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KNOWHOW: Mobiles Internet mit Surfsticks - Tarife, Tipps, Tücken

Mobiles Internet, Surfsticks, gibt es von zig Anbietern zu zig Konditionen. Wer kein technisches Wissen hat oder das Fachchinesisch im Kleingedruckten nicht versteht, hat ratzfatz verloren und wirft sein Geld zum Fenster raus. Diese Beitrag erklärt wie man gute Angebote von schlechten unterscheidet und worauf bei Surfsticks und Tarifen generell zu achten ist.

In diesem Beitrag geht es generell um alle Situationen, also egal ob mobiles Internet permanent oder nur gelegentlich benötigt wird.

Hinweis: Die hier im Beitrag genannten Preise, Tarife, Pakete der verschiedenen Anbieter stammen vom Februar 2011. Das kann sich natürlich permanent ändern, alle basteln nonstop wild an ihren Angeboten rum. Alle hier im Beitrag genannten Preise also bitte nicht für eine aktuelle Kaufentscheidung verwenden. Es geht hier nur darum zu zeigen, auf was man generell achten muss, was man wissen muss um überhaupt gute von schlechten Angeboten unterscheiden zu können!

Ein Surfstick ist hardwaremäßig quasi ein „USB-Stick“, in den eine „Handy-Prepaid-Karte“ reingesteckt wird. Als Zusatzfunktion kann so ein Stick beispielsweise noch einen Steckplatz für eine Mini-SD-Speicherkarte haben, ist dann auch als Speicherstick verwendbar. Auch gibt es gegen Aufpreis Surfsticks, in die ein "DVB-T"-Fernsehempfangsteil eingebaut ist. Das sind generell alles nur Gimmicks.
Bild. Ein vertragsfreier Surfstick ohne Sperre muss nicht teuer sein! Hier bietet Aldi/Medion einen SIM-LOCK freien Stick für gerade mal 40 Euro an.
Beispiel T-Mobile: In Verbindung mit einem Tarif kriegt man so eine Datenkarte für rund 5 Euro.
Beispiel O2: Hier wird Tethering mit einem Iphone unterstützt. Man muss dafür allerdings zusätzlich das Internet-Pack-L buchen. Dieses Paket kostet 25 Euro pro Monat - wohlgemerkt ZUSÄTZLICH zu einem gebuchten O2-Mobilfunktarif.
Vodafone bietet bereits diverse LTE-Tarife an. Im günstigsten Fall kostet das 30 Euro im Monat, wobei man allerdings nur 3,6 MBit/s Geschwindigkeit kriegt. Das bringt im Vergleich zu HSDPA/HSUPA also noch keinen großen Kick. Schneller wird es erst bei den Tarifen ab 40 Euro. Das LTE-Netz ist bislang nur sehr spärlich ausgebaut und damit generell noch nicht interessant. Ideal ist das im Momentan  eigentlich nur, wenn man in einer "ländlichen" Gegend wohnt in der es keinerlei Alternative gibt und LTE dort bereits verfügbar ist.
Lidl wirbt bei seinem Internet Stick hier mit DSL-Geschwindigkeit dank HSDPA und UMTS in vielen Gebieten. Das ist einerseits juristisch korrekt, andererseits Blödsinn. UMTS schafft nur eine Download-Geschwindigkeit maximal 384 KBit/s - also nicht unbedingt das, was sich ein normaler Mensch unter DSL-Geschwindigkeit vorstellt.
Pech gehabt: nach rund 12 Minuten hatte ich von meiner mit 15 Euro geladenen Prepaid-Karte bei O2 bereits 1,15 Euro vergurkt. Ich hatte nicht gewusst, dass ich schnellmöglich irgendwie die Tages-Flatrate buchen muss, weil der Verbindungsdialog diese Option gar nicht sichtbar angeboten hat.
Hier gibt es einen Surfstick von O2 inklusive 5 Tages-Flatrates für 15 Euro. Eine Tages-Flatrate kostet bei O2 eigentlich 3,50 Euro (Discounter verlangen nur rund 2 Euro!). Man kriegt also einen Stick für 15 Euro und 17,50 Euro Guthaben geschenkt. Der Surfstick kostet prinzipiell also nur 2,50 Euro.
Wird nur die Anzeige von UMTS/HSDPA tauglichen Standorten angezeigt, dann wird es schon deutlich "blasser" auf der Karte. Diese "blasse" Anzeige scheint allerdings eher aufgrund eines unklugen Zoom-Faktors zu entstehen - zoomt man rein, wird durchaus "bunter".
Beispiel O2: Auf O2s Webseite gibt es eine Verfügbarkeitsprüfung. Nach Angabe eines Orts wird mitgeteilt, wie es dort um die Netzabdeckung bestellt ist. In meinem Fall gab es den deutlichen Hinweis „Mobiles Surfen auf dem Laptop: nicht empfehlenswert“.
Innerhalb von Gebäuden wurde maximal „EDGE“-Verbindung mit durchschnittlich 110 KBit/s versprochen. Beim Test vor Ort ergab sich, dass die Angabe von O2 richtig war, es kamen im Schnitt tatsächlich nur  ca 110 KBit/s raus.
E-Plus Netzabdeckungs-Prüfung: hier wird ein Standort angezeigt, an dem E-Plus nur GSM/GPRS-Leistung liefern kann.
Lidl verspricht bei seinem Surfstick-Tarif, dass sich der Stick automatisch immer in das schnellste verfügbare Netz einwählt.
Einer der besonders günstigen Surfstick-Anbieter ist klarmobil.de. Hier gibt es eine Monats-Flatrate schon ab 9,95 Euro (Tarifmodell "Flat 500"). Im Kleingedruckten (Rechtliche Hinweise) wird erklärt, dass nach Verbrauch von 500 MByte auf GPRS-Geschwindigkeit gedrosselt werden kann (also vermutlich wird). Alternativ gibt es das "Flat 5000" Tarifmodell für 19,95 Euro, das 5000 MByte ohne Speedlimit bringt.
Aldis Medionsurfstick wurde im Januar 2011 für 59,99 Euro angeboten. Angenehm dabei: es ist ein Stick ohne SIM-Lock, er kann also auch mit Prepaid-Karten anderer Anbieter verwendet werden. Technisch bietet der Stick allerdings nur maximal HSDPA 3,6 MBit/s Geschwindigkeit, das modernere schnellere HSDPA 7,2 MBit/s ist nicht möglich. Eine Anschaffung für abschätzbare "Ewigkeit" ist der Stick also nicht. Beim Spruch "Datenübertragung mit bis zu 3,6 MBit/s" hängt Aldi eine Fußnote "5" dran, die ganz am Ende der Seite erklärt wird: "mit Einschränkung, soweit in dem gewählten Mobilfunktarif verfügbar".
In den Fußnoten zu den Flatrates wird klar, dass Aldi generell lediglich UMTS/GPRS Geschwindigkeit. also maximal 384 KBit/s verspricht. Der bis zu 3,6 MBit/s schnelle Stick kann also niemals ausgereizt werden - so man Aldis Kleingedrucktes knallhart interpretiert. Konkret ist HSDPA ja eine "Untergruppe" des UMTS-Standards, es kann also auch mehr als 384 KBit/s gemeint sein. Alleine die Bezeichnung "UMTS" steht auf jeden Fall nur für maximal 384 KBit/s.
Lidl verlangt für seinen Internet-Stick 49,95 Euro inklusive SIM-Karte. Auch hier gibt es einen Stick der maximal 3,6 MBit/s liefert und laut "Kleingedrucktem" geben die Lidl-Flatrates (gleicher Preis wie bei Aldi) diese Geschwindigkeit auch her. Ob der Stick "SIM-Lock"-frei ist, teilt Lidl nicht mit. Anwenderberichten zufolge ist er allerdings frei.
Die Überschrift von Tchibos Seite lautet "Das gibt es nur bei Tchibo". Und in der Tat: Tchibo schafft es, quasi alle Details zum Surfstick komplett auf eine einzige lange Seite zu packen (hier nebeneinander aufgeteilt).
Der "Mobil-Discounter" Fonic verkauft nicht nur selbst, sondern wickelt auch die Mobil-Angebote von Lidl ab.
Bei Fonic wird grundsätzlich mit einer Tages-Flat für 2,50 Euro gesurft, ein anderes Paket gibt es gar nicht zur Auswahl. Pro Monat werden allerdings nur maximal 25 Euro berechnet, egal wie viele Tages-Flats man bucht. Im Idealfall zahlt man vom 1. bis zum 10. eines Monats also jeweils 2,50 Euro pro Tag und für die restlichen Tage des Monats dann nichts mehr.
Kleingedrucktes bei Lidl: "Ab einer Datennutzung über 500 MB/Tag bzw.
Verbindungsdialog von O2 - wer hier auf "Verbinden" klickt, hat verloren.
O2 bietet bei seinen Prepaid-Paketen die Standardabrechnung an, die 0,09 Euro pro Minute kostet. Diese Standardabrechnung heißt nicht nur so, sie ist standardmäßig auch aktiviert, wenn man nicht ein anderes Paket bucht!
Beispiel Lidl-Surfstick. Hier muss das blasse Kleingedruckte exakt gelesen werden. Im Fall einer Monats-Flatrate verlängert die sich AUTOMATISCH um einen weiteren Monat, so noch ausreichend Guthaben zum Abbuchen vorhanden ist.
Lidl: "Bei ausreichendem Guthaben verlängert sich die Monatsflatrate automatisch um 1 Monat."
Auch mit einem "Aldi-Surfstick" kann natürlich im Ausland gesurft werden. Dann ist aber Schluss mit lustig! Bereits in einem EU-Nachbarland kostet das dann rund 50 Cent pro MByte, abgerechnet wird pro angefangene 10 KByte. Bereits der Abruf einer einzigen Seite von Nickles.de kostet also rund 50 Cent, weil Seiten im Internet halt heute nun mal durchaus gut ein MByte Daten umfassen.
Wer mit einem deutschen Aldi-Surfstick beispielsweise in Österreich surfen will, kann beispielsweise einfach dort in die nächste "Hofer-Filiale" (dem österreichischen Aldi) latschen und sich eine SIM-Karte mit 1 GByte Datenvolumen für 9,99 Euro holen. Das ist schon mal eine gute Ecke billiger, als 500 Euro für ein GByte zu verbraten.
Bild. Beispiel Klarmobil.de, einer der prinzipiell sehr günstigen Anbieter. Der Support per Chat und Email ist kostenlos. Das bringt leider wenig, wenn man die Hotline braucht, weil kein Internet mehr verfügbar ist. Die telefonische Hotline schlägt dann mit saftigen 99 Cent pro Minute zu Buche.
Ein Surfstick ist hardwaremäßig quasi ein „USB-Stick“, in den eine „Handy-Prepaid-Karte“ reingesteckt wird. Als Zusatzfunktion kann so ein Stick beispielsweise noch einen Steckplatz für eine Mini-SD-Speicherkarte haben, ist dann auch als Speicherstick verwendbar. Auch gibt es gegen Aufpreis Surfsticks, in die ein "DVB-T"-Fernsehempfangsteil eingebaut ist. Das sind generell alles nur Gimmicks.
Bild. Ein vertragsfreier Surfstick ohne Sperre muss nicht teuer sein! Hier bietet Aldi/Medion einen SIM-LOCK freien Stick für gerade mal 40 Euro an.
Beispiel T-Mobile: In Verbindung mit einem Tarif kriegt man so eine Datenkarte für rund 5 Euro.
Beispiel O2: Hier wird Tethering mit einem Iphone unterstützt. Man muss dafür allerdings zusätzlich das Internet-Pack-L buchen. Dieses Paket kostet 25 Euro pro Monat - wohlgemerkt ZUSÄTZLICH zu einem gebuchten O2-Mobilfunktarif.
Vodafone bietet bereits diverse LTE-Tarife an. Im günstigsten Fall kostet das 30 Euro im Monat, wobei man allerdings nur 3,6 MBit/s Geschwindigkeit kriegt. Das bringt im Vergleich zu HSDPA/HSUPA also noch keinen großen Kick. Schneller wird es erst bei den Tarifen ab 40 Euro. Das LTE-Netz ist bislang nur sehr spärlich ausgebaut und damit generell noch nicht interessant. Ideal ist das im Momentan  eigentlich nur, wenn man in einer "ländlichen" Gegend wohnt in der es keinerlei Alternative gibt und LTE dort bereits verfügbar ist.
Lidl wirbt bei seinem Internet Stick hier mit DSL-Geschwindigkeit dank HSDPA und UMTS in vielen Gebieten. Das ist einerseits juristisch korrekt, andererseits Blödsinn. UMTS schafft nur eine Download-Geschwindigkeit maximal 384 KBit/s - also nicht unbedingt das, was sich ein normaler Mensch unter DSL-Geschwindigkeit vorstellt.
Pech gehabt: nach rund 12 Minuten hatte ich von meiner mit 15 Euro geladenen Prepaid-Karte bei O2 bereits 1,15 Euro vergurkt. Ich hatte nicht gewusst, dass ich schnellmöglich irgendwie die Tages-Flatrate buchen muss, weil der Verbindungsdialog diese Option gar nicht sichtbar angeboten hat.
Hier gibt es einen Surfstick von O2 inklusive 5 Tages-Flatrates für 15 Euro. Eine Tages-Flatrate kostet bei O2 eigentlich 3,50 Euro (Discounter verlangen nur rund 2 Euro!). Man kriegt also einen Stick für 15 Euro und 17,50 Euro Guthaben geschenkt. Der Surfstick kostet prinzipiell also nur 2,50 Euro.
Wird nur die Anzeige von UMTS/HSDPA tauglichen Standorten angezeigt, dann wird es schon deutlich "blasser" auf der Karte. Diese "blasse" Anzeige scheint allerdings eher aufgrund eines unklugen Zoom-Faktors zu entstehen - zoomt man rein, wird durchaus "bunter".
Beispiel O2: Auf O2s Webseite gibt es eine Verfügbarkeitsprüfung. Nach Angabe eines Orts wird mitgeteilt, wie es dort um die Netzabdeckung bestellt ist. In meinem Fall gab es den deutlichen Hinweis „Mobiles Surfen auf dem Laptop: nicht empfehlenswert“.
Innerhalb von Gebäuden wurde maximal „EDGE“-Verbindung mit durchschnittlich 110 KBit/s versprochen. Beim Test vor Ort ergab sich, dass die Angabe von O2 richtig war, es kamen im Schnitt tatsächlich nur  ca 110 KBit/s raus.
E-Plus Netzabdeckungs-Prüfung: hier wird ein Standort angezeigt, an dem E-Plus nur GSM/GPRS-Leistung liefern kann.
Lidl verspricht bei seinem Surfstick-Tarif, dass sich der Stick automatisch immer in das schnellste verfügbare Netz einwählt.
Einer der besonders günstigen Surfstick-Anbieter ist klarmobil.de. Hier gibt es eine Monats-Flatrate schon ab 9,95 Euro (Tarifmodell "Flat 500"). Im Kleingedruckten (Rechtliche Hinweise) wird erklärt, dass nach Verbrauch von 500 MByte auf GPRS-Geschwindigkeit gedrosselt werden kann (also vermutlich wird). Alternativ gibt es das "Flat 5000" Tarifmodell für 19,95 Euro, das 5000 MByte ohne Speedlimit bringt.
Aldis Medionsurfstick wurde im Januar 2011 für 59,99 Euro angeboten. Angenehm dabei: es ist ein Stick ohne SIM-Lock, er kann also auch mit Prepaid-Karten anderer Anbieter verwendet werden. Technisch bietet der Stick allerdings nur maximal HSDPA 3,6 MBit/s Geschwindigkeit, das modernere schnellere HSDPA 7,2 MBit/s ist nicht möglich. Eine Anschaffung für abschätzbare "Ewigkeit" ist der Stick also nicht. Beim Spruch "Datenübertragung mit bis zu 3,6 MBit/s" hängt Aldi eine Fußnote "5" dran, die ganz am Ende der Seite erklärt wird: "mit Einschränkung, soweit in dem gewählten Mobilfunktarif verfügbar".
In den Fußnoten zu den Flatrates wird klar, dass Aldi generell lediglich UMTS/GPRS Geschwindigkeit. also maximal 384 KBit/s verspricht. Der bis zu 3,6 MBit/s schnelle Stick kann also niemals ausgereizt werden - so man Aldis Kleingedrucktes knallhart interpretiert. Konkret ist HSDPA ja eine "Untergruppe" des UMTS-Standards, es kann also auch mehr als 384 KBit/s gemeint sein. Alleine die Bezeichnung "UMTS" steht auf jeden Fall nur für maximal 384 KBit/s.
Lidl verlangt für seinen Internet-Stick 49,95 Euro inklusive SIM-Karte. Auch hier gibt es einen Stick der maximal 3,6 MBit/s liefert und laut "Kleingedrucktem" geben die Lidl-Flatrates (gleicher Preis wie bei Aldi) diese Geschwindigkeit auch her. Ob der Stick "SIM-Lock"-frei ist, teilt Lidl nicht mit. Anwenderberichten zufolge ist er allerdings frei.
Die Überschrift von Tchibos Seite lautet "Das gibt es nur bei Tchibo". Und in der Tat: Tchibo schafft es, quasi alle Details zum Surfstick komplett auf eine einzige lange Seite zu packen (hier nebeneinander aufgeteilt).
Der "Mobil-Discounter" Fonic verkauft nicht nur selbst, sondern wickelt auch die Mobil-Angebote von Lidl ab.
Bei Fonic wird grundsätzlich mit einer Tages-Flat für 2,50 Euro gesurft, ein anderes Paket gibt es gar nicht zur Auswahl. Pro Monat werden allerdings nur maximal 25 Euro berechnet, egal wie viele Tages-Flats man bucht. Im Idealfall zahlt man vom 1. bis zum 10. eines Monats also jeweils 2,50 Euro pro Tag und für die restlichen Tage des Monats dann nichts mehr.
Kleingedrucktes bei Lidl: "Ab einer Datennutzung über 500 MB/Tag bzw.
Verbindungsdialog von O2 - wer hier auf "Verbinden" klickt, hat verloren.
O2 bietet bei seinen Prepaid-Paketen die Standardabrechnung an, die 0,09 Euro pro Minute kostet. Diese Standardabrechnung heißt nicht nur so, sie ist standardmäßig auch aktiviert, wenn man nicht ein anderes Paket bucht!
Beispiel Lidl-Surfstick. Hier muss das blasse Kleingedruckte exakt gelesen werden. Im Fall einer Monats-Flatrate verlängert die sich AUTOMATISCH um einen weiteren Monat, so noch ausreichend Guthaben zum Abbuchen vorhanden ist.
Lidl: "Bei ausreichendem Guthaben verlängert sich die Monatsflatrate automatisch um 1 Monat."
Auch mit einem "Aldi-Surfstick" kann natürlich im Ausland gesurft werden. Dann ist aber Schluss mit lustig! Bereits in einem EU-Nachbarland kostet das dann rund 50 Cent pro MByte, abgerechnet wird pro angefangene 10 KByte. Bereits der Abruf einer einzigen Seite von Nickles.de kostet also rund 50 Cent, weil Seiten im Internet halt heute nun mal durchaus gut ein MByte Daten umfassen.
Wer mit einem deutschen Aldi-Surfstick beispielsweise in Österreich surfen will, kann beispielsweise einfach dort in die nächste "Hofer-Filiale" (dem österreichischen Aldi) latschen und sich eine SIM-Karte mit 1 GByte Datenvolumen für 9,99 Euro holen. Das ist schon mal eine gute Ecke billiger, als 500 Euro für ein GByte zu verbraten.
Bild. Beispiel Klarmobil.de, einer der prinzipiell sehr günstigen Anbieter. Der Support per Chat und Email ist kostenlos. Das bringt leider wenig, wenn man die Hotline braucht, weil kein Internet mehr verfügbar ist. Die telefonische Hotline schlägt dann mit saftigen 99 Cent pro Minute zu Buche.
Ein Surfstick ist hardwaremäßig quasi ein „USB-Stick“, in den eine „Handy-Prepaid-Karte“ reingesteckt wird. Als Zusatzfunktion kann so ein Stick beispielsweise noch einen Steckplatz für eine Mini-SD-Speicherkarte haben, ist dann auch als Speicherstick verwendbar. Auch gibt es gegen Aufpreis Surfsticks, in die ein "DVB-T"-Fernsehempfangsteil eingebaut ist. Das sind generell alles nur Gimmicks.
Bild. Ein vertragsfreier Surfstick ohne Sperre muss nicht teuer sein! Hier bietet Aldi/Medion einen SIM-LOCK freien Stick für gerade mal 40 Euro an.
Beispiel T-Mobile: In Verbindung mit einem Tarif kriegt man so eine Datenkarte für rund 5 Euro.
Beispiel O2: Hier wird Tethering mit einem Iphone unterstützt. Man muss dafür allerdings zusätzlich das Internet-Pack-L buchen. Dieses Paket kostet 25 Euro pro Monat - wohlgemerkt ZUSÄTZLICH zu einem gebuchten O2-Mobilfunktarif.
Vodafone bietet bereits diverse LTE-Tarife an. Im günstigsten Fall kostet das 30 Euro im Monat, wobei man allerdings nur 3,6 MBit/s Geschwindigkeit kriegt. Das bringt im Vergleich zu HSDPA/HSUPA also noch keinen großen Kick. Schneller wird es erst bei den Tarifen ab 40 Euro. Das LTE-Netz ist bislang nur sehr spärlich ausgebaut und damit generell noch nicht interessant. Ideal ist das im Momentan  eigentlich nur, wenn man in einer "ländlichen" Gegend wohnt in der es keinerlei Alternative gibt und LTE dort bereits verfügbar ist.
Lidl wirbt bei seinem Internet Stick hier mit DSL-Geschwindigkeit dank HSDPA und UMTS in vielen Gebieten. Das ist einerseits juristisch korrekt, andererseits Blödsinn. UMTS schafft nur eine Download-Geschwindigkeit maximal 384 KBit/s - also nicht unbedingt das, was sich ein normaler Mensch unter DSL-Geschwindigkeit vorstellt.
Pech gehabt: nach rund 12 Minuten hatte ich von meiner mit 15 Euro geladenen Prepaid-Karte bei O2 bereits 1,15 Euro vergurkt. Ich hatte nicht gewusst, dass ich schnellmöglich irgendwie die Tages-Flatrate buchen muss, weil der Verbindungsdialog diese Option gar nicht sichtbar angeboten hat.
Hier gibt es einen Surfstick von O2 inklusive 5 Tages-Flatrates für 15 Euro. Eine Tages-Flatrate kostet bei O2 eigentlich 3,50 Euro (Discounter verlangen nur rund 2 Euro!). Man kriegt also einen Stick für 15 Euro und 17,50 Euro Guthaben geschenkt. Der Surfstick kostet prinzipiell also nur 2,50 Euro.
Wird nur die Anzeige von UMTS/HSDPA tauglichen Standorten angezeigt, dann wird es schon deutlich "blasser" auf der Karte. Diese "blasse" Anzeige scheint allerdings eher aufgrund eines unklugen Zoom-Faktors zu entstehen - zoomt man rein, wird durchaus "bunter".
Beispiel O2: Auf O2s Webseite gibt es eine Verfügbarkeitsprüfung. Nach Angabe eines Orts wird mitgeteilt, wie es dort um die Netzabdeckung bestellt ist. In meinem Fall gab es den deutlichen Hinweis „Mobiles Surfen auf dem Laptop: nicht empfehlenswert“.
Innerhalb von Gebäuden wurde maximal „EDGE“-Verbindung mit durchschnittlich 110 KBit/s versprochen. Beim Test vor Ort ergab sich, dass die Angabe von O2 richtig war, es kamen im Schnitt tatsächlich nur  ca 110 KBit/s raus.
E-Plus Netzabdeckungs-Prüfung: hier wird ein Standort angezeigt, an dem E-Plus nur GSM/GPRS-Leistung liefern kann.
Lidl verspricht bei seinem Surfstick-Tarif, dass sich der Stick automatisch immer in das schnellste verfügbare Netz einwählt.
Einer der besonders günstigen Surfstick-Anbieter ist klarmobil.de. Hier gibt es eine Monats-Flatrate schon ab 9,95 Euro (Tarifmodell "Flat 500"). Im Kleingedruckten (Rechtliche Hinweise) wird erklärt, dass nach Verbrauch von 500 MByte auf GPRS-Geschwindigkeit gedrosselt werden kann (also vermutlich wird). Alternativ gibt es das "Flat 5000" Tarifmodell für 19,95 Euro, das 5000 MByte ohne Speedlimit bringt.
Aldis Medionsurfstick wurde im Januar 2011 für 59,99 Euro angeboten. Angenehm dabei: es ist ein Stick ohne SIM-Lock, er kann also auch mit Prepaid-Karten anderer Anbieter verwendet werden. Technisch bietet der Stick allerdings nur maximal HSDPA 3,6 MBit/s Geschwindigkeit, das modernere schnellere HSDPA 7,2 MBit/s ist nicht möglich. Eine Anschaffung für abschätzbare "Ewigkeit" ist der Stick also nicht. Beim Spruch "Datenübertragung mit bis zu 3,6 MBit/s" hängt Aldi eine Fußnote "5" dran, die ganz am Ende der Seite erklärt wird: "mit Einschränkung, soweit in dem gewählten Mobilfunktarif verfügbar".
In den Fußnoten zu den Flatrates wird klar, dass Aldi generell lediglich UMTS/GPRS Geschwindigkeit. also maximal 384 KBit/s verspricht. Der bis zu 3,6 MBit/s schnelle Stick kann also niemals ausgereizt werden - so man Aldis Kleingedrucktes knallhart interpretiert. Konkret ist HSDPA ja eine "Untergruppe" des UMTS-Standards, es kann also auch mehr als 384 KBit/s gemeint sein. Alleine die Bezeichnung "UMTS" steht auf jeden Fall nur für maximal 384 KBit/s.
Lidl verlangt für seinen Internet-Stick 49,95 Euro inklusive SIM-Karte. Auch hier gibt es einen Stick der maximal 3,6 MBit/s liefert und laut "Kleingedrucktem" geben die Lidl-Flatrates (gleicher Preis wie bei Aldi) diese Geschwindigkeit auch her. Ob der Stick "SIM-Lock"-frei ist, teilt Lidl nicht mit. Anwenderberichten zufolge ist er allerdings frei.
Die Überschrift von Tchibos Seite lautet "Das gibt es nur bei Tchibo". Und in der Tat: Tchibo schafft es, quasi alle Details zum Surfstick komplett auf eine einzige lange Seite zu packen (hier nebeneinander aufgeteilt).
Der "Mobil-Discounter" Fonic verkauft nicht nur selbst, sondern wickelt auch die Mobil-Angebote von Lidl ab.
Bei Fonic wird grundsätzlich mit einer Tages-Flat für 2,50 Euro gesurft, ein anderes Paket gibt es gar nicht zur Auswahl. Pro Monat werden allerdings nur maximal 25 Euro berechnet, egal wie viele Tages-Flats man bucht. Im Idealfall zahlt man vom 1. bis zum 10. eines Monats also jeweils 2,50 Euro pro Tag und für die restlichen Tage des Monats dann nichts mehr.
Kleingedrucktes bei Lidl: "Ab einer Datennutzung über 500 MB/Tag bzw.
Verbindungsdialog von O2 - wer hier auf "Verbinden" klickt, hat verloren.
O2 bietet bei seinen Prepaid-Paketen die Standardabrechnung an, die 0,09 Euro pro Minute kostet. Diese Standardabrechnung heißt nicht nur so, sie ist standardmäßig auch aktiviert, wenn man nicht ein anderes Paket bucht!
Beispiel Lidl-Surfstick. Hier muss das blasse Kleingedruckte exakt gelesen werden. Im Fall einer Monats-Flatrate verlängert die sich AUTOMATISCH um einen weiteren Monat, so noch ausreichend Guthaben zum Abbuchen vorhanden ist.
Lidl: "Bei ausreichendem Guthaben verlängert sich die Monatsflatrate automatisch um 1 Monat."
Auch mit einem "Aldi-Surfstick" kann natürlich im Ausland gesurft werden. Dann ist aber Schluss mit lustig! Bereits in einem EU-Nachbarland kostet das dann rund 50 Cent pro MByte, abgerechnet wird pro angefangene 10 KByte. Bereits der Abruf einer einzigen Seite von Nickles.de kostet also rund 50 Cent, weil Seiten im Internet halt heute nun mal durchaus gut ein MByte Daten umfassen.
Wer mit einem deutschen Aldi-Surfstick beispielsweise in Österreich surfen will, kann beispielsweise einfach dort in die nächste "Hofer-Filiale" (dem österreichischen Aldi) latschen und sich eine SIM-Karte mit 1 GByte Datenvolumen für 9,99 Euro holen. Das ist schon mal eine gute Ecke billiger, als 500 Euro für ein GByte zu verbraten.
Bild. Beispiel Klarmobil.de, einer der prinzipiell sehr günstigen Anbieter. Der Support per Chat und Email ist kostenlos. Das bringt leider wenig, wenn man die Hotline braucht, weil kein Internet mehr verfügbar ist. Die telefonische Hotline schlägt dann mit saftigen 99 Cent pro Minute zu Buche.
Ein Surfstick ist hardwaremäßig quasi ein „USB-Stick“, in den eine „Handy-Prepaid-Karte“ reingesteckt wird. Als Zusatzfunktion kann so ein Stick beispielsweise noch einen Steckplatz für eine Mini-SD-Speicherkarte haben, ist dann auch als Speicherstick verwendbar. Auch gibt es gegen Aufpreis Surfsticks, in die ein "DVB-T"-Fernsehempfangsteil eingebaut ist. Das sind generell alles nur Gimmicks.
Bild. Ein vertragsfreier Surfstick ohne Sperre muss nicht teuer sein! Hier bietet Aldi/Medion einen SIM-LOCK freien Stick für gerade mal 40 Euro an.
Beispiel T-Mobile: In Verbindung mit einem Tarif kriegt man so eine Datenkarte für rund 5 Euro.
Beispiel O2: Hier wird Tethering mit einem Iphone unterstützt. Man muss dafür allerdings zusätzlich das Internet-Pack-L buchen. Dieses Paket kostet 25 Euro pro Monat - wohlgemerkt ZUSÄTZLICH zu einem gebuchten O2-Mobilfunktarif.
Vodafone bietet bereits diverse LTE-Tarife an. Im günstigsten Fall kostet das 30 Euro im Monat, wobei man allerdings nur 3,6 MBit/s Geschwindigkeit kriegt. Das bringt im Vergleich zu HSDPA/HSUPA also noch keinen großen Kick. Schneller wird es erst bei den Tarifen ab 40 Euro. Das LTE-Netz ist bislang nur sehr spärlich ausgebaut und damit generell noch nicht interessant. Ideal ist das im Momentan  eigentlich nur, wenn man in einer "ländlichen" Gegend wohnt in der es keinerlei Alternative gibt und LTE dort bereits verfügbar ist.
Lidl wirbt bei seinem Internet Stick hier mit DSL-Geschwindigkeit dank HSDPA und UMTS in vielen Gebieten. Das ist einerseits juristisch korrekt, andererseits Blödsinn. UMTS schafft nur eine Download-Geschwindigkeit maximal 384 KBit/s - also nicht unbedingt das, was sich ein normaler Mensch unter DSL-Geschwindigkeit vorstellt.
Pech gehabt: nach rund 12 Minuten hatte ich von meiner mit 15 Euro geladenen Prepaid-Karte bei O2 bereits 1,15 Euro vergurkt. Ich hatte nicht gewusst, dass ich schnellmöglich irgendwie die Tages-Flatrate buchen muss, weil der Verbindungsdialog diese Option gar nicht sichtbar angeboten hat.
Hier gibt es einen Surfstick von O2 inklusive 5 Tages-Flatrates für 15 Euro. Eine Tages-Flatrate kostet bei O2 eigentlich 3,50 Euro (Discounter verlangen nur rund 2 Euro!). Man kriegt also einen Stick für 15 Euro und 17,50 Euro Guthaben geschenkt. Der Surfstick kostet prinzipiell also nur 2,50 Euro.
Wird nur die Anzeige von UMTS/HSDPA tauglichen Standorten angezeigt, dann wird es schon deutlich "blasser" auf der Karte. Diese "blasse" Anzeige scheint allerdings eher aufgrund eines unklugen Zoom-Faktors zu entstehen - zoomt man rein, wird durchaus "bunter".
Beispiel O2: Auf O2s Webseite gibt es eine Verfügbarkeitsprüfung. Nach Angabe eines Orts wird mitgeteilt, wie es dort um die Netzabdeckung bestellt ist. In meinem Fall gab es den deutlichen Hinweis „Mobiles Surfen auf dem Laptop: nicht empfehlenswert“.
Innerhalb von Gebäuden wurde maximal „EDGE“-Verbindung mit durchschnittlich 110 KBit/s versprochen. Beim Test vor Ort ergab sich, dass die Angabe von O2 richtig war, es kamen im Schnitt tatsächlich nur  ca 110 KBit/s raus.
E-Plus Netzabdeckungs-Prüfung: hier wird ein Standort angezeigt, an dem E-Plus nur GSM/GPRS-Leistung liefern kann.
Lidl verspricht bei seinem Surfstick-Tarif, dass sich der Stick automatisch immer in das schnellste verfügbare Netz einwählt.
Einer der besonders günstigen Surfstick-Anbieter ist klarmobil.de. Hier gibt es eine Monats-Flatrate schon ab 9,95 Euro (Tarifmodell "Flat 500"). Im Kleingedruckten (Rechtliche Hinweise) wird erklärt, dass nach Verbrauch von 500 MByte auf GPRS-Geschwindigkeit gedrosselt werden kann (also vermutlich wird). Alternativ gibt es das "Flat 5000" Tarifmodell für 19,95 Euro, das 5000 MByte ohne Speedlimit bringt.
Aldis Medionsurfstick wurde im Januar 2011 für 59,99 Euro angeboten. Angenehm dabei: es ist ein Stick ohne SIM-Lock, er kann also auch mit Prepaid-Karten anderer Anbieter verwendet werden. Technisch bietet der Stick allerdings nur maximal HSDPA 3,6 MBit/s Geschwindigkeit, das modernere schnellere HSDPA 7,2 MBit/s ist nicht möglich. Eine Anschaffung für abschätzbare "Ewigkeit" ist der Stick also nicht. Beim Spruch "Datenübertragung mit bis zu 3,6 MBit/s" hängt Aldi eine Fußnote "5" dran, die ganz am Ende der Seite erklärt wird: "mit Einschränkung, soweit in dem gewählten Mobilfunktarif verfügbar".
In den Fußnoten zu den Flatrates wird klar, dass Aldi generell lediglich UMTS/GPRS Geschwindigkeit. also maximal 384 KBit/s verspricht. Der bis zu 3,6 MBit/s schnelle Stick kann also niemals ausgereizt werden - so man Aldis Kleingedrucktes knallhart interpretiert. Konkret ist HSDPA ja eine "Untergruppe" des UMTS-Standards, es kann also auch mehr als 384 KBit/s gemeint sein. Alleine die Bezeichnung "UMTS" steht auf jeden Fall nur für maximal 384 KBit/s.
Lidl verlangt für seinen Internet-Stick 49,95 Euro inklusive SIM-Karte. Auch hier gibt es einen Stick der maximal 3,6 MBit/s liefert und laut "Kleingedrucktem" geben die Lidl-Flatrates (gleicher Preis wie bei Aldi) diese Geschwindigkeit auch her. Ob der Stick "SIM-Lock"-frei ist, teilt Lidl nicht mit. Anwenderberichten zufolge ist er allerdings frei.
Die Überschrift von Tchibos Seite lautet "Das gibt es nur bei Tchibo". Und in der Tat: Tchibo schafft es, quasi alle Details zum Surfstick komplett auf eine einzige lange Seite zu packen (hier nebeneinander aufgeteilt).
Der "Mobil-Discounter" Fonic verkauft nicht nur selbst, sondern wickelt auch die Mobil-Angebote von Lidl ab.
Bei Fonic wird grundsätzlich mit einer Tages-Flat für 2,50 Euro gesurft, ein anderes Paket gibt es gar nicht zur Auswahl. Pro Monat werden allerdings nur maximal 25 Euro berechnet, egal wie viele Tages-Flats man bucht. Im Idealfall zahlt man vom 1. bis zum 10. eines Monats also jeweils 2,50 Euro pro Tag und für die restlichen Tage des Monats dann nichts mehr.
Kleingedrucktes bei Lidl: "Ab einer Datennutzung über 500 MB/Tag bzw.
Verbindungsdialog von O2 - wer hier auf "Verbinden" klickt, hat verloren.
O2 bietet bei seinen Prepaid-Paketen die Standardabrechnung an, die 0,09 Euro pro Minute kostet. Diese Standardabrechnung heißt nicht nur so, sie ist standardmäßig auch aktiviert, wenn man nicht ein anderes Paket bucht!
Beispiel Lidl-Surfstick. Hier muss das blasse Kleingedruckte exakt gelesen werden. Im Fall einer Monats-Flatrate verlängert die sich AUTOMATISCH um einen weiteren Monat, so noch ausreichend Guthaben zum Abbuchen vorhanden ist.
Lidl: "Bei ausreichendem Guthaben verlängert sich die Monatsflatrate automatisch um 1 Monat."
Auch mit einem "Aldi-Surfstick" kann natürlich im Ausland gesurft werden. Dann ist aber Schluss mit lustig! Bereits in einem EU-Nachbarland kostet das dann rund 50 Cent pro MByte, abgerechnet wird pro angefangene 10 KByte. Bereits der Abruf einer einzigen Seite von Nickles.de kostet also rund 50 Cent, weil Seiten im Internet halt heute nun mal durchaus gut ein MByte Daten umfassen.
Wer mit einem deutschen Aldi-Surfstick beispielsweise in Österreich surfen will, kann beispielsweise einfach dort in die nächste "Hofer-Filiale" (dem österreichischen Aldi) latschen und sich eine SIM-Karte mit 1 GByte Datenvolumen für 9,99 Euro holen. Das ist schon mal eine gute Ecke billiger, als 500 Euro für ein GByte zu verbraten.
Bild. Beispiel Klarmobil.de, einer der prinzipiell sehr günstigen Anbieter. Der Support per Chat und Email ist kostenlos. Das bringt leider wenig, wenn man die Hotline braucht, weil kein Internet mehr verfügbar ist. Die telefonische Hotline schlägt dann mit saftigen 99 Cent pro Minute zu Buche.
Ein Surfstick ist hardwaremäßig quasi ein „USB-Stick“, in den eine „Handy-Prepaid-Karte“ reingesteckt wird. Als Zusatzfunktion kann so ein Stick beispielsweise noch einen Steckplatz für eine Mini-SD-Speicherkarte haben, ist dann auch als Speicherstick verwendbar. Auch gibt es gegen Aufpreis Surfsticks, in die ein "DVB-T"-Fernsehempfangsteil eingebaut ist. Das sind generell alles nur Gimmicks.
Bild. Ein vertragsfreier Surfstick ohne Sperre muss nicht teuer sein! Hier bietet Aldi/Medion einen SIM-LOCK freien Stick für gerade mal 40 Euro an.
Beispiel T-Mobile: In Verbindung mit einem Tarif kriegt man so eine Datenkarte für rund 5 Euro.
Beispiel O2: Hier wird Tethering mit einem Iphone unterstützt. Man muss dafür allerdings zusätzlich das Internet-Pack-L buchen. Dieses Paket kostet 25 Euro pro Monat - wohlgemerkt ZUSÄTZLICH zu einem gebuchten O2-Mobilfunktarif.
Vodafone bietet bereits diverse LTE-Tarife an. Im günstigsten Fall kostet das 30 Euro im Monat, wobei man allerdings nur 3,6 MBit/s Geschwindigkeit kriegt. Das bringt im Vergleich zu HSDPA/HSUPA also noch keinen großen Kick. Schneller wird es erst bei den Tarifen ab 40 Euro. Das LTE-Netz ist bislang nur sehr spärlich ausgebaut und damit generell noch nicht interessant. Ideal ist das im Momentan  eigentlich nur, wenn man in einer "ländlichen" Gegend wohnt in der es keinerlei Alternative gibt und LTE dort bereits verfügbar ist.
Lidl wirbt bei seinem Internet Stick hier mit DSL-Geschwindigkeit dank HSDPA und UMTS in vielen Gebieten. Das ist einerseits juristisch korrekt, andererseits Blödsinn. UMTS schafft nur eine Download-Geschwindigkeit maximal 384 KBit/s - also nicht unbedingt das, was sich ein normaler Mensch unter DSL-Geschwindigkeit vorstellt.
Pech gehabt: nach rund 12 Minuten hatte ich von meiner mit 15 Euro geladenen Prepaid-Karte bei O2 bereits 1,15 Euro vergurkt. Ich hatte nicht gewusst, dass ich schnellmöglich irgendwie die Tages-Flatrate buchen muss, weil der Verbindungsdialog diese Option gar nicht sichtbar angeboten hat.
Hier gibt es einen Surfstick von O2 inklusive 5 Tages-Flatrates für 15 Euro. Eine Tages-Flatrate kostet bei O2 eigentlich 3,50 Euro (Discounter verlangen nur rund 2 Euro!). Man kriegt also einen Stick für 15 Euro und 17,50 Euro Guthaben geschenkt. Der Surfstick kostet prinzipiell also nur 2,50 Euro.
Wird nur die Anzeige von UMTS/HSDPA tauglichen Standorten angezeigt, dann wird es schon deutlich "blasser" auf der Karte. Diese "blasse" Anzeige scheint allerdings eher aufgrund eines unklugen Zoom-Faktors zu entstehen - zoomt man rein, wird durchaus "bunter".
Beispiel O2: Auf O2s Webseite gibt es eine Verfügbarkeitsprüfung. Nach Angabe eines Orts wird mitgeteilt, wie es dort um die Netzabdeckung bestellt ist. In meinem Fall gab es den deutlichen Hinweis „Mobiles Surfen auf dem Laptop: nicht empfehlenswert“.
Innerhalb von Gebäuden wurde maximal „EDGE“-Verbindung mit durchschnittlich 110 KBit/s versprochen. Beim Test vor Ort ergab sich, dass die Angabe von O2 richtig war, es kamen im Schnitt tatsächlich nur  ca 110 KBit/s raus.
E-Plus Netzabdeckungs-Prüfung: hier wird ein Standort angezeigt, an dem E-Plus nur GSM/GPRS-Leistung liefern kann.
Lidl verspricht bei seinem Surfstick-Tarif, dass sich der Stick automatisch immer in das schnellste verfügbare Netz einwählt.
Einer der besonders günstigen Surfstick-Anbieter ist klarmobil.de. Hier gibt es eine Monats-Flatrate schon ab 9,95 Euro (Tarifmodell "Flat 500"). Im Kleingedruckten (Rechtliche Hinweise) wird erklärt, dass nach Verbrauch von 500 MByte auf GPRS-Geschwindigkeit gedrosselt werden kann (also vermutlich wird). Alternativ gibt es das "Flat 5000" Tarifmodell für 19,95 Euro, das 5000 MByte ohne Speedlimit bringt.
Aldis Medionsurfstick wurde im Januar 2011 für 59,99 Euro angeboten. Angenehm dabei: es ist ein Stick ohne SIM-Lock, er kann also auch mit Prepaid-Karten anderer Anbieter verwendet werden. Technisch bietet der Stick allerdings nur maximal HSDPA 3,6 MBit/s Geschwindigkeit, das modernere schnellere HSDPA 7,2 MBit/s ist nicht möglich. Eine Anschaffung für abschätzbare "Ewigkeit" ist der Stick also nicht. Beim Spruch "Datenübertragung mit bis zu 3,6 MBit/s" hängt Aldi eine Fußnote "5" dran, die ganz am Ende der Seite erklärt wird: "mit Einschränkung, soweit in dem gewählten Mobilfunktarif verfügbar".
In den Fußnoten zu den Flatrates wird klar, dass Aldi generell lediglich UMTS/GPRS Geschwindigkeit. also maximal 384 KBit/s verspricht. Der bis zu 3,6 MBit/s schnelle Stick kann also niemals ausgereizt werden - so man Aldis Kleingedrucktes knallhart interpretiert. Konkret ist HSDPA ja eine "Untergruppe" des UMTS-Standards, es kann also auch mehr als 384 KBit/s gemeint sein. Alleine die Bezeichnung "UMTS" steht auf jeden Fall nur für maximal 384 KBit/s.
Lidl verlangt für seinen Internet-Stick 49,95 Euro inklusive SIM-Karte. Auch hier gibt es einen Stick der maximal 3,6 MBit/s liefert und laut "Kleingedrucktem" geben die Lidl-Flatrates (gleicher Preis wie bei Aldi) diese Geschwindigkeit auch her. Ob der Stick "SIM-Lock"-frei ist, teilt Lidl nicht mit. Anwenderberichten zufolge ist er allerdings frei.
Die Überschrift von Tchibos Seite lautet "Das gibt es nur bei Tchibo". Und in der Tat: Tchibo schafft es, quasi alle Details zum Surfstick komplett auf eine einzige lange Seite zu packen (hier nebeneinander aufgeteilt).
Der "Mobil-Discounter" Fonic verkauft nicht nur selbst, sondern wickelt auch die Mobil-Angebote von Lidl ab.
Bei Fonic wird grundsätzlich mit einer Tages-Flat für 2,50 Euro gesurft, ein anderes Paket gibt es gar nicht zur Auswahl. Pro Monat werden allerdings nur maximal 25 Euro berechnet, egal wie viele Tages-Flats man bucht. Im Idealfall zahlt man vom 1. bis zum 10. eines Monats also jeweils 2,50 Euro pro Tag und für die restlichen Tage des Monats dann nichts mehr.
Kleingedrucktes bei Lidl: "Ab einer Datennutzung über 500 MB/Tag bzw.
Verbindungsdialog von O2 - wer hier auf "Verbinden" klickt, hat verloren.
O2 bietet bei seinen Prepaid-Paketen die Standardabrechnung an, die 0,09 Euro pro Minute kostet. Diese Standardabrechnung heißt nicht nur so, sie ist standardmäßig auch aktiviert, wenn man nicht ein anderes Paket bucht!
Beispiel Lidl-Surfstick. Hier muss das blasse Kleingedruckte exakt gelesen werden. Im Fall einer Monats-Flatrate verlängert die sich AUTOMATISCH um einen weiteren Monat, so noch ausreichend Guthaben zum Abbuchen vorhanden ist.
Lidl: "Bei ausreichendem Guthaben verlängert sich die Monatsflatrate automatisch um 1 Monat."
Auch mit einem "Aldi-Surfstick" kann natürlich im Ausland gesurft werden. Dann ist aber Schluss mit lustig! Bereits in einem EU-Nachbarland kostet das dann rund 50 Cent pro MByte, abgerechnet wird pro angefangene 10 KByte. Bereits der Abruf einer einzigen Seite von Nickles.de kostet also rund 50 Cent, weil Seiten im Internet halt heute nun mal durchaus gut ein MByte Daten umfassen.
Wer mit einem deutschen Aldi-Surfstick beispielsweise in Österreich surfen will, kann beispielsweise einfach dort in die nächste "Hofer-Filiale" (dem österreichischen Aldi) latschen und sich eine SIM-Karte mit 1 GByte Datenvolumen für 9,99 Euro holen. Das ist schon mal eine gute Ecke billiger, als 500 Euro für ein GByte zu verbraten.
Bild. Beispiel Klarmobil.de, einer der prinzipiell sehr günstigen Anbieter. Der Support per Chat und Email ist kostenlos. Das bringt leider wenig, wenn man die Hotline braucht, weil kein Internet mehr verfügbar ist. Die telefonische Hotline schlägt dann mit saftigen 99 Cent pro Minute zu Buche.

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