Linux für alle

PRAXIS: Linux perfekt auf Festplatte installieren

<b>Überarbeitet und kostenlos: </b>Linux-Liveversionen, die direkt von CD/DVD starten, sind eine tolle Sache - aber nix für den Dauerbetrieb von Linux. Linux auf einer Festplatte ist schlichtweg schneller und flexibler. Dieser Beitrag erklärt Schritt für Schritt wie Linux auf eine Festplatte geknallt wird, also eine vollständige Installation durchzuführen ist.

Erspare es mir bitte aufzuzählen, wie viele Linux-Distributionen ich ausprobiert habe um mich für die Linux-Distribution zu entscheiden, die ich Einsteigern zum Loslegen empfehle. Heiße Kandidaten waren unter anderem auch Open Suse, Knoppix und Kanotix.

 

Nach ausgiebigen Experimenten habe ich mich für Ubuntu beziehungsweise Kubuntu entschieden. Aus vielerlei Gründen. Ubuntu/Kubuntu ist eine saubere Sache. Es ist kostenlos, der Support ist kostenlos und es ist schlichtweg ideal für den Einsteig in Linux. Distributionen wie Open Suse sind zwar sehr beliebt, aber Suse ist zu vollgeknallt. Es ist sinnvoller mit einem schlichten Betriebssystem anzufangen und dann reinzumachen was man wirklich braucht, als ein überlastetes System zu haben, das mit Dingen vollgestopft ist, die man vielleicht niemals verwendet.

Wer einen sehr schnellen Rechner hat (mit möglichst viel Speicher) kann sich auch für Suse entscheiden - Open Suse ist im deutschsprachigen Raum sehr beliebt, hat im Internet eine große Fangemeinschaft und wird auch von deutschen Linux-Fachzeitschriften sehr häufig behandelt.

Ubuntu basiert auf dem Linux-System "Debian". Die berechtigte Frage ist: Warum Ubuntu nehmen und nicht gleich mit Debian anfangen? Ganz einfach: Bei einem Basis-Linux wie Debian musst Du Dich um jeden noch so kleinen Bullshit manuell kümmern. Das ist ätzend aufwändig und für Einsteiger die Hölle. Linux-Distributionen wie Ubuntu machen alles viel einfacher - und Du hast trotzdem ein solides "Debian" drunter. Das gilt übrigens auch für Knoppix. Dieses Linux basiert ebenfalls auf Debian. Alles was Du hier über Ubuntu und Kubuntu liest, funzt also quasi identisch auch unter Knoppix (oder dessen Ableger Kanotix).

Ein großer Vorteil bei Ubuntu: es gibt nur eine einzige CD. Von der kann Ubuntu direkt live gebootet werden (ohne Installation) oder es kann von dieser CD auf Festplatte installiert werden. Wer mag kann Ubuntu (oder Kubuntu) also vorher ausprobieren und erst dann installieren. Alle Tipps zu Linux-Live-Versionen stehen im Beitrag Live-Versionen - "Linux jetzt sofort ohne Risiko". Die gelten natürlich auch für Ubuntu/Kubuntu.

HINWEIS: Im Folgenden geht es um die Installation von Ubuntu/Kubuntu Linux. Denoch lassen sich aller hier gezeigten Methoden weitgehend auch auf andere Linux-Distributionen übertragen, denn die Linux-Installation läuft immer nach dem gleichen Schema ab.

Generell sind Ubuntu und Kubuntu das gleiche Linux, lediglich mit unterschiedlichen grafischen Oberflächen. Ubuntu verwendet Gnome, Kubuntu hat KDE. Egal ob man Ubuntu oder Kubuntu nimmt - man kann bei beiden auch die andere grafische Bedienungsoberfläche ZUSÄTZLICH installieren. Beim Hochfahren kann man dann jeweils entscheiden ob man KDE oder Gnome haben will.

Es ist eine reine Geschmackssache ob man KDE oder Gnome verwendet, viele haben beide Oberflächen drauf und nutzen je nach "Arbeitssituation" die eine oder andere - KDE wenn perfekte Optik gewünscht wird, Gnome wenn es richtig flott gehen soll. Es spricht also nix dagegen, dass Du Dich mit beiden Oberflächen anfreundest, also beide installierst.

ACHTUNG: Wird zu erst Ubuntu installiert und dann zusätzlich KDE (um auch "Kubuntu" zu haben) dann werden aus dem Internet 176 MByte nachgeladen. Wer nur eine lahme Verbindung hat, sollte also in Erwägung ziehen, erst Kubuntu zu installieren, falls KDE gewünscht wird. Im Fall einer schnellen Internetleitung sind die 176 MByte ratzfatz gesaugt.

Bild. Oben links am Ubuntu-Live-Desktop findet sich ein Laufwerks-Bildsymbol um die Installation auf Festplatte zu starten. Zu erst will Ubuntu nur wissen, welche Landessprache gewünscht wird.
Bild. Ubuntu-Menü: "System"-"Einstellungen"-"Bildschirmschoner" - hier wird der Bildschirmschoner durch Entfernen des Häkchens deaktiviert.
Bild. Ab hier wird es heikel. Ubuntu will wissen auf welche Festplatte beziehungsweise welche Partition(en) es installiert werden soll.
Bild. Letzte Chance zur Umkehr um was zu ändern. Beim Klick auf die Install-Taste geht die Installation auf Festplatte los.
Bild. Jetzt ist Warten angesagt bis alles von der CD auf die Fesplatte geknallt ist.
Bild. Nach Abschluß der Installation, die ohne weitere Unterbrechnungen durchrattert, teilt Ubuntu mit, dass es fertig ist und das System neu gestartet werden kann.
Bild. Linux-Bootloader "GRUB": Der oberste Eintrag (Ubuntu, kernel...) startet Ubuntu.
Bild. Ubuntu lädt zu erst seine Basis, dann kommt der Anmeldebildschirm der Benutzername und Passwort fordert. Anschließend erscheint der Linux-Desktop GNOME.
Bild. Oben links am Ubuntu-Live-Desktop findet sich ein Laufwerks-Bildsymbol um die Installation auf Festplatte zu starten. Zu erst will Ubuntu nur wissen, welche Landessprache gewünscht wird.
Bild. Ubuntu-Menü: "System"-"Einstellungen"-"Bildschirmschoner" - hier wird der Bildschirmschoner durch Entfernen des Häkchens deaktiviert.
Bild. Ab hier wird es heikel. Ubuntu will wissen auf welche Festplatte beziehungsweise welche Partition(en) es installiert werden soll.
Bild. Letzte Chance zur Umkehr um was zu ändern. Beim Klick auf die Install-Taste geht die Installation auf Festplatte los.
Bild. Jetzt ist Warten angesagt bis alles von der CD auf die Fesplatte geknallt ist.
Bild. Nach Abschluß der Installation, die ohne weitere Unterbrechnungen durchrattert, teilt Ubuntu mit, dass es fertig ist und das System neu gestartet werden kann.
Bild. Linux-Bootloader "GRUB": Der oberste Eintrag (Ubuntu, kernel...) startet Ubuntu.
Bild. Ubuntu lädt zu erst seine Basis, dann kommt der Anmeldebildschirm der Benutzername und Passwort fordert. Anschließend erscheint der Linux-Desktop GNOME.
Bild. Oben links am Ubuntu-Live-Desktop findet sich ein Laufwerks-Bildsymbol um die Installation auf Festplatte zu starten. Zu erst will Ubuntu nur wissen, welche Landessprache gewünscht wird.
Bild. Ubuntu-Menü: "System"-"Einstellungen"-"Bildschirmschoner" - hier wird der Bildschirmschoner durch Entfernen des Häkchens deaktiviert.
Bild. Ab hier wird es heikel. Ubuntu will wissen auf welche Festplatte beziehungsweise welche Partition(en) es installiert werden soll.
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Bild. Jetzt ist Warten angesagt bis alles von der CD auf die Fesplatte geknallt ist.
Bild. Nach Abschluß der Installation, die ohne weitere Unterbrechnungen durchrattert, teilt Ubuntu mit, dass es fertig ist und das System neu gestartet werden kann.
Bild. Linux-Bootloader "GRUB": Der oberste Eintrag (Ubuntu, kernel...) startet Ubuntu.
Bild. Ubuntu lädt zu erst seine Basis, dann kommt der Anmeldebildschirm der Benutzername und Passwort fordert. Anschließend erscheint der Linux-Desktop GNOME.
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Bild. Jetzt ist Warten angesagt bis alles von der CD auf die Fesplatte geknallt ist.
Bild. Nach Abschluß der Installation, die ohne weitere Unterbrechnungen durchrattert, teilt Ubuntu mit, dass es fertig ist und das System neu gestartet werden kann.
Bild. Linux-Bootloader "GRUB": Der oberste Eintrag (Ubuntu, kernel...) startet Ubuntu.
Bild. Ubuntu lädt zu erst seine Basis, dann kommt der Anmeldebildschirm der Benutzername und Passwort fordert. Anschließend erscheint der Linux-Desktop GNOME.
Bild. Oben links am Ubuntu-Live-Desktop findet sich ein Laufwerks-Bildsymbol um die Installation auf Festplatte zu starten. Zu erst will Ubuntu nur wissen, welche Landessprache gewünscht wird.
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Bild. Ab hier wird es heikel. Ubuntu will wissen auf welche Festplatte beziehungsweise welche Partition(en) es installiert werden soll.
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Bild. Jetzt ist Warten angesagt bis alles von der CD auf die Fesplatte geknallt ist.
Bild. Nach Abschluß der Installation, die ohne weitere Unterbrechnungen durchrattert, teilt Ubuntu mit, dass es fertig ist und das System neu gestartet werden kann.
Bild. Linux-Bootloader "GRUB": Der oberste Eintrag (Ubuntu, kernel...) startet Ubuntu.
Bild. Ubuntu lädt zu erst seine Basis, dann kommt der Anmeldebildschirm der Benutzername und Passwort fordert. Anschließend erscheint der Linux-Desktop GNOME.

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