Für die nach wie erhältlichen "alten" Parallel-IDE-Festplatten gelten eigene Verkabelungs-Tipps - bei den modernen Serial-ATA-Platten ist die Sache weniger verzwickt.
Schon lange haben flache IDE-Kabel definitiv ausgedient: Sie lassen sich wegen ihrer Breite nur schwer "knicken" und verlegen, sorgen für Hitzestau im Gehäuse. Beim neuen Serial-ATA ist das kein Problem. Hier wurden die flachen breiten Kabel durch schmale abgelöst, weil die serielle Datenübertragung viel weniger Leitungen braucht. Wer noch mit parallelen IDE-Platten rummacht sollte auf die alten breiten IDE-Kabel pfeifen und so was hier nehmen:
Rundes IDE-Kabel: Besser zu verlegen.
Beim Zusammenbau deines PC solltest du ausnahmslos diese runden IDE-Kabel verwenden. Bei runden IDE-Kabeln gilt die alte Regel Nummer 1: Die Kabel dürfen die vom Standard festgelegte Länge von 45 cm nicht überschreiten! Manche Hersteller nehmen es da nicht so genau und knallen ein paar Zentimeter drauf. Im Handel gibt es teils sogar IDE-Kabel mit 90 Zentimeter Länge. Auch wenn hier häufig mit optimierter Abschirmung geworben wird, ist von solchen "überlangen" IDE-Kabeln abzuraten.
Zu lange Kabel kann gerade bei IDE-Platten Ärger machen, die im UltraDMA/133-Modus gefahren werden. Kurzum: Je kürzer die Kabel sind, desto besser - also keine Kabel länger als nötig kaufen.