Netbooks, Notebooks und Tablets

REPORT: Generalüberholte Business-Notebooks - Schnäppchen statt Plastikramsch

Billige neue Notebooks sind fast immer ein fauler Kompromiss. Für wenig Geld gibt es zwar tolle Ausstattung und viele Funktionen, die Qualität bleibt aber meist auf der Strecke. Irgendwo muss ein Hersteller bei einem 500 Euro Notebook halt sparen. Eine clevere Alternative sind generalüberholte Business-Notebooks. Solche Luxusteile sind praktisch neuwertig und bereits für wenige Hunderter gibt es hochwertige Qualität…

Fast jeder Hersteller hat Notebooks in zig Preisklassen im Angebot. Das fängt bei wenigen hundert Euro an und hört bei mehreren tausend Euro auf. Und da sich die Kundenmasse wohl von gigantischen Ausstattungsmerkmalen beeindrucken lässt, kriegt sie genau das serviert.

Auch bei Geräten in der 500 Euro Klasse sind fette Festplatten, viel Arbeitsspeicher, ultraschnelle Grafik und ein hochauflösendes HD-Display längst üblich. Den wenigsten "Geiz ist geil"-Kunden ist klar, dass sie bei so einem Billigteil Abstriche machen müssen. Und zwar Abstriche, die man bei den technischen Daten im Prospekt nicht erkennen kann: zwar hochauflösende aber dennoch grottige Displays, Schrott-Tastaturen, billige Plastikgehäuse.

Am schlimmsten: Lärm und Hitze. In  einem kompakten Notebook-Gehäuse geht es sau eng zu, es muss viel reingepackt werden. Bei Belastung wird Elektronik heiß und fehlt ausreichende Kühlung, dann verreckt sie auch schneller. Ordentliche Kühlung leise hinzukriegen, ist keine triviale Sache. Viele Billiggeräte machen bei Last enormen Krach.

Wie bereits im Report "Discounter-Notebooks - wie Testexperten urteilen" dieses Schwerpunkts gezeigt, werden solche gravierenden Mängel meistens akzeptiert, es gibt dennoch eine "sehr gute" Testnote. Und zwar deshalb, weil es halt nun mal eine Masse gibt, die glaubt, dass sich ein perfektes neues Notebook tatsächlich zum Butterbrot-Preis ergattern lässt.

Man kann es den Leuten nicht übel nehmen! Ein neues Notebook in Richtung 1.000 Euro kann sich halt nicht jeder mal eben leisten. Das ist den Herstellern klar und drum gibt es halt bereits Notebooks ab  400 Euro. Klar - die Dinger funktionieren und man hat ja meist 2 Jahre Garantie. Zu beweisen, dass ein Display-Deckel "abgebrochen" ist, weil die "Plastikhalterung" zu lumpig und nicht weil man selbst zu grob war, dürfte aber schwer fallen. Runterfallen sollte so ein 400 Euro Teil sowieso besser nicht und eine "Kaffeetasse" stellt man auch besser ein paar Meter weit weg!

Wer Qualität haben will, der muss dafür generell viel blechen. Oder: alternativ ein geniales gebrauchtes Luxus-Notebook kaufen. Die Frage Nummer 1 lautet also: lohnt es sich ein gebrauchtes Notebook für ein paar hundert Euro zu kaufen, wenn man quasi fürs gleiche Geld bereits ein neues kriegt? Hier die Antwort ganz schnell und simpel:

Chip: Hier wurde ein Lenovo Thinkpad Notebook T61P getestet. Trotz des "absurd" hohen Preises von 3.050 Euro kriegte das Ding ein sehr gutes Testurteil, wurde als "Siegertyp", als "sehr kompakt leistungsstark und extrem hochwertig verarbeitet" gelobt.

Man muss sich an dieser Stelle also mal darüber klar werden, dass es abseits von dem "400 Euro Plastikgerümpel" unverändert sehr hochwertige und teure Notebooks gibt.

Ebay: Gerade mal zweieinhalb Jahre später, wird das Luxus-Notebook von zig Gebrauchthändlern zwischen 300 bis 400 Euro angeboten.

In nur zweieinhalb Jahren ist der Preis dieses Luxus-Notebooks also auf einen Bruchteil seines ursprünglichen Neupreises gefallen. Natürlich ist dieses "alte" Notebook nicht mehr aktuell. Ein gebraucht gekaufter Porsche ist nach ein paar Jahren auch nicht mehr aktuell - aber gewiss weit davon entfernt, Schrott zu sein.

Bei gebrauchten Luxusnotebooks ist das nicht anderes - nur, dass der Preis halt viel dramatischer stürzt als bei einem Porsche. Die Frage, ob ein billiger Neuwagen für 10.000 Euro mehr Spaß macht, als ein gebrauchter Porsche, der drei Jahre alt ist (wenn man ihn fürs gleiche Geld kriegen würde), erübrigt sich gewiss.

Simpel gesagt: Wer die Spielregeln bei gebrauchten Notebooks kennt, der kann sehr leicht einen super Deal machen.

Wichtig zu wissen: Wenn hier von "gebrauchten" Notebooks die Rede ist, dann sind damit auch sogenannte "generalüberholte" (refurbished) Geräte gemeint. Generalüberholt heißt, dass ein Gerät komplett durchgecheckt und auch professionell gereinigt wird, danach quasi fast wie ein Neugerät aussieht. Es geht hier also nicht um irgendwelche versifften Schrotteile.

Chip: Hier wurde ein Lenovo Thinkpad Notebook T61P getestet. Trotz des "absurd" hohen Preises von 3.050 Euro kriegte das Ding ein sehr gutes Testurteil, wurde als "Siegertyp", als "sehr kompakt leistungsstark und extrem hochwertig verarbeitet" gelobt.
Ebay: Gerade mal zweieinhalb Jahre später, wird das Luxus-Notebook von zig Gebrauchthändlern zwischen 300 bis 400 Euro angeboten.
Dell-Anzeige Anfang 1999: Ein "Multimedia-Laptop mit "gehobener Ausstattung" kostete nur 6.700 Mark und ein Sparmodell für Geizhälse nur 4.189 Mark. Das war für Geschäftsleute vielleicht sensationell preiswert, für normale Menschen aber kaum bezahlbar.
Typisches Notebook-Angebot in der 500-600 Euro Preisklasse. Die Liste der Leistungsmerkmale hat fast immer Roman-Länge: Starke CPU, brillante Grafikkarte, Riesenfestplatte, viel Arbeitsspeicher, Display mit HD-Auflösung, Webcam, DVD-Brenner und Schnittstellen bis zum Abwinken, Hochleistungsakku - und natürlich auch gleich ein aktuelles Windows drauf.
An Faktoren wie Geräusch- und Hitzeentwicklung wird beim "Schnellkauf" mit Billigpreis-Gier oft nicht gedacht. Die Folgeanschaffung ist dann (wie hier im Bild rechts zu sehen) meist recht schnell ein "Notebook-Kühler" mit Ventilatoren unter dem Notebook, damit es nicht das "Kochen" anfängt. Derlei Notebook-"Kühlplatten" gibt es in erschreckend großer Auswahl um ca 20 Euro. So was funktioniert, ist aber nicht wirklich "hübsch" und praktisch.
Bei diesem gebrauchten Thinkpad hat der Händler seine Geräte mit einem Aufkleber versehen der die wichtigsten Eckdaten enthält und den Zustand mitteilt. Mit "A" ist quasi tadellos gemeint.
Lenovo nimmt beim Bewerben seiner Thinkpads kein Blatt vor den Mund, wie dieser Werbetext zeigt: "Gebacken, geschlagen, gequält - ThinkPad Notebooks machen viel durch, bevor Sie sie in den Händen halten. Wir entwickeln viele von Ihnen so, dass sie auch strengste US-militärische Anforderungen erfüllen. Wir statten sie mit spritzwassergeschützten Tastaturen, Sicherheitsrahmen und stoßgeschützten Festplatten aus. Und wir testen sie auf kaum vorstellbare Weise: durch Backen, Schlagen, Quälen und Sandstrahlen."
Verfügt ein Thinkpad über eine "spritzwassergeschützte" Tastatur, finden sich auf der Gehäuseunterseite solche "Löcher" mit einem "Abtropf"-Symbol. Flüssigkeit die durch die Tastatur eindringt, kann hier abfließen - so sich die Menge in einem überschaubaren Rahmen bewegt.
Gehäuseausschnitt eines T61 Die mattschwarze Farbe ist erkennbar. Nicht zu sehen ist aber die Qualität des "Plastikdeckels". Der fühlt sich nicht einfach glatt sondern sehr griffig an – man kann das Notebook dadurch sehr angenehm mal kurz wohin tragen, ohne dass es aus der Hand zu gleiten droht.
Die Thinkpads Business-Notebooks haben extrem robuste Gehäuse, verwinden sich praktisch nicht, die Display-Scharniere sind aus Edelstahl. Äußerlich sieht man das den Dingern nicht an, aber innen drinnen sind sie halt einfach verdammt robust konstruiert.
Blick ins Innere eines Thinkpad. Oben links in der Ecke der Ventilator, darunter die "Kühl-Pipelines". Deutlich erkennbar: die raffinierte Magensium-Rahmenkonstruktion, die alle Komponenten "umzingelt" und das Gehäuse sehr robubst und verwindungsresistent macht.
Mit Tastaturbeleuchtung sind bei Thinkpads keine beleuchteten (also selbst leuchtenden Tasten) gemeint. Vielmehr ist es eine kleine LED oben im Display-Rahmen die bei Bedarf eingeschaltet werden um einen "schwachen Lichtkegel"  auf die Tastatur zu werfen. Richtig hell macht das die Tastatur nicht, aber in total dunkler Umgebung ist es schon hilfreich.
Hier wurde ein "älteres" Thinkpad für 189 Euro verhökert. Markant: das Ding hat kein Betriebssystem und für den Akku werden nur maximal 20 Minuten versprochen. Für Viele sind das gewiss KO-Kriterien. Aber: wenn das Gerät ehe nur stationär verwendet wird und ein XP zum Installieren vorhanden ist (oder halt Linux drauf), dann ist das schnuppe. Bemerkenswert übrigens: das Ding hat ein "mattes", also nicht spiegelndes Display mit 1.400 x 1.050 Auflösung. Das ist schon sehr ordentlich. Diverse neue Notebooks "um die 600 Euro" mit 1.366 x 768 Bildpunkten bringt da schon eine Ecke weniger auf den Schirm oder haben zwar eine hohe Auflösung aber ein grottig spiegelndes Display.
Georgs "200 Euro" Thinkpad. So ein 200 Euro Ding hat meist schon 3-4 Jahre auf dem Buckel, seine Leistung reicht für fast alles aber dennoch aus. Wie bei den meisten Thinkpads (fast allen) war bei Georgs keine Webcam eingebaut - drum wurde halt eine externe montiert.
Bei
Mein gebrauchtes T61-Thinkpad für 375 Euro. Optisch halt ein typisches Thinkpad - Lenovo behält dieses Design seit geraumer Zeit bei, es ändert sich alle Weile nur minimal.
Die Akkuleistung war mir im Fall meines gebrauchten Thinkpads egal, weil ich das Ding nicht wirklich mobil verwende. Es wird halt in Haus und Garten rumgeschleppt und es ist immer eine Steckdose in Reichweite. Die Restlaufzeit des Akkus von rund 35 Minuten reicht mehr als fett aus um das Ding oben in der Wohnung "abzuziehen", im laufenden Betrieb runter in den Garten zu schaffen und dort wird anzustecken. Das Netzteil schleife ich halt immer mit und auch die Maus. Obwohl Thinkpads erstklassige Touchpads und Trackpoints haben, ist mir eine richtige Maus einfach lieber.
Lapstore.de, Stand 11/2011: Ein Jahr nachdem ich mein T61 gekauft habe, wird dieses Modell immer noch massiv von Händlern angeboten. Lapstore beispielsweise bietet gebrauchte T61 zwischen 219 Euro und 369 Euro an.
Auch Conrad Electronic bietet seit August 2011 gebrauchte Notebooks an - und auch hier gab es ein Thinkpad T61 für 349 Euro. Dass auch Läden in den Gebrauchtmarkt einsteigen, die eigentlich Neuware verkaufen macht klar, dass da hinter den Kulissen gewiss ein fettes Geschäft abläuft. Vermutlich ist die Gewinnspanne beim Verkauf gebrauchter Geräte höher als bei Neuware - sonst würde sich das gerade für Läden wie Conrad nicht lohnen.
Glossy-Display. Hier ein Foto eines Notebooks mit glänzendem Display. Jede Lichtquelle spiegelt sich darin brutal. Ein "Fenster" im Rücken haben oder Sonnenlicht macht das Arbeiten zur Qual. Es handelt sich hier um ein HP Notebook, wobei HP keineswegs zu verdammen ist. Praktisch jeder Hersteller bietet Laptops mit glänzendem und mit mattem Display an.
Hier zum Vergleich ein Foto von einem matten, nicht glänzenden Display. Das matte Display hier stammt von einem Lenovo-Notebook. Lenovo verbaut allerdings (bei seinen Billigteilen) auch glänzende Displays.
Hier bewirbt Dell in seinem Online-Shop (November 2011) das Notebookmodell Vostro 3550, das grad als Verkaufschlager angeboten wird, also für 599 Euro stattt 729 Euro (
Es geht hier also um einen "reflexionsarmen" (arm? Also spiegelt das Ding oder nicht?) High-Definition-LED-Monitor (was soll an dieser mickrigen Scheissauflösung "High-Definition" sein?).
Das Vaio VPCZ13Z9E/X war Anfang 2011 Sonys schnellstes und leistungsstärkstes Notebook. Unverbindliche Preisempfehlung: 3.500 Euro. (Foto Sony).
Viele Thinkpads haben vorne auf der Oberfläche einen Fingerabdrucksensor. Der muss einmalig durch Drüberziehen eines oder mehrerer Finger "trainiert" werden. Beim Startbildschirm von Windows ist dann keine Passwort-Eingabe mehr nötig, man zieht einfach seinen Finger drüber.
Beliebt bei Business-Notebooks sind beispielsweise eingebaute Smartcard-Leser, die diverse Karten wie "Sicherheitskarten" oder "EC-Karten" verarbeiten können. Teils ist damit auch sichereres Homebanking per HBCI-Standard möglich (siehe
Bei diesem Lenovo Thinkpad sind die Lautsprecher links und rechts im Gehäuserand neben der Tastatur verbaut und beanspruchen dort nur wenig Fläche.
Bei vielen Notebooks befinden sich die Anschlüsse für Mikrofon und Kopfhörer-/Audio-Ausgang an der vorderen Gehäusekante. Beim Tippen auf der Tastatur oder Nutzen des Touchpads sind die Audiokabel dann ärgerlich im Weg. Hier hilft eigentlich nur eine Dockingstation.
Typische Thinkpad-Dockingstation: sieht etwas blöd aus, handhabt sich aber sehr praktisch. Das Notebook wird oben links angelegt und dann einfach "draufgedrückt" und rastet ein. Von der Station bleibt dann nur noch der kleine Teil oben links zu sehen, bei dem im Bild der Schlüssel drinnen steckt.  Das Abschließen per Schlüssel macht natürlich nur Sinn, wenn die Station (verfügt über Kensington Lock "Buchse") irgendwo "angekettet" ist.
Rückseite einer Thinkpad-Dockingstation. Es werden nicht nur die Buchsen des Notebooks rausgeführt, sondern auch Schnittstellen geboten, die das Notebook selbst nicht hat. Hier beispielsweise ein DVI-Videoausgang und eine parallele Schnittstelle sowie zusätzliche USB-Buchsen.
An dieser Dockingstation finden sich rechts noch ein digitaler SPDIF-Audio-Ausgang und daneben die "Buchse" für ein Kensington Lock.
Lapstore: Im Fall einer Dockingstation für Dell-Businessnotebooks werden hier gerade mal 12 Euro verlangt - das ist quasi "geschenkt". Inklusive Netzteil verlangt Lapstore 32 Euro. Neu kostet so ein Ding bei Dell über 200 Euro.
Lapstore: Eine gebrauchte Thinkpad-Dockingstation mit Netzteil gibt es hier für 79 Euro. Auch das ist dramatisch günstiger als der Neupreis von Lenovo.
Ebay: Hier gibt es die gebrauchte Thinkpad-Dockingstation mit Netzteil von diversen Anbietern um 50 Euro zu finden.
Dieses Thinkpad hat vorne eine Firewire-Buchse. Die für dieses Modell erhältlichen Dockingstationen haben aber keine. Firewire kann also nur am Notebook-Gehäuse direkt genutzt werden.
Im Fall von Thinkpads gibt es auf Lenovos Internet-Supportseiten zu jeder Modellreihe zig hundert Seiten dicke Service-Manuals, in denen praktisch alles beschrieben ist: wie das Gerät bedient wird, wie es getestet wird, wie Fehler behoben werden. Außerdem ist das "Zerlegen" und "Zusammenbauen" des Notebooks detailliert beschrieben.
Auf Lenovos Seite lassen sich oben zwar verschiedene Sprachen wählen, Deutsch ist allerdings nicht dabei. Überhaupt gilt im Fall Levono, dass eigentlich sämtliche Dokumentationen und Manuals bestenfalls in Englisch, aber nicht in Deutsch zu kriegen sind.
Lenovo Original-Akku. Das Ding lässt sich wie bei den meisten Notebooks leicht abklinken.
Lapstore.de räumt bei diesem Angebot ein Umtauschrecht ein, falls der gebrauchte Akku weniger als 40 Minuten Laufzeit hat. Optional kriegt man das Gerät auch gleich mit einem neuen Akku. Ein 6-Zellen Nachbau-Akku (also kein Original vom Hersteller) kostet 37 Euro, ist also ein scheinbar kalkulierbarer Kostenpunkt.
Ebay: Hier wird ein 4800mAh Akkus für Thinkpads angeboten. Preis: gerade mal 29,98 Euro inklusive Versandkosten. In der Beschreibung wirbt der Anbieter mit "Streng kontrollierte Qualitätsware mit CE-Prüfsiegel" und "Lange Lebensdauer". Das war es dann eigentlich auch schon. Hier hilft nur im Internet-Recherchieren, ob jemand mit diesem Anbieter schon Erfahrungen gemacht hat.
Onlineshop
Ebay: Hier wird ein Original Thinkpad-Akku mit 5200 mAh für 65,99 Euro (inklusive Versandkosten) angeboten. Details zur Garantiezeit nennt der Anbieter nicht.
Bild. ThinkPad GOBI - diese PCI Express Mini Karte (ab ca 120 Euro) ermöglicht drahtlosen Internetzugang per 3G, EDGE, GPRS, GSM, GPS und UMTS. (Foto Lenovo).
Ein typisches optisches "Verschleißmerkmal" bei Thinkpads sind die beiden vorderen Ecken des Display-Deckels. Die greifen sich ab und sind dann nicht mehr mattschwarz sondern glänzend. Wer das nicht weiß, dem fällt es wahrscheinlich gar nicht auf.
Rechts neben dem Touchpad entdeckte ich einen winzigen Kratzer. Man sieht ihn allerdings nur, wenn das Notebook perfekt ins Licht gerückt wird.
Zwei weitere hauchfeine Kratzspuren fanden sich auch am Gehäuseboden.
Bild. Beispiel: Dieses Dell Latitude Notebook hat zwar einen Trackpoint (siehe Pfeil), aber es gibt keine mittlere Maustaste um den Trackpoint auf Scroll-Funktion umzuschalten. Für viele Trackpoint-Fans ist das ein KO-Kriterium!
Chip: Hier wurde ein Lenovo Thinkpad Notebook T61P getestet. Trotz des "absurd" hohen Preises von 3.050 Euro kriegte das Ding ein sehr gutes Testurteil, wurde als "Siegertyp", als "sehr kompakt leistungsstark und extrem hochwertig verarbeitet" gelobt.
Ebay: Gerade mal zweieinhalb Jahre später, wird das Luxus-Notebook von zig Gebrauchthändlern zwischen 300 bis 400 Euro angeboten.
Dell-Anzeige Anfang 1999: Ein "Multimedia-Laptop mit "gehobener Ausstattung" kostete nur 6.700 Mark und ein Sparmodell für Geizhälse nur 4.189 Mark. Das war für Geschäftsleute vielleicht sensationell preiswert, für normale Menschen aber kaum bezahlbar.
Typisches Notebook-Angebot in der 500-600 Euro Preisklasse. Die Liste der Leistungsmerkmale hat fast immer Roman-Länge: Starke CPU, brillante Grafikkarte, Riesenfestplatte, viel Arbeitsspeicher, Display mit HD-Auflösung, Webcam, DVD-Brenner und Schnittstellen bis zum Abwinken, Hochleistungsakku - und natürlich auch gleich ein aktuelles Windows drauf.
An Faktoren wie Geräusch- und Hitzeentwicklung wird beim "Schnellkauf" mit Billigpreis-Gier oft nicht gedacht. Die Folgeanschaffung ist dann (wie hier im Bild rechts zu sehen) meist recht schnell ein "Notebook-Kühler" mit Ventilatoren unter dem Notebook, damit es nicht das "Kochen" anfängt. Derlei Notebook-"Kühlplatten" gibt es in erschreckend großer Auswahl um ca 20 Euro. So was funktioniert, ist aber nicht wirklich "hübsch" und praktisch.
Bei diesem gebrauchten Thinkpad hat der Händler seine Geräte mit einem Aufkleber versehen der die wichtigsten Eckdaten enthält und den Zustand mitteilt. Mit "A" ist quasi tadellos gemeint.
Lenovo nimmt beim Bewerben seiner Thinkpads kein Blatt vor den Mund, wie dieser Werbetext zeigt: "Gebacken, geschlagen, gequält - ThinkPad Notebooks machen viel durch, bevor Sie sie in den Händen halten. Wir entwickeln viele von Ihnen so, dass sie auch strengste US-militärische Anforderungen erfüllen. Wir statten sie mit spritzwassergeschützten Tastaturen, Sicherheitsrahmen und stoßgeschützten Festplatten aus. Und wir testen sie auf kaum vorstellbare Weise: durch Backen, Schlagen, Quälen und Sandstrahlen."
Verfügt ein Thinkpad über eine "spritzwassergeschützte" Tastatur, finden sich auf der Gehäuseunterseite solche "Löcher" mit einem "Abtropf"-Symbol. Flüssigkeit die durch die Tastatur eindringt, kann hier abfließen - so sich die Menge in einem überschaubaren Rahmen bewegt.
Gehäuseausschnitt eines T61 Die mattschwarze Farbe ist erkennbar. Nicht zu sehen ist aber die Qualität des "Plastikdeckels". Der fühlt sich nicht einfach glatt sondern sehr griffig an – man kann das Notebook dadurch sehr angenehm mal kurz wohin tragen, ohne dass es aus der Hand zu gleiten droht.
Die Thinkpads Business-Notebooks haben extrem robuste Gehäuse, verwinden sich praktisch nicht, die Display-Scharniere sind aus Edelstahl. Äußerlich sieht man das den Dingern nicht an, aber innen drinnen sind sie halt einfach verdammt robust konstruiert.
Blick ins Innere eines Thinkpad. Oben links in der Ecke der Ventilator, darunter die "Kühl-Pipelines". Deutlich erkennbar: die raffinierte Magensium-Rahmenkonstruktion, die alle Komponenten "umzingelt" und das Gehäuse sehr robubst und verwindungsresistent macht.
Mit Tastaturbeleuchtung sind bei Thinkpads keine beleuchteten (also selbst leuchtenden Tasten) gemeint. Vielmehr ist es eine kleine LED oben im Display-Rahmen die bei Bedarf eingeschaltet werden um einen "schwachen Lichtkegel"  auf die Tastatur zu werfen. Richtig hell macht das die Tastatur nicht, aber in total dunkler Umgebung ist es schon hilfreich.
Hier wurde ein "älteres" Thinkpad für 189 Euro verhökert. Markant: das Ding hat kein Betriebssystem und für den Akku werden nur maximal 20 Minuten versprochen. Für Viele sind das gewiss KO-Kriterien. Aber: wenn das Gerät ehe nur stationär verwendet wird und ein XP zum Installieren vorhanden ist (oder halt Linux drauf), dann ist das schnuppe. Bemerkenswert übrigens: das Ding hat ein "mattes", also nicht spiegelndes Display mit 1.400 x 1.050 Auflösung. Das ist schon sehr ordentlich. Diverse neue Notebooks "um die 600 Euro" mit 1.366 x 768 Bildpunkten bringt da schon eine Ecke weniger auf den Schirm oder haben zwar eine hohe Auflösung aber ein grottig spiegelndes Display.
Georgs "200 Euro" Thinkpad. So ein 200 Euro Ding hat meist schon 3-4 Jahre auf dem Buckel, seine Leistung reicht für fast alles aber dennoch aus. Wie bei den meisten Thinkpads (fast allen) war bei Georgs keine Webcam eingebaut - drum wurde halt eine externe montiert.
Bei
Mein gebrauchtes T61-Thinkpad für 375 Euro. Optisch halt ein typisches Thinkpad - Lenovo behält dieses Design seit geraumer Zeit bei, es ändert sich alle Weile nur minimal.
Die Akkuleistung war mir im Fall meines gebrauchten Thinkpads egal, weil ich das Ding nicht wirklich mobil verwende. Es wird halt in Haus und Garten rumgeschleppt und es ist immer eine Steckdose in Reichweite. Die Restlaufzeit des Akkus von rund 35 Minuten reicht mehr als fett aus um das Ding oben in der Wohnung "abzuziehen", im laufenden Betrieb runter in den Garten zu schaffen und dort wird anzustecken. Das Netzteil schleife ich halt immer mit und auch die Maus. Obwohl Thinkpads erstklassige Touchpads und Trackpoints haben, ist mir eine richtige Maus einfach lieber.
Lapstore.de, Stand 11/2011: Ein Jahr nachdem ich mein T61 gekauft habe, wird dieses Modell immer noch massiv von Händlern angeboten. Lapstore beispielsweise bietet gebrauchte T61 zwischen 219 Euro und 369 Euro an.
Auch Conrad Electronic bietet seit August 2011 gebrauchte Notebooks an - und auch hier gab es ein Thinkpad T61 für 349 Euro. Dass auch Läden in den Gebrauchtmarkt einsteigen, die eigentlich Neuware verkaufen macht klar, dass da hinter den Kulissen gewiss ein fettes Geschäft abläuft. Vermutlich ist die Gewinnspanne beim Verkauf gebrauchter Geräte höher als bei Neuware - sonst würde sich das gerade für Läden wie Conrad nicht lohnen.
Glossy-Display. Hier ein Foto eines Notebooks mit glänzendem Display. Jede Lichtquelle spiegelt sich darin brutal. Ein "Fenster" im Rücken haben oder Sonnenlicht macht das Arbeiten zur Qual. Es handelt sich hier um ein HP Notebook, wobei HP keineswegs zu verdammen ist. Praktisch jeder Hersteller bietet Laptops mit glänzendem und mit mattem Display an.
Hier zum Vergleich ein Foto von einem matten, nicht glänzenden Display. Das matte Display hier stammt von einem Lenovo-Notebook. Lenovo verbaut allerdings (bei seinen Billigteilen) auch glänzende Displays.
Hier bewirbt Dell in seinem Online-Shop (November 2011) das Notebookmodell Vostro 3550, das grad als Verkaufschlager angeboten wird, also für 599 Euro stattt 729 Euro (
Es geht hier also um einen "reflexionsarmen" (arm? Also spiegelt das Ding oder nicht?) High-Definition-LED-Monitor (was soll an dieser mickrigen Scheissauflösung "High-Definition" sein?).
Das Vaio VPCZ13Z9E/X war Anfang 2011 Sonys schnellstes und leistungsstärkstes Notebook. Unverbindliche Preisempfehlung: 3.500 Euro. (Foto Sony).
Viele Thinkpads haben vorne auf der Oberfläche einen Fingerabdrucksensor. Der muss einmalig durch Drüberziehen eines oder mehrerer Finger "trainiert" werden. Beim Startbildschirm von Windows ist dann keine Passwort-Eingabe mehr nötig, man zieht einfach seinen Finger drüber.
Beliebt bei Business-Notebooks sind beispielsweise eingebaute Smartcard-Leser, die diverse Karten wie "Sicherheitskarten" oder "EC-Karten" verarbeiten können. Teils ist damit auch sichereres Homebanking per HBCI-Standard möglich (siehe
Bei diesem Lenovo Thinkpad sind die Lautsprecher links und rechts im Gehäuserand neben der Tastatur verbaut und beanspruchen dort nur wenig Fläche.
Bei vielen Notebooks befinden sich die Anschlüsse für Mikrofon und Kopfhörer-/Audio-Ausgang an der vorderen Gehäusekante. Beim Tippen auf der Tastatur oder Nutzen des Touchpads sind die Audiokabel dann ärgerlich im Weg. Hier hilft eigentlich nur eine Dockingstation.
Typische Thinkpad-Dockingstation: sieht etwas blöd aus, handhabt sich aber sehr praktisch. Das Notebook wird oben links angelegt und dann einfach "draufgedrückt" und rastet ein. Von der Station bleibt dann nur noch der kleine Teil oben links zu sehen, bei dem im Bild der Schlüssel drinnen steckt.  Das Abschließen per Schlüssel macht natürlich nur Sinn, wenn die Station (verfügt über Kensington Lock "Buchse") irgendwo "angekettet" ist.
Rückseite einer Thinkpad-Dockingstation. Es werden nicht nur die Buchsen des Notebooks rausgeführt, sondern auch Schnittstellen geboten, die das Notebook selbst nicht hat. Hier beispielsweise ein DVI-Videoausgang und eine parallele Schnittstelle sowie zusätzliche USB-Buchsen.
An dieser Dockingstation finden sich rechts noch ein digitaler SPDIF-Audio-Ausgang und daneben die "Buchse" für ein Kensington Lock.
Lapstore: Im Fall einer Dockingstation für Dell-Businessnotebooks werden hier gerade mal 12 Euro verlangt - das ist quasi "geschenkt". Inklusive Netzteil verlangt Lapstore 32 Euro. Neu kostet so ein Ding bei Dell über 200 Euro.
Lapstore: Eine gebrauchte Thinkpad-Dockingstation mit Netzteil gibt es hier für 79 Euro. Auch das ist dramatisch günstiger als der Neupreis von Lenovo.
Ebay: Hier gibt es die gebrauchte Thinkpad-Dockingstation mit Netzteil von diversen Anbietern um 50 Euro zu finden.
Dieses Thinkpad hat vorne eine Firewire-Buchse. Die für dieses Modell erhältlichen Dockingstationen haben aber keine. Firewire kann also nur am Notebook-Gehäuse direkt genutzt werden.
Im Fall von Thinkpads gibt es auf Lenovos Internet-Supportseiten zu jeder Modellreihe zig hundert Seiten dicke Service-Manuals, in denen praktisch alles beschrieben ist: wie das Gerät bedient wird, wie es getestet wird, wie Fehler behoben werden. Außerdem ist das "Zerlegen" und "Zusammenbauen" des Notebooks detailliert beschrieben.
Auf Lenovos Seite lassen sich oben zwar verschiedene Sprachen wählen, Deutsch ist allerdings nicht dabei. Überhaupt gilt im Fall Levono, dass eigentlich sämtliche Dokumentationen und Manuals bestenfalls in Englisch, aber nicht in Deutsch zu kriegen sind.
Lenovo Original-Akku. Das Ding lässt sich wie bei den meisten Notebooks leicht abklinken.
Lapstore.de räumt bei diesem Angebot ein Umtauschrecht ein, falls der gebrauchte Akku weniger als 40 Minuten Laufzeit hat. Optional kriegt man das Gerät auch gleich mit einem neuen Akku. Ein 6-Zellen Nachbau-Akku (also kein Original vom Hersteller) kostet 37 Euro, ist also ein scheinbar kalkulierbarer Kostenpunkt.
Ebay: Hier wird ein 4800mAh Akkus für Thinkpads angeboten. Preis: gerade mal 29,98 Euro inklusive Versandkosten. In der Beschreibung wirbt der Anbieter mit "Streng kontrollierte Qualitätsware mit CE-Prüfsiegel" und "Lange Lebensdauer". Das war es dann eigentlich auch schon. Hier hilft nur im Internet-Recherchieren, ob jemand mit diesem Anbieter schon Erfahrungen gemacht hat.
Onlineshop
Ebay: Hier wird ein Original Thinkpad-Akku mit 5200 mAh für 65,99 Euro (inklusive Versandkosten) angeboten. Details zur Garantiezeit nennt der Anbieter nicht.
Bild. ThinkPad GOBI - diese PCI Express Mini Karte (ab ca 120 Euro) ermöglicht drahtlosen Internetzugang per 3G, EDGE, GPRS, GSM, GPS und UMTS. (Foto Lenovo).
Ein typisches optisches "Verschleißmerkmal" bei Thinkpads sind die beiden vorderen Ecken des Display-Deckels. Die greifen sich ab und sind dann nicht mehr mattschwarz sondern glänzend. Wer das nicht weiß, dem fällt es wahrscheinlich gar nicht auf.
Rechts neben dem Touchpad entdeckte ich einen winzigen Kratzer. Man sieht ihn allerdings nur, wenn das Notebook perfekt ins Licht gerückt wird.
Zwei weitere hauchfeine Kratzspuren fanden sich auch am Gehäuseboden.
Bild. Beispiel: Dieses Dell Latitude Notebook hat zwar einen Trackpoint (siehe Pfeil), aber es gibt keine mittlere Maustaste um den Trackpoint auf Scroll-Funktion umzuschalten. Für viele Trackpoint-Fans ist das ein KO-Kriterium!
Chip: Hier wurde ein Lenovo Thinkpad Notebook T61P getestet. Trotz des "absurd" hohen Preises von 3.050 Euro kriegte das Ding ein sehr gutes Testurteil, wurde als "Siegertyp", als "sehr kompakt leistungsstark und extrem hochwertig verarbeitet" gelobt.
Ebay: Gerade mal zweieinhalb Jahre später, wird das Luxus-Notebook von zig Gebrauchthändlern zwischen 300 bis 400 Euro angeboten.
Dell-Anzeige Anfang 1999: Ein "Multimedia-Laptop mit "gehobener Ausstattung" kostete nur 6.700 Mark und ein Sparmodell für Geizhälse nur 4.189 Mark. Das war für Geschäftsleute vielleicht sensationell preiswert, für normale Menschen aber kaum bezahlbar.
Typisches Notebook-Angebot in der 500-600 Euro Preisklasse. Die Liste der Leistungsmerkmale hat fast immer Roman-Länge: Starke CPU, brillante Grafikkarte, Riesenfestplatte, viel Arbeitsspeicher, Display mit HD-Auflösung, Webcam, DVD-Brenner und Schnittstellen bis zum Abwinken, Hochleistungsakku - und natürlich auch gleich ein aktuelles Windows drauf.
An Faktoren wie Geräusch- und Hitzeentwicklung wird beim "Schnellkauf" mit Billigpreis-Gier oft nicht gedacht. Die Folgeanschaffung ist dann (wie hier im Bild rechts zu sehen) meist recht schnell ein "Notebook-Kühler" mit Ventilatoren unter dem Notebook, damit es nicht das "Kochen" anfängt. Derlei Notebook-"Kühlplatten" gibt es in erschreckend großer Auswahl um ca 20 Euro. So was funktioniert, ist aber nicht wirklich "hübsch" und praktisch.
Bei diesem gebrauchten Thinkpad hat der Händler seine Geräte mit einem Aufkleber versehen der die wichtigsten Eckdaten enthält und den Zustand mitteilt. Mit "A" ist quasi tadellos gemeint.
Lenovo nimmt beim Bewerben seiner Thinkpads kein Blatt vor den Mund, wie dieser Werbetext zeigt: "Gebacken, geschlagen, gequält - ThinkPad Notebooks machen viel durch, bevor Sie sie in den Händen halten. Wir entwickeln viele von Ihnen so, dass sie auch strengste US-militärische Anforderungen erfüllen. Wir statten sie mit spritzwassergeschützten Tastaturen, Sicherheitsrahmen und stoßgeschützten Festplatten aus. Und wir testen sie auf kaum vorstellbare Weise: durch Backen, Schlagen, Quälen und Sandstrahlen."
Verfügt ein Thinkpad über eine "spritzwassergeschützte" Tastatur, finden sich auf der Gehäuseunterseite solche "Löcher" mit einem "Abtropf"-Symbol. Flüssigkeit die durch die Tastatur eindringt, kann hier abfließen - so sich die Menge in einem überschaubaren Rahmen bewegt.
Gehäuseausschnitt eines T61 Die mattschwarze Farbe ist erkennbar. Nicht zu sehen ist aber die Qualität des "Plastikdeckels". Der fühlt sich nicht einfach glatt sondern sehr griffig an – man kann das Notebook dadurch sehr angenehm mal kurz wohin tragen, ohne dass es aus der Hand zu gleiten droht.
Die Thinkpads Business-Notebooks haben extrem robuste Gehäuse, verwinden sich praktisch nicht, die Display-Scharniere sind aus Edelstahl. Äußerlich sieht man das den Dingern nicht an, aber innen drinnen sind sie halt einfach verdammt robust konstruiert.
Blick ins Innere eines Thinkpad. Oben links in der Ecke der Ventilator, darunter die "Kühl-Pipelines". Deutlich erkennbar: die raffinierte Magensium-Rahmenkonstruktion, die alle Komponenten "umzingelt" und das Gehäuse sehr robubst und verwindungsresistent macht.
Mit Tastaturbeleuchtung sind bei Thinkpads keine beleuchteten (also selbst leuchtenden Tasten) gemeint. Vielmehr ist es eine kleine LED oben im Display-Rahmen die bei Bedarf eingeschaltet werden um einen "schwachen Lichtkegel"  auf die Tastatur zu werfen. Richtig hell macht das die Tastatur nicht, aber in total dunkler Umgebung ist es schon hilfreich.
Hier wurde ein "älteres" Thinkpad für 189 Euro verhökert. Markant: das Ding hat kein Betriebssystem und für den Akku werden nur maximal 20 Minuten versprochen. Für Viele sind das gewiss KO-Kriterien. Aber: wenn das Gerät ehe nur stationär verwendet wird und ein XP zum Installieren vorhanden ist (oder halt Linux drauf), dann ist das schnuppe. Bemerkenswert übrigens: das Ding hat ein "mattes", also nicht spiegelndes Display mit 1.400 x 1.050 Auflösung. Das ist schon sehr ordentlich. Diverse neue Notebooks "um die 600 Euro" mit 1.366 x 768 Bildpunkten bringt da schon eine Ecke weniger auf den Schirm oder haben zwar eine hohe Auflösung aber ein grottig spiegelndes Display.
Georgs "200 Euro" Thinkpad. So ein 200 Euro Ding hat meist schon 3-4 Jahre auf dem Buckel, seine Leistung reicht für fast alles aber dennoch aus. Wie bei den meisten Thinkpads (fast allen) war bei Georgs keine Webcam eingebaut - drum wurde halt eine externe montiert.
Bei
Mein gebrauchtes T61-Thinkpad für 375 Euro. Optisch halt ein typisches Thinkpad - Lenovo behält dieses Design seit geraumer Zeit bei, es ändert sich alle Weile nur minimal.
Die Akkuleistung war mir im Fall meines gebrauchten Thinkpads egal, weil ich das Ding nicht wirklich mobil verwende. Es wird halt in Haus und Garten rumgeschleppt und es ist immer eine Steckdose in Reichweite. Die Restlaufzeit des Akkus von rund 35 Minuten reicht mehr als fett aus um das Ding oben in der Wohnung "abzuziehen", im laufenden Betrieb runter in den Garten zu schaffen und dort wird anzustecken. Das Netzteil schleife ich halt immer mit und auch die Maus. Obwohl Thinkpads erstklassige Touchpads und Trackpoints haben, ist mir eine richtige Maus einfach lieber.
Lapstore.de, Stand 11/2011: Ein Jahr nachdem ich mein T61 gekauft habe, wird dieses Modell immer noch massiv von Händlern angeboten. Lapstore beispielsweise bietet gebrauchte T61 zwischen 219 Euro und 369 Euro an.
Auch Conrad Electronic bietet seit August 2011 gebrauchte Notebooks an - und auch hier gab es ein Thinkpad T61 für 349 Euro. Dass auch Läden in den Gebrauchtmarkt einsteigen, die eigentlich Neuware verkaufen macht klar, dass da hinter den Kulissen gewiss ein fettes Geschäft abläuft. Vermutlich ist die Gewinnspanne beim Verkauf gebrauchter Geräte höher als bei Neuware - sonst würde sich das gerade für Läden wie Conrad nicht lohnen.
Glossy-Display. Hier ein Foto eines Notebooks mit glänzendem Display. Jede Lichtquelle spiegelt sich darin brutal. Ein "Fenster" im Rücken haben oder Sonnenlicht macht das Arbeiten zur Qual. Es handelt sich hier um ein HP Notebook, wobei HP keineswegs zu verdammen ist. Praktisch jeder Hersteller bietet Laptops mit glänzendem und mit mattem Display an.
Hier zum Vergleich ein Foto von einem matten, nicht glänzenden Display. Das matte Display hier stammt von einem Lenovo-Notebook. Lenovo verbaut allerdings (bei seinen Billigteilen) auch glänzende Displays.
Hier bewirbt Dell in seinem Online-Shop (November 2011) das Notebookmodell Vostro 3550, das grad als Verkaufschlager angeboten wird, also für 599 Euro stattt 729 Euro (
Es geht hier also um einen "reflexionsarmen" (arm? Also spiegelt das Ding oder nicht?) High-Definition-LED-Monitor (was soll an dieser mickrigen Scheissauflösung "High-Definition" sein?).
Das Vaio VPCZ13Z9E/X war Anfang 2011 Sonys schnellstes und leistungsstärkstes Notebook. Unverbindliche Preisempfehlung: 3.500 Euro. (Foto Sony).
Viele Thinkpads haben vorne auf der Oberfläche einen Fingerabdrucksensor. Der muss einmalig durch Drüberziehen eines oder mehrerer Finger "trainiert" werden. Beim Startbildschirm von Windows ist dann keine Passwort-Eingabe mehr nötig, man zieht einfach seinen Finger drüber.
Beliebt bei Business-Notebooks sind beispielsweise eingebaute Smartcard-Leser, die diverse Karten wie "Sicherheitskarten" oder "EC-Karten" verarbeiten können. Teils ist damit auch sichereres Homebanking per HBCI-Standard möglich (siehe
Bei diesem Lenovo Thinkpad sind die Lautsprecher links und rechts im Gehäuserand neben der Tastatur verbaut und beanspruchen dort nur wenig Fläche.
Bei vielen Notebooks befinden sich die Anschlüsse für Mikrofon und Kopfhörer-/Audio-Ausgang an der vorderen Gehäusekante. Beim Tippen auf der Tastatur oder Nutzen des Touchpads sind die Audiokabel dann ärgerlich im Weg. Hier hilft eigentlich nur eine Dockingstation.
Typische Thinkpad-Dockingstation: sieht etwas blöd aus, handhabt sich aber sehr praktisch. Das Notebook wird oben links angelegt und dann einfach "draufgedrückt" und rastet ein. Von der Station bleibt dann nur noch der kleine Teil oben links zu sehen, bei dem im Bild der Schlüssel drinnen steckt.  Das Abschließen per Schlüssel macht natürlich nur Sinn, wenn die Station (verfügt über Kensington Lock "Buchse") irgendwo "angekettet" ist.
Rückseite einer Thinkpad-Dockingstation. Es werden nicht nur die Buchsen des Notebooks rausgeführt, sondern auch Schnittstellen geboten, die das Notebook selbst nicht hat. Hier beispielsweise ein DVI-Videoausgang und eine parallele Schnittstelle sowie zusätzliche USB-Buchsen.
An dieser Dockingstation finden sich rechts noch ein digitaler SPDIF-Audio-Ausgang und daneben die "Buchse" für ein Kensington Lock.
Lapstore: Im Fall einer Dockingstation für Dell-Businessnotebooks werden hier gerade mal 12 Euro verlangt - das ist quasi "geschenkt". Inklusive Netzteil verlangt Lapstore 32 Euro. Neu kostet so ein Ding bei Dell über 200 Euro.
Lapstore: Eine gebrauchte Thinkpad-Dockingstation mit Netzteil gibt es hier für 79 Euro. Auch das ist dramatisch günstiger als der Neupreis von Lenovo.
Ebay: Hier gibt es die gebrauchte Thinkpad-Dockingstation mit Netzteil von diversen Anbietern um 50 Euro zu finden.
Dieses Thinkpad hat vorne eine Firewire-Buchse. Die für dieses Modell erhältlichen Dockingstationen haben aber keine. Firewire kann also nur am Notebook-Gehäuse direkt genutzt werden.
Im Fall von Thinkpads gibt es auf Lenovos Internet-Supportseiten zu jeder Modellreihe zig hundert Seiten dicke Service-Manuals, in denen praktisch alles beschrieben ist: wie das Gerät bedient wird, wie es getestet wird, wie Fehler behoben werden. Außerdem ist das "Zerlegen" und "Zusammenbauen" des Notebooks detailliert beschrieben.
Auf Lenovos Seite lassen sich oben zwar verschiedene Sprachen wählen, Deutsch ist allerdings nicht dabei. Überhaupt gilt im Fall Levono, dass eigentlich sämtliche Dokumentationen und Manuals bestenfalls in Englisch, aber nicht in Deutsch zu kriegen sind.
Lenovo Original-Akku. Das Ding lässt sich wie bei den meisten Notebooks leicht abklinken.
Lapstore.de räumt bei diesem Angebot ein Umtauschrecht ein, falls der gebrauchte Akku weniger als 40 Minuten Laufzeit hat. Optional kriegt man das Gerät auch gleich mit einem neuen Akku. Ein 6-Zellen Nachbau-Akku (also kein Original vom Hersteller) kostet 37 Euro, ist also ein scheinbar kalkulierbarer Kostenpunkt.
Ebay: Hier wird ein 4800mAh Akkus für Thinkpads angeboten. Preis: gerade mal 29,98 Euro inklusive Versandkosten. In der Beschreibung wirbt der Anbieter mit "Streng kontrollierte Qualitätsware mit CE-Prüfsiegel" und "Lange Lebensdauer". Das war es dann eigentlich auch schon. Hier hilft nur im Internet-Recherchieren, ob jemand mit diesem Anbieter schon Erfahrungen gemacht hat.
Onlineshop
Ebay: Hier wird ein Original Thinkpad-Akku mit 5200 mAh für 65,99 Euro (inklusive Versandkosten) angeboten. Details zur Garantiezeit nennt der Anbieter nicht.
Bild. ThinkPad GOBI - diese PCI Express Mini Karte (ab ca 120 Euro) ermöglicht drahtlosen Internetzugang per 3G, EDGE, GPRS, GSM, GPS und UMTS. (Foto Lenovo).
Ein typisches optisches "Verschleißmerkmal" bei Thinkpads sind die beiden vorderen Ecken des Display-Deckels. Die greifen sich ab und sind dann nicht mehr mattschwarz sondern glänzend. Wer das nicht weiß, dem fällt es wahrscheinlich gar nicht auf.
Rechts neben dem Touchpad entdeckte ich einen winzigen Kratzer. Man sieht ihn allerdings nur, wenn das Notebook perfekt ins Licht gerückt wird.
Zwei weitere hauchfeine Kratzspuren fanden sich auch am Gehäuseboden.
Bild. Beispiel: Dieses Dell Latitude Notebook hat zwar einen Trackpoint (siehe Pfeil), aber es gibt keine mittlere Maustaste um den Trackpoint auf Scroll-Funktion umzuschalten. Für viele Trackpoint-Fans ist das ein KO-Kriterium!
Chip: Hier wurde ein Lenovo Thinkpad Notebook T61P getestet. Trotz des "absurd" hohen Preises von 3.050 Euro kriegte das Ding ein sehr gutes Testurteil, wurde als "Siegertyp", als "sehr kompakt leistungsstark und extrem hochwertig verarbeitet" gelobt.
Ebay: Gerade mal zweieinhalb Jahre später, wird das Luxus-Notebook von zig Gebrauchthändlern zwischen 300 bis 400 Euro angeboten.
Dell-Anzeige Anfang 1999: Ein "Multimedia-Laptop mit "gehobener Ausstattung" kostete nur 6.700 Mark und ein Sparmodell für Geizhälse nur 4.189 Mark. Das war für Geschäftsleute vielleicht sensationell preiswert, für normale Menschen aber kaum bezahlbar.
Typisches Notebook-Angebot in der 500-600 Euro Preisklasse. Die Liste der Leistungsmerkmale hat fast immer Roman-Länge: Starke CPU, brillante Grafikkarte, Riesenfestplatte, viel Arbeitsspeicher, Display mit HD-Auflösung, Webcam, DVD-Brenner und Schnittstellen bis zum Abwinken, Hochleistungsakku - und natürlich auch gleich ein aktuelles Windows drauf.
An Faktoren wie Geräusch- und Hitzeentwicklung wird beim "Schnellkauf" mit Billigpreis-Gier oft nicht gedacht. Die Folgeanschaffung ist dann (wie hier im Bild rechts zu sehen) meist recht schnell ein "Notebook-Kühler" mit Ventilatoren unter dem Notebook, damit es nicht das "Kochen" anfängt. Derlei Notebook-"Kühlplatten" gibt es in erschreckend großer Auswahl um ca 20 Euro. So was funktioniert, ist aber nicht wirklich "hübsch" und praktisch.
Bei diesem gebrauchten Thinkpad hat der Händler seine Geräte mit einem Aufkleber versehen der die wichtigsten Eckdaten enthält und den Zustand mitteilt. Mit "A" ist quasi tadellos gemeint.
Lenovo nimmt beim Bewerben seiner Thinkpads kein Blatt vor den Mund, wie dieser Werbetext zeigt: "Gebacken, geschlagen, gequält - ThinkPad Notebooks machen viel durch, bevor Sie sie in den Händen halten. Wir entwickeln viele von Ihnen so, dass sie auch strengste US-militärische Anforderungen erfüllen. Wir statten sie mit spritzwassergeschützten Tastaturen, Sicherheitsrahmen und stoßgeschützten Festplatten aus. Und wir testen sie auf kaum vorstellbare Weise: durch Backen, Schlagen, Quälen und Sandstrahlen."
Verfügt ein Thinkpad über eine "spritzwassergeschützte" Tastatur, finden sich auf der Gehäuseunterseite solche "Löcher" mit einem "Abtropf"-Symbol. Flüssigkeit die durch die Tastatur eindringt, kann hier abfließen - so sich die Menge in einem überschaubaren Rahmen bewegt.
Gehäuseausschnitt eines T61 Die mattschwarze Farbe ist erkennbar. Nicht zu sehen ist aber die Qualität des "Plastikdeckels". Der fühlt sich nicht einfach glatt sondern sehr griffig an – man kann das Notebook dadurch sehr angenehm mal kurz wohin tragen, ohne dass es aus der Hand zu gleiten droht.
Die Thinkpads Business-Notebooks haben extrem robuste Gehäuse, verwinden sich praktisch nicht, die Display-Scharniere sind aus Edelstahl. Äußerlich sieht man das den Dingern nicht an, aber innen drinnen sind sie halt einfach verdammt robust konstruiert.
Blick ins Innere eines Thinkpad. Oben links in der Ecke der Ventilator, darunter die "Kühl-Pipelines". Deutlich erkennbar: die raffinierte Magensium-Rahmenkonstruktion, die alle Komponenten "umzingelt" und das Gehäuse sehr robubst und verwindungsresistent macht.
Mit Tastaturbeleuchtung sind bei Thinkpads keine beleuchteten (also selbst leuchtenden Tasten) gemeint. Vielmehr ist es eine kleine LED oben im Display-Rahmen die bei Bedarf eingeschaltet werden um einen "schwachen Lichtkegel"  auf die Tastatur zu werfen. Richtig hell macht das die Tastatur nicht, aber in total dunkler Umgebung ist es schon hilfreich.
Hier wurde ein "älteres" Thinkpad für 189 Euro verhökert. Markant: das Ding hat kein Betriebssystem und für den Akku werden nur maximal 20 Minuten versprochen. Für Viele sind das gewiss KO-Kriterien. Aber: wenn das Gerät ehe nur stationär verwendet wird und ein XP zum Installieren vorhanden ist (oder halt Linux drauf), dann ist das schnuppe. Bemerkenswert übrigens: das Ding hat ein "mattes", also nicht spiegelndes Display mit 1.400 x 1.050 Auflösung. Das ist schon sehr ordentlich. Diverse neue Notebooks "um die 600 Euro" mit 1.366 x 768 Bildpunkten bringt da schon eine Ecke weniger auf den Schirm oder haben zwar eine hohe Auflösung aber ein grottig spiegelndes Display.
Georgs "200 Euro" Thinkpad. So ein 200 Euro Ding hat meist schon 3-4 Jahre auf dem Buckel, seine Leistung reicht für fast alles aber dennoch aus. Wie bei den meisten Thinkpads (fast allen) war bei Georgs keine Webcam eingebaut - drum wurde halt eine externe montiert.
Bei
Mein gebrauchtes T61-Thinkpad für 375 Euro. Optisch halt ein typisches Thinkpad - Lenovo behält dieses Design seit geraumer Zeit bei, es ändert sich alle Weile nur minimal.
Die Akkuleistung war mir im Fall meines gebrauchten Thinkpads egal, weil ich das Ding nicht wirklich mobil verwende. Es wird halt in Haus und Garten rumgeschleppt und es ist immer eine Steckdose in Reichweite. Die Restlaufzeit des Akkus von rund 35 Minuten reicht mehr als fett aus um das Ding oben in der Wohnung "abzuziehen", im laufenden Betrieb runter in den Garten zu schaffen und dort wird anzustecken. Das Netzteil schleife ich halt immer mit und auch die Maus. Obwohl Thinkpads erstklassige Touchpads und Trackpoints haben, ist mir eine richtige Maus einfach lieber.
Lapstore.de, Stand 11/2011: Ein Jahr nachdem ich mein T61 gekauft habe, wird dieses Modell immer noch massiv von Händlern angeboten. Lapstore beispielsweise bietet gebrauchte T61 zwischen 219 Euro und 369 Euro an.
Auch Conrad Electronic bietet seit August 2011 gebrauchte Notebooks an - und auch hier gab es ein Thinkpad T61 für 349 Euro. Dass auch Läden in den Gebrauchtmarkt einsteigen, die eigentlich Neuware verkaufen macht klar, dass da hinter den Kulissen gewiss ein fettes Geschäft abläuft. Vermutlich ist die Gewinnspanne beim Verkauf gebrauchter Geräte höher als bei Neuware - sonst würde sich das gerade für Läden wie Conrad nicht lohnen.
Glossy-Display. Hier ein Foto eines Notebooks mit glänzendem Display. Jede Lichtquelle spiegelt sich darin brutal. Ein "Fenster" im Rücken haben oder Sonnenlicht macht das Arbeiten zur Qual. Es handelt sich hier um ein HP Notebook, wobei HP keineswegs zu verdammen ist. Praktisch jeder Hersteller bietet Laptops mit glänzendem und mit mattem Display an.
Hier zum Vergleich ein Foto von einem matten, nicht glänzenden Display. Das matte Display hier stammt von einem Lenovo-Notebook. Lenovo verbaut allerdings (bei seinen Billigteilen) auch glänzende Displays.
Hier bewirbt Dell in seinem Online-Shop (November 2011) das Notebookmodell Vostro 3550, das grad als Verkaufschlager angeboten wird, also für 599 Euro stattt 729 Euro (
Es geht hier also um einen "reflexionsarmen" (arm? Also spiegelt das Ding oder nicht?) High-Definition-LED-Monitor (was soll an dieser mickrigen Scheissauflösung "High-Definition" sein?).
Das Vaio VPCZ13Z9E/X war Anfang 2011 Sonys schnellstes und leistungsstärkstes Notebook. Unverbindliche Preisempfehlung: 3.500 Euro. (Foto Sony).
Viele Thinkpads haben vorne auf der Oberfläche einen Fingerabdrucksensor. Der muss einmalig durch Drüberziehen eines oder mehrerer Finger "trainiert" werden. Beim Startbildschirm von Windows ist dann keine Passwort-Eingabe mehr nötig, man zieht einfach seinen Finger drüber.
Beliebt bei Business-Notebooks sind beispielsweise eingebaute Smartcard-Leser, die diverse Karten wie "Sicherheitskarten" oder "EC-Karten" verarbeiten können. Teils ist damit auch sichereres Homebanking per HBCI-Standard möglich (siehe
Bei diesem Lenovo Thinkpad sind die Lautsprecher links und rechts im Gehäuserand neben der Tastatur verbaut und beanspruchen dort nur wenig Fläche.
Bei vielen Notebooks befinden sich die Anschlüsse für Mikrofon und Kopfhörer-/Audio-Ausgang an der vorderen Gehäusekante. Beim Tippen auf der Tastatur oder Nutzen des Touchpads sind die Audiokabel dann ärgerlich im Weg. Hier hilft eigentlich nur eine Dockingstation.
Typische Thinkpad-Dockingstation: sieht etwas blöd aus, handhabt sich aber sehr praktisch. Das Notebook wird oben links angelegt und dann einfach "draufgedrückt" und rastet ein. Von der Station bleibt dann nur noch der kleine Teil oben links zu sehen, bei dem im Bild der Schlüssel drinnen steckt.  Das Abschließen per Schlüssel macht natürlich nur Sinn, wenn die Station (verfügt über Kensington Lock "Buchse") irgendwo "angekettet" ist.
Rückseite einer Thinkpad-Dockingstation. Es werden nicht nur die Buchsen des Notebooks rausgeführt, sondern auch Schnittstellen geboten, die das Notebook selbst nicht hat. Hier beispielsweise ein DVI-Videoausgang und eine parallele Schnittstelle sowie zusätzliche USB-Buchsen.
An dieser Dockingstation finden sich rechts noch ein digitaler SPDIF-Audio-Ausgang und daneben die "Buchse" für ein Kensington Lock.
Lapstore: Im Fall einer Dockingstation für Dell-Businessnotebooks werden hier gerade mal 12 Euro verlangt - das ist quasi "geschenkt". Inklusive Netzteil verlangt Lapstore 32 Euro. Neu kostet so ein Ding bei Dell über 200 Euro.
Lapstore: Eine gebrauchte Thinkpad-Dockingstation mit Netzteil gibt es hier für 79 Euro. Auch das ist dramatisch günstiger als der Neupreis von Lenovo.
Ebay: Hier gibt es die gebrauchte Thinkpad-Dockingstation mit Netzteil von diversen Anbietern um 50 Euro zu finden.
Dieses Thinkpad hat vorne eine Firewire-Buchse. Die für dieses Modell erhältlichen Dockingstationen haben aber keine. Firewire kann also nur am Notebook-Gehäuse direkt genutzt werden.
Im Fall von Thinkpads gibt es auf Lenovos Internet-Supportseiten zu jeder Modellreihe zig hundert Seiten dicke Service-Manuals, in denen praktisch alles beschrieben ist: wie das Gerät bedient wird, wie es getestet wird, wie Fehler behoben werden. Außerdem ist das "Zerlegen" und "Zusammenbauen" des Notebooks detailliert beschrieben.
Auf Lenovos Seite lassen sich oben zwar verschiedene Sprachen wählen, Deutsch ist allerdings nicht dabei. Überhaupt gilt im Fall Levono, dass eigentlich sämtliche Dokumentationen und Manuals bestenfalls in Englisch, aber nicht in Deutsch zu kriegen sind.
Lenovo Original-Akku. Das Ding lässt sich wie bei den meisten Notebooks leicht abklinken.
Lapstore.de räumt bei diesem Angebot ein Umtauschrecht ein, falls der gebrauchte Akku weniger als 40 Minuten Laufzeit hat. Optional kriegt man das Gerät auch gleich mit einem neuen Akku. Ein 6-Zellen Nachbau-Akku (also kein Original vom Hersteller) kostet 37 Euro, ist also ein scheinbar kalkulierbarer Kostenpunkt.
Ebay: Hier wird ein 4800mAh Akkus für Thinkpads angeboten. Preis: gerade mal 29,98 Euro inklusive Versandkosten. In der Beschreibung wirbt der Anbieter mit "Streng kontrollierte Qualitätsware mit CE-Prüfsiegel" und "Lange Lebensdauer". Das war es dann eigentlich auch schon. Hier hilft nur im Internet-Recherchieren, ob jemand mit diesem Anbieter schon Erfahrungen gemacht hat.
Onlineshop
Ebay: Hier wird ein Original Thinkpad-Akku mit 5200 mAh für 65,99 Euro (inklusive Versandkosten) angeboten. Details zur Garantiezeit nennt der Anbieter nicht.
Bild. ThinkPad GOBI - diese PCI Express Mini Karte (ab ca 120 Euro) ermöglicht drahtlosen Internetzugang per 3G, EDGE, GPRS, GSM, GPS und UMTS. (Foto Lenovo).
Ein typisches optisches "Verschleißmerkmal" bei Thinkpads sind die beiden vorderen Ecken des Display-Deckels. Die greifen sich ab und sind dann nicht mehr mattschwarz sondern glänzend. Wer das nicht weiß, dem fällt es wahrscheinlich gar nicht auf.
Rechts neben dem Touchpad entdeckte ich einen winzigen Kratzer. Man sieht ihn allerdings nur, wenn das Notebook perfekt ins Licht gerückt wird.
Zwei weitere hauchfeine Kratzspuren fanden sich auch am Gehäuseboden.
Bild. Beispiel: Dieses Dell Latitude Notebook hat zwar einen Trackpoint (siehe Pfeil), aber es gibt keine mittlere Maustaste um den Trackpoint auf Scroll-Funktion umzuschalten. Für viele Trackpoint-Fans ist das ein KO-Kriterium!
Chip: Hier wurde ein Lenovo Thinkpad Notebook T61P getestet. Trotz des "absurd" hohen Preises von 3.050 Euro kriegte das Ding ein sehr gutes Testurteil, wurde als "Siegertyp", als "sehr kompakt leistungsstark und extrem hochwertig verarbeitet" gelobt.
Ebay: Gerade mal zweieinhalb Jahre später, wird das Luxus-Notebook von zig Gebrauchthändlern zwischen 300 bis 400 Euro angeboten.
Dell-Anzeige Anfang 1999: Ein "Multimedia-Laptop mit "gehobener Ausstattung" kostete nur 6.700 Mark und ein Sparmodell für Geizhälse nur 4.189 Mark. Das war für Geschäftsleute vielleicht sensationell preiswert, für normale Menschen aber kaum bezahlbar.
Typisches Notebook-Angebot in der 500-600 Euro Preisklasse. Die Liste der Leistungsmerkmale hat fast immer Roman-Länge: Starke CPU, brillante Grafikkarte, Riesenfestplatte, viel Arbeitsspeicher, Display mit HD-Auflösung, Webcam, DVD-Brenner und Schnittstellen bis zum Abwinken, Hochleistungsakku - und natürlich auch gleich ein aktuelles Windows drauf.
An Faktoren wie Geräusch- und Hitzeentwicklung wird beim "Schnellkauf" mit Billigpreis-Gier oft nicht gedacht. Die Folgeanschaffung ist dann (wie hier im Bild rechts zu sehen) meist recht schnell ein "Notebook-Kühler" mit Ventilatoren unter dem Notebook, damit es nicht das "Kochen" anfängt. Derlei Notebook-"Kühlplatten" gibt es in erschreckend großer Auswahl um ca 20 Euro. So was funktioniert, ist aber nicht wirklich "hübsch" und praktisch.
Bei diesem gebrauchten Thinkpad hat der Händler seine Geräte mit einem Aufkleber versehen der die wichtigsten Eckdaten enthält und den Zustand mitteilt. Mit "A" ist quasi tadellos gemeint.
Lenovo nimmt beim Bewerben seiner Thinkpads kein Blatt vor den Mund, wie dieser Werbetext zeigt: "Gebacken, geschlagen, gequält - ThinkPad Notebooks machen viel durch, bevor Sie sie in den Händen halten. Wir entwickeln viele von Ihnen so, dass sie auch strengste US-militärische Anforderungen erfüllen. Wir statten sie mit spritzwassergeschützten Tastaturen, Sicherheitsrahmen und stoßgeschützten Festplatten aus. Und wir testen sie auf kaum vorstellbare Weise: durch Backen, Schlagen, Quälen und Sandstrahlen."
Verfügt ein Thinkpad über eine "spritzwassergeschützte" Tastatur, finden sich auf der Gehäuseunterseite solche "Löcher" mit einem "Abtropf"-Symbol. Flüssigkeit die durch die Tastatur eindringt, kann hier abfließen - so sich die Menge in einem überschaubaren Rahmen bewegt.
Gehäuseausschnitt eines T61 Die mattschwarze Farbe ist erkennbar. Nicht zu sehen ist aber die Qualität des "Plastikdeckels". Der fühlt sich nicht einfach glatt sondern sehr griffig an – man kann das Notebook dadurch sehr angenehm mal kurz wohin tragen, ohne dass es aus der Hand zu gleiten droht.
Die Thinkpads Business-Notebooks haben extrem robuste Gehäuse, verwinden sich praktisch nicht, die Display-Scharniere sind aus Edelstahl. Äußerlich sieht man das den Dingern nicht an, aber innen drinnen sind sie halt einfach verdammt robust konstruiert.
Blick ins Innere eines Thinkpad. Oben links in der Ecke der Ventilator, darunter die "Kühl-Pipelines". Deutlich erkennbar: die raffinierte Magensium-Rahmenkonstruktion, die alle Komponenten "umzingelt" und das Gehäuse sehr robubst und verwindungsresistent macht.
Mit Tastaturbeleuchtung sind bei Thinkpads keine beleuchteten (also selbst leuchtenden Tasten) gemeint. Vielmehr ist es eine kleine LED oben im Display-Rahmen die bei Bedarf eingeschaltet werden um einen "schwachen Lichtkegel"  auf die Tastatur zu werfen. Richtig hell macht das die Tastatur nicht, aber in total dunkler Umgebung ist es schon hilfreich.
Hier wurde ein "älteres" Thinkpad für 189 Euro verhökert. Markant: das Ding hat kein Betriebssystem und für den Akku werden nur maximal 20 Minuten versprochen. Für Viele sind das gewiss KO-Kriterien. Aber: wenn das Gerät ehe nur stationär verwendet wird und ein XP zum Installieren vorhanden ist (oder halt Linux drauf), dann ist das schnuppe. Bemerkenswert übrigens: das Ding hat ein "mattes", also nicht spiegelndes Display mit 1.400 x 1.050 Auflösung. Das ist schon sehr ordentlich. Diverse neue Notebooks "um die 600 Euro" mit 1.366 x 768 Bildpunkten bringt da schon eine Ecke weniger auf den Schirm oder haben zwar eine hohe Auflösung aber ein grottig spiegelndes Display.
Georgs "200 Euro" Thinkpad. So ein 200 Euro Ding hat meist schon 3-4 Jahre auf dem Buckel, seine Leistung reicht für fast alles aber dennoch aus. Wie bei den meisten Thinkpads (fast allen) war bei Georgs keine Webcam eingebaut - drum wurde halt eine externe montiert.
Bei
Mein gebrauchtes T61-Thinkpad für 375 Euro. Optisch halt ein typisches Thinkpad - Lenovo behält dieses Design seit geraumer Zeit bei, es ändert sich alle Weile nur minimal.
Die Akkuleistung war mir im Fall meines gebrauchten Thinkpads egal, weil ich das Ding nicht wirklich mobil verwende. Es wird halt in Haus und Garten rumgeschleppt und es ist immer eine Steckdose in Reichweite. Die Restlaufzeit des Akkus von rund 35 Minuten reicht mehr als fett aus um das Ding oben in der Wohnung "abzuziehen", im laufenden Betrieb runter in den Garten zu schaffen und dort wird anzustecken. Das Netzteil schleife ich halt immer mit und auch die Maus. Obwohl Thinkpads erstklassige Touchpads und Trackpoints haben, ist mir eine richtige Maus einfach lieber.
Lapstore.de, Stand 11/2011: Ein Jahr nachdem ich mein T61 gekauft habe, wird dieses Modell immer noch massiv von Händlern angeboten. Lapstore beispielsweise bietet gebrauchte T61 zwischen 219 Euro und 369 Euro an.
Auch Conrad Electronic bietet seit August 2011 gebrauchte Notebooks an - und auch hier gab es ein Thinkpad T61 für 349 Euro. Dass auch Läden in den Gebrauchtmarkt einsteigen, die eigentlich Neuware verkaufen macht klar, dass da hinter den Kulissen gewiss ein fettes Geschäft abläuft. Vermutlich ist die Gewinnspanne beim Verkauf gebrauchter Geräte höher als bei Neuware - sonst würde sich das gerade für Läden wie Conrad nicht lohnen.
Glossy-Display. Hier ein Foto eines Notebooks mit glänzendem Display. Jede Lichtquelle spiegelt sich darin brutal. Ein "Fenster" im Rücken haben oder Sonnenlicht macht das Arbeiten zur Qual. Es handelt sich hier um ein HP Notebook, wobei HP keineswegs zu verdammen ist. Praktisch jeder Hersteller bietet Laptops mit glänzendem und mit mattem Display an.
Hier zum Vergleich ein Foto von einem matten, nicht glänzenden Display. Das matte Display hier stammt von einem Lenovo-Notebook. Lenovo verbaut allerdings (bei seinen Billigteilen) auch glänzende Displays.
Hier bewirbt Dell in seinem Online-Shop (November 2011) das Notebookmodell Vostro 3550, das grad als Verkaufschlager angeboten wird, also für 599 Euro stattt 729 Euro (
Es geht hier also um einen "reflexionsarmen" (arm? Also spiegelt das Ding oder nicht?) High-Definition-LED-Monitor (was soll an dieser mickrigen Scheissauflösung "High-Definition" sein?).
Das Vaio VPCZ13Z9E/X war Anfang 2011 Sonys schnellstes und leistungsstärkstes Notebook. Unverbindliche Preisempfehlung: 3.500 Euro. (Foto Sony).
Viele Thinkpads haben vorne auf der Oberfläche einen Fingerabdrucksensor. Der muss einmalig durch Drüberziehen eines oder mehrerer Finger "trainiert" werden. Beim Startbildschirm von Windows ist dann keine Passwort-Eingabe mehr nötig, man zieht einfach seinen Finger drüber.
Beliebt bei Business-Notebooks sind beispielsweise eingebaute Smartcard-Leser, die diverse Karten wie "Sicherheitskarten" oder "EC-Karten" verarbeiten können. Teils ist damit auch sichereres Homebanking per HBCI-Standard möglich (siehe
Bei diesem Lenovo Thinkpad sind die Lautsprecher links und rechts im Gehäuserand neben der Tastatur verbaut und beanspruchen dort nur wenig Fläche.
Bei vielen Notebooks befinden sich die Anschlüsse für Mikrofon und Kopfhörer-/Audio-Ausgang an der vorderen Gehäusekante. Beim Tippen auf der Tastatur oder Nutzen des Touchpads sind die Audiokabel dann ärgerlich im Weg. Hier hilft eigentlich nur eine Dockingstation.
Typische Thinkpad-Dockingstation: sieht etwas blöd aus, handhabt sich aber sehr praktisch. Das Notebook wird oben links angelegt und dann einfach "draufgedrückt" und rastet ein. Von der Station bleibt dann nur noch der kleine Teil oben links zu sehen, bei dem im Bild der Schlüssel drinnen steckt.  Das Abschließen per Schlüssel macht natürlich nur Sinn, wenn die Station (verfügt über Kensington Lock "Buchse") irgendwo "angekettet" ist.
Rückseite einer Thinkpad-Dockingstation. Es werden nicht nur die Buchsen des Notebooks rausgeführt, sondern auch Schnittstellen geboten, die das Notebook selbst nicht hat. Hier beispielsweise ein DVI-Videoausgang und eine parallele Schnittstelle sowie zusätzliche USB-Buchsen.
An dieser Dockingstation finden sich rechts noch ein digitaler SPDIF-Audio-Ausgang und daneben die "Buchse" für ein Kensington Lock.
Lapstore: Im Fall einer Dockingstation für Dell-Businessnotebooks werden hier gerade mal 12 Euro verlangt - das ist quasi "geschenkt". Inklusive Netzteil verlangt Lapstore 32 Euro. Neu kostet so ein Ding bei Dell über 200 Euro.
Lapstore: Eine gebrauchte Thinkpad-Dockingstation mit Netzteil gibt es hier für 79 Euro. Auch das ist dramatisch günstiger als der Neupreis von Lenovo.
Ebay: Hier gibt es die gebrauchte Thinkpad-Dockingstation mit Netzteil von diversen Anbietern um 50 Euro zu finden.
Dieses Thinkpad hat vorne eine Firewire-Buchse. Die für dieses Modell erhältlichen Dockingstationen haben aber keine. Firewire kann also nur am Notebook-Gehäuse direkt genutzt werden.
Im Fall von Thinkpads gibt es auf Lenovos Internet-Supportseiten zu jeder Modellreihe zig hundert Seiten dicke Service-Manuals, in denen praktisch alles beschrieben ist: wie das Gerät bedient wird, wie es getestet wird, wie Fehler behoben werden. Außerdem ist das "Zerlegen" und "Zusammenbauen" des Notebooks detailliert beschrieben.
Auf Lenovos Seite lassen sich oben zwar verschiedene Sprachen wählen, Deutsch ist allerdings nicht dabei. Überhaupt gilt im Fall Levono, dass eigentlich sämtliche Dokumentationen und Manuals bestenfalls in Englisch, aber nicht in Deutsch zu kriegen sind.
Lenovo Original-Akku. Das Ding lässt sich wie bei den meisten Notebooks leicht abklinken.
Lapstore.de räumt bei diesem Angebot ein Umtauschrecht ein, falls der gebrauchte Akku weniger als 40 Minuten Laufzeit hat. Optional kriegt man das Gerät auch gleich mit einem neuen Akku. Ein 6-Zellen Nachbau-Akku (also kein Original vom Hersteller) kostet 37 Euro, ist also ein scheinbar kalkulierbarer Kostenpunkt.
Ebay: Hier wird ein 4800mAh Akkus für Thinkpads angeboten. Preis: gerade mal 29,98 Euro inklusive Versandkosten. In der Beschreibung wirbt der Anbieter mit "Streng kontrollierte Qualitätsware mit CE-Prüfsiegel" und "Lange Lebensdauer". Das war es dann eigentlich auch schon. Hier hilft nur im Internet-Recherchieren, ob jemand mit diesem Anbieter schon Erfahrungen gemacht hat.
Onlineshop
Ebay: Hier wird ein Original Thinkpad-Akku mit 5200 mAh für 65,99 Euro (inklusive Versandkosten) angeboten. Details zur Garantiezeit nennt der Anbieter nicht.
Bild. ThinkPad GOBI - diese PCI Express Mini Karte (ab ca 120 Euro) ermöglicht drahtlosen Internetzugang per 3G, EDGE, GPRS, GSM, GPS und UMTS. (Foto Lenovo).
Ein typisches optisches "Verschleißmerkmal" bei Thinkpads sind die beiden vorderen Ecken des Display-Deckels. Die greifen sich ab und sind dann nicht mehr mattschwarz sondern glänzend. Wer das nicht weiß, dem fällt es wahrscheinlich gar nicht auf.
Rechts neben dem Touchpad entdeckte ich einen winzigen Kratzer. Man sieht ihn allerdings nur, wenn das Notebook perfekt ins Licht gerückt wird.
Zwei weitere hauchfeine Kratzspuren fanden sich auch am Gehäuseboden.
Bild. Beispiel: Dieses Dell Latitude Notebook hat zwar einen Trackpoint (siehe Pfeil), aber es gibt keine mittlere Maustaste um den Trackpoint auf Scroll-Funktion umzuschalten. Für viele Trackpoint-Fans ist das ein KO-Kriterium!

Kommentare zu diesem Artikel (6)

Ma_neva
Hi, wo kann man aber ein NB mit 17" bekommen? Habe das über "Allwissende Müllhalde" versucht, doch da lande ich nur auf einzelne "Private Anbieter"ohne die kommerzielle Garanie. Wäre schön wenn man auch über die "Nickles" Suchleiste da zu einem Ergebnis kommen würde. Wäre da nämliich nicht uniteressiert an einem guten gebrauchten NB , natürlich auch ohne als Blinder davor zu sitzen, also mind.17" Bildschirm für meine Belange. Gruß Manfred
WVB-38
Nichts gegen gebrauchte Notebook´s. ich würde auch gerne so Ding kaufen. Ich habe jedoch die folgenden Bedenken: - Ich vergleiche Notebooks in einer Beziehung mit E-Autos, sie benutzen ein teures Verschleissteil -- Eine Batterie-- Mein altes, bei Aldi gekaufter Lapi, genügt meinen Ansprüchen vollkommen, nur, der Akku hat in den 6 Jahren viel von seiner Speicherkapazität verloren.. Ein neuer Akku würde mich 100 Eu kosten. darum schiebe ich den kauf eines neuen Laptop vor mir her, bis es nicht mehr geht. - So ein Nobel-Laptop, wird doch auch mit der originalen, 2 Jahre alten Batterie verkauft, oder? Darum werde ich eben doch eins von Aldi kaufen. Wolfgang
Michael Nickles
Hi Wolfgang. Natürlich ist der Akku ein Verschleißteil und man muss davon ausgehen, dass er bei einem gebrauchten Notebook ziemlich am Ende ist. Drum ist bei Gebrauchtangeboten ja meist nur von einem "funktionierenden" Akku die Rede - es gibt also keine klare Angabe. Drum ist es besser bei einem Gebrauchten ein paar Scheine draufzulegen und gleich einen neuen Akku mitzubestellen - so wie auch hier im Beitrag ausdrücklich beschrieben. Dass Du Dich nach Lesen dieses Schwerpunkts hier für einen "Aldi-Laptop" entscheidest, erstaunt mich - aber jedem seine Wahl.
kaotixx
Also MEIN LENOVO Thinkpad (refurbished) hat bei PEARLS gerade mal 120 Euro gekostet (incl.) WINDOWS XP Restore CD ! kaotixx
kaotixx
Ich habe einen Ersatz-Akku bei Amazon gekauft,der allerdings garnicht auflädt.Fachleute erklären mir: Durch Controll-chips im Akku UND im Laptop ,können neue Akkus nicht aufladen da beide Chips identische Informationen benötigen (!?).Welcher Heini hat sich denn solchen Quatsch ausgedacht???
Michael Nickles
@kaotixx: Klar kriegt man auch gebrauchte Thinkpads für 120 Euro oder sogar noch weniger. Kommt halt auf das Alter und die Ausstattung an. Für ein zeitgemäßes gebrauchtes Gerät mit neuem Akku und aktuellem Windows sollte man allerdings so 400 Euro kalkulier. Das mit dem neuen Akku der angeblich nicht lädt ist mir neu - dieses Problem ist mir nicht bekannt.

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