Prozessoren - Daten, Fakten, Tipps

KNOWHOW: Prozessoren 2008 - Fakten statt Fehlkauf

Intel und AMD überschwemmen den CPU-Markt mit zig neuen Modellen. Anhand der GHz lassen sich Prozessoren nicht mehr vergleichen - es kommt auf wichtigere Dinge an. Beispielsweise ob man aktuell besser einen Zwei-Kerner oder eine CPU mit vier Kernen nimmt. Wegen dem ständigen Modellwechsel ist die Gefahr groß, zum falschen Zeitpunkt zu kaufen und über Nacht viel Kohle zu verplempern. Dieser Beitrag zeigt, worauf bei der CPU-Auswahl jetzt generell zu achten ist.

Dass es schon lange nicht mehr auf GHz-Prozessortakt ankommt, haben inzwischen auch weniger sachkundige PC-Anwender erkannt. Und dass der Faktor Stromverbrauch recht heikel ist, hat sich inzwischen ebenfalls rumgesprochen. Allerdings gibt es zunehmend auch Faktoren und Fragen, bei denen PC-Technik-Kenner ins Schwitzen kommen. Die aktuelle  Frage Nummer 1: 2-Kern oder 4-Kern Prozessor kaufen.

Prospekt-Ausschnitt Februar 2008: hier werden eine Intel 2-Kern-CPU und ein Modell mit 4 Kernen zum gleichen Preis angeboten. Also brutto 2 x 3 = 6 GHz versus brutto 4 x 2,4 = 9,6 GHz. Außerdem hat der 4-Kerner einen doppelt so großen Level2-Cache (8 statt 4 MByte). Und beide kosten gleich viel. Im März 2008 waren die Preise der obigen Prozessoren bereits um 30 Euro gefallen - das Problem 2er oder 4er (bei gleichem Preis) existiert allerdings unverändert.

Also: einen 2-Kerner mit brutto 6 GHz oder ein 4-Kerner mit brutto 9,6 GHz zu gleichem Preis. Welchen kaufen? Details zu dieser sehr heiklen Kaufentscheidung später im Beitrag.

Ebenfalls kitzlig wird es, wenn Begriffe wie "SSE" oder "Vanderpool" ins Spiel kommen. Im Fall von SSE kriegt man schnell raus, dass das eine Befehlserweiterung ist, die Multimedia-Zeugs enorm beschleunigen kann. Je neuer eine SSE-Technik/Version desto besser ist sie  logischerweise. Dabei kommt schnell diese Frage: Lohnt es sich heute noch einen Prozessor mit SSE3 zu kaufen, wenn "in ein paar Tagen" bereits neue Modelle mit SSE4 kommen werden? Und: wie viel Euro lohnt es sich draufzuzahlen, wenn dann die Wahl zwischen SSE3 und SSE4 besteht?

Vanderpool - wer zu diesem Begriff recherchiert, kriegt leicht raus, dass es sich um eine Optimierung für "Virtualisierungstechnik" handelt. Normal-PC-Anwender steigen bei diesem Begriff natürlich sofort aus, sie kennen "Virtualisierung" nicht, glauben nicht, sie jemals zu brauchen. Wozu also bei einem Prozessor drauf achten, dass er für so eine Technik optimiert ist? Und dann  noch ein paar Euro für dieses "Vanderpool" draufzahlen? Auch bezüglich dieser Sache, wird sehr schnell eine falsche Kaufentscheidung getroffen - mehr dazu ebenfalls im Beitrag.

Prospekt-Ausschnitt Februar 2008: hier werden eine Intel 2-Kern-CPU und ein Modell mit 4 Kernen zum gleichen Preis angeboten. Also brutto 2 x 3 = 6 GHz versus brutto 4 x 2,4 = 9,6 GHz. Außerdem hat der 4-Kerner einen doppelt so großen Level2-Cache (8 statt 4 MByte). Und beide kosten gleich viel. Im März 2008 waren die Preise der obigen Prozessoren bereits um 30 Euro gefallen - das Problem 2er oder 4er (bei gleichem Preis) existiert allerdings unverändert.
Eine "Silizium Scheibe" mit 30cm Durchmesser. Je kleiner sich Schaltkreise machen lassen, desto mehr Prozessoren ("quadratische"  Flächen auf der Scheibe) lassen sich aus so einer Scheibe rausholen. Also mehr Prozessoren, bei identischen Grundmaterialkosten. (Foto: Intel)
Nochmals zum Vergleich: der Wolfdale-Prozessor für 184 Euro hier ist nicht nur günstiger sondern auch moderner und schneller als der "alte" für 234 Euro, weil Intel ihn billiger produzieren kann. Der neue E8400 hat wie sein Vorgänger E6850 zwei Kerne mit je 3 GHz, aber einen größeren Level 2 Cache – 2 x 3 MByte statt 2 x2 MByte. Inzwischen ist es also totaler Blödsinn, noch ein "Conroe"-Modell zu kaufen.
Wenn eine neue CPU-Generation einmarschiert, dann werden die Lager geräumt, das alte Zeugs muss raus. Dann erscheinen typischerweise News über drastische Preissenkungen der alten Prozessoren. Im Februar 2008 stürzte der Preis eines Intel Q6700 quasi über Nacht von 530 auf 266 Dollar, wie diese Mitteilung von PC Professionell Online zeigt.
Ice Storm Fighters: Im Startmenü wird F1 Demo High (für 4-Kern-CPU) oder F2 Demo Lows (für 2-Kern-CPU) gewählt. Während das Demo läuft lassen sich dann per Zifferntasten 1-N die Kerne einzeln ein- ausschalten. Dabei kann die Auswirkung auf die Framerate des Spiels live mitverfolgt werden. Logischerweise kriegt man mit dem Intel-Demo raus, dass ein Quad-Core-Prozessor deulich mehr Leistung bringt, als ein Zweikern-Modell. Die Demo ist ja so programmiert, dass sie alles aus allen Kernen rausholt.
Links: Zwei-Kern-Betrieb, rechts Vier-Kern-Betrieb. Die CPU-Note ist beim 4-Kern-Betrieb mit 3793 Punkten quasi doppel so hoch wie beim Zwei-Kern-Betrieb (2102 Punkte). An der Gesamtpunktzahl von 3Dmark ändert sich allerdings wenig.
Nochmals zum Vergleich. Hier wurde im Januar 2008 eine 2-Kern und eine 4-Kern-CPU zum gleichen Preis angeboten. Diese Sachlage besteht auch bei den neuen CPU-Modellen unverändert.
Quad-Core in der Praxis: mit normaler Software gelingt es nicht, einen Vierkerner an seine Leistungsgrenze zu treiben.
Konvertierungs-Job mit Avidemux. Diese Freeware unterstützt maximal zwei CPU-Kerne. Entsprechend zeigt der Windows Task Manager während der Rechnerei an, dass nur rund 50 Prozent der CPU-Gesamtleistung verwendet wird - es sind also nur zwei Kerne am ackern.
Hier wurde Avidemux zwei Mal gestartet um zwei Videokonvertierungen gleichzeitig durchzuziehen. In diesem Fall nutzen beide laufenden Avidemux jeweils 2 Kerne, der Systemmonitor bestätigt, dass die CPU-Gesamtleistung jetzt quasi komplett ausgeschöpft wird.
Auf der Dialog-Seite CPU-Z werden nach kurzem Check das Stepping und die Revision der CPU angezeigt.
Praktisch: Intel verpackt seine Prozessoren so, dass man durch ein Plastik-Sichtfenster den CPU-Aufdruck erkennen kann. Zum Ermitteln des Stepping ist hier die dritte Zeile relevant, die Zeichenfolge, die vor dem Herstellungsort (hier Malay) steht. Im Beispiel hier also "SLACR".
Praktisch: Intel bietet online einen Service namens "Processor Spec Finder" (
Wird einfach ein Prozessormodell gewählt (hier "Intel Core 2 Quad"), dann folgt eine Auflistung sämtlicher Steppings die es von diesem Modell es bislang gab und anhand welchem Aufdruck auf dem Prozessor man sie erkennen kann.
Prospekt-Ausschnitt Februar 2008: hier werden eine Intel 2-Kern-CPU und ein Modell mit 4 Kernen zum gleichen Preis angeboten. Also brutto 2 x 3 = 6 GHz versus brutto 4 x 2,4 = 9,6 GHz. Außerdem hat der 4-Kerner einen doppelt so großen Level2-Cache (8 statt 4 MByte). Und beide kosten gleich viel. Im März 2008 waren die Preise der obigen Prozessoren bereits um 30 Euro gefallen - das Problem 2er oder 4er (bei gleichem Preis) existiert allerdings unverändert.
Eine "Silizium Scheibe" mit 30cm Durchmesser. Je kleiner sich Schaltkreise machen lassen, desto mehr Prozessoren ("quadratische"  Flächen auf der Scheibe) lassen sich aus so einer Scheibe rausholen. Also mehr Prozessoren, bei identischen Grundmaterialkosten. (Foto: Intel)
Nochmals zum Vergleich: der Wolfdale-Prozessor für 184 Euro hier ist nicht nur günstiger sondern auch moderner und schneller als der "alte" für 234 Euro, weil Intel ihn billiger produzieren kann. Der neue E8400 hat wie sein Vorgänger E6850 zwei Kerne mit je 3 GHz, aber einen größeren Level 2 Cache – 2 x 3 MByte statt 2 x2 MByte. Inzwischen ist es also totaler Blödsinn, noch ein "Conroe"-Modell zu kaufen.
Wenn eine neue CPU-Generation einmarschiert, dann werden die Lager geräumt, das alte Zeugs muss raus. Dann erscheinen typischerweise News über drastische Preissenkungen der alten Prozessoren. Im Februar 2008 stürzte der Preis eines Intel Q6700 quasi über Nacht von 530 auf 266 Dollar, wie diese Mitteilung von PC Professionell Online zeigt.
Ice Storm Fighters: Im Startmenü wird F1 Demo High (für 4-Kern-CPU) oder F2 Demo Lows (für 2-Kern-CPU) gewählt. Während das Demo läuft lassen sich dann per Zifferntasten 1-N die Kerne einzeln ein- ausschalten. Dabei kann die Auswirkung auf die Framerate des Spiels live mitverfolgt werden. Logischerweise kriegt man mit dem Intel-Demo raus, dass ein Quad-Core-Prozessor deulich mehr Leistung bringt, als ein Zweikern-Modell. Die Demo ist ja so programmiert, dass sie alles aus allen Kernen rausholt.
Links: Zwei-Kern-Betrieb, rechts Vier-Kern-Betrieb. Die CPU-Note ist beim 4-Kern-Betrieb mit 3793 Punkten quasi doppel so hoch wie beim Zwei-Kern-Betrieb (2102 Punkte). An der Gesamtpunktzahl von 3Dmark ändert sich allerdings wenig.
Nochmals zum Vergleich. Hier wurde im Januar 2008 eine 2-Kern und eine 4-Kern-CPU zum gleichen Preis angeboten. Diese Sachlage besteht auch bei den neuen CPU-Modellen unverändert.
Quad-Core in der Praxis: mit normaler Software gelingt es nicht, einen Vierkerner an seine Leistungsgrenze zu treiben.
Konvertierungs-Job mit Avidemux. Diese Freeware unterstützt maximal zwei CPU-Kerne. Entsprechend zeigt der Windows Task Manager während der Rechnerei an, dass nur rund 50 Prozent der CPU-Gesamtleistung verwendet wird - es sind also nur zwei Kerne am ackern.
Hier wurde Avidemux zwei Mal gestartet um zwei Videokonvertierungen gleichzeitig durchzuziehen. In diesem Fall nutzen beide laufenden Avidemux jeweils 2 Kerne, der Systemmonitor bestätigt, dass die CPU-Gesamtleistung jetzt quasi komplett ausgeschöpft wird.
Auf der Dialog-Seite CPU-Z werden nach kurzem Check das Stepping und die Revision der CPU angezeigt.
Praktisch: Intel verpackt seine Prozessoren so, dass man durch ein Plastik-Sichtfenster den CPU-Aufdruck erkennen kann. Zum Ermitteln des Stepping ist hier die dritte Zeile relevant, die Zeichenfolge, die vor dem Herstellungsort (hier Malay) steht. Im Beispiel hier also "SLACR".
Praktisch: Intel bietet online einen Service namens "Processor Spec Finder" (
Wird einfach ein Prozessormodell gewählt (hier "Intel Core 2 Quad"), dann folgt eine Auflistung sämtlicher Steppings die es von diesem Modell es bislang gab und anhand welchem Aufdruck auf dem Prozessor man sie erkennen kann.
Prospekt-Ausschnitt Februar 2008: hier werden eine Intel 2-Kern-CPU und ein Modell mit 4 Kernen zum gleichen Preis angeboten. Also brutto 2 x 3 = 6 GHz versus brutto 4 x 2,4 = 9,6 GHz. Außerdem hat der 4-Kerner einen doppelt so großen Level2-Cache (8 statt 4 MByte). Und beide kosten gleich viel. Im März 2008 waren die Preise der obigen Prozessoren bereits um 30 Euro gefallen - das Problem 2er oder 4er (bei gleichem Preis) existiert allerdings unverändert.
Eine "Silizium Scheibe" mit 30cm Durchmesser. Je kleiner sich Schaltkreise machen lassen, desto mehr Prozessoren ("quadratische"  Flächen auf der Scheibe) lassen sich aus so einer Scheibe rausholen. Also mehr Prozessoren, bei identischen Grundmaterialkosten. (Foto: Intel)
Nochmals zum Vergleich: der Wolfdale-Prozessor für 184 Euro hier ist nicht nur günstiger sondern auch moderner und schneller als der "alte" für 234 Euro, weil Intel ihn billiger produzieren kann. Der neue E8400 hat wie sein Vorgänger E6850 zwei Kerne mit je 3 GHz, aber einen größeren Level 2 Cache – 2 x 3 MByte statt 2 x2 MByte. Inzwischen ist es also totaler Blödsinn, noch ein "Conroe"-Modell zu kaufen.
Wenn eine neue CPU-Generation einmarschiert, dann werden die Lager geräumt, das alte Zeugs muss raus. Dann erscheinen typischerweise News über drastische Preissenkungen der alten Prozessoren. Im Februar 2008 stürzte der Preis eines Intel Q6700 quasi über Nacht von 530 auf 266 Dollar, wie diese Mitteilung von PC Professionell Online zeigt.
Ice Storm Fighters: Im Startmenü wird F1 Demo High (für 4-Kern-CPU) oder F2 Demo Lows (für 2-Kern-CPU) gewählt. Während das Demo läuft lassen sich dann per Zifferntasten 1-N die Kerne einzeln ein- ausschalten. Dabei kann die Auswirkung auf die Framerate des Spiels live mitverfolgt werden. Logischerweise kriegt man mit dem Intel-Demo raus, dass ein Quad-Core-Prozessor deulich mehr Leistung bringt, als ein Zweikern-Modell. Die Demo ist ja so programmiert, dass sie alles aus allen Kernen rausholt.
Links: Zwei-Kern-Betrieb, rechts Vier-Kern-Betrieb. Die CPU-Note ist beim 4-Kern-Betrieb mit 3793 Punkten quasi doppel so hoch wie beim Zwei-Kern-Betrieb (2102 Punkte). An der Gesamtpunktzahl von 3Dmark ändert sich allerdings wenig.
Nochmals zum Vergleich. Hier wurde im Januar 2008 eine 2-Kern und eine 4-Kern-CPU zum gleichen Preis angeboten. Diese Sachlage besteht auch bei den neuen CPU-Modellen unverändert.
Quad-Core in der Praxis: mit normaler Software gelingt es nicht, einen Vierkerner an seine Leistungsgrenze zu treiben.
Konvertierungs-Job mit Avidemux. Diese Freeware unterstützt maximal zwei CPU-Kerne. Entsprechend zeigt der Windows Task Manager während der Rechnerei an, dass nur rund 50 Prozent der CPU-Gesamtleistung verwendet wird - es sind also nur zwei Kerne am ackern.
Hier wurde Avidemux zwei Mal gestartet um zwei Videokonvertierungen gleichzeitig durchzuziehen. In diesem Fall nutzen beide laufenden Avidemux jeweils 2 Kerne, der Systemmonitor bestätigt, dass die CPU-Gesamtleistung jetzt quasi komplett ausgeschöpft wird.
Auf der Dialog-Seite CPU-Z werden nach kurzem Check das Stepping und die Revision der CPU angezeigt.
Praktisch: Intel verpackt seine Prozessoren so, dass man durch ein Plastik-Sichtfenster den CPU-Aufdruck erkennen kann. Zum Ermitteln des Stepping ist hier die dritte Zeile relevant, die Zeichenfolge, die vor dem Herstellungsort (hier Malay) steht. Im Beispiel hier also "SLACR".
Praktisch: Intel bietet online einen Service namens "Processor Spec Finder" (
Wird einfach ein Prozessormodell gewählt (hier "Intel Core 2 Quad"), dann folgt eine Auflistung sämtlicher Steppings die es von diesem Modell es bislang gab und anhand welchem Aufdruck auf dem Prozessor man sie erkennen kann.
Prospekt-Ausschnitt Februar 2008: hier werden eine Intel 2-Kern-CPU und ein Modell mit 4 Kernen zum gleichen Preis angeboten. Also brutto 2 x 3 = 6 GHz versus brutto 4 x 2,4 = 9,6 GHz. Außerdem hat der 4-Kerner einen doppelt so großen Level2-Cache (8 statt 4 MByte). Und beide kosten gleich viel. Im März 2008 waren die Preise der obigen Prozessoren bereits um 30 Euro gefallen - das Problem 2er oder 4er (bei gleichem Preis) existiert allerdings unverändert.
Eine "Silizium Scheibe" mit 30cm Durchmesser. Je kleiner sich Schaltkreise machen lassen, desto mehr Prozessoren ("quadratische"  Flächen auf der Scheibe) lassen sich aus so einer Scheibe rausholen. Also mehr Prozessoren, bei identischen Grundmaterialkosten. (Foto: Intel)
Nochmals zum Vergleich: der Wolfdale-Prozessor für 184 Euro hier ist nicht nur günstiger sondern auch moderner und schneller als der "alte" für 234 Euro, weil Intel ihn billiger produzieren kann. Der neue E8400 hat wie sein Vorgänger E6850 zwei Kerne mit je 3 GHz, aber einen größeren Level 2 Cache – 2 x 3 MByte statt 2 x2 MByte. Inzwischen ist es also totaler Blödsinn, noch ein "Conroe"-Modell zu kaufen.
Wenn eine neue CPU-Generation einmarschiert, dann werden die Lager geräumt, das alte Zeugs muss raus. Dann erscheinen typischerweise News über drastische Preissenkungen der alten Prozessoren. Im Februar 2008 stürzte der Preis eines Intel Q6700 quasi über Nacht von 530 auf 266 Dollar, wie diese Mitteilung von PC Professionell Online zeigt.
Ice Storm Fighters: Im Startmenü wird F1 Demo High (für 4-Kern-CPU) oder F2 Demo Lows (für 2-Kern-CPU) gewählt. Während das Demo läuft lassen sich dann per Zifferntasten 1-N die Kerne einzeln ein- ausschalten. Dabei kann die Auswirkung auf die Framerate des Spiels live mitverfolgt werden. Logischerweise kriegt man mit dem Intel-Demo raus, dass ein Quad-Core-Prozessor deulich mehr Leistung bringt, als ein Zweikern-Modell. Die Demo ist ja so programmiert, dass sie alles aus allen Kernen rausholt.
Links: Zwei-Kern-Betrieb, rechts Vier-Kern-Betrieb. Die CPU-Note ist beim 4-Kern-Betrieb mit 3793 Punkten quasi doppel so hoch wie beim Zwei-Kern-Betrieb (2102 Punkte). An der Gesamtpunktzahl von 3Dmark ändert sich allerdings wenig.
Nochmals zum Vergleich. Hier wurde im Januar 2008 eine 2-Kern und eine 4-Kern-CPU zum gleichen Preis angeboten. Diese Sachlage besteht auch bei den neuen CPU-Modellen unverändert.
Quad-Core in der Praxis: mit normaler Software gelingt es nicht, einen Vierkerner an seine Leistungsgrenze zu treiben.
Konvertierungs-Job mit Avidemux. Diese Freeware unterstützt maximal zwei CPU-Kerne. Entsprechend zeigt der Windows Task Manager während der Rechnerei an, dass nur rund 50 Prozent der CPU-Gesamtleistung verwendet wird - es sind also nur zwei Kerne am ackern.
Hier wurde Avidemux zwei Mal gestartet um zwei Videokonvertierungen gleichzeitig durchzuziehen. In diesem Fall nutzen beide laufenden Avidemux jeweils 2 Kerne, der Systemmonitor bestätigt, dass die CPU-Gesamtleistung jetzt quasi komplett ausgeschöpft wird.
Auf der Dialog-Seite CPU-Z werden nach kurzem Check das Stepping und die Revision der CPU angezeigt.
Praktisch: Intel verpackt seine Prozessoren so, dass man durch ein Plastik-Sichtfenster den CPU-Aufdruck erkennen kann. Zum Ermitteln des Stepping ist hier die dritte Zeile relevant, die Zeichenfolge, die vor dem Herstellungsort (hier Malay) steht. Im Beispiel hier also "SLACR".
Praktisch: Intel bietet online einen Service namens "Processor Spec Finder" (
Wird einfach ein Prozessormodell gewählt (hier "Intel Core 2 Quad"), dann folgt eine Auflistung sämtlicher Steppings die es von diesem Modell es bislang gab und anhand welchem Aufdruck auf dem Prozessor man sie erkennen kann.
Prospekt-Ausschnitt Februar 2008: hier werden eine Intel 2-Kern-CPU und ein Modell mit 4 Kernen zum gleichen Preis angeboten. Also brutto 2 x 3 = 6 GHz versus brutto 4 x 2,4 = 9,6 GHz. Außerdem hat der 4-Kerner einen doppelt so großen Level2-Cache (8 statt 4 MByte). Und beide kosten gleich viel. Im März 2008 waren die Preise der obigen Prozessoren bereits um 30 Euro gefallen - das Problem 2er oder 4er (bei gleichem Preis) existiert allerdings unverändert.
Eine "Silizium Scheibe" mit 30cm Durchmesser. Je kleiner sich Schaltkreise machen lassen, desto mehr Prozessoren ("quadratische"  Flächen auf der Scheibe) lassen sich aus so einer Scheibe rausholen. Also mehr Prozessoren, bei identischen Grundmaterialkosten. (Foto: Intel)
Nochmals zum Vergleich: der Wolfdale-Prozessor für 184 Euro hier ist nicht nur günstiger sondern auch moderner und schneller als der "alte" für 234 Euro, weil Intel ihn billiger produzieren kann. Der neue E8400 hat wie sein Vorgänger E6850 zwei Kerne mit je 3 GHz, aber einen größeren Level 2 Cache – 2 x 3 MByte statt 2 x2 MByte. Inzwischen ist es also totaler Blödsinn, noch ein "Conroe"-Modell zu kaufen.
Wenn eine neue CPU-Generation einmarschiert, dann werden die Lager geräumt, das alte Zeugs muss raus. Dann erscheinen typischerweise News über drastische Preissenkungen der alten Prozessoren. Im Februar 2008 stürzte der Preis eines Intel Q6700 quasi über Nacht von 530 auf 266 Dollar, wie diese Mitteilung von PC Professionell Online zeigt.
Ice Storm Fighters: Im Startmenü wird F1 Demo High (für 4-Kern-CPU) oder F2 Demo Lows (für 2-Kern-CPU) gewählt. Während das Demo läuft lassen sich dann per Zifferntasten 1-N die Kerne einzeln ein- ausschalten. Dabei kann die Auswirkung auf die Framerate des Spiels live mitverfolgt werden. Logischerweise kriegt man mit dem Intel-Demo raus, dass ein Quad-Core-Prozessor deulich mehr Leistung bringt, als ein Zweikern-Modell. Die Demo ist ja so programmiert, dass sie alles aus allen Kernen rausholt.
Links: Zwei-Kern-Betrieb, rechts Vier-Kern-Betrieb. Die CPU-Note ist beim 4-Kern-Betrieb mit 3793 Punkten quasi doppel so hoch wie beim Zwei-Kern-Betrieb (2102 Punkte). An der Gesamtpunktzahl von 3Dmark ändert sich allerdings wenig.
Nochmals zum Vergleich. Hier wurde im Januar 2008 eine 2-Kern und eine 4-Kern-CPU zum gleichen Preis angeboten. Diese Sachlage besteht auch bei den neuen CPU-Modellen unverändert.
Quad-Core in der Praxis: mit normaler Software gelingt es nicht, einen Vierkerner an seine Leistungsgrenze zu treiben.
Konvertierungs-Job mit Avidemux. Diese Freeware unterstützt maximal zwei CPU-Kerne. Entsprechend zeigt der Windows Task Manager während der Rechnerei an, dass nur rund 50 Prozent der CPU-Gesamtleistung verwendet wird - es sind also nur zwei Kerne am ackern.
Hier wurde Avidemux zwei Mal gestartet um zwei Videokonvertierungen gleichzeitig durchzuziehen. In diesem Fall nutzen beide laufenden Avidemux jeweils 2 Kerne, der Systemmonitor bestätigt, dass die CPU-Gesamtleistung jetzt quasi komplett ausgeschöpft wird.
Auf der Dialog-Seite CPU-Z werden nach kurzem Check das Stepping und die Revision der CPU angezeigt.
Praktisch: Intel verpackt seine Prozessoren so, dass man durch ein Plastik-Sichtfenster den CPU-Aufdruck erkennen kann. Zum Ermitteln des Stepping ist hier die dritte Zeile relevant, die Zeichenfolge, die vor dem Herstellungsort (hier Malay) steht. Im Beispiel hier also "SLACR".
Praktisch: Intel bietet online einen Service namens "Processor Spec Finder" (
Wird einfach ein Prozessormodell gewählt (hier "Intel Core 2 Quad"), dann folgt eine Auflistung sämtlicher Steppings die es von diesem Modell es bislang gab und anhand welchem Aufdruck auf dem Prozessor man sie erkennen kann.

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