Sicherheit mit Linux

Astaro Firewall Version 4

Für den SOHO-Markt aber auch für mittelständische Firmen bietet die Astaro-Firewall eine alternative Sicherheitslösung zu Hardware- oder Software-Routern mit integrierter Firewall, die auch preislich interessant ist. Von Burkhard Müller.

Märkte und Anwendungen
Das Astaro-Produkt basiert auf einer eigenen Linux-Distribution, besteht also aus Open Source Software, für den kommerziellen Einsatz muss das Produkt jedoch bezahlt werden.

Eigentlich besteht der Hauptvorteil einer auf Linux basierenden Firewall im Gegensatz etwa zu Hardware-Routern vor allem in einer individuell konfigurierbaren Software, die sich für jeden Anwendungsfall spezifisch anpassen lässt und zudem erweiterbar ist. Bei der Astaro-Firewall ist man jedoch auf Updates des Herstellers angewiesen, dafür muss man nicht selber Hand anlegen – das Produkt wird schlüsselfertig geliefert und muss „nur noch“ administriert werden.

Damit bietet sich eine solche Lösung auch für Appliances an, wie sie zum Beispiel von Pyramid Computer gebaut und vertrieben werden.


In der Astaro Firewall SOHO steckt eine Linux-Firewall drin (Foto: Pyramid).

Das kleinste Modell für zehn User beginnt bei € 1590. Dazu kommen weitere Kosten etwa für Viren-Schutz, Content-Protection, die Unterstützung von Gigabit Ethernet, einen WLAN Access Point oder ein Upgrade auf mehr User. Support-Verträge und Schulungen gehören ebenfalls zum Angebot. In der höchsten Ausbaustufe sind zwölf Netzwerkkarten enthalten.

Lust auf Testen?
Für den persönlichen Gebrauch ist die Astaro Firewall kostenlos. Die 1-CD-Version kann bei Freshmeat geladen werden. Die Installation verläuft automatisch, es ist jedoch ein eigener Rechner bzw. eine eigene Festplatte notwendig, da die Astaro-Firewall die Festplatte neu partitioniert und vorhandene Software vollständig löscht.

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