Damit eine Festplatte überhaupt volle Leistung bringen kann, müssen viele Dinge stimmen: Platte, BIOS, Betriebssystem. Hier eine schnelle Vorabübersicht:
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Platten-Leistungs-faktor
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Tipp
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1. Festplattenmechanik
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Die tatsächliche Geschwindigkeit wird von der Platte selbst bestimmt: Rein »mechanisch« betrachtet, kann man eine Platte also nicht schneller machen. Man kann keinen »schnelleren Motor« reinbauen und auch so was wie »Overclocking« existiert hier nicht. Schnellere Platten sind teurer als lahme Platten. So war es schon immer, und das ändert sich auch nicht.
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2. Verkabelung
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Egal ob IDE, Serial ATA oder SCSI: In allenFällen wird maximale Leistung nur mit den richtigen Kabeln und der richtigen Verkabelung erreicht. Bei »Kabelchaos« treten böse Bremseffekte auf. Für Serial-ATA gibt es für jedes Gerät ein eigenes Kabel - dadurch fallen Falschverkabelungen so ziemlich flach.
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3. Festplatten-Firmware
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Aus einer frisch gekauften Platte kommt nicht unbedingt sofort »volle« Leistung raus. Oft helfen die Plattenhersteller mit Firmware-Updates nach. Generell solltest Du immer sofort nach dem Kauf einer Platte abchecken, ob es ein Firmware-Update für sie gibt, und es gegebenenfalls draufmachen. Befinden sich bereits Daten auf einer Platte, ist ein Firmware-Update immer stressig, da unbedingt Daten-Backup ratsam. An der Firmware selbst lässt sich ebenfalls nichts tunen, es sollte halt nur eine aktuelle Version drauf sein.
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4. Interne Festplatteneinstellungen
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Spezielle Tools verschaffen Zugang zu internen Plattenoptionen: Schreibcache, Betriebsmodus, Akustikmanagement etc.. Diese Voreinstellungen sind keineswegs immer auf volle Leistung gedreht. Das muss immer abgecheckt werden.
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5. BIOS-/Controller-Firmware
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Auch SCSI und IDE-Controller brauchen natürlich aktuelle Firmware. Bei Onboard-Controllern ist das im Mainboard-BIOS mit drinnen, Controller-Steckkarten haben einen eigenen BIOS-Baustein.
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6. Betriebssystem
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Eine schnelle Platte nützt nichts, wenn das verwendete Betriebssystem ihren schnellsten Betriebsmodus nicht unterstützt. Immer dran denken!
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7. Treiber für IDE/S-ATA/SCSI
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Jeder Controller braucht Treiber: egal ob Steckkarte oder onboard. Auch hier ist es dringend ratsam, immer die frischsten Treiber draufzuhaben.
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8. Auslagerungsdatei
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Wie schnell ein Windows-Betriebssystem ist, hängt oft von der Geschwindigkeit der Auslagerungsdatei ab. Und die befindet sich auf der Festplatte. Hier ist viel Tuning möglich.
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9. Windows-Cache
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Ob eine Platte flitzt oder kriecht, hängt auch von vielen weiteren Betriebssystem-Einstellungen ab (Cache etc.).
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10. Defragmentierung
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Es ist normal, dass Platten lahmer werden, wenn viele Daten kopiert, gelöscht oder verschoben werden. An regelmäßiger Defragmentierung führt definitiv kein Weg vorbei.
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