Mehr Fun mit Project64

Action-Emulatoren installieren und optimieren - Teil 3

Nach der Basis-Installation eines Emulators geht es jetzt ans Eingemachte: Das Ding so perfekt konfigurieren, dass alles atemberaubend schnell abläuft und alte Spiele in noch nie dagewesener Grafikpracht erstrahlen. Dieser dritte Teil des Emulator-Tuningbeitrags vermittelt das entscheidende Knowhow. Von Michael Nickles.

Die folgenden Bilder stammen vomEmulator "Project64". Da fast alle Emulatoren ähnlich gestrickt sind, lassen sie sich die Tipps leicht auch auf andere Emulatoren übertragen beziehungsweise sind generell für Emulatoren-Tuning gültig.

Meist werden Emulatoren von vielen Hobby-Programmieren gemeinsam entwickelt und sind daher modular aufgebaut. Einer schreibt den Programmkern, die anderen kümmern sich um Grafik-, Audio-Ausgabe, der nächste um die Joystick-Steuerrung. Alle Einzelwerke bilden dann zusammen den Emulator. Nun kann es sein, dass für einen Emulator beispielsweise verschiedene Programmierer ein Modul für Grafikausgabe entwickeln. Das eine funzt bei nVidia besser, das andere bei ATI. Bevor Du Dich in Einstellungsoptionen verrennst, solltest Du auf der Internet-Homepage des Emulator-Herstellers also erstmal abchecken, ob alternative "Module" (=Plugins) für Grafik, Audio und Steuerung erhältlich sind.


Bei den Haupteinstellungen eines Emulators lässt sich meist festlegen, welche Module für Grafik, Audio und Steuerung verwendet werden sollen.

Für den ersten Versuch empfiehlt es sich natürlich erstmal mit den Modulen zu beginnen, mit denen das Emulator-Setup auch geliefert wurde. Das sind in der Regel die bewährtesten. Nur dann, wenn der Emulator wirklich Ärger macht, solltest du dich an diesen Abschnitt hier erinnern und mal Ausschau nach alternativen Plugins halten.

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