Partition Magic
Unbestritten eines der besten Werkzeuge für die Festplattenarbeit ist
Partition Magic von Powerquest (
www.powerquest.de). Das Tool kann Partitionen anlegen und löschen, vergrößern und verkleinern, verschieben und
kopieren oder auch zusammenfassen. Es unterstützt neben
FAT32 auch NTFS,
Linux Ext2 und Ext3.
In der Version 8.0 ganz neu ist ein Dateibrowser, mit dem Sie Dateien
zwischen verschiedenen Partitionen kopieren -- egal, mit welchem Dateisystem
diese formatiert sind. So haben Sie zum Beispiel von
Windows aus leichten
Zugriff auf Linux-Laufwerke. Auch versteckte
Partition sind im Datei-Browser
sichtbar.
Für
Backups ist die Unterstützung von externen Laufwerken am USB- oder
Firewire-Anschluss interessant. Den neuen Festplattengrößen jenseits der 100
GByte trägt das Tool ebenfalls Rechnung: Partition bis zu 160 GByte
unterstützt es laut Hersteller.
Aktuelle Aufteilung
Bevor Sie einen Partitionsmanager anwerfen und die Struktur Ihrer
Festplatte(n) neu gestalten sollten Sie erst einmal den aktuellen Zustand
festzustellen: Wie viele Festplatten gibt es, welche Partitionen mit welchem
Dateisystem sind eingerichtet. Als Hilfe dient dazu Schreiben Sie sich die
Partitionsdaten ruhig auf, das kann bei einem Fehler viel Kopfzerbrechen
ersparen. Zur Anzeige der Partitionsdaten verwenden Sie am besten einen
Partitionsmanager wie Partition Magic.

Partition Magic 7.0 zeigt die aktuelle Aufteilung der Festplatte an.
Damit beugen Sie nicht nur Fehlern beim Anlegen neuer Partitionen vor.
Außerdem vermeiden Sie damit, dass bereits installierte Programme plötzlich
auf Laufwerken mit anderen Laufwerksbuchstaben liegen (siehe Laufwerksbuchstaben) Denn DOS sowie Windows 9x verteilen die
Buchstaben für die Laufwerke bei jedem Start neu. Bei Windows NT, 2000 und
XP funktioniert das genauso, allerdings haben Sie die Option, über die
Datenträgerverwaltung (Systemsteuerung/Software/Computerverwaltung)
die Laufwerksbuchstaben frei zuzuordnen.
Wenn Sie mehr als einen IDE-Festplattencontroller im PC stecken haben
kann es zu einer falschen Reihenfolge der Festplatten kommen. Das ist zum
Beispiel der Fall, wenn das Motherboard Ihres PC einen zusätzlichen
RAID-Controller hat. Dann ist unter Umständen die als Nummer 1 gelistete
Festplatte nicht das Bootlaufwerk, sondern Nummer 2 (oder 3). Das hat damit
zu tun, dass der zusätzliche Controller ein eigenes BIOS hat. Achten Sie auf
solche Details und lassen Sie sich nicht verwirren.