD.
Foxconn-Verpackung: hier wird bei der Geforce-Grafikarte mit einem "Purevideo HD Prozessor" geworben, der ein "ultimatives" HD-Filmerlebnis bringen soll. Laut Verpackung handelt es sich um der ersten Videoprozessor der Welt, der Videos im hochauflösenden H.264 Format (HD DVD, Bluray und Co) komplett selbst erledigen kann, ohne dass dabei der PC-Prozessor gebraucht wird.
Generell gibt es aktuell nur zwei Software-Player die Bluray/HD-DVD am PC abspielen können. "WinDVD 9 Plus Bluray" kostet 80 Euro, "PowerDVD Ultra" ist für 100 Euro zu haben.
ATI rührt bei seinen Grafikkarten mit "AVIVO"-Technik die Werbetrommel für hardwaremäßige H.264-Beschleunigung.
Hier listet AMD diverse Videobeschleuniguns-Funktionen auf. Dabei fallen Stichworte wie "Hardwarebeschleunigung", "erweiterte Dekodier-Beschleunigung" und "Wiedergabeunterstützung". Im Klartext heißt das: was rauskommt weiß der Henker. An keiner Stelle ist von "vollständiger Beschleunigung" die Rede. Es ist unklar, in welchen Fällen, bei welchen Videostandards ein PC-Prozessor WIE STARK entlastet wird. Damit wird es knifflig abzuschätzen, ob in einem "Heimkino"-PC für universelle Videoplayback bereits eine billige CPU ausreicht oder ob es doch diverse Fälle gibt, wo ohne CPU-Rechenpower nur Geruckel rauskommt.
Bei seinen neusten Chipsätzen mit Onboard-Grafik verspricht AMD "Avivo HD"-Technik. Dabei kann sich die Grafik fast komplett selbst um beispielsweise Bluray-Wiedergabe kümmern. In der Fußnote "2" weist AMD allerdings darauf hin, dass nicht alle "Avivo HD"-Produkte auch wirklich den kompletten Avivo HD Leistungsumfang haben.
ATI zeigt hier wie viel Rechenleistung normale DVDs (MPEG2) und HD-Videos mit H.264 benötigen. Der schwarze Balken in der Mitte soll die maximale Rechenleistung heute typischer Prozessoren darstellen. Laut Diagramm ist MPEG-2 kein Problem, H.264 ist allerdings aussichtslos nur mit einem Prozessor zu packen - dafür braucht es Hilfe durch die Grafikkarte.
Seit 2006 sind auch HDTV-taugliche Sat-Karten im Handel, die den neuen DVB-S2 Standard unterstützen (den die meisten HDTV-Sender fordern). Eine der ersten Karten wurde von KNC ONE angeboten. Die Beschreibung der Karte liest sich klasse, bis der Abschnitt mit den Systemanforderungen kommt. Für HDTV ist ein PC-Prozessor mit 3,2 GHz Dual Core fällig - HDTV braucht also gut 6,4 GHz CPU-Rechenpower!
HD-Empfangstaugliche Sat-Karte von Hauppauge: auch hier wird mindestens 6,4 GHz Gesamtrechenleistung gefordert (Dualcore 2 x 3,2 GHz).
So sieht ATI den Qualitätsunterschied heute typischer MPEG2-Videos (links) im Vergleich zu hochauflösendem H.264.

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