Projekt 2006/2007

PRAXIS: Videos vorkomprimieren und übers Internet senden

Fast alle modernen Video-Codecs basieren auf dem MPEG4-Standard - und MPEG4 ist dafür geeignet live gestreamt zu werden. Eine Videodatei kann also sofort übers Internet gestartet werden, sie muss nicht zuvor komplett heruntergeladen werden. Dieser Beitrag zeigt, wie JEDER eine Videodatei direkt per Internet LIVE zu einem Bekannten senden kann.

Der MPEG4-Videostandard ist Streaming-tauglich. Streaming heißt: Videos im DivX-, XVid-Format und dergleichen, lassen sich problemlos live über das Internet senden. Microsoft's WMV ist ebenfalls eine MPEG4-Variante und perfekt für Streaming geeignet.

Typischerweise ist ein Film im DivX/XVid-Format 700 MByte groß, damit er genau auf einen 700 MByte CD-Rohling passt. Dazu hat der Film eine Video-Bitrate von rund 850 KBit/s, für Audio wird meist ca 128 KBit/s benötigt.

Bild. Die Video- und Audio-Bitrate einer Videodatei lässt sich mit einem kostenlosen Freeware-Tool wie "gspot" anzeigen.

Konkret braucht es für maximale Qualität bei DivX/Xvid also eine Internet-Uploadbandbreite von 1000 KBit/s - dann kommt ein Film genau so beim Empfänger an, wie er auch auf dem Sender-PC original abgespielt wird. Ist die für eine Videodatei nötige Sende-Bandbreite nicht vorhanden, dann muss die Videodatei runtergerechnet werden, bevor sie gesendet wird.

Sagen wir mal, Du hast irgendeine Videodatei mit "hoher Bitrate", aber Deine Internet-Sendeleistung beträgt nur 500 KBit/s - zu wenig um die Videodatei live zu senden. Im Fall einer 500 KBit/s Verbindung empfiehlt es sich beispielsweise ca 50 KBit/s für Audio zu verwenden, die übrigen 450 KBit/s kriegt das Bild.

Zum Runterrechnen gibt es pauschal zwei kostenlose Lösungen:

Video-Encoder-Tool

Tipp

Virtualdub

Die Freeware-Virtualdub ist seit zig Jahren die genialste Lösung um MPEG4-Dateien wie DivX oder XVid herzustellen. Generell unterstützt Virtualdub jeden erdenklichen Codec, kann also jede beliebige Videodatei nach DivX/XVid konvertieren. Einzige Ausnahme: Mit Microsofts WMV kann Virtualdub nichts anfangen!

Die Standard-Version von Virtualdub kann keine MPEG2-Videos lesen! Dafür wird eine "Virtualdub Mod"-Version (google "Virtualdub mod download") benötigt, die ebenfalls kostenlos ist. Die Standard-Version von Virtualdub gibt es bei http://www.virtualdub.org.

Windows Media Encoder

Microsoft's Gratisalternative zu Virtualdub ist der Windows Media Encoder. Der Media Encoder ist technisch ein herausragendes Ding. Theoretisch kann er alle Videoformate konvertieren - auch DivX/Xvid. Praktisch ist er aber ziemlich zickig. Der größte Nachteil des Encoders: Er stellt ausnahmslos WMV-Videodateien her, man macht sich also von Microsoft abhängig. Soll die Bitrate eines WMV-Videos runtergerechnet werden, gibt es keine brauchbare Alternative zum Media Encoder. Sollen also WMV-Dateien runtergerechnet werden oder WMV-Dateien entstehen, dann wird sinnvollerweise der Windows Media Encoder verwendet. Das Ding kann kostenlos bei Microsoft runtergeladen werden.

Kurzum: Beide Encoder-Tools sind kostenlos. Also runterladen, basta.

Bild. Die Video- und Audio-Bitrate einer Videodatei lässt sich mit einem kostenlosen Freeware-Tool wie "gspot" anzeigen.
Bild. Hier wird ein Video per VirtualDub ins DivX-Format komprimiert. Im DivX-Dialog wird als Bitrate 450 KBit/s eingestellt.
Bild. Audio-Kompressionseinstellung mit VirtualDub: Hier wird am besten der bewährte Lame-MP3-Codec verwendet und auf 48 KBit/s (48.000 Hz, Stereo) eingestellt.
Bild. Windows Media Encoder: Nach Start wird hier einfach "Convert a file" (Datei konvertieren) gewählt und die OK-Taste gedrückt.
Bild. Oben im Menü "Properties" (Eigenschaften) klicken. Dann im Einstellungsbereich "Compression" (Kompression) wählen und die Edit-Taste drücken um die Einstellungen manuell zu bearbeiten.
Bild. So. Das ist endlich der Dialog, in dem die Kompression manuell eingestellt werden kann.
Bild. Jetzt heißt es warten - der Windows Media Encoder rechnet die Videodatei um.
Bild. Simpel: Die Adresse des Videos - hier im Beispiel
Bild. Windows-Mediaplayer: Menü-Datei-"URL-öffnen" - hier lässt sich ein Video über Internet direkt durch Eingabe seiner Adresse starten (hier
Bild. VLC-Player: Menü-Datei-"Netzwerkstream öffnen". Im Öffnen-Dialog wird die Option "HTTP..." gewählt und die Adresse des Videostreams eingegeben.
Bild. DivX-Player: Rechts-Mausklick ins Videofenster, "URL öffnen" - hier kann die Adresse des Videostreams eingegeben werden.
Bild. Die Video- und Audio-Bitrate einer Videodatei lässt sich mit einem kostenlosen Freeware-Tool wie "gspot" anzeigen.
Bild. Hier wird ein Video per VirtualDub ins DivX-Format komprimiert. Im DivX-Dialog wird als Bitrate 450 KBit/s eingestellt.
Bild. Audio-Kompressionseinstellung mit VirtualDub: Hier wird am besten der bewährte Lame-MP3-Codec verwendet und auf 48 KBit/s (48.000 Hz, Stereo) eingestellt.
Bild. Windows Media Encoder: Nach Start wird hier einfach "Convert a file" (Datei konvertieren) gewählt und die OK-Taste gedrückt.
Bild. Oben im Menü "Properties" (Eigenschaften) klicken. Dann im Einstellungsbereich "Compression" (Kompression) wählen und die Edit-Taste drücken um die Einstellungen manuell zu bearbeiten.
Bild. So. Das ist endlich der Dialog, in dem die Kompression manuell eingestellt werden kann.
Bild. Jetzt heißt es warten - der Windows Media Encoder rechnet die Videodatei um.
Bild. Simpel: Die Adresse des Videos - hier im Beispiel
Bild. Windows-Mediaplayer: Menü-Datei-"URL-öffnen" - hier lässt sich ein Video über Internet direkt durch Eingabe seiner Adresse starten (hier
Bild. VLC-Player: Menü-Datei-"Netzwerkstream öffnen". Im Öffnen-Dialog wird die Option "HTTP..." gewählt und die Adresse des Videostreams eingegeben.
Bild. DivX-Player: Rechts-Mausklick ins Videofenster, "URL öffnen" - hier kann die Adresse des Videostreams eingegeben werden.
Bild. Die Video- und Audio-Bitrate einer Videodatei lässt sich mit einem kostenlosen Freeware-Tool wie "gspot" anzeigen.
Bild. Hier wird ein Video per VirtualDub ins DivX-Format komprimiert. Im DivX-Dialog wird als Bitrate 450 KBit/s eingestellt.
Bild. Audio-Kompressionseinstellung mit VirtualDub: Hier wird am besten der bewährte Lame-MP3-Codec verwendet und auf 48 KBit/s (48.000 Hz, Stereo) eingestellt.
Bild. Windows Media Encoder: Nach Start wird hier einfach "Convert a file" (Datei konvertieren) gewählt und die OK-Taste gedrückt.
Bild. Oben im Menü "Properties" (Eigenschaften) klicken. Dann im Einstellungsbereich "Compression" (Kompression) wählen und die Edit-Taste drücken um die Einstellungen manuell zu bearbeiten.
Bild. So. Das ist endlich der Dialog, in dem die Kompression manuell eingestellt werden kann.
Bild. Jetzt heißt es warten - der Windows Media Encoder rechnet die Videodatei um.
Bild. Simpel: Die Adresse des Videos - hier im Beispiel
Bild. Windows-Mediaplayer: Menü-Datei-"URL-öffnen" - hier lässt sich ein Video über Internet direkt durch Eingabe seiner Adresse starten (hier
Bild. VLC-Player: Menü-Datei-"Netzwerkstream öffnen". Im Öffnen-Dialog wird die Option "HTTP..." gewählt und die Adresse des Videostreams eingegeben.
Bild. DivX-Player: Rechts-Mausklick ins Videofenster, "URL öffnen" - hier kann die Adresse des Videostreams eingegeben werden.
Bild. Die Video- und Audio-Bitrate einer Videodatei lässt sich mit einem kostenlosen Freeware-Tool wie "gspot" anzeigen.
Bild. Hier wird ein Video per VirtualDub ins DivX-Format komprimiert. Im DivX-Dialog wird als Bitrate 450 KBit/s eingestellt.
Bild. Audio-Kompressionseinstellung mit VirtualDub: Hier wird am besten der bewährte Lame-MP3-Codec verwendet und auf 48 KBit/s (48.000 Hz, Stereo) eingestellt.
Bild. Windows Media Encoder: Nach Start wird hier einfach "Convert a file" (Datei konvertieren) gewählt und die OK-Taste gedrückt.
Bild. Oben im Menü "Properties" (Eigenschaften) klicken. Dann im Einstellungsbereich "Compression" (Kompression) wählen und die Edit-Taste drücken um die Einstellungen manuell zu bearbeiten.
Bild. So. Das ist endlich der Dialog, in dem die Kompression manuell eingestellt werden kann.
Bild. Jetzt heißt es warten - der Windows Media Encoder rechnet die Videodatei um.
Bild. Simpel: Die Adresse des Videos - hier im Beispiel
Bild. Windows-Mediaplayer: Menü-Datei-"URL-öffnen" - hier lässt sich ein Video über Internet direkt durch Eingabe seiner Adresse starten (hier
Bild. VLC-Player: Menü-Datei-"Netzwerkstream öffnen". Im Öffnen-Dialog wird die Option "HTTP..." gewählt und die Adresse des Videostreams eingegeben.
Bild. DivX-Player: Rechts-Mausklick ins Videofenster, "URL öffnen" - hier kann die Adresse des Videostreams eingegeben werden.
Bild. Die Video- und Audio-Bitrate einer Videodatei lässt sich mit einem kostenlosen Freeware-Tool wie "gspot" anzeigen.
Bild. Hier wird ein Video per VirtualDub ins DivX-Format komprimiert. Im DivX-Dialog wird als Bitrate 450 KBit/s eingestellt.
Bild. Audio-Kompressionseinstellung mit VirtualDub: Hier wird am besten der bewährte Lame-MP3-Codec verwendet und auf 48 KBit/s (48.000 Hz, Stereo) eingestellt.
Bild. Windows Media Encoder: Nach Start wird hier einfach "Convert a file" (Datei konvertieren) gewählt und die OK-Taste gedrückt.
Bild. Oben im Menü "Properties" (Eigenschaften) klicken. Dann im Einstellungsbereich "Compression" (Kompression) wählen und die Edit-Taste drücken um die Einstellungen manuell zu bearbeiten.
Bild. So. Das ist endlich der Dialog, in dem die Kompression manuell eingestellt werden kann.
Bild. Jetzt heißt es warten - der Windows Media Encoder rechnet die Videodatei um.
Bild. Simpel: Die Adresse des Videos - hier im Beispiel
Bild. Windows-Mediaplayer: Menü-Datei-"URL-öffnen" - hier lässt sich ein Video über Internet direkt durch Eingabe seiner Adresse starten (hier
Bild. VLC-Player: Menü-Datei-"Netzwerkstream öffnen". Im Öffnen-Dialog wird die Option "HTTP..." gewählt und die Adresse des Videostreams eingegeben.
Bild. DivX-Player: Rechts-Mausklick ins Videofenster, "URL öffnen" - hier kann die Adresse des Videostreams eingegeben werden.

Kommentare zu diesem Artikel (3)

schuerhaken
Wie kann man derart überholtes Zeug auf der Leitseite erscheinen lassen, als sei es aktuell?
schuerhaken
Und warum wird hier aus "ueberholt" (mit einem "ue" als "ü") ein "überholt"?
Michael Nickles
Die hier beschriebene Methode ist unverändert sehr empfehlenswert, weil sie auch bei geringer Upload-Bandbreite funktioniert und komplett von Zuhause aus realisierbar ist, ohne Einsatz externer Streaming-Dienste. Falls Du eine bessere Methode kennst privat mit nur 500 KBit/s Bandbreite zu streamen, dann teile sie bitte mit. Was Dein Browser mit Umlauten anstellt weiß ich nicht.

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