Die Installation einer parallelen IDE-Platte ist nur ein Hauch kitzliger als die eines Serial-ATA-Laufwerks. IDE-Platten werden wahlweise im Master- oder Slave-Modus betrieben. Ob Master oder Slave entscheidet ein Jumper-Block auf der Rückseite der Festplatte.
Auf dem Aufkleber der Festplatte finden sich Informationen über die Jumperbelegung der Festplatte.
Die Konfiguration der Festplatte hängt davon ab, wie viele Geräte an einem Port hängen (es können maximal zwei sein). Hier ist die Festplatte entweder als Master oder Slave zu konfigurieren. Bei nur einer IDE-Festplatte an einem Port setzt man den Jumper auf die Einstellung MA für Master und hängt sie an das am weitesten entfernte Ende des Datenkabels.
Zur Slave-Konfiguration wandert der Jumper in Position SL und man nutzt den mittleren Steckverbinder des Anschlusskabels. Weiter ist hier auch CS möglich, was "Cable Select" bedeutet. In diesem Betriebsmodus bestimmen moderne Geräte selbst, ob es sich um ein Master- oder Slave-Gerät handelt. Dieser Modus funktioniert jedoch oft nicht sehr zuverlässig - es ist es besser, den Betriebsmodus der Festplatten manuell fest auf Master oder Slave einzustellen.