Datenpresse

Festplattenplatz optimal nutzen

Wer Probleme mit seinem Festplattenplatz hat, der findet bei Windows XP gleich mehrere Methoden die eigenen Dateien zu verkleinern. Man kann Dateien, komplette Ordner oder gleich ganze Laufwerke komprimieren. Obendrein können auch .ZIP Dateien verwaltet und bearbeitet werden, als wären es ganz normale Files. Dieser Beitrag erklärt, wie Sie die Datenkompression in XP richtig einsetzen. Von Thomas Wölfer

Bei der Komprimierung von Dateien geht es einfach darum, die Größe einer Datei zu verringern, ohne die darin enthaltenen Informationen zu verlieren.

Viele Dateien sind von Haus aus bereits komprimiert. So ist das zum Beispiel bei vielen Bild- oder Tondateien. Anders sieht das bei Datendateien aus. Dazu zählen zum Beispiel Word-Dokumente und Dateien die von anderen Anwendungsprogrammen angelegt werden. Davon gibt es aber auf einer normalen Festplatte jede Menge - und darum lohnt es sich auch, zu wissen, wie man mit der Kompression richtig umgeht.

Davon ab gibt es noch einen weiteren Grund für Dateikompression: Immer wenn man Dateien per Internet verschickt, ist es einfach schon allein aufgrund der benötigten Zeit praktisch, Dateien in komprimierter Form zu versenden. Nachdem auch ganze Ordner komprimiert werden können, macht das die Sache sogar einfacher, wenn man mehrere Dateien an den gleichen Empfänger versenden will. Der Empfänger erhält einfach einen ganzen Ordner, der alle für ihn gedachten Dateien enthält.

Windows XP bietet unterschiedliche Arten der Kompression, die auch unterschiedlich zu handhaben sind. Zum einen ist es möglich Dateien, Ordner oder ganze Laufwerke mit Hilfe des Dateisystems zu komprimieren - zum anderen gibt es die Möglichkeit, einzelne Dateien ganz ohne Hilfe des Dateisystems zu komprimieren. Beide Möglichkeiten haben Ihre Vor- und Nachteile.

Komprimieren mit dem Dateisystem

Das praktische beim komprimieren von Dateien mit Hilfe des Dateisystems ist die Tatsache, das derart komprimierte Dateien völlig transparent benutzt werden können. Das bedeutet, Sie können eine komprimierte Datei einfach benutzen, ohne vorher tätig werden zu müssen. Ein Dekomprimieren ist nicht notwendig.

Das gilt auch für alle Fälle, bei denen die Datei von einem Anwendungsprogramm benutzt werden soll: Ein Anwendungsprogramm kann eine per Dateisystem komprimierte Datei einfach laden, Sie können Veränderungen vornehmen und die Datei dann speichern: Danach ist die Datei immer noch komprimiert, enthält aber Ihre Änderungen.

Damit diese Sache so schön transparent abläuft, muss Windows aber ein gewisses Maß an Arbeit leisten: Auf der einen Seite - in Richtung der Festplatte - muss es sich darum kümmern das die Daten komprimiert werden, denn nur so wird ja auch Platz gespart. Auf der anderen Seite - in Richtung der Anwendungsprogramme - muss Windows die Dateien dekomprimieren, damit sie benutzt werden können.

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