DSL - die dicke Leitung

PRAXIS: Defektes DSL-Modem selbst reparieren

DSL-Modems hängen typischerweise permanent eingeschaltet und betriebsbereit am Netz. Der Dauerbetrieb strapaziert die Elektronik und irgendwann ist Sense, das Ding macht die Grätsche. Blöd, wenn so was am Wochenende passiert - ein Ersatz-DSL-Modem hat nicht jeder mal so eben rumliegen. Im Fall eines alten DSL-Modems der Telekom lässt sich allerdings oft mit wenig Aufwand eine Reparatur durchführen.

Von Harry Schmidt und Michael Nickles

Die meisten kennen diesen alten Modem-Kollegen auf den ersten Blick - er wurde mit Einführung von DSL von der Telekom massenhaft ausgeliefert.

Obwohl das gezeigte Telekom-Modem bereits einige Jährchen auf dem Buckel hat, wurde es recht zukunftssicher konzipiert. Auch schnelle DSL-Anbindungen mit 6 MBit/s sind für  den alten weißen Klumpen kein Problem. Es gibt also keinen Grund, das alte Modem heute nicht mehr zu verwenden. Leider ist das Telekom-Modem zwar robust konstruiert, aber kein Ding für die Ewigkeit - nach einigen Jahren Dauerbetrieb ist mit einem Totalausfall zu rechnen - nichts geht mehr. Typischerweise bricht das Ding schlagartig zusammen - leicht daran zu erkennen, dass sämtliche Betriebs-Leuchtanzeigen erloschen sind.  

Hier zwei Detailansichten und die exakte Typenbezeichnung des alten Telekom-Modems, das von Siemens produziert wurde.

Wer so ein altes defektes Modem hat oder eins auf dem Sperrmüll findet, sollte die Gelegenheit nutzen und es reparieren, auch wenn bereits ein neues DSL-Modem vorhanden ist. Dann ist für den nächsten Modem-Ausfall zumindest ein Ersatzgerät vorhanden.

Elektronik-Experte Harry Schmidt: "In fast 99 Prozent aller Fälle bricht das alte Telekom-Modem zusammen weil ein paar Kondensatoren im Eimer sind - das lässt sich mit wenig Aufwand billig und schnell reparieren."

WARNUNG: In diesem Beitrag geht es um die Reparatur eines Geräts das mit 240 Volt Strom versorgt wird. Wem nicht klar ist, dass dies eine tödliche Spannung ist und deshalb der Stromstecker vor der Reparatur abgezogen werden muss, der sollte diesen Beitrag ausdrücklich meiden.

Die meisten kennen diesen alten Modem-Kollegen auf den ersten Blick - er wurde mit Einführung von DSL von der Telekom massenhaft ausgeliefert.
Hier zwei Detailansichten und die exakte Typenbezeichnung des alten Telekom-Modems, das von Siemens produziert wurde.
Elektronik-Experte Harry Schmidt: "In fast 99 Prozent aller Fälle bricht das alte Telekom-Modem zusammen weil ein paar Kondensatoren im Eimer sind - das lässt sich mit wenig Aufwand billig und schnell reparieren."
Hinter diesen kleinen Schlitzen befinden sich "Plastikschnapper", die beide Gehäuseteile zusammenhalten.
Das geöffnete Modem. Drinnen sind zwei Platinen. Die schmale links ist das Netzteil, die große rechts hat die Modem-Elektronik drauf.
Ganz rechts ist der Schraubklotz zu sehen, an dem das Stromkabel befestigt ist. Unmittelbar unter ihm befindet sich ein mittelgroßer Elektroyd-Kondensator (Nummer 1 im Bild). Links neben Nummer 1 befindet sich ein zweiter großer fetter Elko (Nummer 2). Und links von dem der dritte - ein kleiner Elko. Der Minuspol der Elkos befindet sich jeweils "oben", also in Richtung der Modem-Hauptplatine.
Billige Standardbauteile - diese drei Elkos müssen besorgt werden.
Nach Entfernen der Schrauben wird die Platine einfach gekippt um an die Rückseite zu gelangen.
Nach Austausch der drei Elkos sollte die Power-Betriebsleuchte bei Anschließen des Modems ans Stromnetz wieder grün aufleuchten - Vorsichtige machen vorher natürlich das Gehäuse zu.
Die meisten kennen diesen alten Modem-Kollegen auf den ersten Blick - er wurde mit Einführung von DSL von der Telekom massenhaft ausgeliefert.
Hier zwei Detailansichten und die exakte Typenbezeichnung des alten Telekom-Modems, das von Siemens produziert wurde.
Elektronik-Experte Harry Schmidt: "In fast 99 Prozent aller Fälle bricht das alte Telekom-Modem zusammen weil ein paar Kondensatoren im Eimer sind - das lässt sich mit wenig Aufwand billig und schnell reparieren."
Hinter diesen kleinen Schlitzen befinden sich "Plastikschnapper", die beide Gehäuseteile zusammenhalten.
Das geöffnete Modem. Drinnen sind zwei Platinen. Die schmale links ist das Netzteil, die große rechts hat die Modem-Elektronik drauf.
Ganz rechts ist der Schraubklotz zu sehen, an dem das Stromkabel befestigt ist. Unmittelbar unter ihm befindet sich ein mittelgroßer Elektroyd-Kondensator (Nummer 1 im Bild). Links neben Nummer 1 befindet sich ein zweiter großer fetter Elko (Nummer 2). Und links von dem der dritte - ein kleiner Elko. Der Minuspol der Elkos befindet sich jeweils "oben", also in Richtung der Modem-Hauptplatine.
Billige Standardbauteile - diese drei Elkos müssen besorgt werden.
Nach Entfernen der Schrauben wird die Platine einfach gekippt um an die Rückseite zu gelangen.
Nach Austausch der drei Elkos sollte die Power-Betriebsleuchte bei Anschließen des Modems ans Stromnetz wieder grün aufleuchten - Vorsichtige machen vorher natürlich das Gehäuse zu.
Die meisten kennen diesen alten Modem-Kollegen auf den ersten Blick - er wurde mit Einführung von DSL von der Telekom massenhaft ausgeliefert.
Hier zwei Detailansichten und die exakte Typenbezeichnung des alten Telekom-Modems, das von Siemens produziert wurde.
Elektronik-Experte Harry Schmidt: "In fast 99 Prozent aller Fälle bricht das alte Telekom-Modem zusammen weil ein paar Kondensatoren im Eimer sind - das lässt sich mit wenig Aufwand billig und schnell reparieren."
Hinter diesen kleinen Schlitzen befinden sich "Plastikschnapper", die beide Gehäuseteile zusammenhalten.
Das geöffnete Modem. Drinnen sind zwei Platinen. Die schmale links ist das Netzteil, die große rechts hat die Modem-Elektronik drauf.
Ganz rechts ist der Schraubklotz zu sehen, an dem das Stromkabel befestigt ist. Unmittelbar unter ihm befindet sich ein mittelgroßer Elektroyd-Kondensator (Nummer 1 im Bild). Links neben Nummer 1 befindet sich ein zweiter großer fetter Elko (Nummer 2). Und links von dem der dritte - ein kleiner Elko. Der Minuspol der Elkos befindet sich jeweils "oben", also in Richtung der Modem-Hauptplatine.
Billige Standardbauteile - diese drei Elkos müssen besorgt werden.
Nach Entfernen der Schrauben wird die Platine einfach gekippt um an die Rückseite zu gelangen.
Nach Austausch der drei Elkos sollte die Power-Betriebsleuchte bei Anschließen des Modems ans Stromnetz wieder grün aufleuchten - Vorsichtige machen vorher natürlich das Gehäuse zu.
Die meisten kennen diesen alten Modem-Kollegen auf den ersten Blick - er wurde mit Einführung von DSL von der Telekom massenhaft ausgeliefert.
Hier zwei Detailansichten und die exakte Typenbezeichnung des alten Telekom-Modems, das von Siemens produziert wurde.
Elektronik-Experte Harry Schmidt: "In fast 99 Prozent aller Fälle bricht das alte Telekom-Modem zusammen weil ein paar Kondensatoren im Eimer sind - das lässt sich mit wenig Aufwand billig und schnell reparieren."
Hinter diesen kleinen Schlitzen befinden sich "Plastikschnapper", die beide Gehäuseteile zusammenhalten.
Das geöffnete Modem. Drinnen sind zwei Platinen. Die schmale links ist das Netzteil, die große rechts hat die Modem-Elektronik drauf.
Ganz rechts ist der Schraubklotz zu sehen, an dem das Stromkabel befestigt ist. Unmittelbar unter ihm befindet sich ein mittelgroßer Elektroyd-Kondensator (Nummer 1 im Bild). Links neben Nummer 1 befindet sich ein zweiter großer fetter Elko (Nummer 2). Und links von dem der dritte - ein kleiner Elko. Der Minuspol der Elkos befindet sich jeweils "oben", also in Richtung der Modem-Hauptplatine.
Billige Standardbauteile - diese drei Elkos müssen besorgt werden.
Nach Entfernen der Schrauben wird die Platine einfach gekippt um an die Rückseite zu gelangen.
Nach Austausch der drei Elkos sollte die Power-Betriebsleuchte bei Anschließen des Modems ans Stromnetz wieder grün aufleuchten - Vorsichtige machen vorher natürlich das Gehäuse zu.
Die meisten kennen diesen alten Modem-Kollegen auf den ersten Blick - er wurde mit Einführung von DSL von der Telekom massenhaft ausgeliefert.
Hier zwei Detailansichten und die exakte Typenbezeichnung des alten Telekom-Modems, das von Siemens produziert wurde.
Elektronik-Experte Harry Schmidt: "In fast 99 Prozent aller Fälle bricht das alte Telekom-Modem zusammen weil ein paar Kondensatoren im Eimer sind - das lässt sich mit wenig Aufwand billig und schnell reparieren."
Hinter diesen kleinen Schlitzen befinden sich "Plastikschnapper", die beide Gehäuseteile zusammenhalten.
Das geöffnete Modem. Drinnen sind zwei Platinen. Die schmale links ist das Netzteil, die große rechts hat die Modem-Elektronik drauf.
Ganz rechts ist der Schraubklotz zu sehen, an dem das Stromkabel befestigt ist. Unmittelbar unter ihm befindet sich ein mittelgroßer Elektroyd-Kondensator (Nummer 1 im Bild). Links neben Nummer 1 befindet sich ein zweiter großer fetter Elko (Nummer 2). Und links von dem der dritte - ein kleiner Elko. Der Minuspol der Elkos befindet sich jeweils "oben", also in Richtung der Modem-Hauptplatine.
Billige Standardbauteile - diese drei Elkos müssen besorgt werden.
Nach Entfernen der Schrauben wird die Platine einfach gekippt um an die Rückseite zu gelangen.
Nach Austausch der drei Elkos sollte die Power-Betriebsleuchte bei Anschließen des Modems ans Stromnetz wieder grün aufleuchten - Vorsichtige machen vorher natürlich das Gehäuse zu.

Kommentare zu diesem Artikel (3)

Strohwittwer
Hallo, ich glaube, diesen Artikel habe ich vor ein paar Jahren schon mal bei Nickles gelesen. Ich frage mich, ob es noch jemanden gibt, der dieses alte Modem der Telekom noch benutzt, auch auf den Fotos sieht es schon ziemlich verstaubt aus;-) Gruß, der Strohwittwer.
Michael Nickles
Hallo Strohwittwer, Der Beitrag ist bereits mehrere Jahre alt - auf Nickles.de wird alles archiviert und bleibt abrufbereit. Ob dieses alte Modem noch nennenswert eingesetzt wird, weiß ich nicht. Grüße, Mike
Conqueror
Der Artikel lässt sich mit ein klein wenig Wissen auf modernere Modems und Router anpassen, da hier dasselbe Problem besteht. Wegen Pfennig oder Cent Artikel fallen diese Komponenten aus, weil die Hersteller eben an diesen Teilen sparen. Die Geräte fallen ja erst nach der Garantiezeit aus.

Artikel kommentieren