Internet-Explorer
Im gleichen Masse wie sich XP weiterentwickelt, wird auch am Internet
Explorer gebastelt. Er trägt ebenfalls die Build-Nummer 2428. Die beste
Nachricht ist wohl die, dass der IE6 auch separat erhältlich bleiben wird
und weiterhin kostenlos ist. Spekulationen haben das ja in den letzten
Wochen angezweifelt.
Viel hat sich nicht geändert am Internet Explorer. Auffällig ist die
Weiterentwicklung der Explorerleiste in die neue Personal Bar. Wo früher
die Favoriten oder der Verlauf angezeigt wurden, lassen sich diese nun in
einzelnen Bereichen der Personal Bar unterbringen und vertikal
verschieben.
Die Personal Bar ist konfigurierbar. Einen eigenen Mediaplayer hat
Micorsoft spendiert, weitere Module kann man aus dem Web laden, etwa
die
MSN Shopping-, Chat- oder Spiele-Module.
Die bekannten Explorer-Bars sind in der neuen Personal
Bar aufgegangen. Sie lässt sich mit Modulen aus dem Web erweitern.
Microsoft arbeitet weiterhin an der Sicherheit des Internet Explorer. Die
Internet-Optionen enthalten ein neues Privacy-Register mit einem
Schieberegler, den man in drei Stufen einstellen kann. Privacy beruht
offensichtlich unter anderem auf der Auszeichnung von Web-Seiten, die
der Browser auswertet, mit seiner eigenen Privacy-Einstellung vergleicht
und die Anzeige gegebenenfalls verweigert. Voreingestellt ist die mittlere
Stufe. Diese erlaubt Web-Sites unter anderem Cookies auf der eigenen
Festplatte zu speichern.
Neue Sicherheitseinstellungen in den Internet-Optionen:
Sites werden auf Sicherheitsrichtlinien abgesucht und Cookies können
verboten werden.
Wie sich eigene Sicherheitsrichtlinien festlegen lassen ist noch „Under
Construction“. Die erweiterten Internet-Optionen sind natürlich wieder
umgestrickt worden, und enthalten einige wenige Neuigkeiten wie den
Schalter „Enable Image Toolbar“, mit dem eine kleine Werkzeugleiste
angezeigt wird, sobald man mit der Maus auf ein Bild einer
HTML-Seite zeigt. Mit dieser Funktion lässt sich ein Bild schnell
speichern, drucken oder als E-Mail versenden. Microsoft nennt das
1-Klick-Funktionen.
Bei Outlook Express 6.0 (OE) hat sich ebenfalls kaum etwas geändert.
Nicht mal das neue Design zum Beispiel der Werkzeugleiste wurde
angepasst.
Integriert in den IE sowie in OE sind der MSN-Messenger, der über die
entsprechende Schaltfläche in der Werkzeugleiste oder einen eigenen
Menüpunkt aufgerufen wird, sowie der MSN-Explorer. Dieser basiert technisch
auf dem IE6, bietet aber viel weniger Funktionen und ist als
Konkurrenzprodukt zu AOL zu sehen. Microsoft hat ihn für weniger
erfahrene Anwender gedacht.