Netbooks, Notebooks und Tablets

PRAXIS: Gebrauchte Notebooks - Checken, einstellen, erweitern

Ein frisch gekauftes gebrauchtes Notebook sollte natürlich erstmal auf Herz und Nieren durchgecheckt werden. Sind Festplatte, Speicher und Akku fit? Stimmen die BIOS-Einstellungen? Sind Betriebssystem und Treiber auf dem aktuellsten Stand. Hier alle wichtigen Checks Schritt für Schritt.

Bei einem gebraucht gekauften Notebook ist oftmals nicht "alles" dabei, was man so gewohnt ist: beispielsweise Bedienungshandbücher und Setup-CD/DVD(s). Gerade Geräte aus Leasing-Rückläufen werden vom Gebrauchthändler halt durchgecheckt, das Betriebssystem wird frisch installiert (im Idealfall) und das war es dann.

Es gibt keine Garantie, dass sich ein Händler die Zeit nimmt, optimale BIOS-Einstellungen durchzuführen oder das Betriebssystem auf dem frischsten Stand auszuliefern. Auch bleibt ihm gerade bei sehr billigen "200 Euro" Gebraucht-Notebooks wohl kaum die Zeit, die Hardware mehrere Tage lag intensiv zu checken. Bei Kauf von einem Gebrauchthändler hat man allerdings typischerweise 1 Jahr Gewährleistung und sollte das Gerät entsprechend sofort checken.

Der erste Check bei Erhalt eines Geräts (so man es nicht vorher besichtigen konnte), ist natürlich dessen Optik. Stimmt der Zustand, wie ihn der Verkäufer beschrieben hat? Hier gilt: auch bei recht billigen Gebraucht-Notebooks sollte es keine gravierenden Mängel geben. Dinge wie "Brüche" am Gehäuse, ausgeleierte Display-Scharniere sind keine üblichen "Gebrauchsspuren". So was sollte in der Produkt-Beschreibung ausdrücklich vermerkt sein!

Beim Testen der "Innereien" eines gebrauchten Notebooks, können natürlich die üblichen Tools verwendet werden, mit denen man normale PCs testet. Für den Test des Displays eignet sich beispielsweise der uralte "Nokia Monitor Test", den es als Freeware überall im Internet downzuloaden gibt:

Nokia-Monitortest. Entscheidend ist eigentlich vor allem der "RGB"-Test (siehe Pfeil), der einfach einen weißen, roten, grünen und blauen Bildinhalt anzeigt - damit lassen sich "Pixelfehler" erkennen. Pixelfehler sollte man bei einem gebrauchten Notebook nur dann tolerieren, wenn in der Verkaufsbeschreibung ausdrücklich darauf hin gewiesen wird.

HINWEIS: Die in diesem Beitrag beschriebenen Tipps gelten größtenteils natürlich auch für neue Notebooks beziehungsweise für Fitnesstests älterer Geräte.

Nokia-Monitortest. Entscheidend ist eigentlich vor allem der "RGB"-Test (siehe Pfeil), der einfach einen weißen, roten, grünen und blauen Bildinhalt anzeigt - damit lassen sich "Pixelfehler" erkennen. Pixelfehler sollte man bei einem gebrauchten Notebook nur dann tolerieren, wenn in der Verkaufsbeschreibung ausdrücklich darauf hin gewiesen wird.
Das Problem: für jedes Notebook gibt es bei Lenovo elend viel Zeugs zum Downloaden: Tools, Treiber, Patches, Sicherheitsanwendungen. Diese Liste hier zeigt nur die verschiedenen Grundkategorien an, die dann wiederum zig Dinge enthalten. Tipp: eine gute Startbasis ist der Bereich "Think Vantage Technology" und dort die "Thinkvantage" Toolbox.
Bei den Thinkpads gibt es eine eigene spezielle blaue  Taste namens "ThinkVantage" gemeint. Per Druck auf diese Taste wird die "Lenovo Thinkvantage Toolbox" gestartet - so sie installiert ist.
Die Lenovo Thinkvantage Toolbox bietet auch Diagnose-Funktionen, checkt praktisch alle vorhandenen Hardware-Komponenten des Notebooks durch - von Prozessor über Festplatten bis hin zu Grafikspeicher und dergleichen.
Der Microsoft-Lizenzaufkleber mit der Windows Vista Seriennummer findet sich hier an der Gehäuseunterseite. Es ist ratsam, sich den Lizenzschlüssen schnell zu notieren, da der Aufkleber mit der Zeit wahrscheinlich unlesbar wird.
Im Fall eines Thinkpads kann Lenovos Software "Energie-Manager" verwendet werden um Details zum Akku anzuzeigen. Der Zustand des Akkus wird vom Tool hier als "mittel" angegeben. Allerdings läuft er bei hoher Systemlast nur noch 9 Minuten.
Aus Platzgründen gibt es bei Notebooks nur zwei Speichermodul-Steckplätze.
Die Module werden hier links und rechts nur von zwei Federscharnieren gehalten. Die klappt man nach außen um ein Modul rauszunehmen.
Zum Einbau wird ein Modul schräg angesetzt und dann nach unten gedrückt, bis es die Federleisten einschnappen und es festhalten.
Tipp: Mal ins BIOS gucken - bei Thinkpads hat Lenovo eine gründliche Festplatten-Diagnose eingebaut.
Leonovos "Hard drive firmware update utility" wird als ISO-Datei runtergeladen und als CD gebrannt von der dann gebootet werden kann. Im Fall von Lenovo umfasst diese CD dann die aktuelle Firmware für alle in Thinkpads verbauten Festplatten-Modelle.
Die Installationshinweise zu einem BIOS-Update müssen gründlich gelesen werden! Hier informiert Lenovo beispielsweise, dass im Fall eines Notebooks mit Windows 7 oder Vista in 64-Bit-Ausführung eine spezielle Installationsvariante fällig ist. Und im Fall von Lenovo heißt das leider, dass man gut Englisch können sollte - Deutschsprachigen Support gibt es nicht!
SATA-Festplatten können wahlweise im alten IDE-Modus oder im AHCI-Modus betrieben werden. Obwohl AHCI moderner und besser ist, ist bei den meisten PCs und auch Notebooks im BIOS beim SATA-Betriebsmodus aus Kompatibilitätsgründen der alte IDE-Modus voreingestellt. Nach Installation des Betriebssytems kann es schwierig bis unmöglich sein, von IDE auf AHCI umzuschalten! Also besser gleich vor Installation eines Betriebssystems AHCI aktivieren.
Der Austausch einer Festplatte ist bei Thinkpads extrem einfach: eine Schraube an der Seite lösen, Verschlussdeckel abnehmen und die Platte rausziehen. Im Rahmen mit den seitlichen Gummihalterungen kann dann einfach eine andere 2.5 Zoll Platte montiert werden.
Am rechten Gehäuserand von Thinkpads befindet sich der "Drivebay" - da steckt generell ein DVD-Brenner-Laufwerk drinnen. Der Drivebay-Einsatz kann leicht herausgenommen werden. Alternativ lässt beispielsweise ein Einschub mit einer Festplatte oder einem zusätzlichen Akku einbauen. Im Fall einer Festplatte kriegt man halt einen speziellen "Rahmen", in dem sich eine 2.5 Zoll Platte montieren lässt (ca 20 Euro).
Leider keine Seltenheit: bei diesem HP-Notebook befinden sich die Audio-Anschlüsse am vorderen Gehäuserand.
Unterseite eines Thinkpad. Oben ist der Akku angedockt, die große "Buchse" ist für die Dockingstation gedacht. Die verschiedenen Schrauben sind mit Symbolen gekennzeichnet um zu zeigen, welche für welche Umbaumaßnahmen raus müssen.
An sämtliche Grundkomponenten eines Thinkpads (Arbeitsspeicher, Laufwerke, Tastatur) kommt man recht leicht ran, der Austausch ist relativ simpel. Heikel wird es eigentlich nur, wenn man (aus welchen Gründen auch immer) ein komplettes Mainboard austauschen will.
So eine Ersatztastatur gibt es neu ab rund 45 Euro.
Die Tastatur ist per Flachbandkabel mit dem Mainboard verbunden. Der Stecker kann einfach nach oben abgezogen werden. Da die Kontakte der "Anschlussbuchse" (siehe rechtes Bild) recht winzig sind, ist das Draufstecken etwas fummlig.
Nokia-Monitortest. Entscheidend ist eigentlich vor allem der "RGB"-Test (siehe Pfeil), der einfach einen weißen, roten, grünen und blauen Bildinhalt anzeigt - damit lassen sich "Pixelfehler" erkennen. Pixelfehler sollte man bei einem gebrauchten Notebook nur dann tolerieren, wenn in der Verkaufsbeschreibung ausdrücklich darauf hin gewiesen wird.
Das Problem: für jedes Notebook gibt es bei Lenovo elend viel Zeugs zum Downloaden: Tools, Treiber, Patches, Sicherheitsanwendungen. Diese Liste hier zeigt nur die verschiedenen Grundkategorien an, die dann wiederum zig Dinge enthalten. Tipp: eine gute Startbasis ist der Bereich "Think Vantage Technology" und dort die "Thinkvantage" Toolbox.
Bei den Thinkpads gibt es eine eigene spezielle blaue  Taste namens "ThinkVantage" gemeint. Per Druck auf diese Taste wird die "Lenovo Thinkvantage Toolbox" gestartet - so sie installiert ist.
Die Lenovo Thinkvantage Toolbox bietet auch Diagnose-Funktionen, checkt praktisch alle vorhandenen Hardware-Komponenten des Notebooks durch - von Prozessor über Festplatten bis hin zu Grafikspeicher und dergleichen.
Der Microsoft-Lizenzaufkleber mit der Windows Vista Seriennummer findet sich hier an der Gehäuseunterseite. Es ist ratsam, sich den Lizenzschlüssen schnell zu notieren, da der Aufkleber mit der Zeit wahrscheinlich unlesbar wird.
Im Fall eines Thinkpads kann Lenovos Software "Energie-Manager" verwendet werden um Details zum Akku anzuzeigen. Der Zustand des Akkus wird vom Tool hier als "mittel" angegeben. Allerdings läuft er bei hoher Systemlast nur noch 9 Minuten.
Aus Platzgründen gibt es bei Notebooks nur zwei Speichermodul-Steckplätze.
Die Module werden hier links und rechts nur von zwei Federscharnieren gehalten. Die klappt man nach außen um ein Modul rauszunehmen.
Zum Einbau wird ein Modul schräg angesetzt und dann nach unten gedrückt, bis es die Federleisten einschnappen und es festhalten.
Tipp: Mal ins BIOS gucken - bei Thinkpads hat Lenovo eine gründliche Festplatten-Diagnose eingebaut.
Leonovos "Hard drive firmware update utility" wird als ISO-Datei runtergeladen und als CD gebrannt von der dann gebootet werden kann. Im Fall von Lenovo umfasst diese CD dann die aktuelle Firmware für alle in Thinkpads verbauten Festplatten-Modelle.
Die Installationshinweise zu einem BIOS-Update müssen gründlich gelesen werden! Hier informiert Lenovo beispielsweise, dass im Fall eines Notebooks mit Windows 7 oder Vista in 64-Bit-Ausführung eine spezielle Installationsvariante fällig ist. Und im Fall von Lenovo heißt das leider, dass man gut Englisch können sollte - Deutschsprachigen Support gibt es nicht!
SATA-Festplatten können wahlweise im alten IDE-Modus oder im AHCI-Modus betrieben werden. Obwohl AHCI moderner und besser ist, ist bei den meisten PCs und auch Notebooks im BIOS beim SATA-Betriebsmodus aus Kompatibilitätsgründen der alte IDE-Modus voreingestellt. Nach Installation des Betriebssytems kann es schwierig bis unmöglich sein, von IDE auf AHCI umzuschalten! Also besser gleich vor Installation eines Betriebssystems AHCI aktivieren.
Der Austausch einer Festplatte ist bei Thinkpads extrem einfach: eine Schraube an der Seite lösen, Verschlussdeckel abnehmen und die Platte rausziehen. Im Rahmen mit den seitlichen Gummihalterungen kann dann einfach eine andere 2.5 Zoll Platte montiert werden.
Am rechten Gehäuserand von Thinkpads befindet sich der "Drivebay" - da steckt generell ein DVD-Brenner-Laufwerk drinnen. Der Drivebay-Einsatz kann leicht herausgenommen werden. Alternativ lässt beispielsweise ein Einschub mit einer Festplatte oder einem zusätzlichen Akku einbauen. Im Fall einer Festplatte kriegt man halt einen speziellen "Rahmen", in dem sich eine 2.5 Zoll Platte montieren lässt (ca 20 Euro).
Leider keine Seltenheit: bei diesem HP-Notebook befinden sich die Audio-Anschlüsse am vorderen Gehäuserand.
Unterseite eines Thinkpad. Oben ist der Akku angedockt, die große "Buchse" ist für die Dockingstation gedacht. Die verschiedenen Schrauben sind mit Symbolen gekennzeichnet um zu zeigen, welche für welche Umbaumaßnahmen raus müssen.
An sämtliche Grundkomponenten eines Thinkpads (Arbeitsspeicher, Laufwerke, Tastatur) kommt man recht leicht ran, der Austausch ist relativ simpel. Heikel wird es eigentlich nur, wenn man (aus welchen Gründen auch immer) ein komplettes Mainboard austauschen will.
So eine Ersatztastatur gibt es neu ab rund 45 Euro.
Die Tastatur ist per Flachbandkabel mit dem Mainboard verbunden. Der Stecker kann einfach nach oben abgezogen werden. Da die Kontakte der "Anschlussbuchse" (siehe rechtes Bild) recht winzig sind, ist das Draufstecken etwas fummlig.
Nokia-Monitortest. Entscheidend ist eigentlich vor allem der "RGB"-Test (siehe Pfeil), der einfach einen weißen, roten, grünen und blauen Bildinhalt anzeigt - damit lassen sich "Pixelfehler" erkennen. Pixelfehler sollte man bei einem gebrauchten Notebook nur dann tolerieren, wenn in der Verkaufsbeschreibung ausdrücklich darauf hin gewiesen wird.
Das Problem: für jedes Notebook gibt es bei Lenovo elend viel Zeugs zum Downloaden: Tools, Treiber, Patches, Sicherheitsanwendungen. Diese Liste hier zeigt nur die verschiedenen Grundkategorien an, die dann wiederum zig Dinge enthalten. Tipp: eine gute Startbasis ist der Bereich "Think Vantage Technology" und dort die "Thinkvantage" Toolbox.
Bei den Thinkpads gibt es eine eigene spezielle blaue  Taste namens "ThinkVantage" gemeint. Per Druck auf diese Taste wird die "Lenovo Thinkvantage Toolbox" gestartet - so sie installiert ist.
Die Lenovo Thinkvantage Toolbox bietet auch Diagnose-Funktionen, checkt praktisch alle vorhandenen Hardware-Komponenten des Notebooks durch - von Prozessor über Festplatten bis hin zu Grafikspeicher und dergleichen.
Der Microsoft-Lizenzaufkleber mit der Windows Vista Seriennummer findet sich hier an der Gehäuseunterseite. Es ist ratsam, sich den Lizenzschlüssen schnell zu notieren, da der Aufkleber mit der Zeit wahrscheinlich unlesbar wird.
Im Fall eines Thinkpads kann Lenovos Software "Energie-Manager" verwendet werden um Details zum Akku anzuzeigen. Der Zustand des Akkus wird vom Tool hier als "mittel" angegeben. Allerdings läuft er bei hoher Systemlast nur noch 9 Minuten.
Aus Platzgründen gibt es bei Notebooks nur zwei Speichermodul-Steckplätze.
Die Module werden hier links und rechts nur von zwei Federscharnieren gehalten. Die klappt man nach außen um ein Modul rauszunehmen.
Zum Einbau wird ein Modul schräg angesetzt und dann nach unten gedrückt, bis es die Federleisten einschnappen und es festhalten.
Tipp: Mal ins BIOS gucken - bei Thinkpads hat Lenovo eine gründliche Festplatten-Diagnose eingebaut.
Leonovos "Hard drive firmware update utility" wird als ISO-Datei runtergeladen und als CD gebrannt von der dann gebootet werden kann. Im Fall von Lenovo umfasst diese CD dann die aktuelle Firmware für alle in Thinkpads verbauten Festplatten-Modelle.
Die Installationshinweise zu einem BIOS-Update müssen gründlich gelesen werden! Hier informiert Lenovo beispielsweise, dass im Fall eines Notebooks mit Windows 7 oder Vista in 64-Bit-Ausführung eine spezielle Installationsvariante fällig ist. Und im Fall von Lenovo heißt das leider, dass man gut Englisch können sollte - Deutschsprachigen Support gibt es nicht!
SATA-Festplatten können wahlweise im alten IDE-Modus oder im AHCI-Modus betrieben werden. Obwohl AHCI moderner und besser ist, ist bei den meisten PCs und auch Notebooks im BIOS beim SATA-Betriebsmodus aus Kompatibilitätsgründen der alte IDE-Modus voreingestellt. Nach Installation des Betriebssytems kann es schwierig bis unmöglich sein, von IDE auf AHCI umzuschalten! Also besser gleich vor Installation eines Betriebssystems AHCI aktivieren.
Der Austausch einer Festplatte ist bei Thinkpads extrem einfach: eine Schraube an der Seite lösen, Verschlussdeckel abnehmen und die Platte rausziehen. Im Rahmen mit den seitlichen Gummihalterungen kann dann einfach eine andere 2.5 Zoll Platte montiert werden.
Am rechten Gehäuserand von Thinkpads befindet sich der "Drivebay" - da steckt generell ein DVD-Brenner-Laufwerk drinnen. Der Drivebay-Einsatz kann leicht herausgenommen werden. Alternativ lässt beispielsweise ein Einschub mit einer Festplatte oder einem zusätzlichen Akku einbauen. Im Fall einer Festplatte kriegt man halt einen speziellen "Rahmen", in dem sich eine 2.5 Zoll Platte montieren lässt (ca 20 Euro).
Leider keine Seltenheit: bei diesem HP-Notebook befinden sich die Audio-Anschlüsse am vorderen Gehäuserand.
Unterseite eines Thinkpad. Oben ist der Akku angedockt, die große "Buchse" ist für die Dockingstation gedacht. Die verschiedenen Schrauben sind mit Symbolen gekennzeichnet um zu zeigen, welche für welche Umbaumaßnahmen raus müssen.
An sämtliche Grundkomponenten eines Thinkpads (Arbeitsspeicher, Laufwerke, Tastatur) kommt man recht leicht ran, der Austausch ist relativ simpel. Heikel wird es eigentlich nur, wenn man (aus welchen Gründen auch immer) ein komplettes Mainboard austauschen will.
So eine Ersatztastatur gibt es neu ab rund 45 Euro.
Die Tastatur ist per Flachbandkabel mit dem Mainboard verbunden. Der Stecker kann einfach nach oben abgezogen werden. Da die Kontakte der "Anschlussbuchse" (siehe rechtes Bild) recht winzig sind, ist das Draufstecken etwas fummlig.
Nokia-Monitortest. Entscheidend ist eigentlich vor allem der "RGB"-Test (siehe Pfeil), der einfach einen weißen, roten, grünen und blauen Bildinhalt anzeigt - damit lassen sich "Pixelfehler" erkennen. Pixelfehler sollte man bei einem gebrauchten Notebook nur dann tolerieren, wenn in der Verkaufsbeschreibung ausdrücklich darauf hin gewiesen wird.
Das Problem: für jedes Notebook gibt es bei Lenovo elend viel Zeugs zum Downloaden: Tools, Treiber, Patches, Sicherheitsanwendungen. Diese Liste hier zeigt nur die verschiedenen Grundkategorien an, die dann wiederum zig Dinge enthalten. Tipp: eine gute Startbasis ist der Bereich "Think Vantage Technology" und dort die "Thinkvantage" Toolbox.
Bei den Thinkpads gibt es eine eigene spezielle blaue  Taste namens "ThinkVantage" gemeint. Per Druck auf diese Taste wird die "Lenovo Thinkvantage Toolbox" gestartet - so sie installiert ist.
Die Lenovo Thinkvantage Toolbox bietet auch Diagnose-Funktionen, checkt praktisch alle vorhandenen Hardware-Komponenten des Notebooks durch - von Prozessor über Festplatten bis hin zu Grafikspeicher und dergleichen.
Der Microsoft-Lizenzaufkleber mit der Windows Vista Seriennummer findet sich hier an der Gehäuseunterseite. Es ist ratsam, sich den Lizenzschlüssen schnell zu notieren, da der Aufkleber mit der Zeit wahrscheinlich unlesbar wird.
Im Fall eines Thinkpads kann Lenovos Software "Energie-Manager" verwendet werden um Details zum Akku anzuzeigen. Der Zustand des Akkus wird vom Tool hier als "mittel" angegeben. Allerdings läuft er bei hoher Systemlast nur noch 9 Minuten.
Aus Platzgründen gibt es bei Notebooks nur zwei Speichermodul-Steckplätze.
Die Module werden hier links und rechts nur von zwei Federscharnieren gehalten. Die klappt man nach außen um ein Modul rauszunehmen.
Zum Einbau wird ein Modul schräg angesetzt und dann nach unten gedrückt, bis es die Federleisten einschnappen und es festhalten.
Tipp: Mal ins BIOS gucken - bei Thinkpads hat Lenovo eine gründliche Festplatten-Diagnose eingebaut.
Leonovos "Hard drive firmware update utility" wird als ISO-Datei runtergeladen und als CD gebrannt von der dann gebootet werden kann. Im Fall von Lenovo umfasst diese CD dann die aktuelle Firmware für alle in Thinkpads verbauten Festplatten-Modelle.
Die Installationshinweise zu einem BIOS-Update müssen gründlich gelesen werden! Hier informiert Lenovo beispielsweise, dass im Fall eines Notebooks mit Windows 7 oder Vista in 64-Bit-Ausführung eine spezielle Installationsvariante fällig ist. Und im Fall von Lenovo heißt das leider, dass man gut Englisch können sollte - Deutschsprachigen Support gibt es nicht!
SATA-Festplatten können wahlweise im alten IDE-Modus oder im AHCI-Modus betrieben werden. Obwohl AHCI moderner und besser ist, ist bei den meisten PCs und auch Notebooks im BIOS beim SATA-Betriebsmodus aus Kompatibilitätsgründen der alte IDE-Modus voreingestellt. Nach Installation des Betriebssytems kann es schwierig bis unmöglich sein, von IDE auf AHCI umzuschalten! Also besser gleich vor Installation eines Betriebssystems AHCI aktivieren.
Der Austausch einer Festplatte ist bei Thinkpads extrem einfach: eine Schraube an der Seite lösen, Verschlussdeckel abnehmen und die Platte rausziehen. Im Rahmen mit den seitlichen Gummihalterungen kann dann einfach eine andere 2.5 Zoll Platte montiert werden.
Am rechten Gehäuserand von Thinkpads befindet sich der "Drivebay" - da steckt generell ein DVD-Brenner-Laufwerk drinnen. Der Drivebay-Einsatz kann leicht herausgenommen werden. Alternativ lässt beispielsweise ein Einschub mit einer Festplatte oder einem zusätzlichen Akku einbauen. Im Fall einer Festplatte kriegt man halt einen speziellen "Rahmen", in dem sich eine 2.5 Zoll Platte montieren lässt (ca 20 Euro).
Leider keine Seltenheit: bei diesem HP-Notebook befinden sich die Audio-Anschlüsse am vorderen Gehäuserand.
Unterseite eines Thinkpad. Oben ist der Akku angedockt, die große "Buchse" ist für die Dockingstation gedacht. Die verschiedenen Schrauben sind mit Symbolen gekennzeichnet um zu zeigen, welche für welche Umbaumaßnahmen raus müssen.
An sämtliche Grundkomponenten eines Thinkpads (Arbeitsspeicher, Laufwerke, Tastatur) kommt man recht leicht ran, der Austausch ist relativ simpel. Heikel wird es eigentlich nur, wenn man (aus welchen Gründen auch immer) ein komplettes Mainboard austauschen will.
So eine Ersatztastatur gibt es neu ab rund 45 Euro.
Die Tastatur ist per Flachbandkabel mit dem Mainboard verbunden. Der Stecker kann einfach nach oben abgezogen werden. Da die Kontakte der "Anschlussbuchse" (siehe rechtes Bild) recht winzig sind, ist das Draufstecken etwas fummlig.
Nokia-Monitortest. Entscheidend ist eigentlich vor allem der "RGB"-Test (siehe Pfeil), der einfach einen weißen, roten, grünen und blauen Bildinhalt anzeigt - damit lassen sich "Pixelfehler" erkennen. Pixelfehler sollte man bei einem gebrauchten Notebook nur dann tolerieren, wenn in der Verkaufsbeschreibung ausdrücklich darauf hin gewiesen wird.
Das Problem: für jedes Notebook gibt es bei Lenovo elend viel Zeugs zum Downloaden: Tools, Treiber, Patches, Sicherheitsanwendungen. Diese Liste hier zeigt nur die verschiedenen Grundkategorien an, die dann wiederum zig Dinge enthalten. Tipp: eine gute Startbasis ist der Bereich "Think Vantage Technology" und dort die "Thinkvantage" Toolbox.
Bei den Thinkpads gibt es eine eigene spezielle blaue  Taste namens "ThinkVantage" gemeint. Per Druck auf diese Taste wird die "Lenovo Thinkvantage Toolbox" gestartet - so sie installiert ist.
Die Lenovo Thinkvantage Toolbox bietet auch Diagnose-Funktionen, checkt praktisch alle vorhandenen Hardware-Komponenten des Notebooks durch - von Prozessor über Festplatten bis hin zu Grafikspeicher und dergleichen.
Der Microsoft-Lizenzaufkleber mit der Windows Vista Seriennummer findet sich hier an der Gehäuseunterseite. Es ist ratsam, sich den Lizenzschlüssen schnell zu notieren, da der Aufkleber mit der Zeit wahrscheinlich unlesbar wird.
Im Fall eines Thinkpads kann Lenovos Software "Energie-Manager" verwendet werden um Details zum Akku anzuzeigen. Der Zustand des Akkus wird vom Tool hier als "mittel" angegeben. Allerdings läuft er bei hoher Systemlast nur noch 9 Minuten.
Aus Platzgründen gibt es bei Notebooks nur zwei Speichermodul-Steckplätze.
Die Module werden hier links und rechts nur von zwei Federscharnieren gehalten. Die klappt man nach außen um ein Modul rauszunehmen.
Zum Einbau wird ein Modul schräg angesetzt und dann nach unten gedrückt, bis es die Federleisten einschnappen und es festhalten.
Tipp: Mal ins BIOS gucken - bei Thinkpads hat Lenovo eine gründliche Festplatten-Diagnose eingebaut.
Leonovos "Hard drive firmware update utility" wird als ISO-Datei runtergeladen und als CD gebrannt von der dann gebootet werden kann. Im Fall von Lenovo umfasst diese CD dann die aktuelle Firmware für alle in Thinkpads verbauten Festplatten-Modelle.
Die Installationshinweise zu einem BIOS-Update müssen gründlich gelesen werden! Hier informiert Lenovo beispielsweise, dass im Fall eines Notebooks mit Windows 7 oder Vista in 64-Bit-Ausführung eine spezielle Installationsvariante fällig ist. Und im Fall von Lenovo heißt das leider, dass man gut Englisch können sollte - Deutschsprachigen Support gibt es nicht!
SATA-Festplatten können wahlweise im alten IDE-Modus oder im AHCI-Modus betrieben werden. Obwohl AHCI moderner und besser ist, ist bei den meisten PCs und auch Notebooks im BIOS beim SATA-Betriebsmodus aus Kompatibilitätsgründen der alte IDE-Modus voreingestellt. Nach Installation des Betriebssytems kann es schwierig bis unmöglich sein, von IDE auf AHCI umzuschalten! Also besser gleich vor Installation eines Betriebssystems AHCI aktivieren.
Der Austausch einer Festplatte ist bei Thinkpads extrem einfach: eine Schraube an der Seite lösen, Verschlussdeckel abnehmen und die Platte rausziehen. Im Rahmen mit den seitlichen Gummihalterungen kann dann einfach eine andere 2.5 Zoll Platte montiert werden.
Am rechten Gehäuserand von Thinkpads befindet sich der "Drivebay" - da steckt generell ein DVD-Brenner-Laufwerk drinnen. Der Drivebay-Einsatz kann leicht herausgenommen werden. Alternativ lässt beispielsweise ein Einschub mit einer Festplatte oder einem zusätzlichen Akku einbauen. Im Fall einer Festplatte kriegt man halt einen speziellen "Rahmen", in dem sich eine 2.5 Zoll Platte montieren lässt (ca 20 Euro).
Leider keine Seltenheit: bei diesem HP-Notebook befinden sich die Audio-Anschlüsse am vorderen Gehäuserand.
Unterseite eines Thinkpad. Oben ist der Akku angedockt, die große "Buchse" ist für die Dockingstation gedacht. Die verschiedenen Schrauben sind mit Symbolen gekennzeichnet um zu zeigen, welche für welche Umbaumaßnahmen raus müssen.
An sämtliche Grundkomponenten eines Thinkpads (Arbeitsspeicher, Laufwerke, Tastatur) kommt man recht leicht ran, der Austausch ist relativ simpel. Heikel wird es eigentlich nur, wenn man (aus welchen Gründen auch immer) ein komplettes Mainboard austauschen will.
So eine Ersatztastatur gibt es neu ab rund 45 Euro.
Die Tastatur ist per Flachbandkabel mit dem Mainboard verbunden. Der Stecker kann einfach nach oben abgezogen werden. Da die Kontakte der "Anschlussbuchse" (siehe rechtes Bild) recht winzig sind, ist das Draufstecken etwas fummlig.

Kommentare zu diesem Artikel (1)

weka1
Gibt es nur LENOVO? Ich bin mit einen HP Compaq NC recht zufrieden. Sicherlich vom Anspruch abhängig. Gruß weka

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