Windows organisieren

So funktioniert die Management Konsole

Die MMC (Management Konsole) ist eines der wichtigsten neuen Features von Windows 2000. Über die Konsole kann der lokale Rechner im Netz administriert werden. Die Konsole bietet aber auch die Möglichkeit, andere Rechner im Netz zu verwalten. Welche Werkzeuge die Konsole enthalten soll, entscheidet der Administrator. Bei Bedarf können auch eine Vielzahl unterschiedlicher Konsolen zusammengebaut werden. Der folgende Beitrag zeigt, wie man das Optimum aus der Management Konsole herausholt. Von Thomas Wölfer.

Konzept der Konsole
Die Windows Management Konsole war zwar bereits bei NT 4.0 als Teil des 'Option Packs' und bei Windows 98 im Rahmen des Windows 98 Resource Kits verfügbar - seit Windows 2000 ist sie aber integraler Teil des Betriebssystems selbst und wird innerhalb von Windows 2000 für die Verwaltung des Computers verwendet.

Die Management Konsole selbst ist im wesentlichen kein administratives Programm - sie stellt vielmehr einen Container dar, in das Management-Werkzeuge aufgenommen werden können. Die Werkzeuge werden 'Snap-Ins' genannt. Im wesentlichen bietet die Management-Konsole also eine Rahmen für die Snap-Ins sodas diese Programme eine einheitliche Oberfläche verwenden - die wirkliche Arbeit wird dann von diesen Werkzeugen erledigt: Die Konsole dient nur als gemeinsame Benutzeroberfläche.

Praktisch alle administrativen Werkzeuge von Windows 2000 kommen in Form eines solchen Snap-Ins - darüber hinaus stellen auch andere Softwarehersteller als Microsoft Snap-Ins für die Verwaltung ihrer Software zu verfügung: Wenn eine Anwendung ein Administratives Programm benötigt - das ist zum Beispiel bei vielen Server-Anwendungen der Fall - dann dient die Management Konsole als Rahmen innerhalb dessen dieses Administrative Programm ausgeführt wird. Ein prominentes Beispiel dafür ist der SQL Server.


Mit der MMC wird Windows 2000 gemanged: Aber auch ältere Windows-Versionen können sie nutzen.'.

Dabei ist es wichtig anzumerken, das die Konsole nicht immer alle auf einem Rechner installierten Snap-Ins anzeigen muß: Welche Werkzeuge angezeigt werden, ist von der Konfiguration der MMC abhängig. Bei einem gegebenen Satz an Werkzeugen spricht man von eine 'Konsole' - jede Konsole unterscheidet sich also von einer anderen nur durch die enthaltenen Werkzeuge: Die Benutzeroberfläche bleibt immer die gleiche. Im Prinzip kann man sich das ganze als eine sehr flexible Systemsteuerung vorstellen, bei der mehrere Kopien der Systemsteuerung existieren, aber jede Kopie enthält nur die Werkzeuge, die zu eine bestimmten Aufgabe - oder den Aufgaben eines bestimmten Anwenders bzw. Administrators - passen.

Artikel kommentieren