Verteiler: Hubs und Switches
Netzwerke mit Sterntopologie verwenden Hubs oder Switches als Verteiler.
Bei einem Datentransfer sendet ein
PC Datenpakete an den Hub, der sie
an alle angeschlossenen Stationen weiterleitet. Jeder PC muss daraufhin
prüfen, ob das Paket für ihn bestimmt ist oder nicht. Obwohl die Pakete
nur für einen PC bestimmt sind, werden doch alle angeschlossenen
Stationen ‚belästigt’. Etwas schlauer ist ein Switch: Er
leitet Datenpakete nur an die Zielstation weiter und belastet damit
das Netzwerk weniger als ein Hub.
Ein Hub in Tischbauform: Er leitet eingehende
Datenpakete an alle angeschlossenen Stationen weiter
(Quelle: Trendnet).
Als Bauform findet sich meisten das Tischgerät, nur sehr wenige
Hersteller bieten Hubs als interne Steckkarten an. In größeren
Netzen kommen Rack-mounted Hubs zum Einsatz.
In der unteren Preisklasse (100 bis 200 Mark) sind 4- oder
5-Port-Hubs üblich, wobei fast alle Hersteller ihre Produkte mit
einem sogenannten Uplink-Port ausstatten: Über diesen Port kann
ein weiterer Hub angeschlossen werden.
Weitere Kriterien stellen das Gehäuse (Plastik oder Metall) sowie
die LEDs an der Frontseite dar.
Hub oder Switch?
Switches werden immer preiswerter und lösen die Hubs bald ab.
In einem kleinen Netzwerk ist ein Switch jedoch zuviel des Guten,
da dort relativ wenig Kollisionen auftreten. Erst in stark
belasteten Netzwerken spielt der Switch seine Vorteile aus.
Es gibt bereits Switches, die zum Preis eines Hubs oder sogar
preiswerter zu haben sind: Hier kann man bedenkenlos zugreifen.
Ein Aufpreis für einen Switch ist dagegen kaum zu rechtfertigen.
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