PC selbst gemacht

PRAXIS: Der 99 Euro PC - Komponenten und Zusammenbau

Nach einiger Zeit trafen die bestellten Einzelteile für das 99 Euro PC Projekt ein und es konnte losgehn mit Auspacken und Zusammenbauen der Kiste. Dabei gab es einige Überraschungen. Dieser Beitrag zeigt wie der Rechner gebaut wurde und liefert Tipps, die natürlich auch generell fürs PC-Selberbauen gelten.

Von Cornelius Köpp und Michael Nickles

HINWEIS: Zu diesem Schwerpunkt gibt es ein eigenes Forum auf Nickles.de. Dort gibt es aktuelle Infos zum Projekt und Diskussionsmöglichkeit für Mitmacher: http://www.nickles.de/c/f/67.htm

Die Pakete. Um das 99 Euro PC Projekt effektiv durchziehen zu können, wurden alle Komponenten doppelt bestellt. Recht interessant war, was Händler so für Versand und Verpackung berechnen. Der hohe schwere Karton mit den beiden PC-Gehäusen von Pollin "kostete" gerade mal 7,34 Euro (inklusive Nachnahmegebühr). Für das vergleichsweise winzige und leichte Päckchen mit den Speichermodulen (oben rechts) wurden von Hardwareversand.de 11,19 Euro Versandkosten (inklusive Nachnahmegebühr) berechnet.

Der Überraschungs-Ei-Faktor beim Bestellen von Komponenten per Internetversandhandel ist praktisch immer wie lange es dauert und ob alles beim Auspacken den Erwartungen entspricht. Im Fall des 99 Euro PC gab es nicht viel auszupacken: ein Karton mit den Gehäusen, einer mit den CPUs, einer mit den Mainboards und einer mit den Speichermodulen.

Was noch fehlte, war das Päckchen mit den USB-Sticks. Nach 14 Tagen waren die (laut Bestellseite "sofort versandfertigen" USB-Sticks) von http://www.it-multimedia-shop.de immer noch nicht da. Wir beschlossen also erstmal alternative USB-Sticks zu verwenden, die bereits bei uns rumlagen.

Leider wurden die bei http://www.it-multimedia-shop.de niemals geliefert, auch eine Nachfrage per Email blieb unbeantwortet. Das war halb so schlimm, denn die Preise für USB-Sticks waren zwischenzeitlich bereits schon wieder mal derart gefallen, dass es kein Problem war einen 4 GByte Stick im nächstbesten Laden für weniger als 10 Euro zu kriegen.

Einer der beiden 99 Euro PCs sollte in München zusammengebaut werden, der andere in Hannover.

Hut ab: Montagabend um 17 Uhr wurde das Paket in München (links) auf normalem Versandweg bei DHL losgeschickt und am Dienstagmorgen um 10 Uhr wurde es bereits in Hannover (rechts) geliefert.

Bislang hatten wir alle Einzelkomponenten nur auf Bildern im Internet gesehen und deren technische Daten gelesen. Entsprechend spanned war natürlich das Auspacken und Begutachten der Einzelteile…

Die Pakete. Um das 99 Euro PC Projekt effektiv durchziehen zu können, wurden alle Komponenten doppelt bestellt. Recht interessant war, was Händler so für Versand und Verpackung berechnen. Der hohe schwere Karton mit den beiden PC-Gehäusen von Pollin "kostete" gerade mal 7,34 Euro (inklusive Nachnahmegebühr). Für das vergleichsweise winzige und leichte Päckchen mit den Speichermodulen (oben rechts) wurden von Hardwareversand.de 11,19 Euro Versandkosten (inklusive Nachnahmegebühr) berechnet.
Hut ab: Montagabend um 17 Uhr wurde das Paket in München (links) auf normalem Versandweg bei DHL losgeschickt und am Dienstagmorgen um 10 Uhr wurde es bereits in Hannover (rechts) geliefert.
Auf den Vorder- und Hinter-Plastikverkleidungen des 20 Euro Gehäuses waren auf dem blauen "Sternchenhintergrund" die Logos von Disney und Medion aufgedruckt.
Der "Mickey Maus PC" entstand 2004 in Kooperation von Disney und Medion.
Die Seitenverkleidung des 20 Euro Gehäuses: das Belüftungs-Gitter wurde als Mickey Mouse Kopf designed.
Rückseite des "Mickey Mouse"-Gehäuses: hier wurde viel Luft gelassen. Die Kabel können so verlegt werden, dass sie sich nach Verkleiden mit der Rückabdeckung nicht mehr versehentlich abziehen lassen.
Mickey Mouse Gehäuse von beiden Seiten betrachtet: alle Kabel waren quasi so vorverlegt, dass sich alles möglichst schnell zusammenbauen lässt.
Die übliche Verpackung eines Mainboards - es ist immer spannend, wie viel ein Hersteller da reinpackt.
Blick in die Foxconn-Schachtel: unter dem Mainboard fand sich für ein 32,99 Euro Brett verdammt viel Zubehör.
Foxconns Lieferumfang: 2 IDE-Kabel, Diskettenlaufwerk-Kabel, 2 SATA-Kabel, zwei Stromweichen-Adapter für SATA-Stromversorgung, ATX-Slotblech, englisches Manual und Setup-CD.
ATX-Panel des Foxconn-Mainboards: Tastatur, Maus, serielle und parallele Schnittstelle, 4 x USB, 1 x Netzwerk, sechs Audio-Buchsen, dazu noch der analoge VGA-Ausgang der Onboard-Grafik.
Extrem kompakt, aber verdammt viel drauf: das Schnäpchen-Mainboard bietet üppige Ausbaumöglichkeit. Vier DDR2-Speichermodul-Steckplätze, Diskettenlaufwerk-Anschuss, zwei parallele IDE Anschlüsse, vier SATA-Buchsen, 2 x USB Pinleisten und Onboard-Audio-Anschlüsse.
Intel Celeron D CPU mit 2,53 GHz. Bei der Boxed-Version gehört der Lüfter immer zum  Lieferumfang. Komplettpreis: 23,99 Euro.
Der typische Lüfter bei Intels "Boxed-Versionen". Generell sind diese Lüfter sehr ordentlich, es lohnt sich nicht einen anderen zu verwenden (Overclocking-Fanatiker ausgenommen).
Deckel auf, Prozessor rein, Deckel zu. Fertig.
An der Stelle wo der Ventilator/Kühlkörper später Kontakt mit der CPU-Oberfläche kriegt, findet sich ein quadratisches "Dinge", das wie ein Aufkleber aussieht. Das ist sozusagen die "integrierte" Wärmeleitpaste. Man braucht hier einfach NICHTS tun, also auf keinen Fall den "Aufkleber" abziehen. Wenn später Wärme auftritt "verbreit" sich diese Fläche gleichmäßig auf der CPU. Wird irgendwann mal später der Ventilator/Kühlkörper entfernt kann es sinnvoll sein, die "Aufkleber-Reste" vorsichtig abzuwischen und für die erneute Montage richtige Wärmeleitpaste zu verwenden.
Am Ventilator/Kühlkörper befinden sich unten vier "Plastikluschen" (siehe Pfeil links). Die werden auf die entsprechenden vier Bohrungen des Mainboards gesetzt. Danach werden oben am Ventilator/Kühlkörper die vier zu den Platikluschen gehörigen "Drucktaster" runtergedrückt, bis die Plastikluschen in den Mainboard-Bohrungen einrasten.
Unbedingt kontrollieren: die vier Plastikluschen müssen auf der Mainboard-Unterseite perfekt eingerastet sein! Sitzt eine nicht perfekt, dann kann sich der - typischerweise recht schwere - Ventilator/Kühlkörper sehr leicht lösen und knallt dann irgendwann runter ins Gehäuseinnere.
Abschließend wird wie immer die Stromleitung des Ventilators an der entsprechenden Versorgungsbuchse des Mainboards angesteckt.
Überraschung: der billige 12,98 Euro RAM-Riegel wurde recht aufwändig in Orignal-Verpackung geliefert.
Simple Speichermodul-Installation: die beiden Haltebügel werden nach außen geklappt und das RAM-Modul eingesetzt. Eine "Kerbe" im Modul macht falsches Einsetzen praktisch unmöglich. Danach werden die Haltebügel zurückgeklappt, das RAM-Modul rastet ein und sitzt fest.
Im ersten Schritt der Mainboard-Montage wird klargestellt, dass alle Buchsen ihre Öffnungen im ATX-Blech kriegen.
Verdammt eng aber praktisch: beim Mickey Mouse Gehäuse waren keine Abstandhalter nötig. Das Mainboard konnte einfach reingelegt und festgeschraubt werden.
Alarm: wenn eine Mainboard-Bohrung und eine Gehäuse-Bohrung nicht nahezu exakt übereinstimmen, dann ist fast immer was faul. Einsteiger denken bei so was wie hier im Bild meist, das sei eine "normale" Ungenauigkeit. Tatsache ist allerdings, dass selbst billigste Gehäuse fast immer sehr präzise "gebohrt" sind.
Sitzt das Brett perfekt, rein mit den Schrauben. Sie sollten der Reihe nach erst leicht und abschließend fest, aber nicht mit Gewalt fixiert werden. Also nicht eine Schraube auf einmal "reindübeln", sondern erst alle leicht fixieren und abschließend alle noch mal nachdrehen.
Bei diesem Netzteil gibt es zwei komische Stromstecker: einen sehr breiten und einen sehr  kleinen quadratischer, bezeichnet mit "P1" und "PD". Der breite Stecker ist typischerweise der "Haupt"-Stromstecker, der kleine quadratische mit vier Pins ist der "ATX 12 Volt"-Stecker, über den der Prozessor mit Strom versorgt wird.
Sieht blöd aus, aber ist richtig: der Stromanschluss des Mainboard ist hier breiter als der vom Netzteil-Stecker. Der Netzteil-Stecker wird wie im Bild zu sehen reingesteckt, die vier Buchsen-Pins links daneben bleiben einfach frei.
Im Fall des vorliegenden Foxconn-Mainboards wird der zweite vierpolige Stromstecker an eine eigene Buchse des Mainboards angeschlossen.
Die beiden Stromanschlüsse eines Mainboards können sich in "weit entfernten" Ecken befinden (siehe Pfeile im Bild).
In der Front des Disney-Gehäuses gibt es zwei USB-Buchsen sowie einen Mikrofon-Eingang und Kopfhörerausgang. Die wegführenden Kabel wurden einfach an die entsprechenden Buchsen des Mainboards angeschlossen.
Medion beschränkte sich beim Disney-Gehäuse auf das Allernötigste: Power-LED-Anzeige und Ein-/Aus-Taster.
Der kleine Piezo-Lautsprecher befindet sich bei diesem Foxconn-Brett neben dem IDE-Pfosten (siehe Pfeil).
Blick in die finale Kiste: Prozessor und RAM sind installiert, das Mainboard im Gehäuse verschraubt und alle Leitungen sind gelegt.
Der 99 Euro PC von Vorne. Die USB-Anschlüsse und Audio-Buchsen sind vorne links unter der Klappe versteckt, die sich nur "unbequem" schieben lässt.
Praktisch: Hinten ist beim Gehäuse viel Luft und das Kabelzeugs wird von einer Abdeckung verkleidet. Es gibt auch genug Platz um das "Laufwerk" (den USB-Stick) komplett verschwinden zu lassen.
Dumm gelaufen: der Powertasten-Anschluss befindet sich beim Mainboard in einer Ecke, direkt vor dem inneren Lüfter des Netzteils. Beim Zusammenbau geriet eine Schlaufe des zusammengebundenen Kabels durch das Ventilator-Gitter. Das reichte aus um den Netzteillüfter komplett zu blockieren. Entsprechend wurde das Netzteil heiß und begann zu schmoren.
Die Pakete. Um das 99 Euro PC Projekt effektiv durchziehen zu können, wurden alle Komponenten doppelt bestellt. Recht interessant war, was Händler so für Versand und Verpackung berechnen. Der hohe schwere Karton mit den beiden PC-Gehäusen von Pollin "kostete" gerade mal 7,34 Euro (inklusive Nachnahmegebühr). Für das vergleichsweise winzige und leichte Päckchen mit den Speichermodulen (oben rechts) wurden von Hardwareversand.de 11,19 Euro Versandkosten (inklusive Nachnahmegebühr) berechnet.
Hut ab: Montagabend um 17 Uhr wurde das Paket in München (links) auf normalem Versandweg bei DHL losgeschickt und am Dienstagmorgen um 10 Uhr wurde es bereits in Hannover (rechts) geliefert.
Auf den Vorder- und Hinter-Plastikverkleidungen des 20 Euro Gehäuses waren auf dem blauen "Sternchenhintergrund" die Logos von Disney und Medion aufgedruckt.
Der "Mickey Maus PC" entstand 2004 in Kooperation von Disney und Medion.
Die Seitenverkleidung des 20 Euro Gehäuses: das Belüftungs-Gitter wurde als Mickey Mouse Kopf designed.
Rückseite des "Mickey Mouse"-Gehäuses: hier wurde viel Luft gelassen. Die Kabel können so verlegt werden, dass sie sich nach Verkleiden mit der Rückabdeckung nicht mehr versehentlich abziehen lassen.
Mickey Mouse Gehäuse von beiden Seiten betrachtet: alle Kabel waren quasi so vorverlegt, dass sich alles möglichst schnell zusammenbauen lässt.
Die übliche Verpackung eines Mainboards - es ist immer spannend, wie viel ein Hersteller da reinpackt.
Blick in die Foxconn-Schachtel: unter dem Mainboard fand sich für ein 32,99 Euro Brett verdammt viel Zubehör.
Foxconns Lieferumfang: 2 IDE-Kabel, Diskettenlaufwerk-Kabel, 2 SATA-Kabel, zwei Stromweichen-Adapter für SATA-Stromversorgung, ATX-Slotblech, englisches Manual und Setup-CD.
ATX-Panel des Foxconn-Mainboards: Tastatur, Maus, serielle und parallele Schnittstelle, 4 x USB, 1 x Netzwerk, sechs Audio-Buchsen, dazu noch der analoge VGA-Ausgang der Onboard-Grafik.
Extrem kompakt, aber verdammt viel drauf: das Schnäpchen-Mainboard bietet üppige Ausbaumöglichkeit. Vier DDR2-Speichermodul-Steckplätze, Diskettenlaufwerk-Anschuss, zwei parallele IDE Anschlüsse, vier SATA-Buchsen, 2 x USB Pinleisten und Onboard-Audio-Anschlüsse.
Intel Celeron D CPU mit 2,53 GHz. Bei der Boxed-Version gehört der Lüfter immer zum  Lieferumfang. Komplettpreis: 23,99 Euro.
Der typische Lüfter bei Intels "Boxed-Versionen". Generell sind diese Lüfter sehr ordentlich, es lohnt sich nicht einen anderen zu verwenden (Overclocking-Fanatiker ausgenommen).
Deckel auf, Prozessor rein, Deckel zu. Fertig.
An der Stelle wo der Ventilator/Kühlkörper später Kontakt mit der CPU-Oberfläche kriegt, findet sich ein quadratisches "Dinge", das wie ein Aufkleber aussieht. Das ist sozusagen die "integrierte" Wärmeleitpaste. Man braucht hier einfach NICHTS tun, also auf keinen Fall den "Aufkleber" abziehen. Wenn später Wärme auftritt "verbreit" sich diese Fläche gleichmäßig auf der CPU. Wird irgendwann mal später der Ventilator/Kühlkörper entfernt kann es sinnvoll sein, die "Aufkleber-Reste" vorsichtig abzuwischen und für die erneute Montage richtige Wärmeleitpaste zu verwenden.
Am Ventilator/Kühlkörper befinden sich unten vier "Plastikluschen" (siehe Pfeil links). Die werden auf die entsprechenden vier Bohrungen des Mainboards gesetzt. Danach werden oben am Ventilator/Kühlkörper die vier zu den Platikluschen gehörigen "Drucktaster" runtergedrückt, bis die Plastikluschen in den Mainboard-Bohrungen einrasten.
Unbedingt kontrollieren: die vier Plastikluschen müssen auf der Mainboard-Unterseite perfekt eingerastet sein! Sitzt eine nicht perfekt, dann kann sich der - typischerweise recht schwere - Ventilator/Kühlkörper sehr leicht lösen und knallt dann irgendwann runter ins Gehäuseinnere.
Abschließend wird wie immer die Stromleitung des Ventilators an der entsprechenden Versorgungsbuchse des Mainboards angesteckt.
Überraschung: der billige 12,98 Euro RAM-Riegel wurde recht aufwändig in Orignal-Verpackung geliefert.
Simple Speichermodul-Installation: die beiden Haltebügel werden nach außen geklappt und das RAM-Modul eingesetzt. Eine "Kerbe" im Modul macht falsches Einsetzen praktisch unmöglich. Danach werden die Haltebügel zurückgeklappt, das RAM-Modul rastet ein und sitzt fest.
Im ersten Schritt der Mainboard-Montage wird klargestellt, dass alle Buchsen ihre Öffnungen im ATX-Blech kriegen.
Verdammt eng aber praktisch: beim Mickey Mouse Gehäuse waren keine Abstandhalter nötig. Das Mainboard konnte einfach reingelegt und festgeschraubt werden.
Alarm: wenn eine Mainboard-Bohrung und eine Gehäuse-Bohrung nicht nahezu exakt übereinstimmen, dann ist fast immer was faul. Einsteiger denken bei so was wie hier im Bild meist, das sei eine "normale" Ungenauigkeit. Tatsache ist allerdings, dass selbst billigste Gehäuse fast immer sehr präzise "gebohrt" sind.
Sitzt das Brett perfekt, rein mit den Schrauben. Sie sollten der Reihe nach erst leicht und abschließend fest, aber nicht mit Gewalt fixiert werden. Also nicht eine Schraube auf einmal "reindübeln", sondern erst alle leicht fixieren und abschließend alle noch mal nachdrehen.
Bei diesem Netzteil gibt es zwei komische Stromstecker: einen sehr breiten und einen sehr  kleinen quadratischer, bezeichnet mit "P1" und "PD". Der breite Stecker ist typischerweise der "Haupt"-Stromstecker, der kleine quadratische mit vier Pins ist der "ATX 12 Volt"-Stecker, über den der Prozessor mit Strom versorgt wird.
Sieht blöd aus, aber ist richtig: der Stromanschluss des Mainboard ist hier breiter als der vom Netzteil-Stecker. Der Netzteil-Stecker wird wie im Bild zu sehen reingesteckt, die vier Buchsen-Pins links daneben bleiben einfach frei.
Im Fall des vorliegenden Foxconn-Mainboards wird der zweite vierpolige Stromstecker an eine eigene Buchse des Mainboards angeschlossen.
Die beiden Stromanschlüsse eines Mainboards können sich in "weit entfernten" Ecken befinden (siehe Pfeile im Bild).
In der Front des Disney-Gehäuses gibt es zwei USB-Buchsen sowie einen Mikrofon-Eingang und Kopfhörerausgang. Die wegführenden Kabel wurden einfach an die entsprechenden Buchsen des Mainboards angeschlossen.
Medion beschränkte sich beim Disney-Gehäuse auf das Allernötigste: Power-LED-Anzeige und Ein-/Aus-Taster.
Der kleine Piezo-Lautsprecher befindet sich bei diesem Foxconn-Brett neben dem IDE-Pfosten (siehe Pfeil).
Blick in die finale Kiste: Prozessor und RAM sind installiert, das Mainboard im Gehäuse verschraubt und alle Leitungen sind gelegt.
Der 99 Euro PC von Vorne. Die USB-Anschlüsse und Audio-Buchsen sind vorne links unter der Klappe versteckt, die sich nur "unbequem" schieben lässt.
Praktisch: Hinten ist beim Gehäuse viel Luft und das Kabelzeugs wird von einer Abdeckung verkleidet. Es gibt auch genug Platz um das "Laufwerk" (den USB-Stick) komplett verschwinden zu lassen.
Dumm gelaufen: der Powertasten-Anschluss befindet sich beim Mainboard in einer Ecke, direkt vor dem inneren Lüfter des Netzteils. Beim Zusammenbau geriet eine Schlaufe des zusammengebundenen Kabels durch das Ventilator-Gitter. Das reichte aus um den Netzteillüfter komplett zu blockieren. Entsprechend wurde das Netzteil heiß und begann zu schmoren.
Die Pakete. Um das 99 Euro PC Projekt effektiv durchziehen zu können, wurden alle Komponenten doppelt bestellt. Recht interessant war, was Händler so für Versand und Verpackung berechnen. Der hohe schwere Karton mit den beiden PC-Gehäusen von Pollin "kostete" gerade mal 7,34 Euro (inklusive Nachnahmegebühr). Für das vergleichsweise winzige und leichte Päckchen mit den Speichermodulen (oben rechts) wurden von Hardwareversand.de 11,19 Euro Versandkosten (inklusive Nachnahmegebühr) berechnet.
Hut ab: Montagabend um 17 Uhr wurde das Paket in München (links) auf normalem Versandweg bei DHL losgeschickt und am Dienstagmorgen um 10 Uhr wurde es bereits in Hannover (rechts) geliefert.
Auf den Vorder- und Hinter-Plastikverkleidungen des 20 Euro Gehäuses waren auf dem blauen "Sternchenhintergrund" die Logos von Disney und Medion aufgedruckt.
Der "Mickey Maus PC" entstand 2004 in Kooperation von Disney und Medion.
Die Seitenverkleidung des 20 Euro Gehäuses: das Belüftungs-Gitter wurde als Mickey Mouse Kopf designed.
Rückseite des "Mickey Mouse"-Gehäuses: hier wurde viel Luft gelassen. Die Kabel können so verlegt werden, dass sie sich nach Verkleiden mit der Rückabdeckung nicht mehr versehentlich abziehen lassen.
Mickey Mouse Gehäuse von beiden Seiten betrachtet: alle Kabel waren quasi so vorverlegt, dass sich alles möglichst schnell zusammenbauen lässt.
Die übliche Verpackung eines Mainboards - es ist immer spannend, wie viel ein Hersteller da reinpackt.
Blick in die Foxconn-Schachtel: unter dem Mainboard fand sich für ein 32,99 Euro Brett verdammt viel Zubehör.
Foxconns Lieferumfang: 2 IDE-Kabel, Diskettenlaufwerk-Kabel, 2 SATA-Kabel, zwei Stromweichen-Adapter für SATA-Stromversorgung, ATX-Slotblech, englisches Manual und Setup-CD.
ATX-Panel des Foxconn-Mainboards: Tastatur, Maus, serielle und parallele Schnittstelle, 4 x USB, 1 x Netzwerk, sechs Audio-Buchsen, dazu noch der analoge VGA-Ausgang der Onboard-Grafik.
Extrem kompakt, aber verdammt viel drauf: das Schnäpchen-Mainboard bietet üppige Ausbaumöglichkeit. Vier DDR2-Speichermodul-Steckplätze, Diskettenlaufwerk-Anschuss, zwei parallele IDE Anschlüsse, vier SATA-Buchsen, 2 x USB Pinleisten und Onboard-Audio-Anschlüsse.
Intel Celeron D CPU mit 2,53 GHz. Bei der Boxed-Version gehört der Lüfter immer zum  Lieferumfang. Komplettpreis: 23,99 Euro.
Der typische Lüfter bei Intels "Boxed-Versionen". Generell sind diese Lüfter sehr ordentlich, es lohnt sich nicht einen anderen zu verwenden (Overclocking-Fanatiker ausgenommen).
Deckel auf, Prozessor rein, Deckel zu. Fertig.
An der Stelle wo der Ventilator/Kühlkörper später Kontakt mit der CPU-Oberfläche kriegt, findet sich ein quadratisches "Dinge", das wie ein Aufkleber aussieht. Das ist sozusagen die "integrierte" Wärmeleitpaste. Man braucht hier einfach NICHTS tun, also auf keinen Fall den "Aufkleber" abziehen. Wenn später Wärme auftritt "verbreit" sich diese Fläche gleichmäßig auf der CPU. Wird irgendwann mal später der Ventilator/Kühlkörper entfernt kann es sinnvoll sein, die "Aufkleber-Reste" vorsichtig abzuwischen und für die erneute Montage richtige Wärmeleitpaste zu verwenden.
Am Ventilator/Kühlkörper befinden sich unten vier "Plastikluschen" (siehe Pfeil links). Die werden auf die entsprechenden vier Bohrungen des Mainboards gesetzt. Danach werden oben am Ventilator/Kühlkörper die vier zu den Platikluschen gehörigen "Drucktaster" runtergedrückt, bis die Plastikluschen in den Mainboard-Bohrungen einrasten.
Unbedingt kontrollieren: die vier Plastikluschen müssen auf der Mainboard-Unterseite perfekt eingerastet sein! Sitzt eine nicht perfekt, dann kann sich der - typischerweise recht schwere - Ventilator/Kühlkörper sehr leicht lösen und knallt dann irgendwann runter ins Gehäuseinnere.
Abschließend wird wie immer die Stromleitung des Ventilators an der entsprechenden Versorgungsbuchse des Mainboards angesteckt.
Überraschung: der billige 12,98 Euro RAM-Riegel wurde recht aufwändig in Orignal-Verpackung geliefert.
Simple Speichermodul-Installation: die beiden Haltebügel werden nach außen geklappt und das RAM-Modul eingesetzt. Eine "Kerbe" im Modul macht falsches Einsetzen praktisch unmöglich. Danach werden die Haltebügel zurückgeklappt, das RAM-Modul rastet ein und sitzt fest.
Im ersten Schritt der Mainboard-Montage wird klargestellt, dass alle Buchsen ihre Öffnungen im ATX-Blech kriegen.
Verdammt eng aber praktisch: beim Mickey Mouse Gehäuse waren keine Abstandhalter nötig. Das Mainboard konnte einfach reingelegt und festgeschraubt werden.
Alarm: wenn eine Mainboard-Bohrung und eine Gehäuse-Bohrung nicht nahezu exakt übereinstimmen, dann ist fast immer was faul. Einsteiger denken bei so was wie hier im Bild meist, das sei eine "normale" Ungenauigkeit. Tatsache ist allerdings, dass selbst billigste Gehäuse fast immer sehr präzise "gebohrt" sind.
Sitzt das Brett perfekt, rein mit den Schrauben. Sie sollten der Reihe nach erst leicht und abschließend fest, aber nicht mit Gewalt fixiert werden. Also nicht eine Schraube auf einmal "reindübeln", sondern erst alle leicht fixieren und abschließend alle noch mal nachdrehen.
Bei diesem Netzteil gibt es zwei komische Stromstecker: einen sehr breiten und einen sehr  kleinen quadratischer, bezeichnet mit "P1" und "PD". Der breite Stecker ist typischerweise der "Haupt"-Stromstecker, der kleine quadratische mit vier Pins ist der "ATX 12 Volt"-Stecker, über den der Prozessor mit Strom versorgt wird.
Sieht blöd aus, aber ist richtig: der Stromanschluss des Mainboard ist hier breiter als der vom Netzteil-Stecker. Der Netzteil-Stecker wird wie im Bild zu sehen reingesteckt, die vier Buchsen-Pins links daneben bleiben einfach frei.
Im Fall des vorliegenden Foxconn-Mainboards wird der zweite vierpolige Stromstecker an eine eigene Buchse des Mainboards angeschlossen.
Die beiden Stromanschlüsse eines Mainboards können sich in "weit entfernten" Ecken befinden (siehe Pfeile im Bild).
In der Front des Disney-Gehäuses gibt es zwei USB-Buchsen sowie einen Mikrofon-Eingang und Kopfhörerausgang. Die wegführenden Kabel wurden einfach an die entsprechenden Buchsen des Mainboards angeschlossen.
Medion beschränkte sich beim Disney-Gehäuse auf das Allernötigste: Power-LED-Anzeige und Ein-/Aus-Taster.
Der kleine Piezo-Lautsprecher befindet sich bei diesem Foxconn-Brett neben dem IDE-Pfosten (siehe Pfeil).
Blick in die finale Kiste: Prozessor und RAM sind installiert, das Mainboard im Gehäuse verschraubt und alle Leitungen sind gelegt.
Der 99 Euro PC von Vorne. Die USB-Anschlüsse und Audio-Buchsen sind vorne links unter der Klappe versteckt, die sich nur "unbequem" schieben lässt.
Praktisch: Hinten ist beim Gehäuse viel Luft und das Kabelzeugs wird von einer Abdeckung verkleidet. Es gibt auch genug Platz um das "Laufwerk" (den USB-Stick) komplett verschwinden zu lassen.
Dumm gelaufen: der Powertasten-Anschluss befindet sich beim Mainboard in einer Ecke, direkt vor dem inneren Lüfter des Netzteils. Beim Zusammenbau geriet eine Schlaufe des zusammengebundenen Kabels durch das Ventilator-Gitter. Das reichte aus um den Netzteillüfter komplett zu blockieren. Entsprechend wurde das Netzteil heiß und begann zu schmoren.
Die Pakete. Um das 99 Euro PC Projekt effektiv durchziehen zu können, wurden alle Komponenten doppelt bestellt. Recht interessant war, was Händler so für Versand und Verpackung berechnen. Der hohe schwere Karton mit den beiden PC-Gehäusen von Pollin "kostete" gerade mal 7,34 Euro (inklusive Nachnahmegebühr). Für das vergleichsweise winzige und leichte Päckchen mit den Speichermodulen (oben rechts) wurden von Hardwareversand.de 11,19 Euro Versandkosten (inklusive Nachnahmegebühr) berechnet.
Hut ab: Montagabend um 17 Uhr wurde das Paket in München (links) auf normalem Versandweg bei DHL losgeschickt und am Dienstagmorgen um 10 Uhr wurde es bereits in Hannover (rechts) geliefert.
Auf den Vorder- und Hinter-Plastikverkleidungen des 20 Euro Gehäuses waren auf dem blauen "Sternchenhintergrund" die Logos von Disney und Medion aufgedruckt.
Der "Mickey Maus PC" entstand 2004 in Kooperation von Disney und Medion.
Die Seitenverkleidung des 20 Euro Gehäuses: das Belüftungs-Gitter wurde als Mickey Mouse Kopf designed.
Rückseite des "Mickey Mouse"-Gehäuses: hier wurde viel Luft gelassen. Die Kabel können so verlegt werden, dass sie sich nach Verkleiden mit der Rückabdeckung nicht mehr versehentlich abziehen lassen.
Mickey Mouse Gehäuse von beiden Seiten betrachtet: alle Kabel waren quasi so vorverlegt, dass sich alles möglichst schnell zusammenbauen lässt.
Die übliche Verpackung eines Mainboards - es ist immer spannend, wie viel ein Hersteller da reinpackt.
Blick in die Foxconn-Schachtel: unter dem Mainboard fand sich für ein 32,99 Euro Brett verdammt viel Zubehör.
Foxconns Lieferumfang: 2 IDE-Kabel, Diskettenlaufwerk-Kabel, 2 SATA-Kabel, zwei Stromweichen-Adapter für SATA-Stromversorgung, ATX-Slotblech, englisches Manual und Setup-CD.
ATX-Panel des Foxconn-Mainboards: Tastatur, Maus, serielle und parallele Schnittstelle, 4 x USB, 1 x Netzwerk, sechs Audio-Buchsen, dazu noch der analoge VGA-Ausgang der Onboard-Grafik.
Extrem kompakt, aber verdammt viel drauf: das Schnäpchen-Mainboard bietet üppige Ausbaumöglichkeit. Vier DDR2-Speichermodul-Steckplätze, Diskettenlaufwerk-Anschuss, zwei parallele IDE Anschlüsse, vier SATA-Buchsen, 2 x USB Pinleisten und Onboard-Audio-Anschlüsse.
Intel Celeron D CPU mit 2,53 GHz. Bei der Boxed-Version gehört der Lüfter immer zum  Lieferumfang. Komplettpreis: 23,99 Euro.
Der typische Lüfter bei Intels "Boxed-Versionen". Generell sind diese Lüfter sehr ordentlich, es lohnt sich nicht einen anderen zu verwenden (Overclocking-Fanatiker ausgenommen).
Deckel auf, Prozessor rein, Deckel zu. Fertig.
An der Stelle wo der Ventilator/Kühlkörper später Kontakt mit der CPU-Oberfläche kriegt, findet sich ein quadratisches "Dinge", das wie ein Aufkleber aussieht. Das ist sozusagen die "integrierte" Wärmeleitpaste. Man braucht hier einfach NICHTS tun, also auf keinen Fall den "Aufkleber" abziehen. Wenn später Wärme auftritt "verbreit" sich diese Fläche gleichmäßig auf der CPU. Wird irgendwann mal später der Ventilator/Kühlkörper entfernt kann es sinnvoll sein, die "Aufkleber-Reste" vorsichtig abzuwischen und für die erneute Montage richtige Wärmeleitpaste zu verwenden.
Am Ventilator/Kühlkörper befinden sich unten vier "Plastikluschen" (siehe Pfeil links). Die werden auf die entsprechenden vier Bohrungen des Mainboards gesetzt. Danach werden oben am Ventilator/Kühlkörper die vier zu den Platikluschen gehörigen "Drucktaster" runtergedrückt, bis die Plastikluschen in den Mainboard-Bohrungen einrasten.
Unbedingt kontrollieren: die vier Plastikluschen müssen auf der Mainboard-Unterseite perfekt eingerastet sein! Sitzt eine nicht perfekt, dann kann sich der - typischerweise recht schwere - Ventilator/Kühlkörper sehr leicht lösen und knallt dann irgendwann runter ins Gehäuseinnere.
Abschließend wird wie immer die Stromleitung des Ventilators an der entsprechenden Versorgungsbuchse des Mainboards angesteckt.
Überraschung: der billige 12,98 Euro RAM-Riegel wurde recht aufwändig in Orignal-Verpackung geliefert.
Simple Speichermodul-Installation: die beiden Haltebügel werden nach außen geklappt und das RAM-Modul eingesetzt. Eine "Kerbe" im Modul macht falsches Einsetzen praktisch unmöglich. Danach werden die Haltebügel zurückgeklappt, das RAM-Modul rastet ein und sitzt fest.
Im ersten Schritt der Mainboard-Montage wird klargestellt, dass alle Buchsen ihre Öffnungen im ATX-Blech kriegen.
Verdammt eng aber praktisch: beim Mickey Mouse Gehäuse waren keine Abstandhalter nötig. Das Mainboard konnte einfach reingelegt und festgeschraubt werden.
Alarm: wenn eine Mainboard-Bohrung und eine Gehäuse-Bohrung nicht nahezu exakt übereinstimmen, dann ist fast immer was faul. Einsteiger denken bei so was wie hier im Bild meist, das sei eine "normale" Ungenauigkeit. Tatsache ist allerdings, dass selbst billigste Gehäuse fast immer sehr präzise "gebohrt" sind.
Sitzt das Brett perfekt, rein mit den Schrauben. Sie sollten der Reihe nach erst leicht und abschließend fest, aber nicht mit Gewalt fixiert werden. Also nicht eine Schraube auf einmal "reindübeln", sondern erst alle leicht fixieren und abschließend alle noch mal nachdrehen.
Bei diesem Netzteil gibt es zwei komische Stromstecker: einen sehr breiten und einen sehr  kleinen quadratischer, bezeichnet mit "P1" und "PD". Der breite Stecker ist typischerweise der "Haupt"-Stromstecker, der kleine quadratische mit vier Pins ist der "ATX 12 Volt"-Stecker, über den der Prozessor mit Strom versorgt wird.
Sieht blöd aus, aber ist richtig: der Stromanschluss des Mainboard ist hier breiter als der vom Netzteil-Stecker. Der Netzteil-Stecker wird wie im Bild zu sehen reingesteckt, die vier Buchsen-Pins links daneben bleiben einfach frei.
Im Fall des vorliegenden Foxconn-Mainboards wird der zweite vierpolige Stromstecker an eine eigene Buchse des Mainboards angeschlossen.
Die beiden Stromanschlüsse eines Mainboards können sich in "weit entfernten" Ecken befinden (siehe Pfeile im Bild).
In der Front des Disney-Gehäuses gibt es zwei USB-Buchsen sowie einen Mikrofon-Eingang und Kopfhörerausgang. Die wegführenden Kabel wurden einfach an die entsprechenden Buchsen des Mainboards angeschlossen.
Medion beschränkte sich beim Disney-Gehäuse auf das Allernötigste: Power-LED-Anzeige und Ein-/Aus-Taster.
Der kleine Piezo-Lautsprecher befindet sich bei diesem Foxconn-Brett neben dem IDE-Pfosten (siehe Pfeil).
Blick in die finale Kiste: Prozessor und RAM sind installiert, das Mainboard im Gehäuse verschraubt und alle Leitungen sind gelegt.
Der 99 Euro PC von Vorne. Die USB-Anschlüsse und Audio-Buchsen sind vorne links unter der Klappe versteckt, die sich nur "unbequem" schieben lässt.
Praktisch: Hinten ist beim Gehäuse viel Luft und das Kabelzeugs wird von einer Abdeckung verkleidet. Es gibt auch genug Platz um das "Laufwerk" (den USB-Stick) komplett verschwinden zu lassen.
Dumm gelaufen: der Powertasten-Anschluss befindet sich beim Mainboard in einer Ecke, direkt vor dem inneren Lüfter des Netzteils. Beim Zusammenbau geriet eine Schlaufe des zusammengebundenen Kabels durch das Ventilator-Gitter. Das reichte aus um den Netzteillüfter komplett zu blockieren. Entsprechend wurde das Netzteil heiß und begann zu schmoren.
Die Pakete. Um das 99 Euro PC Projekt effektiv durchziehen zu können, wurden alle Komponenten doppelt bestellt. Recht interessant war, was Händler so für Versand und Verpackung berechnen. Der hohe schwere Karton mit den beiden PC-Gehäusen von Pollin "kostete" gerade mal 7,34 Euro (inklusive Nachnahmegebühr). Für das vergleichsweise winzige und leichte Päckchen mit den Speichermodulen (oben rechts) wurden von Hardwareversand.de 11,19 Euro Versandkosten (inklusive Nachnahmegebühr) berechnet.
Hut ab: Montagabend um 17 Uhr wurde das Paket in München (links) auf normalem Versandweg bei DHL losgeschickt und am Dienstagmorgen um 10 Uhr wurde es bereits in Hannover (rechts) geliefert.
Auf den Vorder- und Hinter-Plastikverkleidungen des 20 Euro Gehäuses waren auf dem blauen "Sternchenhintergrund" die Logos von Disney und Medion aufgedruckt.
Der "Mickey Maus PC" entstand 2004 in Kooperation von Disney und Medion.
Die Seitenverkleidung des 20 Euro Gehäuses: das Belüftungs-Gitter wurde als Mickey Mouse Kopf designed.
Rückseite des "Mickey Mouse"-Gehäuses: hier wurde viel Luft gelassen. Die Kabel können so verlegt werden, dass sie sich nach Verkleiden mit der Rückabdeckung nicht mehr versehentlich abziehen lassen.
Mickey Mouse Gehäuse von beiden Seiten betrachtet: alle Kabel waren quasi so vorverlegt, dass sich alles möglichst schnell zusammenbauen lässt.
Die übliche Verpackung eines Mainboards - es ist immer spannend, wie viel ein Hersteller da reinpackt.
Blick in die Foxconn-Schachtel: unter dem Mainboard fand sich für ein 32,99 Euro Brett verdammt viel Zubehör.
Foxconns Lieferumfang: 2 IDE-Kabel, Diskettenlaufwerk-Kabel, 2 SATA-Kabel, zwei Stromweichen-Adapter für SATA-Stromversorgung, ATX-Slotblech, englisches Manual und Setup-CD.
ATX-Panel des Foxconn-Mainboards: Tastatur, Maus, serielle und parallele Schnittstelle, 4 x USB, 1 x Netzwerk, sechs Audio-Buchsen, dazu noch der analoge VGA-Ausgang der Onboard-Grafik.
Extrem kompakt, aber verdammt viel drauf: das Schnäpchen-Mainboard bietet üppige Ausbaumöglichkeit. Vier DDR2-Speichermodul-Steckplätze, Diskettenlaufwerk-Anschuss, zwei parallele IDE Anschlüsse, vier SATA-Buchsen, 2 x USB Pinleisten und Onboard-Audio-Anschlüsse.
Intel Celeron D CPU mit 2,53 GHz. Bei der Boxed-Version gehört der Lüfter immer zum  Lieferumfang. Komplettpreis: 23,99 Euro.
Der typische Lüfter bei Intels "Boxed-Versionen". Generell sind diese Lüfter sehr ordentlich, es lohnt sich nicht einen anderen zu verwenden (Overclocking-Fanatiker ausgenommen).
Deckel auf, Prozessor rein, Deckel zu. Fertig.
An der Stelle wo der Ventilator/Kühlkörper später Kontakt mit der CPU-Oberfläche kriegt, findet sich ein quadratisches "Dinge", das wie ein Aufkleber aussieht. Das ist sozusagen die "integrierte" Wärmeleitpaste. Man braucht hier einfach NICHTS tun, also auf keinen Fall den "Aufkleber" abziehen. Wenn später Wärme auftritt "verbreit" sich diese Fläche gleichmäßig auf der CPU. Wird irgendwann mal später der Ventilator/Kühlkörper entfernt kann es sinnvoll sein, die "Aufkleber-Reste" vorsichtig abzuwischen und für die erneute Montage richtige Wärmeleitpaste zu verwenden.
Am Ventilator/Kühlkörper befinden sich unten vier "Plastikluschen" (siehe Pfeil links). Die werden auf die entsprechenden vier Bohrungen des Mainboards gesetzt. Danach werden oben am Ventilator/Kühlkörper die vier zu den Platikluschen gehörigen "Drucktaster" runtergedrückt, bis die Plastikluschen in den Mainboard-Bohrungen einrasten.
Unbedingt kontrollieren: die vier Plastikluschen müssen auf der Mainboard-Unterseite perfekt eingerastet sein! Sitzt eine nicht perfekt, dann kann sich der - typischerweise recht schwere - Ventilator/Kühlkörper sehr leicht lösen und knallt dann irgendwann runter ins Gehäuseinnere.
Abschließend wird wie immer die Stromleitung des Ventilators an der entsprechenden Versorgungsbuchse des Mainboards angesteckt.
Überraschung: der billige 12,98 Euro RAM-Riegel wurde recht aufwändig in Orignal-Verpackung geliefert.
Simple Speichermodul-Installation: die beiden Haltebügel werden nach außen geklappt und das RAM-Modul eingesetzt. Eine "Kerbe" im Modul macht falsches Einsetzen praktisch unmöglich. Danach werden die Haltebügel zurückgeklappt, das RAM-Modul rastet ein und sitzt fest.
Im ersten Schritt der Mainboard-Montage wird klargestellt, dass alle Buchsen ihre Öffnungen im ATX-Blech kriegen.
Verdammt eng aber praktisch: beim Mickey Mouse Gehäuse waren keine Abstandhalter nötig. Das Mainboard konnte einfach reingelegt und festgeschraubt werden.
Alarm: wenn eine Mainboard-Bohrung und eine Gehäuse-Bohrung nicht nahezu exakt übereinstimmen, dann ist fast immer was faul. Einsteiger denken bei so was wie hier im Bild meist, das sei eine "normale" Ungenauigkeit. Tatsache ist allerdings, dass selbst billigste Gehäuse fast immer sehr präzise "gebohrt" sind.
Sitzt das Brett perfekt, rein mit den Schrauben. Sie sollten der Reihe nach erst leicht und abschließend fest, aber nicht mit Gewalt fixiert werden. Also nicht eine Schraube auf einmal "reindübeln", sondern erst alle leicht fixieren und abschließend alle noch mal nachdrehen.
Bei diesem Netzteil gibt es zwei komische Stromstecker: einen sehr breiten und einen sehr  kleinen quadratischer, bezeichnet mit "P1" und "PD". Der breite Stecker ist typischerweise der "Haupt"-Stromstecker, der kleine quadratische mit vier Pins ist der "ATX 12 Volt"-Stecker, über den der Prozessor mit Strom versorgt wird.
Sieht blöd aus, aber ist richtig: der Stromanschluss des Mainboard ist hier breiter als der vom Netzteil-Stecker. Der Netzteil-Stecker wird wie im Bild zu sehen reingesteckt, die vier Buchsen-Pins links daneben bleiben einfach frei.
Im Fall des vorliegenden Foxconn-Mainboards wird der zweite vierpolige Stromstecker an eine eigene Buchse des Mainboards angeschlossen.
Die beiden Stromanschlüsse eines Mainboards können sich in "weit entfernten" Ecken befinden (siehe Pfeile im Bild).
In der Front des Disney-Gehäuses gibt es zwei USB-Buchsen sowie einen Mikrofon-Eingang und Kopfhörerausgang. Die wegführenden Kabel wurden einfach an die entsprechenden Buchsen des Mainboards angeschlossen.
Medion beschränkte sich beim Disney-Gehäuse auf das Allernötigste: Power-LED-Anzeige und Ein-/Aus-Taster.
Der kleine Piezo-Lautsprecher befindet sich bei diesem Foxconn-Brett neben dem IDE-Pfosten (siehe Pfeil).
Blick in die finale Kiste: Prozessor und RAM sind installiert, das Mainboard im Gehäuse verschraubt und alle Leitungen sind gelegt.
Der 99 Euro PC von Vorne. Die USB-Anschlüsse und Audio-Buchsen sind vorne links unter der Klappe versteckt, die sich nur "unbequem" schieben lässt.
Praktisch: Hinten ist beim Gehäuse viel Luft und das Kabelzeugs wird von einer Abdeckung verkleidet. Es gibt auch genug Platz um das "Laufwerk" (den USB-Stick) komplett verschwinden zu lassen.
Dumm gelaufen: der Powertasten-Anschluss befindet sich beim Mainboard in einer Ecke, direkt vor dem inneren Lüfter des Netzteils. Beim Zusammenbau geriet eine Schlaufe des zusammengebundenen Kabels durch das Ventilator-Gitter. Das reichte aus um den Netzteillüfter komplett zu blockieren. Entsprechend wurde das Netzteil heiß und begann zu schmoren.

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