Contra Nepp

REPORT: Discounter PCs - Schrott und Schnäppchen

Der Grat zwischen Schrott und Schnäppchen ist bei Discounter-PCs verdammt schmal. Gerade bei sehr günstigen Angeboten um 400 Euro gibt es gravierende Unterschiede bei Preis und Leistung.

Und selbst bei vermeintlichen Luxus-PC-Angeboten ab 800 Euro lauert oft der Satan im Gebüsch. Dieser Report zeigt was bei Discounter-PCs Sache ist.

Dieser Beitrag ist selbstverständlich veraltet. Massen-PCs für die Lebensmittelmärkte werden schneller produziert als man sie testen und drüber schreiben kann. Dennoch: es sind immer wieder die gleichen Methoden, mit denen die Discounter versuchen Maschinen an unwissende Laien zu verhökern. Die bemitleidenswerteste Kundschaft sind Leute, die sich als PC-Normalnutzer sehen, und glauben, dass so ein 300-400 Euro PC sicherlich ausreicht.

Argumente wie "um ein paar Briefe zu schreiben", "Email und Internet zu machen" reicht eine Billig-Kiste schon aus, sind Unsinn. Gerade wer wenig Kohle hat sollte sehen, dass er für seine Kohle wenigstens einen ordentlichen Gegenwert und keinen Schrott kriegt.

Dieser Report zeigt, worauf bei Werbeprospekten zu achten und wo nachzuhaken ist, wenn man nicht reinfallen will.

Bild. Am 27.9.2007 präsentierte Aldi den neuen "Aldi-PC" als "Multimediatalent" für 499 Euro.
Bild. Im Aldi-PC steckt "Onboard-Grafik" von Intel - der Graphics Media Accelerator 950. Damit kommt zwar "ein Bild" raus, die Leistung ist allerdings mager.
Bild. Nicht nur die Grafikleistung des Aldi-PCs ist lausig, auch das Signal das rauskommt ist nicht mehr zeitgemäß: es wird lediglich ein analoger VGA-Ausgang angeboten.
Bild. Zum Vergleich: der  Aldi-PC vom Juli 2007 hatte ZWEI GByte Arbeitsspeicher und eine NVidia Geforce 8400 GS Grafikkarte drinnen UND kostetet gerade mal 600 Euro - also weniger als wenn man den 500 Euro Rechner aufrüstet. Zwar hat der neuere 500 Euro Rechner einen Intel Dualcore mit 2x2 GHz drinnen (der alte hatte nur einen 2x1,8 GHz), aber diese "0,2"-GHz Unterschied verschieben die Sachlage nicht. Während das Aldi-Angebot vom Juli durchaus interessant war, war das Angebot vom September schlichtweg Mist.
Bild. Aldi-PC November 2007: erstmals wurde ein Discounter-Rechner mit Bluray- und HD-DVD-Abspielmöglichkeit geboten und als "HD PC-Sensation" beworben.
Bild. Real PC-Angebot Oktober 2007: hier wurde versucht Kundschaft für eine Schrottmaschine von Fujitsu/Siemens für 400 Euro zu finden. Das Angebot gab es quasi zeitgleich zum 500 Euro Aldi-PC von Ende September 2007.
Bild. Bei diesem 400 Euro PC des Mediamarkt wurde ein schlapper Intel Celeron-Prozessor verbaut, dazu Onboard-Grafik die sich bis zu 128 MByte vom ohnehin knappen 512 MByte mickrigen Arbeitsspeicher krallt. Als Betriebssystem ist die Windows Vista Home Basic OEM-Version installiert.
Bild. Auf Ebay werden pausenlos ältere Aldi-Maschinen verhökert - hier lassen sich gut Schnäppchen machen.
Bild. Preisvergleich bei
Bild. Am 27.9.2007 präsentierte Aldi den neuen "Aldi-PC" als "Multimediatalent" für 499 Euro.
Bild. Im Aldi-PC steckt "Onboard-Grafik" von Intel - der Graphics Media Accelerator 950. Damit kommt zwar "ein Bild" raus, die Leistung ist allerdings mager.
Bild. Nicht nur die Grafikleistung des Aldi-PCs ist lausig, auch das Signal das rauskommt ist nicht mehr zeitgemäß: es wird lediglich ein analoger VGA-Ausgang angeboten.
Bild. Zum Vergleich: der  Aldi-PC vom Juli 2007 hatte ZWEI GByte Arbeitsspeicher und eine NVidia Geforce 8400 GS Grafikkarte drinnen UND kostetet gerade mal 600 Euro - also weniger als wenn man den 500 Euro Rechner aufrüstet. Zwar hat der neuere 500 Euro Rechner einen Intel Dualcore mit 2x2 GHz drinnen (der alte hatte nur einen 2x1,8 GHz), aber diese "0,2"-GHz Unterschied verschieben die Sachlage nicht. Während das Aldi-Angebot vom Juli durchaus interessant war, war das Angebot vom September schlichtweg Mist.
Bild. Aldi-PC November 2007: erstmals wurde ein Discounter-Rechner mit Bluray- und HD-DVD-Abspielmöglichkeit geboten und als "HD PC-Sensation" beworben.
Bild. Real PC-Angebot Oktober 2007: hier wurde versucht Kundschaft für eine Schrottmaschine von Fujitsu/Siemens für 400 Euro zu finden. Das Angebot gab es quasi zeitgleich zum 500 Euro Aldi-PC von Ende September 2007.
Bild. Bei diesem 400 Euro PC des Mediamarkt wurde ein schlapper Intel Celeron-Prozessor verbaut, dazu Onboard-Grafik die sich bis zu 128 MByte vom ohnehin knappen 512 MByte mickrigen Arbeitsspeicher krallt. Als Betriebssystem ist die Windows Vista Home Basic OEM-Version installiert.
Bild. Auf Ebay werden pausenlos ältere Aldi-Maschinen verhökert - hier lassen sich gut Schnäppchen machen.
Bild. Preisvergleich bei
Bild. Am 27.9.2007 präsentierte Aldi den neuen "Aldi-PC" als "Multimediatalent" für 499 Euro.
Bild. Im Aldi-PC steckt "Onboard-Grafik" von Intel - der Graphics Media Accelerator 950. Damit kommt zwar "ein Bild" raus, die Leistung ist allerdings mager.
Bild. Nicht nur die Grafikleistung des Aldi-PCs ist lausig, auch das Signal das rauskommt ist nicht mehr zeitgemäß: es wird lediglich ein analoger VGA-Ausgang angeboten.
Bild. Zum Vergleich: der  Aldi-PC vom Juli 2007 hatte ZWEI GByte Arbeitsspeicher und eine NVidia Geforce 8400 GS Grafikkarte drinnen UND kostetet gerade mal 600 Euro - also weniger als wenn man den 500 Euro Rechner aufrüstet. Zwar hat der neuere 500 Euro Rechner einen Intel Dualcore mit 2x2 GHz drinnen (der alte hatte nur einen 2x1,8 GHz), aber diese "0,2"-GHz Unterschied verschieben die Sachlage nicht. Während das Aldi-Angebot vom Juli durchaus interessant war, war das Angebot vom September schlichtweg Mist.
Bild. Aldi-PC November 2007: erstmals wurde ein Discounter-Rechner mit Bluray- und HD-DVD-Abspielmöglichkeit geboten und als "HD PC-Sensation" beworben.
Bild. Real PC-Angebot Oktober 2007: hier wurde versucht Kundschaft für eine Schrottmaschine von Fujitsu/Siemens für 400 Euro zu finden. Das Angebot gab es quasi zeitgleich zum 500 Euro Aldi-PC von Ende September 2007.
Bild. Bei diesem 400 Euro PC des Mediamarkt wurde ein schlapper Intel Celeron-Prozessor verbaut, dazu Onboard-Grafik die sich bis zu 128 MByte vom ohnehin knappen 512 MByte mickrigen Arbeitsspeicher krallt. Als Betriebssystem ist die Windows Vista Home Basic OEM-Version installiert.
Bild. Auf Ebay werden pausenlos ältere Aldi-Maschinen verhökert - hier lassen sich gut Schnäppchen machen.
Bild. Preisvergleich bei
Bild. Am 27.9.2007 präsentierte Aldi den neuen "Aldi-PC" als "Multimediatalent" für 499 Euro.
Bild. Im Aldi-PC steckt "Onboard-Grafik" von Intel - der Graphics Media Accelerator 950. Damit kommt zwar "ein Bild" raus, die Leistung ist allerdings mager.
Bild. Nicht nur die Grafikleistung des Aldi-PCs ist lausig, auch das Signal das rauskommt ist nicht mehr zeitgemäß: es wird lediglich ein analoger VGA-Ausgang angeboten.
Bild. Zum Vergleich: der  Aldi-PC vom Juli 2007 hatte ZWEI GByte Arbeitsspeicher und eine NVidia Geforce 8400 GS Grafikkarte drinnen UND kostetet gerade mal 600 Euro - also weniger als wenn man den 500 Euro Rechner aufrüstet. Zwar hat der neuere 500 Euro Rechner einen Intel Dualcore mit 2x2 GHz drinnen (der alte hatte nur einen 2x1,8 GHz), aber diese "0,2"-GHz Unterschied verschieben die Sachlage nicht. Während das Aldi-Angebot vom Juli durchaus interessant war, war das Angebot vom September schlichtweg Mist.
Bild. Aldi-PC November 2007: erstmals wurde ein Discounter-Rechner mit Bluray- und HD-DVD-Abspielmöglichkeit geboten und als "HD PC-Sensation" beworben.
Bild. Real PC-Angebot Oktober 2007: hier wurde versucht Kundschaft für eine Schrottmaschine von Fujitsu/Siemens für 400 Euro zu finden. Das Angebot gab es quasi zeitgleich zum 500 Euro Aldi-PC von Ende September 2007.
Bild. Bei diesem 400 Euro PC des Mediamarkt wurde ein schlapper Intel Celeron-Prozessor verbaut, dazu Onboard-Grafik die sich bis zu 128 MByte vom ohnehin knappen 512 MByte mickrigen Arbeitsspeicher krallt. Als Betriebssystem ist die Windows Vista Home Basic OEM-Version installiert.
Bild. Auf Ebay werden pausenlos ältere Aldi-Maschinen verhökert - hier lassen sich gut Schnäppchen machen.
Bild. Preisvergleich bei
Bild. Am 27.9.2007 präsentierte Aldi den neuen "Aldi-PC" als "Multimediatalent" für 499 Euro.
Bild. Im Aldi-PC steckt "Onboard-Grafik" von Intel - der Graphics Media Accelerator 950. Damit kommt zwar "ein Bild" raus, die Leistung ist allerdings mager.
Bild. Nicht nur die Grafikleistung des Aldi-PCs ist lausig, auch das Signal das rauskommt ist nicht mehr zeitgemäß: es wird lediglich ein analoger VGA-Ausgang angeboten.
Bild. Zum Vergleich: der  Aldi-PC vom Juli 2007 hatte ZWEI GByte Arbeitsspeicher und eine NVidia Geforce 8400 GS Grafikkarte drinnen UND kostetet gerade mal 600 Euro - also weniger als wenn man den 500 Euro Rechner aufrüstet. Zwar hat der neuere 500 Euro Rechner einen Intel Dualcore mit 2x2 GHz drinnen (der alte hatte nur einen 2x1,8 GHz), aber diese "0,2"-GHz Unterschied verschieben die Sachlage nicht. Während das Aldi-Angebot vom Juli durchaus interessant war, war das Angebot vom September schlichtweg Mist.
Bild. Aldi-PC November 2007: erstmals wurde ein Discounter-Rechner mit Bluray- und HD-DVD-Abspielmöglichkeit geboten und als "HD PC-Sensation" beworben.
Bild. Real PC-Angebot Oktober 2007: hier wurde versucht Kundschaft für eine Schrottmaschine von Fujitsu/Siemens für 400 Euro zu finden. Das Angebot gab es quasi zeitgleich zum 500 Euro Aldi-PC von Ende September 2007.
Bild. Bei diesem 400 Euro PC des Mediamarkt wurde ein schlapper Intel Celeron-Prozessor verbaut, dazu Onboard-Grafik die sich bis zu 128 MByte vom ohnehin knappen 512 MByte mickrigen Arbeitsspeicher krallt. Als Betriebssystem ist die Windows Vista Home Basic OEM-Version installiert.
Bild. Auf Ebay werden pausenlos ältere Aldi-Maschinen verhökert - hier lassen sich gut Schnäppchen machen.
Bild. Preisvergleich bei

Kommentare zu diesem Artikel (2)

schuerhaken
Das sind doch nur noch "Märchen aus uralten Zeiten". 2007! Da sind sieben Jahre mit ungeheurem Fortschritt bis jetzt -- 2014 -- ins Land und durch die Branche gezogen.
Michael Nickles
@schuerhaken: Im Archiv von Nickles.de befinden sich selbsterklärend auch ältere Beiträge. In wie weit ein Artikel noch sehr interessant oder weniger interessant ist, lässt sich nicht automatisch beurteilen. Und im Hinblick auf zigtausend archivierte Beiträge auf Nickles.de ist es auch unmöglich permanent manuell zu beurteilen, wie aktuell ein Inhalt noch ist. Es ist also völlig überflüssig bei jedem Archiv-Beitrag als Kommentar drunter zu schreiben, dass er nicht mehr aktuell ist.

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