Altes neu gespielt

X-Fun selbstgemacht - die besten Games

Egal ob XBox, Playstation oder Gamecube, alle Konsolen haben eines gemeinsam: Sie sind nicht nur in der Anschaffung sehr teuer, auch die Spiele kosten einen fetten Batzen. Bis zu 75 Euro müssen XBox-Fans für ein Game abdrücken. Konsole, Zubehör, Spiele - bis endlich gespielt werden kann, sind schnell 200 Euro und mehr als Basisinvestition versenkt. Es geht auch anders. Von Michael Nickles.

Sicher. Es gab Irre, die bereit waren 250 Euro abzudrücken alleine um "Halo" auf der XBox erleben zu können, ein paar Monate bevor das Spiel auch für den PC rauskam. Eingefleischte XBox-Fans beschwören, dass "Halo" auf der XBox garantiert am geilsten rüberkommt. Dennoch gilt die alte Regel: Leistungstechnisch hält selbst die neueste Videospielkonsole nicht lange durch, bis sie von der PC-Leistung "erdrückt" wird. So war's schon immer, so wird es immer bleiben. Bereits ein alter 1 GHz PC reicht fett aus um totale Arcade-Action zu erleben. Das grosse Problem Nummer 1 ist das Feeling.




Mit der XBox am grossen TV spielt es sich einfach erlebnisreicher als vor einem PC-Monitor. Der zweite markante Unterschied, ist die Steuerung. Am PC werden Actiongames vor allem über Tastatur und Maus gespielt. Ego-Shooter-Fans brechen bei der Vorstellung mit einem "Joystick" zu spielen in Lachkrämpfe aus. Mit der Maus zielt sich's halt besser, präziser und schneller. Und diese Einstellung der Hardcore-Gamer ist verständlich. Denn: Kaum ein 3D-Shooter-Produzent hat es bislang geschafft, eine wirkliche gute Joystick-Unterstützung in sein PC-Spiel einzubauen. Wer es dennoch versucht bei einem PC-3D-Spiel ein Gamepad zu nutzen, der wird schnell das Handtuch werfen und lieber mit der Maus spielen.