Logfile-Format anpassen Damit man überprüfen kann
was mod_gzip denn so komprimiert und wie gut es das kann, muss man auf
entsprechende Einträge im
Server Logfile zurückgreifen. Im Wesentlichen
müssen Sie dazu das
LogFormat in Ihrer httpd.conf verändern.
Normalerweise sieht die Format-Definition des .common. Logfile-Formates in
etwa folgendermaßen aus:
LogFormat "%h %l %u %t "%r" %>s %b"
common
Mit diesem Format erhalten Sie alle wirklich relevanten
Daten im http-Log. Um diese nun um die mod_gzip Informationen zu
erweitern, müssen Sie die Definition des .common. Formates folgendermaßen
verändern - am besten indem Sie eine Kopie der ursprünglichen Definition
bearbeiten:
LogFormat "%h %l %u %t "%r" %>s %b mod_gzip: %
{
mod_gzip_compression_ratio
}
npct." common_gzip
Dadurch definieren Sie eine neue Format-Angabe, die unter der
Bezeichnung mod_gzip verwendet werden kann. Zusätzlich zu den bisherigen
Informationen enthält das Logfile dann noch eine Information von mod_gzip,
und zwar die Komprimierungsrate der abgerufenen Datei.
Allerdings
reicht die Definition eines neuen Formats nicht aus, sondern Sie müssen
dem
Apache ausserdem mitteilen dass er diese Format-Definition benutzen
soll. Das geht über den
CustomLog Eintrag in Ihrer
Konfigurationsdatei. Angenommen Sie haben das Format von oben .
einschließlich des Namens . verwendet, dann muss Ihr neuer CustomLog
Eintrag wie folgt aussehen:
CustomLog PfadZuIhrerLogDateo
common_gzip
Nun müssen Sie den Apache erneut starten. Danach
können Sie die Log-Datei mit
tail . f unter Betrachtung halten.
Dort sollten dann sofort Einträge mit dem folgenden Aussehen erscheinen:
212.124.226.3 - - [18/Jul/2001:00:00:44 +0200] "GET
/index_nocss.htm HTTP/1.1" 200 9521 mod_gzip: 85pct.
Wie Sie sehen
enthält die Log-Datei nun Einträge die durch Angaben von mod_gzip
erweitert wurden. Dabei handelt es sich im Wesentlichen um einen Angabe in
Prozent. Die gibt den Komprimierungsfaktor an . sie beschreibt also wie
gut mod_gzip die Datei vor dem Transfer komprimieren konnte. Damit ist
alles geschehen was geschehen muss, allerdings sollten Sie, nachdem Sie
mod_gzip angeworfen haben, hin und wieder ein Auge auf das TMP Verzeichnis
Ihres Webservers werfen. mod_gzip tendiert nämlich dazu, in diesem
Verzeichnis temporäre Daten abzulegen und diese dort zu vergessen. Es kann
ganz sicher nicht schaden, diese Daten hin und wieder zu entfernen,
ansonsten läuft über kurz oder lang die Festplatte über, da zeitweise eine
ganze Menge dieser Daten anfallen.