Bereits beim Einbau der ersten Platte in ein Gehäuse solltest du kalkulieren, ob du vier IDE-Laufwerke (Festplatte, DVD, Brenner) einbauen willst. Im Fall von IDE gehen an jedes Kabel zwei Laufwerke – und diese Kabel sind verdammt kurz, besonders die für alte Parallel-IDE-Festplatten. Baue die erste Platte also so ein, dass weitere Platten vernünftig ebenfalls an die vorhandenen Kabel gehängt werden können. Und beachte dabei auch bereits, dass möglichst »luftig« verbaut wird – also nicht alle Platten dicht übereinander.
Festplattenrückseite: Datenkabelbuchse, Master/Slave-Jumper und Stromanschluss.
An der Festplattenrückseite findest du eine Strombuchse und eine Pin-Reihe für das Datenkabel. Im Fall einer IDE-Platte wird die erste Festplatte am ersten Port des Mainboard-Festplattencontrollers angesteckt – hier ist darauf zu achten, dass die farblich gekennzeichnete Ader des Kabels jeweils an Pin 1 der Steckleisten angeschlossen wird.
Nach der Verkabelung kannst du den nächsten Boot-Test durchführen: Ein modernes BIOS erkennt eine IDE-Festplatte automatisch, das manuelle Eintragen von Festplattenparametern im BIOS-Setup ist nicht mehr nötig. Hat dein BIOS keine automatische Erkennung (oder sie ist im BIOS-Setup deaktiviert), kannst du die Platte über die Festplatten-Erkennungsroutine im BIOS-Setup »scannen« und eintragen lassen.