Datenverlust nein danke!

PRAXIS: Festplatten reparieren - Tools und Methoden

Es kann jeden Augenblick passieren: Windows verweigert den Zugriff auf eine Datei oder ein Verzeichnis, meldet eine Beschädigung. Im Klartext bedeutet das so gut wie immer ein ernsthaftes Festplatten-Problem. Die Daten sind gerade dabei sich in Rauch aufzulösen oder sie sind bereits im Nirwana. Hier heißt es: Cool bleiben. Auch in scheinbar aussichtlosen Situationen bestehen gute Chance die Daten zu retten. Dieser Beitrag zeigt was im Horrorfall zu tun ist.

Vor kurzem machte es bei mir in der Kiste plötzlich ein mal "klack" und die 160er Maxtor-Festplatte war weg. Beim Booten wurde das Laufwerk vom BIOS noch erkannt und auch unter Windows wurde der Laufwerksbuchstabe noch angezeigt. Allerdings war keinerlei Zugriff auf das Laufwerk mehr möglich, Windows teilte lediglich mit, dass auf der Platte kein Dateisystem mehr vorhanden ist.

Rummms - eine Datei oder ein Verzeichnis ist nicht mehr lesbar. Festplatten können schlagartig, ohne jegliche Vorwarnung, die Grätsche machen.

In solchen Fällen gibt es generell diese Möglichkeiten zur Datenrettung:

Datenrettungsmöglichkeit

Tipp

Rumprobieren

Datei nicht lesbar? Windows neu starten. Immer noch nicht lesbar. Scandisk drüberlassen. Stürzt ab. Windows im abgesicherten Modus starten. Klappt auch nicht. PC von Notdiskette/CD booten... Um es kurz zu machen: Wenn es Dir EGAL ist, ob die Daten draufgehen, dann sind diese Methoden okay. Handelt es sich um WICHTIGE DATEN, dann ist Rumprobieren SCHWACHSINN!

Professioneller Datenrettungs-Service

Hier heißt es: Platte ausbauen und zu einem professionellen Datenretter schicken. Das bietet definitiv die beste Möglichkeit die Daten zu retten. Allerdings ist so ein professioneller Service elend teuer. Handelt es sich um "unbezahlbar" kostbare Daten, dann sollte so ein Service genutzt werden.

Professionelle Datenrettungs-Software

Kommerzielle Software für Datenrettung gibt es natürlich auch. Eine sehr gute professionelle Software ist die Easy Recovery Reihe von Ontrack (http://www.ontrack.de). Eine sinnvolle Easy Recovery Version kostet gut 200-500 Euro!

Gratis Datenrettungssoftware

Klar, es gibt auch tonnenweise Freeware- und Shareware für Datenrettung - und darunter auch durchaus sehr gute. Aus dem Bauch heraus, rate ich von solchen Gratis-Lösungen ab, wenn es um sehr wichtige zu rettende Daten geht.

Gratis Diagnose-Tool vom Festplattenhersteller

Jeder Festplatten-Hersteller bietet logischerweise ein Diagnosetool für seine Laufwerke an. Diese Tools können Festplatten auf Fehler prüfen - und sie in vielen Fällen sogar reparieren! Festplattenhersteller kennen sich mit Festplatten selbsterklärend sehr gut aus - entsprechend gut und vertrauenswürdig sind die Gratis-Tool

Sonstiges

Sonstiges heißt Rumgefrickle - also beispielsweise mit irgendwelchen Diskeditoren auf der Platte rummachen oder den PC mit einer Linux-Distributionen booten und dann mit Linux-Dateitools versuchen eine Platte wieder klar zu machen. Kurzum: "Sonstiges" sind typischerweise Profisache, alle anderen sollten die Finger davon lassen!

ACHTUNG: Datenrettungs-Programme können typischerweise alle aktuellen gängigen Dateisysteme reparieren - FAT 16, FAT 32 und NTFS. Krätzig wird die Sache allerdings bei komprimierten oder verschlüsselten NTFS-Partitionen. Die lassen sich in den meisten Fällen NICHT reparieren. Das sollte ausdrücklich bedacht werden, bevor eine komprimierte oder verschlüsselte NTFS-Partition eingerichtet wird!

HINWEIS: In diesem Beitrags geht es hauptsächlich um Datenrettungs-Tools. Wie Festplatten-Hardwarefehler und Controller-Defekte aufgespürt werden, wird in anderen Nickles-Beiträgen beschrieben.

Ist ein Platte im Eimer gilt: Jeder "dumme" Rettungsversuch, kann die Platte endgültig ins Jenseits schicken. Der erste Schritt zur Datenrettung will also sehr gründlich überlegt sein...

Rummms - eine Datei oder ein Verzeichnis ist nicht mehr lesbar. Festplatten können schlagartig, ohne jegliche Vorwarnung, die Grätsche machen.
Der Schein trügt: Beim Start sieht alles noch recht easy aus, in den folgenden Dialogen wird es allerdings schnell verzwickt.
Nach Anwahl von Datenrettung listet Easy Recovery alle gefundenen Platten auf - im Bild ist die defekte 160 GByte Platte für Datenwiederherstellung markiert.
Rettungsmethoden: Hier wird es für Normalsterbliche schon schwierig, sich für die richtige Methode zu entscheiden.
Nach Start des Rettungsvorgangs scannt das Tool erstmal die komplette Platte nach Dateien durch, die sich eventuell noch retten lassen.
Fiese Überraschung: Hier bietet das Rettungstool die Rettung von 372 GByte Daten an. Die gecrashte Platte war in diesem Fall allerdings nur 160 GByte groß!
Job done: Nach 25 Stunden hat Easy Recovery 330 GByte von einer defekten 160 GByte Festplatte gerettet.
Festplatten-Tools der Platten-Hersteller arbeiten fast alle im DOS-Modus und müssen von einem bootfähigen Datenträger (Diskette oder CD) gestartet werden. Das macht Sinn, denn wenn die Bootplatte zerknallt ist, dann lässt sich das Betriebssystem nicht mehr starten.
Der Schnelltest einer Platte ist schnell erledigt - nützlich um die Fitnessplatten alle Weile mal "auf die Schnelle" zu prüfen. Gründlicher ist der Intensivtest.
Nach Start des Intensivtests gibt es keinerlei Fortschrittbalken. Ein rotierender Strich zeigt zumindest an, dass das Tool am Werkeln ist. Ob die Intensivanalyse Stunden oder Tage dauert weiß an dieser Stelle nur der Henker.
Warnung: Auf ihrer Festplatte wurden Fehler festgestellt. Powermax kann versuchen die Fehler zu beheben. Dadurch können Daten verloren gehen... BITTE SICHERN SIE IHRE DATEN, BEVOR SIE DEN REPARATURPROZESS STARTEN.
Gratulation! Ihre Festplatte wurde repariert.
Rummms - eine Datei oder ein Verzeichnis ist nicht mehr lesbar. Festplatten können schlagartig, ohne jegliche Vorwarnung, die Grätsche machen.
Der Schein trügt: Beim Start sieht alles noch recht easy aus, in den folgenden Dialogen wird es allerdings schnell verzwickt.
Nach Anwahl von Datenrettung listet Easy Recovery alle gefundenen Platten auf - im Bild ist die defekte 160 GByte Platte für Datenwiederherstellung markiert.
Rettungsmethoden: Hier wird es für Normalsterbliche schon schwierig, sich für die richtige Methode zu entscheiden.
Nach Start des Rettungsvorgangs scannt das Tool erstmal die komplette Platte nach Dateien durch, die sich eventuell noch retten lassen.
Fiese Überraschung: Hier bietet das Rettungstool die Rettung von 372 GByte Daten an. Die gecrashte Platte war in diesem Fall allerdings nur 160 GByte groß!
Job done: Nach 25 Stunden hat Easy Recovery 330 GByte von einer defekten 160 GByte Festplatte gerettet.
Festplatten-Tools der Platten-Hersteller arbeiten fast alle im DOS-Modus und müssen von einem bootfähigen Datenträger (Diskette oder CD) gestartet werden. Das macht Sinn, denn wenn die Bootplatte zerknallt ist, dann lässt sich das Betriebssystem nicht mehr starten.
Der Schnelltest einer Platte ist schnell erledigt - nützlich um die Fitnessplatten alle Weile mal "auf die Schnelle" zu prüfen. Gründlicher ist der Intensivtest.
Nach Start des Intensivtests gibt es keinerlei Fortschrittbalken. Ein rotierender Strich zeigt zumindest an, dass das Tool am Werkeln ist. Ob die Intensivanalyse Stunden oder Tage dauert weiß an dieser Stelle nur der Henker.
Warnung: Auf ihrer Festplatte wurden Fehler festgestellt. Powermax kann versuchen die Fehler zu beheben. Dadurch können Daten verloren gehen... BITTE SICHERN SIE IHRE DATEN, BEVOR SIE DEN REPARATURPROZESS STARTEN.
Gratulation! Ihre Festplatte wurde repariert.
Rummms - eine Datei oder ein Verzeichnis ist nicht mehr lesbar. Festplatten können schlagartig, ohne jegliche Vorwarnung, die Grätsche machen.
Der Schein trügt: Beim Start sieht alles noch recht easy aus, in den folgenden Dialogen wird es allerdings schnell verzwickt.
Nach Anwahl von Datenrettung listet Easy Recovery alle gefundenen Platten auf - im Bild ist die defekte 160 GByte Platte für Datenwiederherstellung markiert.
Rettungsmethoden: Hier wird es für Normalsterbliche schon schwierig, sich für die richtige Methode zu entscheiden.
Nach Start des Rettungsvorgangs scannt das Tool erstmal die komplette Platte nach Dateien durch, die sich eventuell noch retten lassen.
Fiese Überraschung: Hier bietet das Rettungstool die Rettung von 372 GByte Daten an. Die gecrashte Platte war in diesem Fall allerdings nur 160 GByte groß!
Job done: Nach 25 Stunden hat Easy Recovery 330 GByte von einer defekten 160 GByte Festplatte gerettet.
Festplatten-Tools der Platten-Hersteller arbeiten fast alle im DOS-Modus und müssen von einem bootfähigen Datenträger (Diskette oder CD) gestartet werden. Das macht Sinn, denn wenn die Bootplatte zerknallt ist, dann lässt sich das Betriebssystem nicht mehr starten.
Der Schnelltest einer Platte ist schnell erledigt - nützlich um die Fitnessplatten alle Weile mal "auf die Schnelle" zu prüfen. Gründlicher ist der Intensivtest.
Nach Start des Intensivtests gibt es keinerlei Fortschrittbalken. Ein rotierender Strich zeigt zumindest an, dass das Tool am Werkeln ist. Ob die Intensivanalyse Stunden oder Tage dauert weiß an dieser Stelle nur der Henker.
Warnung: Auf ihrer Festplatte wurden Fehler festgestellt. Powermax kann versuchen die Fehler zu beheben. Dadurch können Daten verloren gehen... BITTE SICHERN SIE IHRE DATEN, BEVOR SIE DEN REPARATURPROZESS STARTEN.
Gratulation! Ihre Festplatte wurde repariert.
Rummms - eine Datei oder ein Verzeichnis ist nicht mehr lesbar. Festplatten können schlagartig, ohne jegliche Vorwarnung, die Grätsche machen.
Der Schein trügt: Beim Start sieht alles noch recht easy aus, in den folgenden Dialogen wird es allerdings schnell verzwickt.
Nach Anwahl von Datenrettung listet Easy Recovery alle gefundenen Platten auf - im Bild ist die defekte 160 GByte Platte für Datenwiederherstellung markiert.
Rettungsmethoden: Hier wird es für Normalsterbliche schon schwierig, sich für die richtige Methode zu entscheiden.
Nach Start des Rettungsvorgangs scannt das Tool erstmal die komplette Platte nach Dateien durch, die sich eventuell noch retten lassen.
Fiese Überraschung: Hier bietet das Rettungstool die Rettung von 372 GByte Daten an. Die gecrashte Platte war in diesem Fall allerdings nur 160 GByte groß!
Job done: Nach 25 Stunden hat Easy Recovery 330 GByte von einer defekten 160 GByte Festplatte gerettet.
Festplatten-Tools der Platten-Hersteller arbeiten fast alle im DOS-Modus und müssen von einem bootfähigen Datenträger (Diskette oder CD) gestartet werden. Das macht Sinn, denn wenn die Bootplatte zerknallt ist, dann lässt sich das Betriebssystem nicht mehr starten.
Der Schnelltest einer Platte ist schnell erledigt - nützlich um die Fitnessplatten alle Weile mal "auf die Schnelle" zu prüfen. Gründlicher ist der Intensivtest.
Nach Start des Intensivtests gibt es keinerlei Fortschrittbalken. Ein rotierender Strich zeigt zumindest an, dass das Tool am Werkeln ist. Ob die Intensivanalyse Stunden oder Tage dauert weiß an dieser Stelle nur der Henker.
Warnung: Auf ihrer Festplatte wurden Fehler festgestellt. Powermax kann versuchen die Fehler zu beheben. Dadurch können Daten verloren gehen... BITTE SICHERN SIE IHRE DATEN, BEVOR SIE DEN REPARATURPROZESS STARTEN.
Gratulation! Ihre Festplatte wurde repariert.
Rummms - eine Datei oder ein Verzeichnis ist nicht mehr lesbar. Festplatten können schlagartig, ohne jegliche Vorwarnung, die Grätsche machen.
Der Schein trügt: Beim Start sieht alles noch recht easy aus, in den folgenden Dialogen wird es allerdings schnell verzwickt.
Nach Anwahl von Datenrettung listet Easy Recovery alle gefundenen Platten auf - im Bild ist die defekte 160 GByte Platte für Datenwiederherstellung markiert.
Rettungsmethoden: Hier wird es für Normalsterbliche schon schwierig, sich für die richtige Methode zu entscheiden.
Nach Start des Rettungsvorgangs scannt das Tool erstmal die komplette Platte nach Dateien durch, die sich eventuell noch retten lassen.
Fiese Überraschung: Hier bietet das Rettungstool die Rettung von 372 GByte Daten an. Die gecrashte Platte war in diesem Fall allerdings nur 160 GByte groß!
Job done: Nach 25 Stunden hat Easy Recovery 330 GByte von einer defekten 160 GByte Festplatte gerettet.
Festplatten-Tools der Platten-Hersteller arbeiten fast alle im DOS-Modus und müssen von einem bootfähigen Datenträger (Diskette oder CD) gestartet werden. Das macht Sinn, denn wenn die Bootplatte zerknallt ist, dann lässt sich das Betriebssystem nicht mehr starten.
Der Schnelltest einer Platte ist schnell erledigt - nützlich um die Fitnessplatten alle Weile mal "auf die Schnelle" zu prüfen. Gründlicher ist der Intensivtest.
Nach Start des Intensivtests gibt es keinerlei Fortschrittbalken. Ein rotierender Strich zeigt zumindest an, dass das Tool am Werkeln ist. Ob die Intensivanalyse Stunden oder Tage dauert weiß an dieser Stelle nur der Henker.
Warnung: Auf ihrer Festplatte wurden Fehler festgestellt. Powermax kann versuchen die Fehler zu beheben. Dadurch können Daten verloren gehen... BITTE SICHERN SIE IHRE DATEN, BEVOR SIE DEN REPARATURPROZESS STARTEN.
Gratulation! Ihre Festplatte wurde repariert.

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