Contra Nepp

PRAXIS: Diagnose statt Reinfall - rauskriegen, was Sache ist

Tuning heißt erstmal klarstellen, dass das, was im PC steckt, überhaupt richtig funktioniert, die Leistung bringt, die es bringen kann. Erst danach kommen Optimierungen, die über Standards hinausgehen. Der erste Schritt für alle: Abchecken, was im System Sache ist. Dieser Beitrag zeigt, welche Checks dringend fällig sind. Denn: Bereits ein einziger fieser Leistungsfresser im Hintergrund kann die Power eines PC total ruinieren - dann nützen dir auch 1000 Tuningtricks nix.

HINWEIS: Dieser Beitrag ist eine Leseprobe aus dem aktuellen Nickles PC-REPORT 2006/2007. Details zum Buch gibt es hier: http://www.nickles.de/buch.

Der Vorteil aller hier vorgestellten Check-Tools: Sie kosten nichts, sind Freeware. Am besten saugst du sie dir alle und checkst dein System damit mal so richtig durch. Hier die wichtigsten Infos, worauf es bei den verschiedenen Tools so ankommt, worauf besonders zu gucken ist....

Je schneller ein PC ist, desto größer wird das übelste Problem von allen! Die Rede ist von heimlichem Leistungsverlust durch beschissen programmierte Betriebssysteme, Treiber und Software. Extrem dumm: Bei einem modernen, extrem schnellen Rechner - sagen wir mal so ein 64-Bit-Dingsbums mit Doppelkern-Extrem-Prozessor - merkt man es selten sofort, wenn er nur noch mit halber Leistung vor sich hindümpelt, weil ein Programm im Hintergrund Mist baut. Ein typischer Fall ist der Internet Explorer. Viele haben den Internet Explorer immer "griffbereit".

Wird er grad nicht zum Surfen gebraucht, dann wird er halt runter in die Taskleiste minimiert, damit er schnell wieder aktiviert werden kann. Blöderweise vergurgelt sich der Internet Explorer recht gerne und verbrutzelt selbst dann einen Großteil der Rechenleistung, wenn er eigentlich gerade nichts tut. Ein weiterer Superversager: Der Windows Media Player. Wird versucht, eine defekte Videodatei abzuspielen, dann motzt der Player mit einer Fehlermeldung und man schließt ihn halt. Dann ist er weg.

Aber nur scheinbar weg! In vielen Fällen bleibt ein "Teil" des abgestürzten Media Player aktiv im Hintergrund und macht irgendwas Unsinniges - das kostet natürlich sinnlose Rechenleistung. Wird Windows plötzlich so langsam, dass es sich kaum noch bedienen lässt, dann führen die meisten entnervt einen Neustart durch. In diesen Fällen ist meist der Windows-Dateiexplorer schuld, von dem irgendeine abgestürzte Instanz im Hintergrund rumblödelt und dabei die komplette CPU-Leistung wegfrisst.

Leider ist Windows zu blöd, um zu merken, dass ein "kaputter Prozess" im Hintergrund rummacht und die Systemleistung ruiniert. Es ist nicht in der Lage zu erkennen, ob ein Programm im Hintergrund etwas Sinnvolles tut oder ob es einfach nur Mist baut.

Shit happens. Windows ist halt ein Flickwerk, an dem unzählige Programmierer unzählige Jahre rumgeklempnert haben - und dass ein Mensch bei dieser Codemasse noch den Durchblick behalten soll, ist schlicht und ergreifend unvorstellbar.

Noch unvorstellbarer ist allerdings der Mist, den sich so manch anderer Hersteller leistet...

Bild. Pinnacle MediaCenter für die TV-Karte: Frisst permanent 65 MByte Speicher weg und belastet die CPU mit 2-5 Prozent, auch wenn die Karte gar nicht aktiv ist.
Bild. Freeware-Tool FileMonitor: Downzuloaden bei
Bild. Noch ein typischer heimlicher Leistungsfresser: Hier zeigt der FileMonitor, dass alle 5 Sekunden ein Ding namens TTTimer.exe im Hintergrund rummacht.
Bild.
Bild. Alarmstufe Rot: Hier bescheinigt ein Freeware-Benchmarkprogramm, dass die Schreibgeschwindigkeit einer Platte 18 MByte/s beträgt, die Lesegeschwindigkeit nur knapp 5 MByte/s. Das ist untypisch, denn die Leseleistung einer Platte ist im Normalfall deutlich höher als ihre Schreibgeschwindigkeit!
Bild. Data LifeGuard Diagnostics - dieser kostenlose Festplatten-Checker kann im Support-/Downloadbereich von Western Digital (
Bild. Beim CPU- und RAM-Check hilft beispielsweise das Freeware-Tool "CPU-Z", downzuloaden bei
Bild. Das Freeware-Tool "CPU-Z" (
Bild.
Bild. Ziff Davis' Audio Winbench ist zwar schon in die Jahre gekommen, reicht für einfache Checks aber nach wie vor aus.
Bild.
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